Silvia Hartmann Energy EFT
Energy EFT
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Silvia Hartmann Energy EFT

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Das zeigt, dass dieses Problem sich mit Energiearbeit in Bewegung bringen lässt, und im Grunde brauchen wir nicht mehr zu tun, als immer weiter zu klopfen, dann wird es irgendwann vollständig gelöst sein.

Arbeiten Sie zunächst weiter daran, das Problem in Richtung der Null auf der SUE-Skala zu verändern; dann entwickeln Sie es weiter, auf die positive Seite, dorthin, wo unser Energiesystem so zu arbeiten beginnt, wie es eigentlich arbeiten sollte.

Tun Sie alles, um Ihr festgefahrenes Problem voranzubringen, es in Bewegung zu bringen, dann sind Sie auf dem richtigen Weg. Damit tun Sie das Richtige und brauchen nur immer weiter zu klopfen. Geben Sie nicht zu schnell auf, nein, geben Sie überhaupt nie auf! Klopfen Sie weiter.

Probieren Sie unterschiedliche Eröffnungsaussagen aus und, wenn Sie wirklich total feststecken, klopfen Sie eine oder zwei EFT-Sequenzen mit: „Ich stecke jetzt tatsächlich fest!“ Damit bringen Sie neuen Zug in die Sache und es wird sich etwas in Bewegung setzen.

Im schlimmsten Fall, wenn Sie nicht weiter wissen, setzen Sie sich mit einem erfahrenen EFT-Anwender in Verbindung und vertrauen Sie seiner Fachkenntnis und auch seiner Energie; er wird Ihnen helfen, Ihr Problem einer Lösung näher zu bringen.

Auch der kleinste Fortschritt ist immer noch hundert Mal besser, als weiter festzustecken; die Mühe lohnt sich also in jedem Fall. Denken Sie auch daran, dass eine Klopfsequenz nicht mehr als drei Minuten in Anspruch nimmt. Es ist also nicht so entscheidend, ob Sie heute oder morgen den richtigen Eröffnungssatz finden.

Je häufiger Sie EFT anwenden, desto mehr Erfahrung mit guten Set-ups und Erinnerungssätzen werden Sie sammeln und es wird Ihnen mit der Zeit immer leichter fallen, die passenden Formulierungen zu finden.

Fühlen Sie sich verwirrt und unsicher, welches das richtige Set-up ist, so gilt die goldene Regel: Entspannen Sie sich, bauen Sie Stress ab und bauen Sie Energie auf!

Es gibt keinen Grund zur Panik, Sie haben alle Zeit der Welt, verschiedene Set-ups auszuprobieren und daraus zu lernen, und Sie müssen nicht all Ihre Probleme über Nacht lösen.

Wenn die Energie stark genug fließt, wird das Heilungserlebnis eintreten. Das muss so sein. Falls es nicht spontan eintritt, klopfen Sie einfach weiter und bewegen Sie sich auf der Skala vorwärts in Richtung +10, bis es so weit ist!

Energy EFT – eine neue Erfahrung

Für alle, die mit moderner Energiearbeit noch nicht vertraut sind und auf diesem Gebiet noch keine Erfahrungen gemacht haben, ist die Anwendung von EFT etwas völlig anderes als alles, was sie vielleicht früher schon einmal ausprobiert haben.

Energy EFT ist keine Psychologie, keine Meditation und keine Hypnose. Es bewirkt spürbare Veränderungen in unseren Emotionen, also in unseren körperlichen Empfindungen. Diese Empfindungen finden eben nicht nur „im Kopf“ statt, sie sind körperlich und machen sich im Körper bemerkbar.

Daher kommt es, dass Energy EFT eine ganze Reihe körperlicher Befindlichkeiten und Regungen auslöst. Sehr häufig tritt ein Rumoren im Magen auf, wenn der Energiefluss sich verbessert und angespannte Muskulatur sich entspannt oder anders als bisher auf Veränderungen im Energiesystem reagiert.

