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Andreas Boos Kartell Compliance
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[152]
In diese Richtung auch Schultze/Pautke/Wagener Art. 4 Rn. 632.
[153]
Hiervon scheint auch die Kommission im Ergebnis auszugehen, wenn sie davon spricht, die unmittelbare oder mittelbare Festsetzung von Preisen lasse sich mit einem entsprechenden Aufdruck „effektiver gestalten“, Vertikal-LL Rn. 48 S. 6. Im Ergebnis wie hier Loewenheim/Meessen/Baron B. Vertikalvereinbarungen Rn. 224; Wiedemann/Kirchhoff § 12 Rn. 34.
[154]
Vgl. nur Vertikal-LL Rn. 25; BKartA Hinweispapier LEH Rn. 20.
[155]
Allgemein zur Auslegung der Vorschrift etwa OLG Celle WuW 2016, 307 Rn. 36 ff., juris.
[156]
Die darin liegende, im Vergleich zum EU-Recht strengere Regelung ist zulässig, da es um das Verbot einer einseitigen Verhaltensweise geht, Art. 3 Abs. 2 S. 2 VO 1/2003.
[157]
Vgl. BGH 14.7.1980 – KRB 6/79 – „markt-intern“, Rn. 14 ff., juris: Die dies verneinende Rechtsauffassung des KG hat der BGH insbesondere im Lichte der ratio legis (Schutz der unternehmerischen Handlungsfreiheit) zurückgewiesen.
[158]
Bechtold/Bosch/Brinker Art. 4 Rn. 8.
[159]
Dies belegen nicht zuletzt die divergierenden Ansichten im kartellrechtlichen Schrifttum, einen Überblick über den Streitstand geben Schultze/Pautke/Wagener Art. 4 Rn. 608 Fn. 148.
[160]
Immenga/Mestmäcker/Ellger Art. 4 Rn. 19, der von einem „Aufweichen des Preiswettbewerbs“ spricht.
[161]
Bechtold/Bosch/Brinker Art. 4 Rn. 7; Immenga/Mestmäcker/Ellger Art. 4 Rn. 18.
[162]
So etwa Schultze/Pautke/Wagener Art. 4 Rn. 609; kritisch demgegenüber etwa Immenga/Mestmäcker/Ellger Art. 4 Rn. 19.
[163]
EuGH 11.9.2008 – C-279/06 = EuZW 2008, 668, 673, Rn. 72 – „CEPSA“; 2.4.2009 – C-260/07 = EuZW 2009, 374, 380 Rn. 82 – „Pedro IV Servicios“.
[164]
Im kartellrechtlichen Schrifttum wird die Frage uneinheitlich beurteilt: Für eine Verstoß etwa Wiedemann/Seeliger § 11 Rn. 156, dagegen Loewenheim/Meessen/Baron B. Vertikalvereinbarungen Rn. 220.
[165]
Walter S. 9.
[166]
Walter S. 9.
[167]
Diese Frage ist keineswegs rein akademischer Natur (so aber wohl Wiedemann/Seelinger (2016) § 11 Rn. 155): Sofern die Vertikal-GVO nicht anwendbar ist und auch eine Einzelfreistellung nicht gelingt, „steht und fällt“ die Beurteilung mit der Tatbestandsmäßigkeit, so auch Schultze/Pautke/Wagener Art. 4, lit. a Rn. 609.
[168]
BKartA Hinweispapier LEH Rn. 52; Grafunder/Kofler-Senoner NZKart 2018, 342, 345.
[169]
BKartA Hinweispapier LEH Rn. 52; zuletzt auch das schweizerische Bundesverwaltungsgericht 19.12.2017 – B-843/2015, 45 ff.
[170]
Vertikal-LL Rn. 48 S. 8.
[171]
BKartA Hinweispapier LEH Rn. 52.
[172]
So auch Grafunder/Kofler-Senoner NZKart 2018, 342, 345.
[173]
BKartA Hinweispapier LEH Rn. 52.
