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Stefan Sohm Soldatengesetz
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[218]
BVerwG DÖV 2004, 880; ebenso BVerwG DokBer B 2005, 91. Vgl. auch BVerwG (EA) 1 WB 34.12 Rn. 25 ff.
[219]
BVerwG (EA) 1 WB 60.11 = DÖV 2013, 783.
[220]
ZDv A-1340/50 Nr. 906 Buchst. c.
[221]
BVerwG ZBR 2005, 255.
[222]
Vgl. BVerwGE 80, 123 = ZBR 1989, 172.
[223]
So BVerwG (EA) 1 WDS-VR 23.13 Rn. 30 m.w.N.
[224]
Hierzu SchAPL, SG, § 3 Rn. 93; GKÖD I Yk, § 3 Rn. 47 ff.
[225]
Vgl. BVerwG NZWehrr 2001, 123 (124 m.w.N.) = ZBR 2001, 141. Vgl. die Komm. zu § 39 Rn. 23.
[226]
BVerwG (EA) 1 WB 31.11 Rn. 29; BVerwG (EA) 1 WB 1.13 Rn. 32 m.w.N. = JZ 2014, 306; BVerwGE 136, 204 = Buchholz 449 § 3 SG Nr. 56 („Querversetzung“).
[227]
BVerwG (EA) 1 WB 44.11 Rn. 27 m.w.N.
[228]
S.o. Rn. 9.
[229]
Nicht aber eines Wehrdienstverhältnisses aufgrund der WPfl, vgl. die Komm. zu § 4 Rn. 12.
[230]
Auch die der Soldaten, die nach Maßgabe des WPflG Wehrdienst leisten.
[231]
BVerwGE 69, 83 (86).
[232]
Dieses Wort darf nicht übersehen werden. Wenn SchAPL, SG, § 3 Rn. 3 unter Berufung auf BVerwGE 69, 83 (86) die Einweisung des Soldaten in einen bestimmten soldatischen Pflichtenkreis als Verwendung bezeichnen, vernachlässigen sie, dass das Gericht diese Einweisung als konkrete Verwendung definiert. Daneben gibt es noch die Festlegung abstrakter Verwendungen, s. Rn. 80.
[233]
Vgl. Schnellenbach, Konkurrenzen, Kap. 14 Rn. 1.
[234]
Hierzu Schnellenbach, Konkurrenzen, Kap. 5 Rn. 1 ff. Es geht nur um den Vergleich zum beamtenrechtl. Amtsbegriff, nicht um den staatsrechtl. Amtsbegriffs des Art. 33 Abs. 2 GG (Zugang zu einem öff. Amt) als Gesamtheit der staatl. Kompetenzen, die ein Amtswalter für den Staat wahrnimmt; dieser Amtsbegriff erfasst auch Soldaten (vgl. Jarass, in: Jarass/Pieroth, GG, Art. 33 Rn. 9).
[235]
BVerwGE 65, 270 (272 m.w.N.); 87, 310 (313); vgl. auch § 19 Abs. 1 Satz 1 BBesG.
[236]
Auch wenn BVerwGE 69, 83 (85) davon spricht, dass dem Soldatenrecht der Begriff des Amtes im statusrechtl. Sinne fremd sei. Vgl. SchAPL, SG, § 3 Rn. 3.
[237]
Vgl. Battis, BBG, § 10 Rn. 10.
[238]
Einigen Dienstgraden sind mehreren BesGr zugeordnet (z.B. OTL BesGr A 14 und BesGr A 15).
[239]
Eine Ausnahme regelt § 27 Abs. 2 BBG.
[240]
Vgl. z.B. BVerwGE 49, 64 (67 f.); 60, 144 (150).
[241]
Von der dienstgradgerechten Verwendung ist der auch für Soldaten geltende Grds. der funktionsbezogenen Besoldung (§ 18 BBesG) zu unterscheiden. Dieser besagt, dass auch soldatische Funktionen nach den mit ihnen verbundenen Anforderungen sachgerecht zu bewerten u. Dienstgraden (vgl. § 16 BBesG) zuzuordnen sind. Die Dienstgrade sind nach ihrer Wertigkeit unter Berücksichtigung der gemeinsamen Belange aller Dienstherren den Besoldungsgruppen zuzuordnen. Dieser Grds. dient öff. (fiskalischen) Interessen.
[242]
BVerwGE 53, 115; BVerwG NZWehrr 1986, 121.