Vielleicht nehmen wir ein leichtes Knacken in den Halswirbeln und im Kiefergelenk wahr, oder unsere Ohren reagieren wie bei einer Druckveränderung beim Fliegen; beginnt die Energie zu fließen, so lassen sich im ganzen Körper die verschiedensten fremdartigen, ungewohnten, kribbelnden, elektrisierenden Empfindungen wahrnehmen, von den Zehenspitzen bis zu den Haarspitzen.

Häufig beginnen wir während einer EFT-Sitzung auch zu gähnen, wir fangen an, uns zu entspannen, und fühlen uns leicht benommen und schläfrig. Diese Reaktionen treten meist um den Nullpunkt der SUE-Skala herum auf; es ist dann sehr wichtig, weiterzumachen und über diesen Punkt hinaus die Energie in Gang zu bringen und aus dem Schatten ins Licht zu treten.

Ein weiteres interessantes Phänomen, das bei einer EFT-Sitzung auftreten kann, ist ein Tränen der Augen, das sich völlig anders anfühlt als normales Weinen. Es kommt sogar vor, dass nur ein Auge tränt, während das andere trocken bleibt. Das kann natürlich sehr befremdlich wirken, ist jedoch völlig verständlich, wenn man bedenkt, dass eine Blockade durchaus nur auf der einen Seite des Energiekörpers sitzen kann, während die andere völlig frei ist.

Natürlich kann es auch vorkommen, dass jemand während einer Sitzung wirklich weinen muss. Bitte lassen Sie sich davon nicht beirren oder beängstigen. Hier handelt es sich lediglich um eine körperliche Reaktion auf sich lösenden Druck und das ist durchaus positiv. Atmen Sie einfach weiter tief ein und aus und hören Sie nicht auf zu klopfen; die Tränen werden bald versiegen und Sie werden sich klarer, ruhiger, leichter und erfrischt fühlen, wie eine Landschaft nach einem Gewitter.

Auch Kichern oder lautes Lachen sind unmittelbare Reaktionen auf Energiebewegungen. Dies geschieht spontan, wenn der Energiestrom rasch ansteigt, meist um einen Wert von +4 auf der SUE-Skala herum. Natürlich ist es wunderbar, wenn Sie lachen müssen; klopfen Sie aber unbedingt weiter, bis Sie im wahrsten Sinne des Wortes vor Energie zu sprühen beginnen.

Unsere Emotionen können zu großen Gefühlswellen anwachsen, für die es keine Worte gibt. Auch das ist aber nur Energie in Bewegung und – ich wiederhole es noch einmal – nichts, vor dem man sich fürchten müsste. Wir sind daran gewöhnt, alles zu versuchen, um derartige Gefühlsausbrüche zurückzuhalten, sie zu unterdrücken, in unserem Innersten zu verschließen; lassen Sie solche Gefühlswellen während Ihrer EFT-Anwendung einfach fließen, klopfen Sie weiter und atmen Sie tief ein und aus. Sagen Sie sich: „Das ist nur Energie.“, konzentrieren Sie sich auf diesen Satz. Kann die Energie ungehindert durch Sie hindurch- und hinausfließen, so können selbst die intensivsten Emotionen innerhalb von Sekunden oder noch schneller verschwunden sein.

Dies kann natürlich dazu führen – auch das lässt sich häufig beobachten –, dass es sich wie ein Schock anfühlt, festzustellen, dass eine Emotion, die uns vielleicht schon seit Jahrzehnten geplagt hat, so plötzlich, so leicht, so bereitwillig in Sekundenbruchteilen verschwindet.

Jeder, der EFT anwendet, muss lernen, damit auf seine eigene Art klarzukommen. Wir können dann etwa mit dem folgenden Set-up klopfen: „Wenn das so einfach ist, warum musste ich dann so sehr leiden? Warum hat mir das niemand gesagt?“ So können wir zu unserer eigenen „Auflösung“, zu unserem eigenen Heilungserlebnis finden und zu einem eigenen Verständnis unserer Erfahrungen und unseres Lebens gelangen.

Alle diese Erfahrungen, das Heilungserlebnis und noch viele mehr sind Teil dessen, was wir erleben können, wenn wir uns mithilfe von EFT neu kennenlernen. Am wichtigsten dabei ist:

Keine Angst haben!