[174]
BKartA Hinweispapier LEH Rn. 52 und 56; weiterhin auch Grafunder/Kofler-Senoner NZKart 2018, 342, 345.
[175]
BKartA Hinweispapier LEH Rn. 56.
[176]
So auch Grafunder/Kofler-Senoner NZKart 2018, 342, 345.
[177]
Grafunder/Kofler-Senoner NZKart 2018, 342, 345.
[178]
Vgl. Ohly/Sosnitza (2016) § 5 UWG, Rn. 472.
[179]
BKartA Hinweispapier LEH Rn. 58.
[180]
BKartA Hinweispapier LEH Rn. 60.
[181]
BKartA Hinweispapier LEH Rn. 58.
[182]
So auch Grafunder/Kofler-Senoner NZKart 2018, 342, 346.
[183]
Vgl. auch EuGH 11.9.2008 – C-279/06 – „CEPSA“ = EuZW 2008, 668, 672, Rn. 70: Das Ergebnis der Prüfung hänge insbesondere davon ab, über welchen Handlungsspielraum der Abnehmer bei der Festsetzung der Endverkaufspreise noch verfügt.
[184]
Vgl. auch BKartA Hinweispapier LEH Rn. 53: Die UVP als Vehikel für eine Preisbindung.
[185]
EuGH 11.9.2008 – C-279/06 = EuZW 2008, 668, 672, Rn. 70.
[186]
Darauf weisen Schultze/Pautke/Wagener Art. 4 lit. a Rn. 621 zutreffend hin; ähnlich auch Loewenheim/Meessen/Baron B. Vertikalvereinbarungen Rn. 225; vgl. weiterhin auch Mundt, BKartA Pressemitteilung v. 12.1.2017.
[187]
Loewenheim/Meessen/Baron (2016) B. Vertikalvereinbarungen, Rn. 224.
[188]
Aus der Entscheidungspraxis des BKartA etwa: BKartA Pressemitteilung 12.05.2015 – „United Navigation portable Navigationsgeräte“; Pressemitteilung 28.5.2008 – „Bayer Vital“.
[189]
BKartA 18.6.2010 – B5-100/09 – „Garmin Navigationsgeräte für den Outdoor-Bereich“, vgl. Fallbericht 28.6.2010.
[190]
Vgl. auch Schultze/Pautke/Wagener Art. 4 Rn. 622.
[191]
BKartA Pressemitteilung 12.1.2016 – „Lego“; BKartA Hinweispapier LEH Rn. 50.
[192]
BKartA Pressemitteilung 12.1.2016 – „Lego“; vgl. weiterhin auch den „Matratzenfall“, BKartA Pressemitteilungen 22.10.2015, 6.2.2015 sowie 22.8.2014.
[193]
BKartA 3.8.2016; 4.11.2016; 30.11.2016; 15.12.2016, B1-164/13; B1-167/13; B1-87/14; B1- 47/15, vgl. dazu den Fallbericht v. 11.1.2017 sowie die Pressemitteilung v. 12.1.2017; BKartA Pressemitteilung v. 31.7.2013 – „WALA Heilmittel Naturkosmetik“; Hinweispapier LEH, Rn. 50.
[194]
BKartA 20.8.2012 – B5-20/10 – „TTS Tooltechnic handgeführte Werkzeuge mit Motorantrieb“, hierzu der Fallbericht v. 8.10.2012 sowie die Pressemitteilung 20.8.2012.
[195]
So etwa im „Matratzenfall“, vgl. BKartA Pressemitteilung v. 22.8.2014.
[196]
Vgl. BKartA Hinweispapier LEH Rn. 49.
[197]
Dezidiert kritisch zu dieser Rechtsaufassung Schultze/Pautke/Wagener Art. 4 lit. a Rn. 574: „bedenklich weitgehend“.
[198]
BKartA Hinweispapier LEH Rn. 49.
[199]
So auch Bechtold/Bosch § 21 Rn. 13.
[200]
BKartA 25.9.2009 – B 3 – 123/8 – „Kontaktlinsen“; 14.10.2009 – B 3 – 69/08 – „Hörgeräte“.
