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Roswitha Stark Der Heiler in Dir
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Medaille mit zwei Seiten
Würden Sie auf die Idee kommen, das Geldstück kaputt zu machen, nur weil Ihnen eine Seite der Medaille nicht gefällt? Wenn wir die zwei Seiten nicht als Ganzes akzeptieren und deswegen einen Teil davon zerstören, wird das Ganze wertlos – also auch derjenige Teil, den wir eigentlich erhalten wollten.

Küssen kann man nur zu zweit … ich wär’ dazu bereit …
Wie öde wäre doch das Leben, wenn es nicht die zwei Geschlechter in der Natur gäbe, das schönste Sinnbild für die Dualität überhaupt. Männliches und weibliches Prinzip dürfen so verschieden sein, wie sie sein wollen und sollen, in der Liebe treffen beide aufeinander, vereinen sich zum Ganzen und erschaffen so fortwährend das Neue im Kreislauf des Lebens und der Evolution.
Legen Sie die Hände auf Ihr Herz, schließen Sie die Augen, und sprechen Sie:
„Ich sage JA zu meinen dunklen und lichten Seiten, denn beide sind meine Freunde.“
Atmen Sie tief ein, und öffnen Sie die Augen!

Symbol der Dualität: unsere beiden Gehirnhälften
Duales Gehirn mit linker und rechter Gehirnhälfte
Ist es Zufall, dass auch unser Gehirn zweiseitig angelegt wurde? Und doch wieder vereint durch eine dünne Verbindung, den Balken? Sicher nicht! Das Großhirn ist in Längsrichtung durch eine Furche in zwei Hälften geteilt. Durch eine breite Nervenfasernplatte, das corpus callosum, können sie aber ständig Informationen austauschen. Die linke Hirnhälfte ist für die Steuerung der rechten Körperseite zuständig, umgekehrt die rechte Hirnhälfte für die linke Körperseite. Da beide Hirnhälften zum Teil verschiedene Funktionen ausüben, werden durch den Informationsaustausch die Funktionen koordiniert und abgestimmt. Eine perfekte Zusammenarbeit durch die Verbindung der Unterschiede.
Die Pole des Nervensystems
Auch unser Nervensystem hat zwei unterschiedliche Achsen mit entgegengesetzten Funktionalitäten, die dennoch untrennbar miteinander verbunden sind: den Parasympathikus und den Sympathikus. Eine Aktivierung des Sympathikus führt zur höchsten körperlichen Leistungsfähigkeit, im negativen Sinne auch zu Stress, eine Aktivierung des Parasympathikus zu körperlicher Ruhe und Entspannung. Gelegentlicher Stress mit ausreichend Erholungsphasen kann positiv aktivierend wirken. Diesen nennt man Eustress. Fehlen jedoch die Erholungsphasen, wird der Dauerstress, der sogenannte Disstress, zur Gefahr für den Körper. Dies führt letztlich zur Blockierung der Denkvorgänge im Gehirn und zur Beeinträchtigung von Lern- und Konzentrationsfähigkeit.

Das Auf und Ab des Lebens: Nach jedem Tal geht es wieder aufwärts!
Die perfekte Welle
Unser Leben verläuft in allen Bereichen wellenförmig, immer auf und ab zwischen Plus und Minus. Das Auf und Ab der Frequenzen ergibt die perfekte Welle. Es ist der Rhythmus der Erde, des Universums sowie aller unserer Körperfunktionen. Es kann nicht ständig bergauf gehen, und es kann nicht ständig bergab gehen. Das ist die gute Nachricht. Die Bewegung zwischen Plus- und Minuspol bzw. zwischen dem Auf und Ab einer Welle bezeichnen wir als Frequenz, sie wird in Hertz (Hz) gemessen.
Es ist uns geläufig, dass man die Herzfrequenz mit dem sogenannten EKG misst. Dagegen ist uns weniger bewusst, dass alle anderen Organe auch eine eigene Frequenz haben.

Feld eines magnetischen Dipols: das Erdmagnetfeld
Der Abstand zwischen zwei Wellenbergen oder -tälern ist die Wellenlänge, die maximale Intensität die Amplitude. Die Frequenz beschreibt, wie häufig während einer bestimmten Zeit sich etwas wiederholt. Ein Hertz (Hz) entspricht einem Auf und einem Ab der Welle.