Angst ist eine Energieblockade. Es ist nur eine Energie und nicht mehr. Es gibt nichts, wofür man sich schämen müsste, nichts, wovor man Angst haben müsste. Verursachen Energieblockaden Stress, so machen wir Menschen uns natürlich alle möglichen Sorgen und Gedanken über alles Mögliche; diese Sorgen haben nichts mit Vernunft zu tun und sind im Grunde völlig unbegründet. Ein paar Beispiele:

„Ich habe Angst, dass mir nichts mehr bleibt, wenn ich meinen Schmerz wegklopfe …“

„Ich Angst, dass – wenn ich an mein Problem denke – die Emotionen so unerträglich sein werden, dass ich verrückt werde …“

„Ich habe Angst, die Kontrolle zu verlieren …“

„Ich habe Angst, dass meine Frau mich nicht mehr lieben würde, wenn ich zu perfekt wäre …“

„Ich habe Angst, dass ich süchtig nach Freude und Glück werde, wenn ich meinen SUE-Wert zu weit nach oben klopfe …“

„Ich habe Angst, dass ich mich schlecht benehmen werde, wenn ich meine Schuldgefühle und meine Scham wegklopfe …“

„Ich habe Angst, dass ich nicht mehr weiß, was ich tun soll, wenn ich mit diesem Problem klopfe und es löse …“

„Ich habe Angst, dass ich nicht mehr weiß, was ich tun soll, wenn ich mit diesem Problem klopfe und es nicht löse …“

„Ich habe Angst, dass ich mich aus meiner Ehe verabschiede, wenn ich zu sehr zu mir selbst und meiner Energie komme – und was wird dann aus meinen Kindern …?“

„Ich habe Angst vor dem, was ich über mich selbst erfahren könnte …“

Alle diese Ängste und viele weitere sind einfach nur Energieblockaden, die Angst und Stress verursachen; ohne sie geht es uns auf jeden Fall besser – unserem Körper, unserem Geist und unserer Seele.

Die tiefste Erfahrung, die wir mit EFT machen können, ist, dass wir uns nicht mehr zu fürchten brauchen. Wir können etwas gegen unsere Angst tun, die Blockade lösen – und übrig bleiben die Realität und die Wahrheit über unsere Situation. Das ist etwas ganz Besonderes: Wir sind in der Lage, der Angst Einhalt zu gebieten, und das ist sicherlich das größte Geschenk überhaupt.

Nutzen wir unsere Ängste als Diagnoseinstrument, das uns den Hinweis gibt, dass es Zeit ist, unsere Energiedepots wieder aufzufüllen. Etwas Besseres kann uns nicht passieren!

Bringen Sie mehr Energie in Ihr Leben!

In den Anfängen von EFT hatten wir alle nur das Ziel, unsere Probleme „wegzuklopfen“. Das war verständlich, hatte es doch bis zu diesem Zeitpunkt keine Methode gegeben, die mit EFT vergleichbar gewesen wäre; wir alle hatten damals so viele Probleme, die wir „wegklopfen“ wollten, dass wir für jede noch so kleine Entlastung dankbar waren.

Zu dieser Zeit war niemandem von uns klar, dass der Punkt 0 in der Energiearbeit tatsächlich der Nullpunkt ist, der Punkt, an dem wirklich nichts ist.

Und nichts zu fühlen tut dem Energiesystem nicht gut. Wir bewegen uns dann in einer Art Niemandsland, sind nicht Fisch, nicht Fleisch; auch wenn es sich eindeutig besser anfühlt als der Schmerz, so ist das völlige Fehlen jedes Gefühls auch nicht die Lösung für unsere Probleme.

Im Laufe der Zeit gelangten wir zu der Erkenntnis, dass wir – wollten wir mit EFT als modernem Verfahren der Energiearbeit angemessen arbeiten – weitergehen und den Gegenpol unserer ursprünglichen negativen Gefühle erfahren mussten; nur so können wir sicher sein, das Problem wirklich zu lösen.