[201]
BGH 6.11.2012 – KZR 13/12 Rn. 5 f.; Vorinstanz: KG 2.2.2012 – 2 U 2/06 Kart.
[202]
BKartA Hinweispapier LEH Rn. 21.
[203]
Vgl. BKartA Hinweispapier LEH Rn. 51.
[204]
Vertikal-LL Rn. 48 S. 5.
[205]
Vgl. etwa BKartA 21.7.2017 – B2 – 62/16 – „Wellensteyn Herstellung und Vertrieb von Bekleidung“: Neben der Beobachtung durch andere Einzelhändler kontrollierte Wellensteyn die Einhaltung seiner Preisvorgaben auch durch Kundenbesuche, bei denen die Nichteinhaltung der Vorgaben durch Fotos und Testkäufe dokumentiert wurde, vgl. Fallbericht 8.8.2017, S. 1.
[206]
Vgl. etwa BKartA 21.12.2018 – B11 – 28/16 – „ZEG“ – Fallbericht 17.5.2019: Zu Durchsetzung von vertikalen Preisbindungen hatten die Verantwortlichen der ZEG Preisrecherchen über Preissuchmaschinen durchgeführt bzw. durchführen lassen.
[207]
Dies belegen nicht zuletzt die Befragungsergebnisse der Sektoruntersuchung E-Commerce, vgl. nur Abschlussbericht Rn. 33.
[208]
Die Verwendung eines solchen ist grundsätzlich nicht zu beanstanden, vgl. etwa Kaiser WuW 2017, 578, 581.
[209]
Vgl. Kommission Arbeitsunterlagen Rn. 607. In diese Richtung gehen auch die Äußerungen der Kommission im Abschlussbericht Rn. 33: „Sowohl Hersteller als auch Einzelhändler überwachen häufig die Online-Einzelhandelspreise, oft mit der Hilfe von Preissoftware. [. . .] Dadurch sind Hersteller in der Lage, gegen Einzelhändler, die von dem gewünschten Preisniveau abweichen, vorzugehen. Womöglich können dadurch bereits die Anreize für Einzelhändler verringert werden, überhaupt von solchen Preisempfehlungen abzuweichen.“
[210]
Vgl. Schultze/Pautke/Wagener Art. 4 Rn. 624.
[211]
BKartA Hinweispapier LEH Rn. 95.
[212]
BKartA Hinweispapier LEH Rn. 96.
[213]
BKartA Hinweispapier LEH Rn. 97 ff.
[214]
BKartA Hinweispapier LEH Rn. 99.
[215]
BKartA Hinweispapier LEH Rn. 101.
[216]
Vgl. auch Vertikal-LL Rn. 60 sowie 223; BKartA Hinweispapier LEH Rn. 18; Leitlinien zur Anwendung von Art. 81 Abs. 3 EGV Rn. 46: „Artikel 81 Absatz 3 schließt nicht a priori bestimmte Arten von Vereinbarungen aus seinem Anwendungsbereich aus.“
[217]
Vertikal-LL Rn. 225 S. 4 und 5: Die deutsche Sprachfassung, wonach die Unternehmen nachweisen müssen, „dass grundsätzlich alle Voraussetzungen des Artikels 101 Absatz 3 AEUV erfüllt sind“ erweist sich als missverständlich. Die englische Sprachfassung sieht kein „grundsätzlich“ vor; Schultze/Pautke/Wagener Art. 4 Rn. 594 Fn. 120.
[218]
Vertikal-LL Rn. 225; weiterhin auch BKartA Hinweispapier LEH Rn. 19.
[219]
Vertikal-LL Rn. 225 S. 4.
[220]
BGH 8.4.2003 – KZR 3/02 – 1 Riegel extra.
[221]
BKartA Hinweispapier LEH Rn. 70.
[222]
BKartA Hinweispapier LEH Rn. 72.
[223]
BKartA Hinweispapier LEH Rn. 73.
