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Torsten Mertz Sehr gut vegetarisch grillen
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1Vom Weißkohl den Strunk keilförmig herausschneiden, die äußeren Blätter entfernen, den restlichen Kopf vierteln. Die Zwiebel und die Möhre schälen.
2Kohl und Möhren in sehr feine Streifen schneiden, die Zwiebel fein hacken.
3Saure Sahne, Mayonnaise, Weißweinessig, Zitronensaft, Senf, Zucker, Salz und Pfeffer in einer großen Schüssel mischen und die Zutaten glatt rühren.
4Kohl, Möhren und die Zwiebel hinzugeben und gut vermischen.
Topinambursalat mit Orangen
Topinambur ist eine Sonnenblumenart, die ursprünglich aus Nordamerika stammt. Ihre Knolle, die wie eine Mischung aus Artischocke und Kartoffel schmeckt, kann roh oder gekocht gegessen werden. Bislang ist sie nur selten auf dem Speiseplan zu finden – zu unrecht. Dieser herbstliche Salat wird Sie und Ihre Gäste überzeugen.

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150 g Sahne 100 g Joghurt 1 TL geriebener Meerrettich 1 TL scharfer Senf 3 EL Zitronensaft 1 EL Birnendicksaft oder Honig Pfeffer, Salz 300 g Topinambur 1 Stange Staudensellerie 200 g Kohlrabi 1–2 Orangen 50 g Walnusskerne 50 g Rucola
1Sahne, Joghurt, Meerrettich, Senf, Zitronensaft und Birnendicksaft zu einer Sauce mischen. Mit Pfeffer und Salz abschmecken.
2Topinambur und Sellerie gründlich bürsten. Den Kohlrabi schälen. Alles in dünne Stifte schneiden oder grob raspeln und sofort mit der Sauce vermischen.
3Die Orangen schälen, in Spalten teilen, in kleine Stücke schneiden und unter den Salat heben. Walnüsse in grobe Stücke teilen. Salat mit Rucola und Walnüssen garnieren.
Tipp
Wer kein Freund des Staudenselleries ist oder andere Farben möchte, kann ihn durch Möhren ersetzen.

Lauwarmer Lauchsalat
Roher Lauch ist köstlich, aber recht scharf. 1 bis 2 Minuten blanchiert, verliert er seine Schärfe und gibt eine tolle Salatgrundlage ab.

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2 Stangen Lauch 80 g Mandelblättchen 6 EL Öl 4 EL Himbeeressig (oder ein anderer Fruchtessig) 2 EL saure Sahne 1 EL Meerrettich (Glas) 100 g Rosinen Salz, Pfeffer
1Die Lauchstangen putzen und waschen. In heißem Salzwasser 6 Minuten leicht garen, aber nicht kochen. Die Inneren Ringe der Lauchstangen sollen noch roh sein. Die Mandelblättchen in einer Pfanne leicht trocken anrösten.
2Aus Öl, Essig, saurer Sahne und Meerrettich ein Dressing anrühren.
3Die Lauchstangen aus dem Topf nehmen, etwas abkühlen lassen und in Ringe schneiden. Anschließend die Rosinen und die Mandeln unterheben und das Meerrettichdressing darübergeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Lauwarm servieren.
Tipp
Statt Mandeln schmecken auch Walnüsse sehr gut. Und natürlich kann auch frisch geriebener Meerrettich verwandt werden.
Berglinsen-Birnen-Salat
Die kleinen grünbraunen Berglinsen überzeugen durch ihr feines Aroma. Sie zerfallen beim Kochen nicht und eignen sich daher hervorragend für Salate. Zusammen mit milden Birnen, fruchtigem Essig und leicht scharfem Ingwer wird daraus ein kulinarisches Gedicht.