Wir formulieren Set-ups, um unsere Probleme zu beschreiben, damit wir sie wegklopfen können; das ist unser Ausgangspunkt. Nähern wir uns dem Nullpunkt auf der SUE-Skala, so müssen wir anfangen, anders zu denken.

Am Punkt 0 geht es nun nicht mehr um das, was wir nicht mehr haben wollen, sondern um das, was wir uns stattdessen wünschen.

Beginnen wir zum Beispiel mit der Eröffnungsaussage „Ich bin sehr traurig“ bei –8 auf der SUE-Skala und gelangen nach einigen EFT-Sequenzen zum Punkt 0, wo wir die Traurigkeit nicht mehr fühlen, so müssen wir umschalten und in eine andere Richtung denken, etwa so: „Gut, ich bin nicht mehr traurig, aber was möchte ich stattdessen fühlen?“

Die Antwort auf diese Frage führt uns direkt zum ersten positiven Set-up, in diesem Fall etwa: „Ich möchte das Gefühl haben, dass das Leben lebenswert ist“, mit dem Erinnerungssatz: „Das Leben ist lebenswert.“

Die Person, die diesen Eröffnungssatz formuliert hatte, ordnete ihr Empfinden nach der ersten Klopfsequenz bei +4 auf der Skala ein und ließ uns wissen, dass sie Zuversicht und Begeisterung empfinde. Sie bezeichnete ihr Erlebnis als sehr positive Erfahrung, für die sie sich bedankte: Sie sei nicht nur nicht länger traurig, sondern fühle sich ausgesprochen wohl!

Ein Wert von +4 liegt allerdings noch nicht einmal in der Nähe von +10, das eigentliche Heilungserlebnis hat also noch gar nicht stattgefunden.

Kommentare wie „ziemlich froh“, „angenehm entspannt“, „überwiegend heiter“ oder „fühle mich wohl“ sind zwar in Ordnung, wir können aber durchaus mehr erreichen; tatsächlich müssen wir sogar darüber hinausgehen, wollen wir nicht schon bald dieselbe Traurigkeit wieder erleben.

Das Gefühl der Traurigkeit war von der betroffenen Person ursprünglich bei –8 eingeordnet worden. Vieles spricht deshalb dafür, dass das Heilungserlebnis bei +8 oder noch darüber stattfinden wird; nur so können wir sicher sein, dass die ursprüngliche Traurigkeit nie wiederkehren wird.

Noch nie ist ein Heilverfahren oder eine Therapiemethode bekannt geworden, mit der man Traurigkeit „einfach so verschwinden lassen“ und stattdessen inneren Frieden oder sogar ausgesprochenes Wohlgefühl erleben kann. Es ist deshalb verständlich, dass viele Menschen zu früh mit dem Klopfen aufgehört und die ganze Sache abgehakt haben, ohne das wunderbare Geschenk einzufordern, das auf der positiven Seite der SUE-Skala wartet, nämlich das wirkliche Heilungserlebnis.

In einem solchen Fall empfehlen wir der Person, die sich bereits wohlfühlt, einen Augenblick innezuhalten und sich bewusst zu machen, dass das letzte Set-up lautete: „Das Leben ist lebenswert!“ Wir stimmen ihr zu, dass das natürlich wunderbar ist, stellen jedoch gleichzeitig die Frage, ob sie sich vorstellen könnte, mehr als das für sich zu erreichen: „Wenn es keine Begrenzung für Ihre Wünsche gäbe, wie würden Sie sich dann gerne fühlen?“

Die Person aus unserem Beispiel dachte darüber nach und sagte dann: „Ich möchte mich ganz lebendig fühlen.“ Dies wurde ihr Eröffnungssatz, gefolgt von der verkürzten Variante „Ganz lebendig“. Bereits nach der Hälfte der Klopfrunde sprang die Person auf und begann voller Freude zu lachen – das Heilungserlebnis hatte stattgefunden, sie fühlte sich aufgeladen, voller Energie und musste dies zum Ausdruck bringen, indem sie durchs Zimmer tanzte.

