Wolfgang Gieseke Windows 10
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Kacheln mit Multitouch verschieben

Eine weitere Variante des Verschiebens von Kacheln in andere Bildschirmbereiche demonstriert sehr schön, wie intuitiv die Bedienung per Touchscreen sein kann: Ergreifen Sie die zu verschiebende Kachel mit einem Finger und halten Sie diese an Ort und Stelle fest. Nun setzen Sie einen anderen Finger (am besten der anderen Hand) auf die Startseite und wischen diese damit in die Richtung des Zielbereichs. Die Seite verschiebt sich dadurch, während die eine Kachel vom anderen Finger festgehalten wird. Ist der Zielbereich sichtbar, nehmen Sie den zweiten Finger wieder weg und setzen die Kachel mit dem ersten Finger an die gewünschte Position.

2 Windows auf Tablets per Touch bedienen

Windows lässt sich auf Tablet-PCs und anderen Geräten mit Touchscreen sehr komfortabel per Finger nutzen, sodass Maus und Tastatur durchaus verzichtbar sind. Allerdings ist es eben doch eine etwas andere Art von Bedienung. Manches erschließt sich intuitiv, anderes wiederum ist nicht sofort ersichtlich.

2.1 Windows mit Touchgesten effizient steuern

Die Fingerbedienung von Windows selbst und diversen Apps funktioniert recht intuitiv. Wenn Sie schon Erfahrung mit einem Touchscreen haben, finden Sie sich schnell zurecht. Ein paar Tricks und Möglichkeiten offenbaren sich aber vielleicht nicht auf den ersten Blick:

■Um ein Objekt auszuwählen oder zu aktivieren, würden Sie normalerweise den Mauszeiger darauf positionieren und dann mit der linken Maustaste einmal oder gegebenenfalls zweimal (also doppelt) klicken. Bei der Finger- oder Stiftbedienung tippen Sie dieses Objekt einfach mit dem Finger (bzw. Stift) direkt kurz an.■Um einen Rechtsklick auszuführen, tippen Sie nicht kurz, sondern lassen den Finger/Stift kurz auf dem Objekt verweilen. Die Auswirkung hängt von der Situation ab: Wenn Sie ein Objekt so antippen, wird es z. B. ausgewählt. Tippen Sie lange auf eine leere Stelle, öffnen Sie in den meisten Apps die App-Leiste.■Um mehrere Objekte zu markieren, ziehen Sie einfach mit dem Finger oder Stift darüber. Für eine Gruppe von Dokumenten etwa setzen Sie den Finger links oberhalb davon an und ziehen ihn dann schräg nach rechts unten. Windows markiert dabei in Echtzeit den Bereich, den Ihre Markierung jeweils umfasst (genau wie beim Markieren mit der Maus). Wenn Sie den Finger vom Bildschirm nehmen, werden alle Objekte innerhalb dieser Markierung ausgewählt.

Komfortfunktionen mit Touchgesten

Die zuvor beschriebenen Bewegungen und Optionen ermöglichen die Basisbedienung und stellen den kleinsten gemeinsamen Nenner dar, den eigentlich alle Touchscreen-Geräte beherrschen. Richtig komfortabel wird es aber erst durch Touchgesten, also bestimmten Bewegungen auf dem Touchscreen. Sie ermöglichen es, bei gängigen Funktionen wie etwa dem Blättern oder Zoomen auf das zielgenaue Benutzen von Bildschirmelementen zu verzichten.

■Um ein angezeigtes Dokument zu verschieben, können Sie dank Touchscreen in der Regel auf die Bildlaufleisten verzichten. Platzieren Sie einfach einen oder (bei Multitouchgeräten) zwei Finger auf dem Bildschirm und bewegen Sie sie in die Richtung, in die sich das Dokument bewegen soll. Stellen Sie sich dabei vor, Sie würden tatsächlich auf ein Stück Papier tippen und dieses dann mit Ihrem Finger bewegen, so gewöhnt man sich am schnellsten daran. Diese Funktion steht in der Regel in allen Anwendungen und Fenstern zur Verfügung, die an den Rändern die klassischen Bildlaufleisten anzeigen.