[224]
Dies soll insbesondere dann gelten, wenn (was regelmäßig der Fall sei) davon auszugehen ist, dass der Händler in der Lage ist, die Mengeneffekte des geplanten Aktions-LVP selbst abzuschätzen, BKartA Hinweispapier LEH Rn. 74.
[225]
BKartA Hinweispapier LEH Rn. 74.
[226]
Markteinführung in diesem Sinne meint sowohl die Einführung eines gänzlich neuen Produkts, als auch die Einführung eines bereits anderorts vertriebenen Produkts in einem neuen Gebiet, Schultze/Pautke/Wagener Art. 4, lit. a Rn. 597 mit Verweis auf Vertikal-LL, Rn. 61 S. 1.
[227]
Vertikal-LL Rn. 225 S. 2 und 3.
[228]
BKartA Hinweispapier LEH Rn. 31.
[229]
Vertikal-LL Rn. 225 S. 2 und 3.
[230]
Vertikal-LL Rn. 225 S. 3 Fn. 62.
[231]
Eine derartige, flächendeckende Verpflichtung aller Händler dürfte für den Anbieter kaum jemals (wirtschaftlich) sinnvoll sein; Schultze/Pautke/Wagener Art. 4 lit. a Rn. 597.
[232]
Vgl. BKartA Hinweispapier LEH Rn. 31.
[233]
Vertikal-LL Rn. 225 S. 6 und 7.
[234]
In diese Richtung auch Schultze/Pautke/Wagener Art. 4 lit. a Rn. 598: „eine nicht einfach zu nehmende Hürde“.
[235]
Vertikal-LL Rn. 225 S. 7.
[236]
BKartA Hinweispapier LEH Rn. 30; die ablehnende Haltung des BKartA gegenüber dieser Effizienzeinrede kommt auch in seiner Beurteilung der Bestpreisklauseln auf Hotelportalen zum Ausdruck (dazu sogleich).
[237]
So auch Walter S. 2: Eine Einzelfreistellung komme praktisch nicht vor; Brinker NZKart 2014, 161, 162; mit weiteren Nachweisen Sosnitza/Hoffmann AG 2008, 107, 112.
[238]
Walter S. 237.
[239]
Kommission 16.7.2003 – COMP/37.975 – PO/Yamaha Rn. 175.
[240]
Zwar hat die Kommission im Fall Star-Alliance eine Einzelfreistellung teilweise anerkannt, dies allerdings erst infolge zusätzlicher Zusagen der Beteiligten nach Art. 9 VO Nr. 1/2003, vgl. Kommission 23.5.2013 – COMP/AT.39595 – Continental/United/Lufthansa/Air Canada; hierzu auch Walter S. 238.
[241]
So mit Nachweisen aus der Rechtsprechung Walter S. 239.
[242]
Vgl. etwa Imgrund BB 2012, 787, 792 Schefer S. 204 ff. Brinker NZKart 2014, 161; Lettl WRP 2011, 710; Möschel FS Canenbley 2012, S. 341, 347; Reindl Fordham Int‚l L.J. 33 (2010), 1300; monografisch: Epple S. 208.
[243]
Vgl. etwa Walter S. 4.
[244]
Der Einschätzung von Schultze/Pautke/Wagener Art. 4 Rn. 595, wonach praktisch kein Risiko eines Aufgreifens durch die Kommission bestehen soll, wenn sich ein Unternehmen innerhalb des Gestaltungsrahmens der in Vertikal-LL Rn. 225 genannten Fallbeispiele bewege, kann jedenfalls in dieser Pauschalität nicht zugestimmt werden. So ist regelmäßig schon fraglich, ob man sich – nach Einschätzung der Kommission – tatsächlich innerhalb des Gestaltungsrahmens der Fallbeispiele bewegt.
[245]
Vgl. auch Walter S. 304.
[246]
Kurth WuW 2003, 28, 29 f.; Wiedemann/Seeliger § 11 Rn. 161.
[247]
Eingehend zur Terminologie etwa Kurth WuW 2003, 28; Walter ZWeR 2015, 157.