Auf die Frage, wie sie es rückblickend gefunden hätte, wenn sie diese Erfahrung nicht gemacht hätte, weil sie zu früh mit dem Klopfen aufgehört und die +4 als das Bestmögliche akzeptiert hätte, rief sie: „Das wäre ja schrecklich gewesen! Ich habe mich noch nie so gefühlt wie jetzt, ich konnte mir bis heute noch nicht einmal vorstellen, dass man sich so lebendig fühlen kann! Diese Erfahrung hat alles verändert – ich bin ein ganz neuer Mensch!“

Das Heilungserlebnis und das Empfinden höchster Energie am positiven Ende der SUE-Skala, also bei +10, bewirken genau dies, sie erschaffen einen völlig neuen Energiekörper, der anders ist als alles, was vorher war. Die so „energetisierte“ Person ist stärker, sie hat ein großes Problem gelöst und fühlt sich so gut wie nie zuvor.

Diese Erfahrung des Heilungserlebnisses und des intensiven Fließens der Energie verändert auch die Zukunft. Wer diese Erfahrungen gemacht hat, der weiß, dass Traurigkeit nicht unabänderlich ist, sondern innerhalb kürzester Zeit in ein Gefühl äußerster Kraft verwandelt werden kann.

Eine derartige Erfahrung wirkt sich natürlich auch auf das aus, was wir in Bezug auf andere Probleme denken und fühlen; die Person aus unserem Beispiel hat eine wichtige Lektion über die Realität des Energiestroms gelernt, die sie nie mehr vergessen wird; dies wird dazu führen, dass sie auch beim nächsten Mal, wenn sie Energy EFT wieder auf eines ihrer Probleme anwendet, eine gänzlich andere Erfahrung machen wird, die sich von allem Vorherigen unterscheidet.

Aber nicht nur für unsere Arbeit an spezifischen Problemen und Emotionen, die wir „wegklopfen“ wollen, ist es wichtig, sich zu überlegen, was wir fühlen wollen.

Egal wann und egal wo: Immer, wenn Sie das Gefühl haben, dass irgendetwas nicht in Ordnung ist, stellen Sie sich die Frage: „Wie möchte ich mich jetzt in dieser Situation fühlen?“, und nehmen Sie Ihre Antwort als Eröffnungsaussage für das EFT-Verfahren.

Gestatten Sie sich, immer mehr zu wollen, je weiter Ihr Energieniveau auf der SUE-Skala ansteigt. Unsere Energiekörper sind dafür geschaffen, sich so wohl zu fühlen. Den Energiestrom zu verbessern ist nichts Unnatürliches. Wir können sogar sagen, dass es unser angeborenes Recht ist, mit dem Höchstmaß an Energie ausgestattet zu leben.

Konzentrieren wir uns auf das Gefühl, das wir uns wünschen, und lernen wir, wie wir über das reine Ausbleiben von Schmerz hinaus in positive Bereiche hineinwachsen können, so können uns das holen, was wir uns vom Leben wünschen – am Ende geht es nur um eines, nämlich um das, was wir fühlen: dass wir uns gut, besser, am besten fühlen.

Im nächsten Teil lernen Sie einige grundlegende Energy-EFT-Techniken und Verfahrensweisen kennen, die beim Formulieren optimaler Set-ups sehr hilfreich sein können.

TEIL 3


Die 6 wichtigsten

Verfahrensweisen

Unterschiedliche Vorgehensweisen

für unterschiedliche Probleme

Der Anfang einer Energy-EFT-Sequenz ist immer gleich: Wir lenken die Wirkung des Verfahrens in die gewünschte Richtung, indem wir uns auf unser Problem einstimmen. Dafür stehen uns eine Reihe unterschiedlicher Möglichkeiten zur Verfügung.

Im vorangegangenen Kapitel wurde gezeigt, wie Sie mit einer Beschreibung des Problems beginnen können und wie Sie genau genug formulieren, damit Sie ein gutes Set-up erhalten.

In diesem Kapitel lernen Sie nun eine Reihe unterschiedlicher Energy-EFT-Vorgehensweisen kennen, mit denen Sie unterschiedliche Probleme elegant und erfolgreich bearbeiten können.