[243]
Vgl. Battis, BBG, § 10 Rn. 12.
[244]
Battis, BBG, § 28 Rn. 4 m.w.N.
[245]
BVerwGE 69, 83 (86).
[246]
Z.B. die Tätigkeit eines KpChefs einer Instandsetzungskompanie.
[247]
Vogelgesang (GKÖD I Yk, § 3 Rn. 1b) beschreibt als Verwendung zutr. den „Einsatz von Soldaten in einem bestimmten militärischen Aufgabenbereich oder für eine bestimmte Aufgabe“. Vgl. Deiseroth, jurisPR-BVerwG 25/2007 Anm. 5, C.1.
[248]
So ist der Dienstherr grds. verpflichtet, den Beamten „so einzusetzen, dass zwischen den Anforderungen des Amtes und der Eignung des Inhabers weitgehende Übereinstimmung besteht“ (BVerwG DöD 1965, 177); der Beamte darf grds. nur zu einer seinem Amt entspr. Tätigkeit an eine andere Dienststelle abgeordnet werden (§ 27 Abs. 1 u. 2 BBG).
[249]
BVerwGE 69, 83 (86 m.w.N.).
[250]
BVerwGE 53, 115 (116 f.) = DÖV 1976, 287.
[251]
BVerwGE 69, 83 (86 f. m.w.N.).
[252]
Früher STAN (Stärke- und Ausrüstungsnachweisung).
[253]
Vgl. BVerwGE 53, 23 (26); GKÖD I Yk, § 3 Rn. 1e.
[254]
Diese kann auch eine mil. Ausbildung sein, z.B. eine Lehrgangsteilnahme, vgl. GKÖD I Yk, § 3 Rn. 1b m.w.N.
[255]
BVerwG NZWehrr 1996, 65 = NVwZ 1996, 474; Schnellenbach, Konkurrenzen, Kap. 14 Rn. 3; a.A. Schmidt-Bremme, NVwZ 1996, 455.
[256]
Tragende Säule der Argumentation soll die jederzeitige Versetzbarkeit von Soldaten sein. Diese Forderung ist zwar für funktionsfähige Streitkräfte wenig bestreitbar, taugt jedoch nicht als Verneinung der mit der Wesentlichkeitstheorie zu beantwortenden Frage nach einem Gesetzesvorbehalt, weil ein Soldat im Fall der Versetzung in seinem dienstrechtlichen Grundverhältnis betroffen ist. Denn mit einer Versetzung geht es in der inhaltlichen Natur der Sache nicht nur um eine Bestimmung dienstinterner Abläufe, sondern spannt den Bogen bis hin zu Standortwechsel und Beförderung.
[257]
Vgl. Sondervotum der Richter Böckenförde und Mahrenholz zu BVerfG, Urt. v. 24.4.1985 – 2 BvR 2/83, NJW 1985, 1519 (1520).
[258]
BVerfG, Beschl. v. 26.5.1970 – 1 BvR 83/96, BVerfGE 28, 243.
[259]
ZDv A-1300/14 Nr. 101.
[260]
Zum Meinungsstand SchAPL, SG, § 3 Rn. 69; GKÖD I Yk, § 3 Rn. 32, jew. m.w.N.
[261]
Vgl. die Komm. zu § 1 Rn. 49.
[262]
BayVGH, Urt. v. 4.6.2014 – 14 BV 12.2186, Rn. 14, juris.
[263]
Vgl. BVerwG, Urt. v. 12.2.1981 – 2 C 42/78, Rn. 18, juris. Hierbei ist auch die Rechtsauffassung des Gerichts zu berücksichtigen, wonach Zusicherungen bei truppendienstlichen Verwendungs- und Personalmaßnahmen gem. § 37 VwVfG der Schriftform bedürften, weil es sich um eine öffentlich-rechtliche Verwaltungstätigkeit handelt (BVerwG, 1 WB 38/17 R. 35) – die Norm darf unmittelbare Geltung jedoch nur bei einem VA beanspruchen.
[264]
A.A. Eichen in der 3. Aufl. sowie die Komm. zu § 10 Abs. 4, Rn. 54, in Anlehnung an die Rspr.
[265]
BVerwGE 46, 353 = NZWehrr 1975, 223.
[266]
BVerwG (EA) 1 WDS-VR 6.12 (7.12), Ls u. Rn. 23 = BVerwGE 145, 24 = NZWehrr 2013, 34.