■Die Geschwindigkeit beim Bildlauf bestimmen Sie durch die Kraft und Schnelligkeit Ihrer Fingerbewegungen. Bewegen Sie den Finger langsam, verändert sich der Bildausschnitt Zeile für Zeile. Wischen Sie hingegen flott über den Bildschirm, rutscht das Dokument schneller und weiter an seine neue Position. Auch daran gewöhnt man sich am schnellsten, indem man ausgiebig mit dieser Funktion herumspielt.■Im Gegensatz zum Bildlauf dient das Blättern dem Wechseln von ganzen Seiten – entweder innerhalb eines längeren Dokuments oder aber auch beim Vor- und Zurückblättern von Webseiten. Hierzu streichen Sie zügig und kurz in die gewünschte Richtung über den Bildschirm. Mit einer solchen Bewegung von rechts nach links etwa blättern Sie in einem Dokument zur nächsten Seite.■Bei Multitouchgeräten lässt sich auch das Zoomen von Bildschirminhalten per Fingergeste durchführen. Setzen Sie Daumen und Zeigefinger gleichzeitig auf den Touchscreen. Wenn Sie nun die beiden Finger zusammenführen, verkleinern Sie den Zoomfaktor, bewegen Sie die Finger hingegen auseinander, wird der sichtbare Ausschnitt vergrößert. Diese Funktion lässt sich auch in vielen Bildbearbeitungsprogrammen zum Verkleinern/Vergrößern von Bildern nutzen. Sie funktioniert eigentlich überall da, wo Sie auch das Mausrad verwenden könnten, um den Zoomfaktor zu steuern.

■Speziell für das Betrachten von Bildern eignet sich ebenfalls die Geste zum Rotieren. Setzen Sie dazu wiederum Daumen und Zeigefinger auf den Touchscreen. Bewegen Sie dann den Zeigefinger in einer kreisenden Bewegung um den Daumen herum. Alternativ lassen Sie mit einer drehenden Handbewegung beide Finger umeinander kreisen. Das aktuell angezeigte Objekt vollzieht die so angedeutete Drehbewegung nach. Diese Geste lässt sich nur auf Multitouchgeräten verwenden und funktioniert auch nur in Anwendungen, die ein solches Rotieren unterstützen. Der Windows-Bildbetrachter sowie die Live Fotogalerie gehören dazu.

Spezielle Gesten für die Windows-Steuerung

Für die komfortable Steuerung von Windows-Funktionen und Apps gibt es einige spezielle Gesten, die Sie kennen sollten. Einige davon beziehen sich jeweils auf einen der Bildschirmränder und lassen sich dadurch recht gut unterscheiden und merken:


An jedem Bildschirmrand lässt sich eine spezielle Touchgeste ausführen.

■Den Finger vom rechten Rand nach innen ziehen blendet am rechten Rand das Info-Center ein (Maus/Tastatur: Nachrichtensymbol unten rechts im Infobereich).■Den Finger vom linken Rand nach innen ziehen wechselt zurück zur zuletzt angezeigten App bzw. zeigt die Taskansicht an, wenn mehr als eine Anwendung aktiv ist (Maus/Tastatur:
).■Mit dem Finger vom oberen Rand nach unten ziehend lösen Sie im Tablet-Modus eine App aus dem Vollbildmodus, um sie beispielsweise an einem der Seitenränder anzudocken. Ziehen Sie die App ganz bis zum unteren Rand, wird sie geschlossen (Maus/Tastatur:
).

2.2 Eingaben mit der virtuellen Tastatur

Tablet-PCs verzichten in den meisten Fällen auf eine Tastatur oder verwenden diese wie beispielsweise Surface-Tablets nur optional. Da es aber nun mal nicht ganz ohne Texteingaben geht, bringt Windows eine virtuelle Tastatur mit. Diese wird bei Bedarf als Tastenfeld auf dem Bildschirm eingeblendet. Sie tippen also einfach auf die Stellen, an denen die gewünschte Taste angezeigt wird, und Windows verwendet das entsprechende Zeichen als Eingabe.

TIPP

Umfangreiche Texte am Tablet-PC eintippen

Sie benutzen einen Tablet-PC nur mit Touchscreen und ganz ohne eingebaute Tastatur und möchten damit längere Texte eingeben? Kein Problem, denn dass Ihr Gerät keine Tastatur hat, heißt nicht, dass Sie keine verwenden können. Benutzen Sie einfach einen vorhandenen USB-Anschluss, um eine beliebige USB-PC-Tastatur anzuschließen. Diese wird von Windows von Haus aus als Eingabegerät erkannt, und schon können Sie munter drauflostippen. Dabei können Sie beliebig zwischen Tastatur und Touchscreen hin- und herwechseln. Auch eine reguläre Maus können Sie auf diese Weise anschließen und den Tablet-PC so z. B. am Schreibtisch ganz regulär benutzen, wenn Ihnen dies lieber ist. Drahtlosgeräte lassen sich auf diese Weise ebenso nutzen, entweder per Bluetooth oder wenn ein Funkempfänger per USB an den PC angeschlossen wird.