Das Story-Verfahren

Die erste und einfachste Methode, ein Problem anzugehen, das eine eigene Geschichte hat, besteht darin, diese Geschichte zu erzählen. Sie erzählen mit Ihren eigenen Worten die Geschichte Ihres Problems; sobald Anzeichen von Stress zu erkennen sind, halten Sie inne und klopfen mit dem zuletzt ausgesprochenen Satz. Im folgenden Beispiel schildert ein Mann die Geschichte seines Autounfalls.

Beispiel: Autounfall

„Ich fuhr nach Hause, denselben Weg, den ich schon tausend Mal gefahren bin, es war dunkel und regnete stark.“ An dieser Stelle geriet der Mann in Stress und fühlte sich unwohl. Dies ist für jeden Außenstehenden leicht zu erkennen: Der (oder die) Betroffene legt dann gewöhnlich die Stirn in sorgenvolle Falten, knetet die Hände, die Atmung beschleunigt sich und er beginnt zu schwitzen.

Arbeiten wir mit dem Story-Verfahren in Selbsthilfe, so müssen wir uns selbst beobachten, damit wir diese Anzeichen für Stress erkennen. Das ist nicht besonders schwierig, Sie brauchen nur auf Ihre eigenen Gefühle zu achten, auf den Klang Ihrer Stimme, während Sie sich die Geschichte selbst laut erzählen; achten Sie auf Ihren Atem und darauf, was Sie mit Ihren Händen machen. So erkennen Sie sofort, wenn Sie beim Erzählen in Stress geraten.

In unserem Beispiel hielt der Betroffene an dieser Stelle inne; die Worte, die er zuletzt gewählt hatte, bevor er in Stress geraten war, wurden sein erstes Set-up: „Es war dunkel und regnete stark“, mit „Dunkelheit und starker Regen“ als Erinnerungsformel. –

Anschließend erzählen wir die Geschichte nochmals von Anfang an und überprüfen, ob der Stress gelöst werden konnte. In unserem Beispiel war dies tatsächlich der Fall, was daran zu erkennen war, dass der Betreffende in seiner Schilderung fortfuhr: „Ich fuhr nach Hause, es war dunkel und regnete stark, ich war sehr müde, meine Augen brannten …“

Hier kam wieder Stress auf, also klopfte er mit „Ich war sehr müde und meine Augen brannten“ als Set-up und mit „Brennende Augen“ als Erinnerungsformel.

Die Geschichte geht weiter und jedes Mal, wenn eine Stresszunahme erkennbar wird, unterbrechen wir und bearbeiten diesen Stress; wir lösen nach und nach Stress und Angst und bahnen uns so Schritt für Schritt einen Weg ins Zentrum des Problems.

Als der Betroffene zum eigentlichen Ereignis kam, war er ziemlich ruhig und sogar die Erinnerung daran, dass er mit dem Kopf gegen einen ihm entgegenkommenden LKW geschleudert wurde und seither gelähmt war, konnte er jetzt aushalten: „Plötzlich schrak ich auf und mit großem Entsetzen erkannte ich, dass ich von den Lichtern eines LKW geblendet wurde, der mit direkt entgegenkam, und in diesem Augenblick wusste ich, dass ich sterben würde.“

Im Story-Verfahren bauen wir Schritt für Schritt Stress ab; dadurch stärken wir das Energiesystem und bereiten es darauf vor, sich mit dem Hauptereignis auseinanderzusetzen, in diesem Fall die Nahtoderfahrung. Wir lösen die große Menge an Energie, die seit diesem Ereignis blockiert war.

Dies ist ein sehr nützliches, vielseitig anwendbares EFT-Verfahren. Es ist außerdem sehr sicher und unterstützend, denn es bahnt diesen überaus wichtigen stressfreien Pfad zu den hochemotionalen Erinnerungen und Geschehnissen im Energiesystem.

Gehen wir so systematisch durch die ganze Geschichte und klopfen bei jedem Stress, den wir finden, so lösen wir das ganze Problemspektrum, das häufig aus mehr besteht als (wie hier) „nur“ aus der Kollision mit dem LKW.