[267]
So BVerwG, Beschl. v. 26.10.2012 – 1 WDS-VR 6/12 u.a., NZWehrr 2013, 34-37.
[268]
Soweit das BVerwG in dem Beschl. v. 26.10.2012, 1 WDS-VR 6/12, 1 WDS-VR 7/12, BVerwGE 145, 24-31, konstruiert, dass die Versetzung wegen der aus § 7 SG zu fordernden Pflicht des Soldaten zur Versetzbarkeit einen Bezug zu dem 2. Unterabschnitt von Abschnitt 1 des SG habe, übersieht es dabei die identische Verpflichtung eines Beamten aus § 61 Abs. 1 Satz 1 und 2 BBG und begründet damit entgegen der eigenen Maßstäbe die truppendienstliche Maßnahme mit dem formalen Argument einer anderen gesetzlichen Norm statt der Natur der Sache.
[269]
BVerwGE 43, 342 (343).
[270]
Handelte es sich um einen Dienstposten in derselben Dienststelle am selben Standort, läge ein Dienstpostenwechsel vor.
[271]
BayVGH, Urt. v. 4.6.2014 – 14 BV 12.2186, juris Rn. 13 m.w.N.
[272]
BVerwG RiA 1983, 77 = ZBR 1983, 167.
[273]
Fälle eines dienstl. Bedürfnisses für eine Versetzung sind aufgelistet in Nr. 202 des Zentralerl. B-1300/46 „Versetzung, Dienstpostenwechsel, Kommandierung“.
[274]
Zu den (insbes. schwerwiegenden persönlichen) Gründen hierfür s. Zentralerl. B-1300/46 Nr. 204 ff. Über die Aufhebung einer auf Antrag eines Soldaten erlassenen Versetzungsverfügung ist auf der Grundlage des in § 49 Abs. 2 Nr. 3 VwVfG zum Ausdruck kommenden allg. Rechtsgedankens zu entscheiden, vgl. BVerwG NZWehrr 2001, 215.
[275]
BVerwG, Beschl. v. 13.12.2011 (EA) – 1 WB 43.11, juris, Rn. 20.
[276]
BVerwG, Beschl. v. 22.2.1983 – 1 WB 27/82, juris.
[277]
BVerwG, Beschl. v. 3.9.1996 – 1 WB 10.96.
[278]
St. Rspr., z.B. BVerwG (EA) 1 WB 60.11 Rn. 34 = NVwZ 2013, 1227; BVerwG (EA) 1 WDS-VR 5/12 Rn. 20 m.w.N.; SchAPL, SG, § 3 Rn. 9.
[279]
Vgl. nur BVerwGE 86, 244.
[280]
Die Zuständigkeiten sind festgelegt in der ZDv A-1300/14 Nr. 301 ff.
[281]
Vgl. Dau/Scheuren, WBO, § 1 Rn. 139; SchAPL, SG, § 3 Rn. 9.
[282]
BVerwGE 43, 215 (217). Zur Zweistufigkeit dieser Prüfung: Es kann ein dienstl. Bedürfnis an einer Versetzung auf einen bestimmten Dienstposten geben, gleichwohl kann der Dienstherr den entspr. Versetzungsantrag eines Soldaten ohne Ermessensfehler ablehnen.
[283]
BVerwG, Beschl. v. 24.1.2017 – 1 WDS-VR 8/16, NVwZ-RR 2017, 548.
[284]
Vgl. BVerwGE 63, 210 (212); BVerwGE 73, 51; BVerwG 1 WB 43.11 Rn. 21; Dau/Scheuren, WBO, § 1 Rn. 138 m.w.N. aus der Rspr.; SchAPL, SG, § 3 Rn. 9.
[285]
Dau/Scheuren, WBO, § 17 Rn. 57.
[286]
Weitere Beispiele bei Dau/Scheuren, WBO, § 1 Rn. 138 ff.; GKÖD I Yk, § 3 Rn. 34; SchAPL, SG, § 3 Rn. 64 ff.