[248]
Dabei werden die beiden Begriffe uneinheitlich verwendet: Während etwa das BKartA zwischen Bestpreis- (HRS) und Preisparitätsklauseln unterscheidet, bezeichnet die Kommission „Bestpreisklauseln“ im Abschlussbericht E-Commerce (dort Rn. 611 ff.) als „Price Parity Clauses“, vgl. auch Schultze/Pautke/Wagener Art. 4 Rn. 665 Fn. 266.
[249]
Vgl. Monopolkommission SG 68 (2015) Rn. 409; weiterhin auch Walter S. 308.
[250]
BKartA Fallbericht 9.12.2013 – B6-46/12 – Amazon S. 2. Im November 2018 hat das BKartA ein weiteres Missbrauchsverfahren (B2 – 88/18) gegen Amazon eingeleitet, vgl. Pressemitteilung v. 29.11.2018. Nachdem Amazon die beanstandeten Händler-Klauseln geändert hatte, wurde das Verfahren eingestellt, vgl. BKartA Fallbericht 17.7.2019 – B2 – 88/18.
[251]
Vgl. auch Monopolkommission HG XX (2014) Rn. 891.
[252]
So hatte das BKartA im Rahmen seiner Untersuchung von Energie-Vergleichsportalen Ermittlungen gegen Verivox eingeleitet. Nachdem Verivox sämtliche Bestpreisklauseln aus Verträgen mit Energieversorgungsunternehmen entfernt hat, wurden dieses eingestellt, vgl. BKartAPressemitteilung v. 3.6.2015 – Verivox.
[253]
So hat die britische Wettbewerbsbehörde (CMA) 2012 wegen Bestpreisklauseln gegen Online-Vergleichsportale für Kfz-Versicherungsprodukte ermittelt. Das Verfahren wurde 2014 gegen Verpflichtungszusagen eingestellt, wonach die Portale Bestpreisklauseln zu streichen hatten, vgl. CMA Final Report v. 24.9.2014 – „Private motor insurance market investigation“.
[254]
Vgl. etwa Augenhofer/Schwarzkopf NZKart 2017, 446, 447; Tamke WuW 2015, 594, 597.
[255]
So auch Augenhofer/Schwarzkopf NZKart 2017, 446, 447.
[256]
Vgl. Augenhofer/Schwarzkopf NZKart 2017, 446, 447; Galle/Nauck WuW 2014, 587.
[257]
Vgl. etwa BKartA Sektoruntersuchung Vergleichsportale (2019), Az. V-21/17 S. 61; generell erfreuen sich Vergleichsportale im Reisegeschäft großer Beliebtheit (a.a.O., S. 30).
[258]
Wie die legislatorischen Bestrebungen in den Mitgliedstaaten belegen, sind Bestpreisklauseln auch außerhalb des Kartellrechts ein Thema: Während sich der österreichische Gesetzgeber für eine Qualifizierung als unlautere Geschäftspraktik entschieden hat, gelten Bestpreisklauseln in Frankreich nun als unzulässig, zum Ganzen Augenhofer/Schwarzkopf NZKart 2017, 446, 449.
[259]
Vgl. etwa Wolf-Posch NZKart 2019, 209, 210; weiterhin auch Walter S. 318-320.
[260]
So auch Monopolkommission SG 68 (2015), Rn. 417; Wolf-Posch NZKart 2019, 209, 210 f.
[261]
Der bereits eingeleitete Überarbeitungsprozess ist hierfür eine gute Gelegenheit, vgl. auch Wolf-Posch NZKart 2019, 209, 210.
[262]
In diese Richtung auch Monopolkommission SG 68 (2015), Rn. 414.
[263]
BKartA 20.12.2013 – B 9-66/10 – HRS; BKartA 23.12.2015 – B 9-121/13 – Booking.com.
[264]
Dabei agierten die drei Behörden in enger Abstimmung, wie das gemeinsame Statement der drei Behördenpräsidenten zum Ausdruck bringt, vgl. konkurrensverket Pressemitteilung v. 21.4.2015; weiterhin auch Schlimpert ZWeR 2015 135, 137.