Im Bereich von Startmenü, PC-Einstellungen und Touch-Apps wird die virtuelle Tastatur automatisch angezeigt, wenn Sie ein Bildschirmelement mit Eingabefunktion anwählen und keine reale Tastatur vorhanden ist.

Bei Desktop-Apps oder beispielsweise auch in der klassischen Systemsteuerung hingegen erfolgt keine automatische Anzeige der Tastatur. Hier können Sie diese jederzeit mit dem Tastatursymbol unten rechts im Infobereich einblenden.


HINWEIS

Kein Tastatursymbol im Infobereich vorhanden?

Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine freie Stelle der Taskleiste und wählen Sie im Kontextmenü Bildschirmtastatur anzeigen (Schaltfläche).

1.Auf dem Bildschirm wird dann eine kompakte Tastatur angezeigt, die vom Layout her an eine Notebook-Tastatur erinnert.

2.Mit
unten links schalten Sie die Tastatur um, sodass Tasten für Ziffern und Sonderzeichen erreichbar sind.

3.Die Smiley-Taste rechts davon zeigt dagegen eine schöne Auswahl von Emoticons an, die Sie so mit nur einem Fingertipp auswählen können.

4.Auf dieser Tastatur können Sie nun einfach wie bei einer realen Tastatur nach Herzenslust drauflostippen. Die eingetippten Buchstaben werden während der Eingabe direkt in das gewählte Eingabeelement eingefügt.5.Korrekturen können Sie wie gewohnt mit der (virtuellen) Löschen-Taste durchführen. Außerdem dienen die beiden Pfeiltasten rechts unten dazu, die Einfügemarke im Text nach links oder rechts zu verschieben.

Eingaben mit Wortvorschlägen abkürzen

Die virtuelle Tastatur von Windows unterstützt Sie durch automatische Vorschläge zum Vervollständigen, während Sie tippen. Windows versucht stets, anhand der bislang eingetippten Buchstaben zu erraten, welches Wort Sie eingeben möchten.

1.Für Sie ändert sich dadurch zunächst einmal nichts. Sie tippen einfach wie gewohnt die Wörter ein, die Sie schreiben möchten.2.Nach dem getippten Zeichen vergleicht Windows die bislang eingegebene Zeichenkombination mit seinen Wortlisten und sucht daraus die wahrscheinlichsten Wörter heraus, die mit diesen Zeichen beginnen. Dabei berücksichtigt es sogar Buchstabendreher, wenn diese einigermaßen offensichtlich sind.3.Oberhalb der virtuellen Tasten wird auf dem Bildschirm eine Liste mit den derzeit für Windows plausibelsten Wörtern angezeigt. Mit jedem getippten Zeichen wird diese aktualisiert und weiter verfeinert.

4.Ist das Wort, das Sie gerade tippen möchten, in der Liste enthalten, können Sie direkt auf den Eintrag tippen und so das gesamte Wort auf einmal eingeben. Anschließend beginnt das Spiel mit dem nächsten Wort von vorne.5.Enthält die Liste noch nicht (ganz) das gesuchte Wort, tippen Sie einfach weiter Zeichen für Zeichen ein, bis das Wort in der Auswahlliste angezeigt wird.

Im ersten Moment hört es sich vielleicht etwas umständlich an, nach jedem Zeichen zu prüfen, ob das Wort vielleicht schon erkannt wurde. In der Praxis werden Sie mit etwas Übung schnell ein Gefühl dafür entwickeln, wie viel Sie tippen müssen, damit ein Wort zielsicher erkannt wird. Letztlich lohnt sich diese Funktion vor allem für längere Wörter. Kurze Wörter wie „die“, „es“ oder „und“ sind so schnell eingetippt, dass man die Liste mit den Wortvorschlägen getrost ignorieren kann. Das können Sie übrigens auch tun, wenn Ihnen diese Funktion nicht als hilfreich erscheint.

Sonderfunktionen für spezielle Eingabefelder


Beim Eingeben von Webadressen unterstützt die virtuelle Tastatur Sie mit Sonderfunktionen. Wenn die Einfügemarke z. B. im Adressfeld des Webbrowsers platziert ist und Sie die Tastatur aktivieren, erhält die Tastatur zusätzliche Tasten für

und
(links neben der
). Außerdem macht auch die virtuelle Tastatur beim Eintippen ständig Vorschläge aus den Verlaufsdaten, sodass Sie bei bekannten Webadressen so wenig wie möglich zu tippen brauchen.