Legen Sie die Hände auf Ihr Herz, schließen Sie die Augen, und sprechen Sie:
„Ich fließe mit dem Leben mit, und das Leben fließt in mir.“
Atmen Sie tief ein, und öffnen Sie die Augen!
Dipol Erdmagnetfeld
Als Erdmagnetfeld wird das die Erde umgebende und größtenteils von dem sogenannten Geodynamo erzeugte Magnetfeld bezeichnet. Der Hauptanteil des Feldes geht vom Erdkern aus und kann nahe der Erdoberfläche als Feld eines magnetischen Dipols beschrieben werden, welches oberhalb der Erdatmosphäre durch den Sonnenwind verformt wird. Die magnetischen Feldlinien treten auf der Südhalbkugel aus der Erde aus und durch die Nordhalbkugel wieder in die Erde ein.
Es gibt auch ein elektrisches Feld der Erde (auch als elektrostatisches Erdfeld bezeichnet). Dieses entsteht, weil die Erdoberfläche eine elektrische Überschussladung von -6 x 105 °C aufweist, die wiederum durch ionisierende Strahlung aus dem Weltraum (kosmische Strahlung und Sonnenwind) erzeugt wird. Dabei werden positiv ionisierte Teilchen in Richtung der Erde beschleunigt. Die negativ geladenen Teilchen werden von der Erde weg beschleunigt. Die Atmosphäre ist dort also nur schwach ionisiert, sie enthält sowohl positive als auch negative Ionen. Durch die positive Ladung der Atmosphäre und die überwiegend negative Ladung an der Erdoberfläche entsteht das elektrische Feld.
Die Doppelnatur des Lichts
Das Licht hat viele Frequenzen, die wir als unterschiedliche Farben sehen können. Wir stellen uns gewöhnlich das Licht als Strahl vor. Es hat aber auch eine Doppelnatur, wie spannende Experimente der Quantenphysik gezeigt haben. Im sogenannten Doppelspaltversuch wurde bewiesen, dass Licht, das durch einen Spalt tritt, sowohl als Welle als auch als Teilchen durch diesen Spalt gehen kann. Man wusste zunächst nicht, wovon das abhing, es erschien völlig willkürlich, wann das Licht sich entschloss, als Welle oder als Teilchen durch den Spalt zu gehen. Bis die Forschung entdeckte, dass unser Bewusstsein der entscheidende Faktor war! Sobald jemand oder etwas (eine Kamera zum Beispiel) beobachtete, wie das Licht durch den Schlitz ging, bildeten sich Teilchen, also Materie, wenn hingegen niemand hinsah, zeigte sich wieder die Welle. Seitdem spricht man vom Welle-Teilchen-Dualismus des Lichtes. Es zeigt sich das, was wir erwarten, wie im richtigen Leben. Das Licht kann anscheinend unsere Gedanken lesen; daher wird das zur Realität, was wir erwarten.
Über die Dualität hinaus: Wir leben in einem Feld voller Möglichkeiten
Die wichtigste Erkenntnis der Quantenphysik aus Versuchen wie dem Doppelspaltversuch heißt: Wir leben in einem Feld der Möglichkeiten! Welche Möglichkeit verwirklicht wird, hängt davon ab, was wir denken und erwarten und in welche Richtung wir die Energie unserer Gedanken bewusst oder unbewusst schicken! Ob sich also unser Schicksal oder bestimmte Ereignisse in unserem Leben positiv oder negativ entwickeln, hängt von uns selbst ab! Das sind bahnbrechende Erkenntnisse. Denn damit sind wir dem Schicksal nicht mehr machtlos ausgeliefert, sondern wir können mit Hilfe unseres Bewusstseins das Ruder selbst übernehmen. Das Dumme ist nur, dass wir dann auch Verantwortung für das übernehmen müssen, was uns im Leben widerfährt. Wir sind also auch für unsere Gesundheit, Krankheit, unser Wohlbefinden oder Missempfinden verantwortlich. Niemand kann uns diese Verantwortung abnehmen, und niemand hat Schuld an dem, was wir erleiden oder erdulden müssen.
Wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, dass sich ein körperliches, seelisches oder geistiges System in die eine oder andere Richtung entwickelt, wissen wir nicht. Dies ist (noch) nicht mathematisch zu berechnen. Aber wir sind nicht mehr machtlos und entwickeln über die bewusste Kontrolle unserer Gedanken und Gefühle immer mehr Möglichkeiten, unser körperliches und emotionales Befinden selbst zu regulieren bzw. es immer schneller wieder in Harmonie zu bringen.
Gesundheit und Krankheit sind nicht schwarz oder weiß
Gesundheit und Krankheit: Wir sind beides, ob uns das gefällt oder nicht. Einmal wird unser Befindlichkeitspendel mehr ins Plus, einmal mehr ins Minus ausschlagen. Es stellt eine Herausforderung dar, dass wir uns davon nicht über Gebühr stressen lassen bzw. dass wir dem, was wir als Krankheit bezeichnen, nicht zu viel Aufmerksamkeit schenken, sonst nähren wir diesen Aspekt des Kurvenausschlags und verstärken das Ungleichgewicht in die negative Richtung.
Wenn die Prinzipien des Lebens auf dieser Erde von der Polarität geprägt sind und alles diesem Schöpfungsprinzip unterliegt, dann muss auch unser körperliches, seelisches und geistiges Befinden diesem Prinzip unterliegen. Der Körper reagiert auf Gedanken und Gefühle, und das nicht nur bei anerkanntermaßen psychosomatischen Erkrankungen wie zum Beispiel einem Magengeschwür. Im Prinzip reagieren alle Körpersysteme auf negative Gedanken und Gefühle mit Stress, was wiederum nervale, hormonelle und zelluläre Regelkreise in Gang setzt, die auf Dauer das Gewebe schädigen und schlichtweg alle Erkrankungen erzeugen können. Der Zusammenhang von Gedanke – Emotion – Vorstellung ist eindeutig festzustellen, wenn Allergiker mit den typischen Symptomen reagieren, wenn sie lediglich ein Bild des auslösenden Stoffes sehen bzw. es sich auch nur vorstellen. So tränen bereits beim Anblick einer abgebildeten Zwiebel die Augen, oder beim Erwähnen des Lieblingsgerichts setzt sofort Speichelfluss ein.
Nehmen wir an, Sie reagieren auf Nacht allergisch. Glauben Sie, dass Sie gesund werden würden, wenn Sie aus diesem Grund einfach die Nacht auslöschen würden und dadurch immer Tag hätten? Niemand käme auf so eine Idee. Und wenn 80 von 100 Frauen wegen ihrer männlichen Partner Bluthochdruck hätten, kämen sie auf die Idee, alle Männer abzuschaffen? Manche würden das vielleicht gern, aber jeder weiß, dass dies wohl nicht die Lösung des Problems wäre. Und wenn Sie selbst kein Geld hätten, kämen Sie auf die Idee, deswegen diejenigen Menschen abzuschaffen, die Geld haben – oder vielleicht das Geld selbst abzuschaffen? Wenn wir dies könnten, würden wir uns regelmäßig selbst schaden, und so mancher Schuss würde nach hinten losgehen.
Interessanterweise machen wir bei der Beseitigung von Krankheiten genau dies: Wir tun alles, um sie loszuwerden, selbst unter dem Deckmantel der Spiritualität („Wenn ich regelmäßig diese Atemübungen mache und mich selbst liebe, dann vergeht das!“). Auch hier arbeiten wir gegen das Symptom. Wir möchten es einfach mit den am besten geeigneten Mitteln loswerden, ob dies nun Schulmedizin heißt, Alternativtherapie oder geistiges Heilen. Jeder wird dies verstehen, und auch ich mache es meistens so. Aber warum? Weil die Krankheit, die im Übrigen schon lang bevor das Symptom an die Oberfläche kam, entstanden ist, Angst macht. Und dieses Gefühl treibt uns an, unsere Aufmerksamkeit mit negativem Vorzeichen an eben diese Stelle zu lenken und die Krankheit damit zu nähren und stetig zu festigen. Im Extremfall schneiden wir das Symptom aus dem Körper heraus und wiegen uns anschließend in Sicherheit, das Problem sei nun gelöst.