[287]
BVerwGE 53, 280 = DÖV 1977, 709; BVerwG NZWehrr 1994, 24. BVerwG DokBer B 2007, 6; BVerwG (EA) 1 WDS-VR 5.12. Zur Beendigung einer Kommandierung ins Ausland BVerwG NZWehrr 2006, 157; BVerwG 1 WB 36.11 = NZWehrr 2012, 77; zu rechtl. Problemen der Repatriierung Lucks, NZWehrr 2008, 25. Zur Rückversetzung eines im Geschäftsbereich des Auswärtigen Amtes (AA) verwendeten Soldaten bei Wegfall der Zustimmung des AA zu der Verwendung BVerwG 1 WDS-VR 12.08 = NZWehrr 2009, 32.
[288]
BVerwGE 63, 210 (215 m.w.N.) = NZWehrr 1979, 154 (156); BVerwG 1 WB 32.89; BVerwG 1 WB 66.93.
[289]
BVerwG RiA 1982, 50 = ZBR 1982, 222.
[290]
BVerwG 1 WB 148.76.
[291]
BVerwG NZWehrr 1996, 253 = ZBR 1996, 395. Vgl. allerdings die Selbstbindung des BMVg in Nr. 203 des Zentralerl. B-1300/46 „Versetzung, Dienstpostenwechsel, Kommandierung“, wonach schwerwiegende persönliche Gründe eine Versetzung beeinflussen können, wenn vorrangige dienstl. Belange nicht entgegenstehen. Schwerwiegende persönliche Gründe können z.B. der Gesundheitszustand des Soldaten o. seiner mit ihm in häuslicher Gemeinschaft lebenden Angehörigen o. schulische Schwierigkeiten der Kinder sein.
[292]
BVerwGE 73, 51; BVerwG 1 WB 24.95; BVerwG 1 WB 10.96 m.w.N.
[293]
BVerwG 1 WB 1.88 m.w.N.; BVerwG 1 WB 78.90; BVerwG 1 WB 30.92; BVerwG 1 WB 81.94.
[294]
BVerwG 1 WB 78.95.
[295]
BVerwG NZWehrr 1980, 65.
[296]
BVerwG ZBR 1987, 248; BVerwG NZWehrr 1998, 248 (entspr. zum Dienstpostenwechsel); BVerwG NZWehrr 2000, 161; BVerwG NZWehrr 2001, 215; BVerwG ZBR 2005, 392. Zur Versetzbarkeit der mil. Gleichstellungsbeauftragten s. § 18 Abs. 5 Satz 2 SGleiG.
[297]
BVerwG NZWehrr 1999, 249. S.a. § 15 SBG.
[298]
BVerwGE 86, 244 = NZWehrr 1990, 252. Zur Anhörung der Schwerbehindertenvertretung erst im Beschwerdeverfahren NZWehrr 1994, 26 (Ls).
[299]
BVerwGE 113, 112 = NZWehrr 1997, 252; BVerwG DokBer B 2006, 291.
[300]
BVerwGE 145, 24 = NZWehrr 2013, 34. Dies ist auch für Versetzungen vom Ausland in das Inland nach st. Rspr. zulässig, vgl. BVerwG (EA) 1 WDS-VR 12.08 = NZWehrr 2009, 32; BVerwG (EA) 1 WDS-VR 5.12 Rn. 22 m.w.N. Vgl. SchAPL, SG, § 3 Rn. 73; Zentralerl. B-1300/46 „Versetzung, Dienstpostenwechsel, Kommandierung“ Nr. 202 Buchst. h.
[301]
BVerwG Buchholz 236.1 § 3 SG Nr. 8.
[302]
BVerwG Buchholz 236.1 § 10 SG Nr. 18 = NZWehrr 1997, 114.
[303]
Keine Verfestigung einer mil. Verwendungsentscheidung dahin, dass ein im Auswahlverfahren bestimmter Soldat rechtl. gesichert auf dem ihm zugewiesenen Dienstposten verbleiben kann, wenn ein Konkurrent rechtswidrig übergangen worden ist; st. Rspr., vgl. BVerwG (EA) 1 WDS-VR 3.12 Rn. 19 m.w.N.
[304]
BVerwG (EA) 1 WB 36.11 Rn. 34 m.w.N.
[305]
BVerwG DokBer B 2009, 54.
[306]
BVerwGE 93, 95 = ZBR 1991, 375.
[307]
BVerwGE 46, 175 = NZWehrr 1974, 107.
[308]
BVerwGE 111, 22 = NZWehrr 2000, 82 (mit Anm. Bachmann, S. 83).
[309]
BVerwG NVwZ-RR 2005, 829 = ZBR 2005, 425.
[310]
BVerwGE 93, 232 = RiA 1992, 306.
