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Wolfgang Gieseke Windows 10
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Windows 10
Teil I Die neue Oberfläche optimal nutzen und individuell anpassen
1.Das neue Startmenü flexibel nutzen2.Windows auf Tablets per Touch bedienen3.Kurze Wege mit Taskleiste, Sprunglisten und Infobereich4.Apps und Fenster auf dem Desktop effizient nutzen5.Desktop und Sperrbildschirm individuell gestalten6.Windows mit mehreren realen oder virtuellen Monitoren nutzen7.Apps aus dem Windows Store installieren1 Das neue Startmenü flexibel nutzen
Zu den größten und auf den ersten Blick unübersehbaren Neuerungen gehört die Rückkehr des Startmenüs – oder zumindest eines Startmenüs. Wie in den guten alten Zeiten kann man unten links auf dem Desktop ein Windows-Symbol anklicken und öffnet damit ein Menü, das den Weg zu allen Programmen und Funktionen ebnet. Aber ganz so wie früher ist es eben doch nicht, wie schon der erste Blick beweist.

Desktop- vs. Tablet-Modus
Ein wichtiger Hinweis für Tablet-Nutzer gleich zu Beginn: Windows erkennt automatisch, wenn es auf einem Gerät mit Touchbildschirm ausgeführt wird. Dann schaltet es automatisch in den Tablet-Modus um, was Auswirkungen auf das Startmenü, den Desktop, den Umgang mit Fenstern und einiges mehr hat. Was es damit genau auf sich hat, lesen Sie auf Seite 49. Auf den nachfolgenden Seiten beschreibe ich die Windows-Oberfläche zunächst im Desktop-Modus. Schalten Sie deshalb am besten in diesen Modus um (am rechten Bildschirmrand „reinwischen“ und im Info-Center unten auf Tabletmodus tippen, falls dieses Symbol farbig unterlegt ist).
1.1 Startmenü und Startseite in einem
Windows 7 hatte ein Startmenü, Windows 8 hatte eine Startseite. Windows 10 bemüht sich, das Beste aus beiden Welten miteinander zu verbinden, und präsentiert ein zweigeteiltes Startmenü:
■links ein klassisches Menü,■rechts eine kleine Startseite, die sich aber nach Bedarf auch wesentlich vergrößern lässt.
Im Startmenü alle Apps und Einstellungen schnell finden
Das Startmenü funktioniert im Prinzip so, wie man es von früheren Windows-Versionen kennt.
1.Wenn Sie es mit einem Klick (oder Fingertipp) auf das Windows-Symbol unten links in der Taskleiste öffnen, zeigt es oben eine Liste der meistverwendeten Programme. Diese Liste wird von Windows automatisch erstellt und laufend aktualisiert.
2.Darunter sehen Sie einige feste Einträge:

■Mit einem Klick auf Explorer starten Sie den Windows-Explorer. Sie können aber auch rechts daneben auf das kleine Pfeilsymbol tippen. Damit öffnen Sie eine Liste der Schnellzugriffe des Windows-Explorer (siehe Seite 161.).■Einstellungen ist eine Abkürzung in die touchoptimierten PC-Einstellungen (nicht die klassische Systemsteuerung!).■Mit Ein/Aus öffnen Sie ein kleines Untermenü, in dem Sie den PC in den Energiesparmodus versetzen, herunterfahren oder neu starten können.


Weitere Ordner immer im Startmenü anzeigen lassen
Wenn Sie möchten, können Sie im Startmenü bestimmte Ordner dauerhaft anzeigen lassen, wie etwa Bilder, Musik oder das Netzwerk. Öffnen Sie hierzu in den PC-Einstellungen den Bereich Personalisierung/Start und klicken Sie rechts auf Ordner auswählen, die im Menü „Start“ angezeigt werden. Schalten Sie im anschließenden Menü die Ordner ein, die Sie direkt im Startmenü vorfinden möchten.
3.Ganz unten schließlich können Sie mit Alle Apps eine Liste aller Apps (sowohl Desktop-Anwendungen als auch Touch-Apps) abrufen. Diese Liste ist alphabetisch sortiert, was sich auch nicht ändern lässt. Gerade wenn viele Anwendungen installiert sind, dürfte das Scrollen eher mühsam sein. Aber es gibt dafür Alternativen, die ich auf den folgenden Seiten vorstellen werde.