Da wir aber neben dem grobstofflichen materiellen Körper vor allem auch ein feinstofflicher Körper sind (eine Bezeichnung ist Aura), ist durch das Herausschneiden des Symptoms nur ein Aspekt gelöst, nämlich der biologisch-grobstoffliche. Auf der ätherisch-feinstofflichen Ebene des Menschen besteht das Problem, das meist ein Konflikt aus früherer Zeit ist, weiter. Und dieser wird sich einen Weg suchen, wieder auf sich aufmerksam zu machen. Vielleicht nicht sofort, aber mit Sicherheit irgendwann und irgendwo. So kann der Konflikt nach einer Gebärmutter-Entferung als Eierstocktumor wieder auftauchen oder als Depression. Wie und wo der Körper den Konflikt wieder zeigen möchte bzw. ins Bewusstsein bringt, wissen wir nicht genau. Dass er es auf die eine oder andere Art tun wird, scheint ziemlich sicher zu sein.
Unnötige Operationen?
In Deutschland werden jährlich, bezogen auf 100.000 Frauen, etwa 40.000 PAP-Tests durchgeführt. Davon erhalten 1.200 Frauen unklare oder verdächtige Befunde. Bei 130 bis 600 Frauen werden die Zellveränderungen operativ entfernt, bei sechs bis 95 Frauen wird die Gebärmutter entfernt. Tatsächlich wird aber nur bei 15 von 100.000 Frauen im Jahr ein Gebärmutterhalskrebs diagnostiziert. Das bedeutet, dass die Mehrzahl der Frauen vorsorglich therapiert wird, ohne dass diese jemals an Gebärmutterhalskrebs erkrankt wären.
Quelle: Frauengesundheitszentrum München
Wir haben erkannt, dass es die Angst ist, die uns antreibt, unangenehme Symptome, Krankheiten und Beschwerden loswerden zu wollen. Die Angst vor Schmerz und Leid, die Angst vor Behinderung oder Einschränkung, die Angst, nicht mehr anerkannt zu werden, allein zu sein, verstoßen zu werden, die Angst vor dem Tod.
Einmal erzählte mir meine Mutter, dass ihrem Vater mit 75 Jahren Darmkrebs diagnostiziert wurde, woraufhin ihm nahegelegt wurde, sich sofort einer Operation zu unterziehen. Seine Antwort war: „Nein, dann sterbe ich halt …“ Diese Antwort und die Verweigerung, das Problem herauszuschneiden, sowie der Trotz oder die Gleich-Gültigkeit – Ich sterbe, oder ich sterbe nicht – klang mir lang im Geist nach. Mein Großvater hatte angenommen, was ist, er hatte nicht den Sinn hinterfragt, und er war nicht bereit, dagegen anzukämpfen. Er starb 20 Jahre später, mit 95 Jahren.
Eine Patientin hatte bei einer Vorsorgeuntersuchung die Diagnose PAP-Wert 4A erhalten, was bedeuten würde, die Zellen hätten sich krebsverdächtig verändert. Natürlich war sie in Panik und Sorge, ließ sich aber durch die Information beruhigen, dass alle im Körper Krebszellen haben, die aber meist durchwandern bzw. von unseren Abwehrzellen unschädlich gemacht werden. Es war jedoch für sie ein Signal, sich mehr um sich selbst zu kümmern und nicht mehr ausschließlich die Familie im Vordergrund zu sehen, sich mehr Ruhe zu gönnen und öfter mal eine Auszeit zu nehmen. Zwei Monate später bei der Nachuntersuchung war der Wert auf den unbedenklichen PAP-Wert II heruntergegangen. Ebenso habe ich es schon erlebt, dass sich durch ein Nicht-loslassen-Können der Angst die Symptome verschlechterten, weil das Thema durch die fixierten Gedanken energetisch genährt wurde.
Legen Sie die Hände auf Ihr Herz, schließen Sie die Augen, und sprechen Sie:
„Ich integriere alles, was zu mir gehört, und ich lerne mich so zu lieben, wie ich bin.“
Atmen Sie tief ein, und öffnen Sie die Augen!