[311]
BVerwG DokBer B 1995, 33; BVerwG ZBR 2005, 391.
[312]
BVerwG 1 WB 75.78.
[313]
BVerwG 1 WB 55.96; BVerwG 1 WB 73.98.
[314]
BVerwG 1 WB 8.92 = NZWehrr 1993, 124 (Ls).
[315]
BVerwG NZWehrr 1996, 208.
[316]
BVerwG NZWehrr 1995, 28; BVerwGE 83, 19 (21 f.) = NZWehrr 1986, 73. Das BMVg hat sein Ermessen durch Nr. 309 Buchst. c des Zentralerl. B-1300/46 „Versetzung, Dienstpostenwechsel, Kommandierung“ in der Weise gebunden, dass BS u. SaZ, welche die Wahl zu einer kommunalen Vertretung angenommen haben, sofern es wegen der Versetzung nicht möglich wäre, das Mandat wahrzunehmen, nur auf eigenen Antrag o. aus zwingenden dienstl. Gründen versetzt werden dürfen. Diese Ermessensbindung ist rechtl. unbedenklich (vgl. BVerwGE 73, 51; BVerwGE 73, 246; BVerwGE 83, 333).
[317]
Sie ähnelt der Abordnung der Beamten, vgl. § 27 BBG.
[318]
Vgl. ZDv A-1300/14 Nr. 108.
[319]
Dieses Merkmal lässt wie im Beamtenrecht („Abordnung mit dem Ziel der Versetzung“) die Kommandierung als vorgeschaltete Bewährungszeit vor einer Versetzung zu.
[320]
Vgl. BVerwGE 130, 165 (174 f.) = PersR 2008, 367 (371) zu Soldaten in der BwVerw.
[321]
SchAPL, SG, § 3 Rn. 80.
[322]
Die Annahme von Scherer/Alff, SG, 7. Aufl., § 3 Rn. 61, die Verwendung sei endgültig, wenn der Soldat länger als ein Jahr bei der neuen Dienststelle o. am neuen Standort Dienst leiste, war weder durch Vorschriften belegt noch entsprach sie der Praxis des BMVg. Auch beamtenrechtl. sind längere Abordnungszeiträume zulässig (vgl. § 27 Abs. 3 BBG).
[323]
Nach § 4 Abs. 1 Nr. 2 BUKG ist in besonderen Fällen eine Zusage der Umzugskostenvergütung bei Kommandierungen zulässig. Ist ein Soldat in einem Wirtschaftsbetrieb tätig, kommt eine Versetzung zu einer firmennahen Bw-Dienststelle mit anschließender „heimatnaher“ Kommandierung in Frage.
[324]
Vgl. z.B. § 29 Abs. 2 Satz 2 WDO; Dau/Schütz, WDO, § 29 Rn. 15.
[325]
Die Frage, ob es mit Art. 3 Abs. 1 GG (Gleichbehandlungsgrds.) vereinbar ist, dass bei einer Dienstreise der Auslandsverwendungszuschlag erst ab dem 15. Tag, dagegen bei der Kommandierung während der gesamten Dauer der besonderen Verwendung im Ausland gezahlt wird, ist von den allg. VG zu klären (BVerwG 1 WB 49.09 Ls 2 u. Rn. 35 – juris).
[326]
ZDv A-1300/14 Nr. 113 f.
[327]
Vgl. BVerwG [EA] 1 WB 47.12 Rn. 29 ff. zum Streitfall über die nachträgliche Umwandlung der AO einer Auslandsdienstreise in eine Kommandierung, hilfsweise die Feststellung, dass die AO zur Dienstreise rechtswidrig war u. statt dessen eine Kommandierung zu verfügen gewesen wäre.
[328]
ZDv A-1300/14 Nr. 105. Der Dienstpostenwechsel entspricht der beamtenrechtl. Umsetzung (vgl. o. Rn. 79) innerhalb einer Behörde.
[329]
BVerwGE 93, 232 = RiA 1992, 306.
[330]
Hier muss mittels einer Bestenauslese ggf. ein Unwilliger ausgewählt werden.
[331]
BVerwG (EA) 1 WB 39.09 Rn. 28 = BVerwGE 136, 388.
[332]
BVerfGE 39, 334 (354).
[333]
Vgl. SchAPL, SG, § 3 Rn. 7 m.w.N.