[265]
Report on the monitoring exercise carried out in the online hotel booking sector by EU competition authorities in 2016, S. 4; s. auch Manca Revista Italiana di Antitrust 2018, 71; mit einer vergleichenden Gegenüberstellung Schlimpert ZWeR 2015, 135.
[266]
Vgl. Pressemitteilung v. 5.5.2016; hierzu auch Augenhofer/Schwarzkopf NZKart 2017, 446.
[267]
Monopolkommission HG XXI (2016), Rn. 985: „Die Bewertung der Wettbewerbsbeschränkung durch das Bundeskartellamt lässt Fragen offen. Eine Beschränkung des Wettbewerbs zwischen Portalbetreibern war aufgrund der Umstellung auf „enge“ Bestpreisklauseln eher nicht mehr zu befürchten.“
[268]
Vgl. Augenhofer/Schwarzkopf NZKart 2017, 446, 447.
[269]
OLG Düsseldorf 9.1.2015 – VI-Kart 1/14 (V) Rn. 2 ff., juris.
[270]
Auf diese Weise werden Hotelbetreiber daran gehindert, die vereinbarte Bestpreisklausel durch eine nur eingeschränkte Verfügbarkeit bestimmter Zimmerkategorien faktisch zu unterlaufen, vgl. Augenhofer/Schwarzkopf NZKart 2017, 446, 447.
[271]
OLG Düsseldorf 9.1.2015 – VI-Kart 1/14 (V) Rn. 8, juris.
[272]
OLG Düsseldorf 4.5.2016 – VI-Kart 1/16 (V) Rn. 72, juris; zum Ganzen auch Augenhofer/Schwarzkopf NZKart 2017, 446, 447; Alfter/Hunold WuW 2016, 525.
[273]
OLG Düsseldorf 4.5.2016 – VI-Kart 1/16 (V) Rn. 71, juris.
[274]
Vgl. nur OLG Düsseldorf 4.6.2019 – VI-Kart 2/16 (V) S. 6 mit Verweis auf die bisherige Rechtsprechung.
[275]
OLG Düsseldorf 9.1.2015 – VI-Kart 1/14 (V) Rn. 62, juris; 4.5.2016 – VI-Kart 1/16 (V) Rn. 69, juris.
[276]
BKartA 20.12.2013 – B 9-66/10, Rn. 152 f.: „Die Einschränkung wettbewerblicher Handlungsfreiheiten ist bezweckt, wenn sie objektiv dazu geeignet und unmittelbar Gegenstand von Vertragspflichten der Parteien ist und die Erfüllung der Vertragspflichten auch durchgesetzt wird. [. . .] Die Bestpreisklauseln der HRS sind objektiv geeignet, die Preissetzungsfreiheit der HRS-Hotelpartner auf den anderen Vertriebskanälen unmittelbar einzuschränken.“ [Hervorh. durch den Verf.]. Zumindest missverständlich erscheint vor diesem Hintergrund die Aussage von Schultze/Pautke/Wagener Art. 4 Rn. 672, das BKartA habe für Bestpreisklauseln gerade keine bezweckte Wettbewerbsbeschränkung angenommen.
[277]
Vgl. OLG Düsseldorf 4.6.2019 – VI-Kart 2/16 (V) S. 9 ff.
[278]
OLG Düsseldorf 4.6.2019 – VI-Kart 2/16 (V) S. 14.
[279]
OLG Düsseldorf 4.6.2019 – VI-Kart 2/16 (V) S. 14.
[280]
Vgl. etwa OLG Düsseldorf 4.5.2016 – VI-Kart 1/16 (V) Rn. 98, juris mit Nachweisen zum Streitstand.
[281]
OLG Düsseldorf 4.12.2017 – VI-U (Kart) 5/17 = NZKart 2018, 54; WuW 2018, 88; Vorinstanz: LG Köln 16.2.2017 – 88 O (Kart) 17/16 – Expedia.