Sonderzeichen noch schneller tippen

Auf der kompakten virtuellen Tastatur ist nur für wenige Sonderzeichen Platz. Die Umlaute ä, ö und ü haben es gerade noch geschafft, aber das ß beispielsweise ist auf der Strecke geblieben.

Kein Problem – Sie brauchen nur etwas länger auf

zu drücken. Dann wird die „Mehrfachbelegung“ dieser virtuellen Taste angezeigt, und Sie können das ß mit einem kleinen Wisch nach oben wählen.


Wenn Sie aber schon wissen, in welcher Richtung ein Zeichen ausgehend von der „Haupttaste“ liegt, können Sie noch etwas abkürzen. Beim nächsten Mal tippen Sie auf die Haupttaste und wischen dann direkt in diese Richtung weiter, um das Sonderzeichen einzugeben. Für ein ß tippen Sie also auf

und wischen in der gleichen Bewegung ein, zwei Zentimeter mit dem Finger nach oben. So geht es gleich wesentlich flüssiger.

Bequemer tippen mit den Daumen

Die standardmäßige virtuelle Tastatur geht davon aus, dass Sie das Gerät vor sich liegen haben oder mit einer Hand festhalten und mit der anderen tippen. Es gibt aber eine Alternative für längere Texte (z. B. E-Mails), die Sie mal ausprobieren sollten. Halten Sie das Gerät mit beiden Händen jeweils an der unteren Ecke, sodass Sie mit den Handflächen festen Halt haben, den Daumen aber noch frei bewegen können. Wenn Sie sich mit dieser Haltung wohlfühlen, sollten Sie der geteilten virtuellen Tastatur eine Chance geben.

1.Tippen Sie auf der virtuellen Tastatur ganz unten rechts auf das Tastatursymbol, um die Tastatureinstellungen zu ändern.

2.Wählen Sie im Menü das zweite Symbol von links aus, um auf die geteilte Tastatur umzuschalten.3.Das Menü blendet sich dann automatisch aus und wechselt das Tastaturlayout.

Sie sehen dann eine zweigeteilte virtuelle Tastatur mit jeweils einem Block für Buchstaben links und rechts am Rand des Bildschirms. Jeder Block sollte in bequemer Reichweite des freien Daumens (siehe oben) liegen, sodass Sie mit den beiden Daumen insgesamt alle Tasten erreichen können. Nun können Sie mit zwei Fingern gleichzeitig tippen und haben insgesamt kürzere Wege. Die Methode erfordert Eingewöhnung, aber mit etwas Übung kann man damit längere Texte sehr effizient eingeben.


Auf der geteilten virtuellen Tastatur lässt sich mit etwas Übung schneller tippen.

2.3 Kopieren und Einfügen per Touchscreen

Inhalte an einer Stelle zu kopieren und an einer anderen Stelle wieder einzufügen, gehört zu den wichtigsten produktiven Werkzeugen von Windows. Das geht auch per Touchbedienung, aber insbesondere das Markieren von Inhalten läuft in diesem Fall etwas anders als von Maus und Tastatur gewohnt.

1.Tippen Sie z. B. in einem Dokument oder einer Webseite auf den Text, den Sie kopieren möchten. Handelt es sich um mehrere Wörter, tippen Sie zunächst auf irgendeins der dazugehörenden Wörter.2.Dieses Wort wird nun markiert, und am Anfang und am Ende der Markierung wird jeweils ein Kreis angezeigt.

3.Diesen Kreis können Sie nun mit der Fingerspitze verschieben und so die Markierung beliebig nach vorne und nach hinten ausdehnen.

4.Haben Sie so den gesamten gewünschten Inhalt markiert, halten Sie so lange den Finger auf der Markierung, bis das Kontextmenü angezeigt wird.5.Abhängig von der Art des ausgewählten Inhalts präsentiert Ihnen dieses Menü dann verschiedene Möglichkeiten vom einfachen Kopieren von Texten und Bildern bis hin zu Link öffnen bzw. Link kopieren bei markierten Webverknüpfungen. Tippen Sie einfach auf die gewünschte Funktion.

Kopierten Text einfügen

Haben Sie Text in die Zwischenablage kopiert, können Sie ihn in einer anderen App oder Desktop-Anwendung oder z. B. auch in einem Formularfeld einfügen.