[334]
Das Wort „Stau“ impliziert einen vermeintlichen Rechtsanspruch auf Beförderung. Diese steht aber stets unter dem Primat der Bestenauslese. Nur der bestgeeignete u. leistungsstärkste Bewerber hat – eine Planstelle vorausgesetzt – einen Anspruch auf Beförderung, nicht schon der „grundsätzlich“ geeignete Soldat. Die Rechtslage verkennend („Beförderungsstau“) JB 2008 des WBeauftr, BT-Drs. 16/12200, 28, wo zudem die nach dem Leistungsgrds. notwendige Bildung von Eignungsreihenfolgen für Bewerber offenbar krit. gesehen wird. Vgl. auch die Komm. zu § 44 Rn. 22.
[335]
Vgl. allg. Kunig, in: v. Münch/Kunig, GGK I, Art. 33 Rn. 33.
[336]
BVerwG, Beschl. v. 26.11.2013 – 1 WB 5/13, juris, Rn. 21 m.w.N.
[337]
BVerwG (EA) 1 WB 7.13 = BVerwGE 149, 153.
[338]
BVerwGE 53, 163 (165). Das gilt auch für die Weiterbildung der SanOffz, vgl. BVerwG ZBR 1998, 145.
[339]
§ 93 Abs. 2 Nr. 2.
[340]
Diese RVO soll die bisherige, rechtsstaatl. bedenkliche Festlegung mil. Ausbildungsinhalte nur im Erlassweg u. allein nach mil. Zweckmäßigkeitserwägungen beenden. Vgl. die Komm. zu § 27 Rn. 30.
[341]
Zum Folgenden BVerwGE 86, 169.
[342]
Ein Leistungsvergleich ist nur erforderlich, wenn über die Bewerbung mehrerer Soldaten zu entscheiden ist. Daran fehlt es, wenn der ausgewählte Soldat sich bereits früher nach einem Leistungsvergleich mit anderen Bewerbern auf einem dem höherwertigen Dienstposten entspr. Dienstposten bewähren konnte u. damit objektiv einen Vorsprung aufzuweisen hat, vgl. BVerwG NZWehrr 2001, 123 = ZBR 2001, 141.
[343]
BVerwG 1 WB 123.00 m.w.N.
[344]
BVerwG NZWehrr 1998, 248.
[345]
BVerwG (EA) 1 WB 44.11 Rn. 30.
[346]
BVerwG (EA) 1 WB 59.10 Ls 2 = NVwZ-RR 2012, 32.
[347]
BVerwGE 117, 81 = NZWehrr 2003, 120 (121); BVerwG (EA) 1 WB 6.07 = Buchholz 449.2 § 2 SLV 2002 Nr. 9; BVerwG 1 WB 36.09 Rn. 38 = BVerwGE 136, 119, jew. m.w.N.
[348]
BVerwG ZBR 2003, 359 = IÖD 2003, 147.
[349]
BVerwGE 136, 198 = Buchholz 449 § 3 SG Nr. 55.
[350]
BVerwG ZBR 2001, 31 m.w.N.
[351]
Die Rspr. zunächst für Beamte, die einer Auswahlentscheidung zur Besetzung einer Beförderungsstelle zugrunde liegenden wesentlichen Erwägungen schriftl. dokumentieren zu müssen (OVG Münster ZBR 2009, 274 = IÖD 2009, 88 im Anschluss an BVerfG ZBR 2008, 169), gilt auch für Entscheidungen, die ein Konkurrenzverhältnis um eine höherwertige mil. Verwendung betreffen (vgl. BVerwGE 128, 329 (335 f.) = Buchholz 449 § 3 SG Nr. 41; BVerwGE 133, 13 = Buchholz 449 § 3 SG Nr. 50, jew. Rn. 36). Zur Dokumentation verpflichtet ist primär, wer für die Auswahlentscheidung zuständig ist (BVerwG [EA] 1 WB 52.08 Rn. 29 = BVerwGE 136, 36).
[352]
So der 1. WDS des BVerwG (NZWehrr 1984, 214 [Ls]- juris): „Die Festlegung eines die Lebenserfahrung würdigenden Mindestlebensalters ist angesichts der großen Zahl geeigneter HFw sachgerecht, weil nur so eine befriedigende Anzahl von ihnen rechtzeitig vor ihrem Ausscheiden aus der Bundeswehr zum Oberstabsfeldwebel befördert werden kann.“ Diese Rspr. verkennt, dass es keine grds.o. absolute, sondern immer nur eine relative, an der Qualifikation der Bewerber gemessene Eignung gibt.