Die Angstfalle
Stress ist eine Anpassung des Körpers auf äußere Belastungsfaktoren. Im Verlauf der Evolution war es lebensnotwendig, komplexe Lebensweisen aufeinander abzustimmen: Leistung musste schnell verfügbar sein, zum Beispiel bei Angriff oder Flucht. Auf der anderen Seite musste Energie gespart, der Stoffwechselumsatz gesenkt und der Körper auf eine Energieaufnahme und -speicherung eingestellt werden. Heute leben wir in einer relativ sicheren Umwelt und müssten eigentlich nicht dem ungesunden Dauerstress verfallen. Wir haben aber einen großen Stressfaktor erzeugt, der sich von Bildern und Vorstellungen nährt: Dieser Stressfaktor heißt Angst. Angststress entsteht immer dann, wenn wir mit unseren Gedanken aus dem Hier und Jetzt herausfallen und entweder den Erinnerungsbildern der Vergangenheit oder der Vorstellung unserer möglichen Zukunft auf den Leim gehen. Bei vielen Menschen läuft immer wieder ein ähnlicher Film ab, worauf das Nervensystem bzw. das Unterbewusstsein zum Beispiel mit Herzklopfen, Schweißausbrüchen, Übelkeit, allergischen Reaktionen u.Ä. stressbeladen reagiert. Diese Reflexe laufen automatisch ab, ohne dass wir in diesem Augenblick etwas dagegen tun können. Wir fühlen uns machtlos, wenn wir von den negativen inneren Bildern und Vorstellungen überschwemmt werden. In solchen Momenten können wir uns nur schwer von unseren eigenen Gefühlen und Gedanken distanzieren, und wir denken, wir sind diese Gedanken und Gefühle. Und das denkt und fühlt dann auch unser Organismus und reagiert mit ungesunden physiologisch-körperlichen Mechanismen darauf. Es werden mehr Adrenalin und andere Stresshormone ausgeschüttet, die Verdauungsfunktionen werden heruntergefahren (wir können das ganze Geschehen jetzt auch seelisch nicht mehr verdauen), und wir befinden uns ohne äußere Not in einem Fluchtmodus. Das bedeutet: Wir rennen weg vor dem, was uns der Körper zeigen möchte, wo er uns hilfreich sein möchte, damit nichts Schlimmeres geschieht.
Stellen Sie sich vor, jemand würde Sie auf der Straße anhalten, um Ihnen mitzuteilen, dass Sie nicht weiterfahren sollen, weil sich am Ende der Straße ein Abgrund befindet, in den Sie hineinstürzen könnten. Wie würden Sie reagieren? Wahrscheinlich würden Sie sich bei dem Menschen herzlich bedanken, vielleicht vorsichtig weiterfahren bzw. die drohende Gefahr meiden, indem Sie einen anderen Weg einschlagen. Sie würden denken: Gut, dass dieser nette Mensch mich darauf aufmerksam gemacht hat, da habe ich aber Glück gehabt. Und Sie würden innerlich lächeln.

Signale des Körpers und der Natur sind Botschaften für uns.
Stellen Sie sich vor, Sie hätten regelmäßig Sodbrennen, wenn Sie gestresst von der Arbeit nach Hause kommen und am Abend ein Pastagericht mit Sahnesoße essen. Das Sodbrennen ist Ihnen unangenehm, und Sie wollen es nicht haben. Also nehmen Sie Säureblocker-Tabletten und können Ihre Pasta weiter genießen. Im übertragenen Sinn erschießen Sie in diesem Augenblick den warnenden Menschen an der Straße und steuern ungewarnt auf den Abgrund zu. Der Abgrund ist zum Beispiel das drohende Magengeschwür, das dann entsteht, wenn Sie den Stress in der Arbeit nicht abbauen und sich nicht genügend Zeit zum Essen nehmen. Das freundliche Sodbrennen wollte Sie darauf hinweisen, einen anderen Weg einzuschlagen, um das Magengeschwür nicht bekommen zu müssen, zum Beispiel einer befriedigenderen Arbeit oder weniger Arbeitsstunden. Sie selbst entscheiden, ob Sie den freundlichen Ratgeber anhören wollen oder ihn aus dem Weg räumen, weil er Ihnen lästig ist. Es lohnt sich immer, auf den inneren Ratgeber Symptom zu hören, damit Sie einen gesünderen, glücklicheren Weg einschlagen können!
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