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300 g Berglinsen 2–3 cm frischer Ingwer 2–3 Lorbeerblätter 800 ml leichte Gemüsebrühe 2 rote Zwiebeln 2 reife Birnen 6 EL Rapsöl 6 EL Apfelessig 2 TL Dijon-Senf Kräutersalz, Pfeffer
1Die Linsen in ein Sieb geben und kurz unter kaltem Wasser spülen. Den Ingwer schälen, in sehr kleine Stückchen schneiden.
2Linsen, Lorbeerblätter und Ingwer mit der Gemüsebrühe in einen großen Topf geben. Aufkochen und dann bei reduzierter Hitze ca. 25–30 Minuten köcheln lassen.
3In der Zwischenzeit die Zwiebeln schälen und fein würfeln. Die Birnen schälen, das Kerngehäuse entfernen und in kleine Stücke schneiden.
4Aus Rapsöl, Apfelessig, Kräutersalz, Dijon-Senf und Pfeffer eine Vinaigrette zubereiten und die Zwiebeln sowie die Birnenstücke hinzufügen, damit sie nicht braun werden.
5Die Linsen in ein Sieb schütten und ein wenig abkühlen lassen. Die Lorbeerblätter entfernen.
6Linsen in eine Schüssel geben, Vinaigrette mit Birnen darübergießen, vorsichtig durchmischen und lauwarm servieren.
Tipp
Der Salat schmeckt auch sehr gut, wenn man ihn einige Stunden oder über Nacht ziehen lässt.

Gegrillte Pimientos de Padrón
„Os Pementos de Padrón, uns pican e outros non“, so geht ein galicisches Sprichwort: Einige Pimientos sind scharf, andere nicht. Ein großer Spaß am Tisch, wenn der Reihe nach probiert wird und es jeden treffen kann. Im Durchschnitt ist jede achte bis zehnte der kleinen Paprikas sehr scharf: Da hilft nur Brot und galicischer Weißwein.

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5 Minuten vorbereiten
10 Minuten grillen

400 g Pimientos de Padrón 8 EL Olivenöl Flor del Delta (spanisches Meersalz)
1Die Pimientos mit Olivenöl einstreichen.
2Bei direkter mittlerer bis hoher Hitze rundherum so lange grillen, bis die Haut Blasen wirft. Dabei ab und zu mit Olivenöl einstreichen. Es dürfen auch braune bis schwarze Flecken entstehen.
3Die Pimientos vom Grill nehmen und in eine Schüssel legen. Mit Olivenöl begießen und mit Flor del Delta bestreuen. Warm oder kalt als Vorspeise oder Zwischengang servieren.
VarianteAlternativ können Sie die Pimientos in einer gusseisernen Pfanne zubereiten. Dazu die Pfefferschoten in heißem Olivenöl mit 2 ungeschälten Knoblauchzehen und 2 Lorbeerblättern unter Rühren kurz scharf anbraten. Im Anschluss salzen.
Rote-Bete-Birnen-Carpaccio
Rohe Rote Bete wird viel zu selten serviert. Sie enthält viel Eisen und schmeckt leicht erdig. Mit diesem Carpaccio gehen Sie vor Ihren Gästen vielleicht ein kleines Wagnis ein, aber es wird sicherlich viele Freunde finden.

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100 g Walnusskerne 2 mittelgroße Rote Beten (ca. 250 g, frisch und ungekocht) 1 feste Birne 4 EL Walnuss- oder Olivenöl 3 EL Weißweinessig 1 TL Dijon-Senf 1 TL Agavensirup Pfeffer, Salz
1Die Walnüsse in einer beschichteten Pfanne ohne Öl leicht anrösten und danach grob hacken.
2Die Roten Beten sehr gut mit einer Bürste reinigen oder schälen. In sehr feine Scheiben schneiden (zum Beispiel mit einem Gemüsehobel). Birne entkernen und ebenfalls in sehr dünne Scheiben schneiden.
3Für das Dressing Öl, Essig, Dijon-Senf und Agavensirup vermischen. Mit Pfeffer und Salz abschmecken.
4Auf einem großen Teller die Bete- und die Birnen-Scheiben gleichmäßig, leicht überlappend verteilen. Das Dressing darübergeben und die Walnüsse darüberstreuen.
VarianteRote-Bete-Carpaccio lässt sich auf vielerlei Weise variieren. Zum Beispiel pur mit Zitronenthymian oder in Kombination mit Feldsalat.
Tipps
Rote Beten haben oftmals schöne Muster. Wer es dekorativ mag, hobelt am besten parallel zum Blattansatz.
Wird das Carpaccio einige Stunden im Voraus zubereitet, schmeckt es noch besser.