[353]
Aus der „Philosophie der Kameradschaft“ abgeleitete Forderungen gehen so weit, selbst Soldaten im unteren Leistungsdrittel grds. zum „Zieldienstgrad“ zu führen. Für Beamte erteilen Plog/Wiedow/Lemhöfer, BBG 2009, § 22 Rn. 3, etwaigen personalpol. Vorstellungen eine klare Absage, wonach möglichst das Gros der Beamten einer Laufbahn, einschl. vieler durchschnittlich leistungsfähiger u. -bereiter Beamter, mit Beförderungen bis in Spitzenämter der Laufbahn rechnen können soll. Ihre zutr. Einschätzung, dies laufe auf die Ausschaltung der Leistungsauswahl hinaus u. sei unzulässig, gilt entspr. für das soldatische Dienstrecht.
[354]
BVerwG IÖD 2005, 74 (75) = DöD 2005, 162 (163 f.). Bestätigt durch BVerwG IÖD 2005, 158 = DÖV 2005, 694. Auch wenn diese Entsch. zum Beamtenrecht ergangen sind, gelten ihre Rechtsgedanken entspr. für Soldaten.
[355]
Vgl. zum Folgenden Eichen, NZWehrr 2011, 25.
[356]
Die ZDv A-1340/49 Nr. 236 fordert z.B. für eine Beförderung zum StFw eine Wartezeit von 16 Jahren seit der Ernennung zum Fw, obwohl eine Dienstpostenbündelung besteht (s. Rn. 103). Reine Wartezeiten sind rechtwidrig u. müssen unverzüglich aufgehoben werden. Obwohl das Problem den Verantwortlichen im BMVg schon lange bekannt ist, ist bisher nichts geschehen – ein klarer Gesetzesverstoß!
[357]
BVerwG IÖD 2005, 74 (76).
[358]
BVerwG (EA) 2 C 12.14 Ls 1 u. Rn. 17. Vgl. auch Eckstein, ZBR 2009, 86 (88).
[359]
Vgl. auch § 18 Satz 3 BBesG.
[360]
Unberührt bleibt die Möglichkeit der Berufung auf das Lebensalter, wenn es sich als leistungsbezogenes Kriterium darstellt, vgl. z.B. Rn. 35.
[361]
Vgl. die Komm. zu § 27 Rn. 26.
[362]
BVerwG IÖD 2005, 158 = DÖV 2005, 694.
[363]
Diese verlangt das BVerwG a.a.O. außer bei unmittelbar drohender Beeinträchtigung der Funktionsfähigkeit der Verwaltung (entspr. der SK).
[364]
BVerfGE 28, 36 (41).
[365]
In der Tendenz wohl ebenso BVerwGE 80, 123 (126 – „von einem (...) dienstälteren Beamten typischerweise mitgebrachte umfassendere praktische Berufserfahrung“).
[366]
Vgl. GKÖD I K, § 23 Rn. 54.
[367]
Vgl. insbes. die Kritik in der Unterrichtung durch den Wehrbeauftragten des Deutschen Bundestages, 59. Jahresbericht v. 20.2.2018, BT-Drs. 19/700, 34-36.
[368]
Vgl. BVerwG, Beschl. v. 26.10.2016 – 1 WDS-VR 6/16, NZWehrr 2017, 68-71.
[369]
Aufrechterhaltung und Wiederherstellung eines geordneten Dienstbetriebes, st.Rspr. BVerwG, u.a. Urt. v. 18.7.2019 – 2 WD 19/18, juris; Urt. v. 2.4.2008 – 2 WD 13/07, NVwZ-RR 2009, 25-27;
[370]
BVerwG, Beschl. v. 30.10.2018 – 1 WDS-VR 5/18, juris, Rn. 18 m.w.N.
[371]
BVerwG ZBR 1998, 46 = DöD 1998, 31.
[372]
Vgl. zur fiktiven Nachzeichnung der Laufbahnentwicklung eines vom Dienst freigestellten ziv. Personalratsmitglieds VGH Mannheim RiA 2009, 41, zur beruflichen Förderung eines freigestellten Personalratsmitglieds (Soldat) BVerwG (EA) 2 B 1.13 = IÖD 2014, 220.
[373]
BVerwG ZBR 1998, 46 = DöD 1998, 31.