[282]
OLG Düsseldorf 9.1.2015 – VI-Kart 1/14 (V); hierzu auch Galle/Hauck WuW 2014, 587; eine wettbewerbsökonomische Analyse nehmen Hamelmann/Haucap/Wey ZweR 2015, 245, 251 ff. sowie Hamelmann S. 59 ff. vor.
[283]
OLG Düsseldorf 4.5.2016 – VI-Kart 1/16 (V) = NZKart 2016, 291; WuW 2016, 378 – „Enge Bestpreisklausel“.
[284]
OLG Düsseldorf 4.12.2017 – VI-U (Kart) 5/17 Rn. 28 ff.; Lohse S. 58 ff; a.A. etwa dos Santos Goncalves GWR 2015, 425, 428.
[285]
OLG Düsseldorf 4.5.2016 – VI-Kart 1/16 (V) Rn. 97, juris.
[286]
OLG Düsseldorf 4.5.2016 – VI-Kart 1/16 (V) Rn. 99, juris.
[287]
OLG Düsseldorf 4.12.2017 – VI-U (Kart) 5/17 Rn. 31.
[288]
Im Unterschied zum echten Handelsvertreter, der als in das Unternehmen des Geschäftsherrn integriertes Hilfsorgan fungiert, vgl. zum Ganzen etwa Baumbach/Hopt/Hopt HGB (2018) § 84 Rn. 27 ff.; OLG Düsseldorf 4.12.2017 – VI-U (Kart) 5/17 Rn. 31.
[289]
Vgl. auch Vertikal-LL Rn. 25 lit. d.
[290]
OLG Düsseldorf 4.12.2017 – VI-U (Kart) 5/17 Rn. 32.
[291]
OLG Düsseldorf 4.12.2017 – VI-U (Kart) 5/17 Rn. 34 ff.
[292]
OLG Düsseldorf 4.12.2017 – VI-U (Kart) 5/17 Rn. 35.
[293]
OLG Düsseldorf 4.12.2017 – VI-U (Kart) 5/17 Rn. 38.
[294]
Bestpreisklauseln „stellen ebenso wenig eine Kernbeschränkung [. . .] dar.“ OLG Düsseldorf 4.12.2017 – VI-U(Kart) 5/17 Rn. 36.
[295]
OLG Düsseldorf 4.12.2017 – VI-U (Kart) 5/17 Rn. 36.
[296]
OLG Düsseldorf 4.12.2017 – VI-U (Kart) 5/17 Rn. 36.
[297]
Vgl. nur Monopolkommission HG XXI (2016) Rn. 986.
[298]
Hierzu etwa die schwedische Wettbewerbsbehörde konkurrensverket 15.4.2015 – 596/2013, Rn. 28; weiterhin auch Hamelmann/Haucap/Wey ZWeR 2015, 245 258 ff.; kritisch hingegen Monopolkommission HG XX (2014) Rn. 895.
[299]
Monopolkommission HG XXI (2016), Rn. 985; Hamelmann/Haucap/Wey ZWeR 2015, 245, 260.
[300]
Kritisch hierzu Monopolkommission HG XXI (2016) Rn. 985.
[301]
BKartA 23.12.2015 – B 9-121/13 Rn. 12.
[302]
Vgl. etwa Alfter/Hunold WuW 2016, 525, 529.
[303]
So auch Monopolkommission HG XX (2014) Rn. 895, die deshalb der Beweislast streitentscheidende Bedeutung zuspricht. Neben dem BKartA hat sich auch die schwedische Wettbewerbsbehörde gegen eine Einzelfreistellung ausgesprochen: „The preliminary assessment is also that there is no basis for an individual exemption in accordance with Chapter 2, Section 2 of the SCA and Article 101(3) of the TFEU with respect to the price parity between Booking.com and its competitors.“, a.a.O., Rn. 32; insoweit ist die Einschätzung von Augenhofer/Schwarzkopf NZKart 2017, 446, 448, die schwedische Wettbewerbsbehörde halte Art. 101 Abs. 3 AEUV für anwendbar, fragwürdig. Zutreffend hingegen Schlimpert ZWeR 2015, 135, 147.