Wichtiger Hinweis: Nehmen Sie sich Zeit, um zum Kern des Problems zu gelangen, Sie haben keine Eile! Bauen Sie gründlich Stress ab und Energie auf, bevor Sie weitergehen. Auf ein paar Klopfrunden mehr kommt es nicht an; es wird Ihnen dann später viel leichter fallen, den Kern des Problems anzugehen.

Mit dem Story-Verfahren lassen sich Erinnerungen und alle anderen Probleme bearbeiten, die in Form einer Geschichte erzählt werden können, die einen Anfang, ein Mittelteil und ein Ende hat.

Solange Sie immer wieder Stress abbauen, sich Zeit nehmen und nur so schnell vorangehen, dass Sie sich immer wohlfühlen, werden Sie in der Lage sein, die von dem Ereignis aufgebauten Energieblockaden erfolgreich und dauerhaft abzubauen.

Das Körperwahrnehmungsverfahren

Es gibt allerdings auch Probleme, zu denen wir keine konkrete Erinnerung oder Geschichte haben. Dazu gehören sehr starke Gefühle, von denen wir nicht wissen, wie sie entstanden sind; Gefühle, die von Ereignissen herrühren, die so lange zurückliegen, dass wir nicht sicher sind, welche Geschichte damit verbunden sein könnte; immer wiederkehrende Emotionen, von denen wir nicht wissen, wie sie entstanden sind, und Probleme, die sich einfach nicht in Worte fassen lassen.

In der Vergangenheit dachte man, kraftvolle, unkontrollierbare Emotionen zu haben bedeute, dass man „verrückt“ sei (im Sinne von geistig oder seelisch krank); heute wissen wir, dass es sich dabei um Energie handelt, die auf ihrem Weg durch das Energiesystem auf Blockaden trifft; unser „sechster Sinn“ vermittelt uns dann körperliche Empfindungen wie Schmerzen und Unwohlsein, die jedoch keinen konkreten körperlichen Ursprung haben.

Beim Körperwahrnehmungsverfahren arbeiten wir mit ganz spezifischen Set-ups, die wir aus körperlichen Empfindungen ableiten.

Anstatt etwa zu sagen: „Ich werde so wütend!“, konzentrieren wir uns auf die Gefühle, die wir in unserem Körper wahrnehmen, und stellen die Frage: „Wo in meinem Körper fühle ich diese Wut und wie fühlt sie sich an?“ Legen Sie Ihre Hände dorthin, wo Sie sie wahrnehmen.

Die Antwort könnte etwa lauten: „Sie ist genau hier, sie fühlt sich an wie ein schneller, heißer Strom, der durch die Mitte meiner Brust fließt.“ Wir klopfen nun mit dem Set-up „Ein schneller heißer Strom durch die Mitte meiner Brust“ und den Erinnerungsworten „Heißer Strom“.

Hinweis: Arbeiten Sie mit dem Körperwahrnehmungsverfahren an echten körperlichen Empfindungen, so legen Sie Ihre freie Hand an die Stelle, an der Sie diese wahrnehmen. So unterstützen Sie das Fließen der Energie.

Wir haben verschiedene Möglichkeiten, dieses Körperwahrnehmungsverfahren anzuwenden:

1. Nehmen wir zum Beispiel an, Sie hätten ein aktuelles Problem, etwa mit einer sehr lange bestehenden Beziehung, für das sich viele, viele Set-ups formulieren ließen; in einem solchen Fall fragen Sie (bei Selbsthilfe) einfach nur: „Wenn ich an meine Beziehung denke, wo im Körper spüre ich das?“ Legen Sie Ihre Hände darauf.

Das führt uns direkt zur wichtigsten Energieblockade im Zusammenhang mit diesem Problem, ohne dass wir darüber sprechen müssen, wer wem was wann warum und wie oft angetan hat. Dies ist eine sehr direkte und wirkungsvolle Art, Energy EFT anzuwenden, und sie bringt entsprechend tiefgreifende Veränderungen in den Empfindungen und Gefühlen.

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