1.Tippen Sie länger in das Eingabefeld, bis ein Kontextmenü eingeblendet wird.2.Wählen Sie hier die Funktion Einfügen, um den Inhalt der Zwischenablage in dieses Feld einzufügen.

2.4 Den Touchscreen kalibrieren und einrichten

Zumindest bei der Erstbenutzung ist bei Touchscreens eine Kalibrierung sinnvoll. Sie dient der Abstimmung von Hardware, Software und Anwender, sodass sich alles aufeinander einstellen kann. Teilweise wird die Kalibrierung bei der Installation bzw. beim ersten Start nach der Installation automatisch gestartet. Ansonsten können Sie sie selbst jederzeit initiieren, etwa wenn sich der Bildschirm nicht (mehr) genau benutzen lässt oder nur zögerlich auf Eingaben reagiert.

1.Öffnen Sie in der klassischen Systemsteuerung das Modul Tablet PC-Einstellungen.

2.Tippen Sie hier auf die Schaltfläche Kalibrieren.

3.Wenn Ihr Tablet-PC sowohl für die Stifteingabe als auch für die Fingereingabe geeignet ist, können Sie anschließend wählen, welche dieser Eingabemöglichkeiten Sie kalibrieren möchten. Um beides zu kalibrieren, wiederholen Sie den gesamten Ablauf für die zweite Methode noch einmal.

4.Tippen Sie nun mit dem Stift bzw. dem Finger jeweils genau in das auf dem Bildschirm angezeigte Fadenkreuz. Die Anzahl der nacheinander erscheinenden Fadenkreuze hängt von der verwendeten Touch-Technologie ab. Es können bis zu 16 Kreuze angezeigt werden, und eventuell wiederholen sich die Positionen auch. Spielen Sie einfach mit, bis Windows genug Informationen gesammelt hat. Anschließend speichern Sie die erfassten Daten.

Ist die Kalibrierung einmal durchgeführt, muss sie für dieselbe Hardware in der Regel nicht wiederholt werden. Ausnahmen sind aber wie immer die Regel. Wiederholen Sie die Kalibrierung,

■wenn Sie bei dem Gerät einen Hardware-Reset durchführen bzw. den Akku tauschen mussten,■wenn neue Treiber für die Touchscreen-Hardware installiert wurden, gegebenenfalls auch nach dem Installieren neuer Grafiktreiber, oder■insbesondere immer wenn sich das Gerät per Touch nicht mehr einwandfrei benutzen lässt.

Wenn Sie ein Gerät verwenden, das in verschiedenen Orientierungen verwendet werden kann (Querformat, Hochformat etc.), sollten Sie die Kalibrierung gegebenenfalls einmal in jeder Orientierung durchführen.

Die Orientierung des Touchscreens anpassen

In den Tablet-PC-Einstellungen können Sie auch die Orientierung Ihres Gerätes beeinflussen. Viele Touchscreen-PCs lassen sich sowohl im klassischen Quer- als auch im Längsformat nutzen. Viele Geräte unterstützen jeweils das Umkehren des Bildschirminhalts, um sich möglichst flexibel von allen Seiten nutzen zu lassen. Die meisten Tablet-PCs erkennen mithilfe eines Lagesensors, wo gerade „oben“ ist, und passen die Orientierung automatisch an. Andere Tablets verfügen eventuell über einen speziellen Knopf, mit dem Sie zwischen den verschiedenen Orientierungen hin- und herwechseln können. In den Einstellungen können Sie festlegen, zwischen welchen Varianten dabei umgeschaltet werden soll.

1.Öffnen Sie in der klassischen Systemsteuerung das Modul Tablet PC-Einstellungen.

2.Tippen Sie hier unten auf den Link Zur Ausrichtung wechseln.

3.Im dadurch geöffneten Menü finden Sie vier Auswahlfelder für die vier Wechselpositionen. Standardmäßig befindet sich der PC „normal“ im klassischen Querformat. Wenn Sie einmal auf den Umschaltknopf drücken, wechselt er in das Hochformat, beim nächsten Mal in das umgekehrte Querformat, dann in das umgekehrte Hochformat, dann wieder in das normale Querformat etc.

4.Wenn Sie bei Ihrem Gerät z. B. nur das normale Querformat und ein Hochformat nutzen, wählen Sie bei 3: und 4: einfach (Keine). Dann wechselt das Tablet immer direkt zwischen den beiden benötigten Orientierungen hin und her.5.Übernehmen Sie die neue Einstellung mit zweimaligem Tippen auf OK.

Touchscreen für Linkshänder

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