Gegrillte Avocados mit Salsa mexicana
Butterweiche Avocados, gefüllt mit einer köstlichen Salsa, die die Schärfe von Chili, die würzige Süße von roten Zwiebeln und die fruchtige Frische von Tomaten vereint: So ein Gericht eignet sich toll als Vorspeise oder Zwischengang. Die Salsa lässt sich auch gut vorbereiten.

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35 Minuten vorbereiten
1 Stunde kühlen
5 Minuten grillen

Gegrillte Avocados 2 reife Avocados 1 EL Öl ½ Bund Koriandergrün
1Die Avocados halbieren, den Stein entfernen. Etwas Öl auf die Schnittfläche pinseln und Avocados mit der Schnittfläche auf den Rost legen. Fünf Minuten bei mittlerer Hitze direkt grillen.
2Zum Servieren die Salsa in die Avocadohälften füllen, das restliche Koriandergrün darüberstreuen.
Salsa mexicana 250 g reife Tomaten 60 g Zwiebeln 1 Knoblauchzehe ½ EL frische Korianderblätter (oder Petersilie) 1 Chilischote (z. B. eingelegte Jalapeño-Chili) 1 EL Olivenöl 1 TL Limetten- oder Zitronensaft Salz, schwarzer Pfeffer, Zucker1Tomaten mit der Schale in kleine Würfel schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen, hacken. Koriander und Chili fein schneiden.
2Alle Zutaten in einer Schüssel verrühren. Limetten- bzw. Zitrussaft hinzugeben und mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Mindestens 1 Stunde kühlen.
VarianteFüllen Sie alternativ Avocadohälften mit einer Mischung aus Feta, frischen Tomaten, Knoblauch, Schalotten und etwas Toastbrot und legen Sie sie mit der Außenseite auf den Grill. Indirekt bei geringer bis mittlerer Hitze 10–15 Minuten erwärmen.
Die Salsa passt auch zu Chimichangas und Quesadillas, die Sie auf den Seiten 152 bis 155 finden.
Tipps
Avocados können bitter werden, wenn sie zu lange oder zu stark erhitzt werden. Da sie auch roh sehr gut schmecken, eher zu kurz als zu lang auf den Rost legen.
Die Salsa kann auch am Vortag zubereitet werden – dann aber unbedingt kühl stellen bis zum Verzehr.


Grillkartoffeln mit Kresse-Mousse
Perfekt für den Grill: Dank ihres milden, fast neutralen Geschmacks eignen sich Kartoffeln als Basis für fast jedes Aroma – etwa in Form einer cremigen Sauce oder als kräftige Marinade. Hier werden gegrillte Kartoffeln mit leicht scharfem Kresse-Mousse serviert.

4
20 Minuten vorbereiten
50Minuten garen

4 große Kartoffeln (je ca. 250 g) ½ Schale Kresse 100 g Crème fraîche oder saure Sahne 2 TL Meerrettich (Glas oder frisch) Salz Außerdem Blüten zur Dekoration (Kapuzinerkresse)
1Die Kartoffeln für 15 Minuten in kochendem Wasser garen, halbieren und ca. 10–15 Minuten indirekt bei mittlerer Temperatur goldbraun grillen.
2Von der Kresse das obere Drittel abschneiden. Die Crème fraîche (oder die saure Sahne) mit dem Meerrettich verrühren und mit Salz abschmecken, die Kresseblättchen unterheben.
3Kartoffeln mit Kresse-Mousse daraufgeben. Wenn möglich, mit Blüten der Kapuzinerkresse garnieren.
VarianteMan kann Kartoffeln auch klassisch als Folienkartoffel zubereiten. Dafür die ungekochten Kartoffeln mit ein wenig Fett in Alufolie wickeln und 50–60 Minuten am Rande der Glut garen lassen.


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