Die Größe des Startmenüs anpassen
Der „Rahmen“ des Startmenüs kann wie ein Fensterrahmen vergrößert und verkleinert werden. So können Sie nicht nur die Größe, sondern auch die Form an Ihre Vorlieben anpassen. Der Inhalt passt sich automatisch an bzw. es wird automatisch eine Laufleiste angezeigt, wenn die Fläche nicht für den gesamten Inhalt ausreicht.
Schneller Zugriff auf Benutzerkonten
Wie auch schon bei früheren Windows-Versionen sind Benutzersymbol und -name ganz oben im Startmenü nicht nur ein Designelement. Sie können hier auch klicken oder tippen und so ein Untermenü öffnen. Es erlaubt den Zugang zu den Kontoeinstellungen sowie das schnelle Sperren des Bildschirms oder das Abmelden. Ebenso können Sie hier schnell zu einem anderen Benutzerkonto Ihres PCs wechseln.

Anwendungen ganz schnell finden
Wenn Ihnen das Suchen nach einer bestimmten Anwendung in der Liste oder auf der Startseite zu umständlich ist, verwenden Sie einfach das Eingabefeld ganz unten im Startmenü:
1.Tippen Sie auf das Windows-Symbol unten links, damit das Startmenü angezeigt wird.2.Tippen Sie nun einfach direkt den Namen des gesuchten Programms ein. In der Regel brauchen Sie nur wenige Buchstaben des Namens einzutippen. Es reicht auch ein wesentlicher Bestandteil des Namens, beispielsweise „Mail“.3.Das Startmenü listet dann alle relevanten Treffer zu diesem Begriff aus verschiedenen Bereichen auf. Dazu gehören:
■auf dem PC installierte Anwendungen und Apps,■Einstellungen,■Apps im Store,■vielversprechende Websuchbegriffe. 4.Da installierte Anwendungen die höchste Priorität haben, werden sie oben in der Liste angezeigt. Das am besten passende Programm findet sich ganz oben als farbig unterlegter Eintrag. Um diese Anwendung oder App zu starten, brauchen Sie einfach nur



Was sich auf den ersten Blick vielleicht etwas umständlich liest, ist in Wirklichkeit ein ganz simpler Vorgang, an den man sich für einige Standardanwendungen schnell gewöhnt, gerade weil man dafür nicht mal zur Maus greifen muss:
1.

Kurze Wege im Kontextmenü des Windows-Symbols
Auf den ersten Blick übersieht man leicht, dass das Windows-Symbol ganz links in der Taskleiste nicht nur ein hübsches Symbol zum Anzeigen des Startmenüs ist. Ein Rechtsklick darauf öffnet ein Kontextmenü, in dem Sie einige praktische Einträge finden, mit denen sich die Wege zu häufig genutzten Funktionen abkürzen lassen. Alternativ können Sie es aber auch jederzeit mit dem Tastenkürzel

Die meisten Einträge sind selbsterklärend und führen in die entsprechenden Bereiche der Systemsteuerung oder Computerverwaltung. Sehr hilfreich sind die Einträge Eingabeaufforderung bzw. Eingabeaufforderung (Administrator), da sie meist den kürzesten Weg zu dieser Funktion bieten.
Praktisch ist auch das kleine Herunterfahren oder abmelden-Menü. Insbesondere Tastaturfans können es nutzen, um beispielsweise jederzeit schnell durch „blindes“ Tippen den PC herunterzufahren:



1.2 Cortana versteht Sie aufs Wort
Schon länger geheimnisvoll angekündigt, erblickt gemeinsam mit Windows 10 die Sprachassistentin Cortana das Licht der IT-Welt. Das Prinzip ist von der Google-Sprachsuche oder der iPhone-Assistentin Siri vielleicht schon bekannt. Cortana wird nicht umständlich über Menüs und Optionen bedient, sondern kann menschliche Sprache interpretieren und verstehen. Man kann also eine Anweisung einfach aussprechen, anstatt die entsprechenden Aktionen selbst umständlich ausführen zu müssen.

Cortana nur mit Microsoft-Konto
Damit es nicht am Ende des Einrichtungsvorgangs eine Enttäuschung gibt: Cortana lässt sich nur in Kombination mit einem Microsoft-Konto nutzen. Wenn Sie sich bei Windows ohnehin mit einem Microsoft-Konto anmelden, kein Problem. Sollten Sie grundsätzlich nur mit einem lokalen Benutzerkonto arbeiten wollen und Bedenken gegen die Cloud-Funktionen von Windows haben, ist Cortana eher nichts für Sie.
Cortana kennenlernen
Auch wenn Cortana nur eine „künstliche Persönlichkeit“ ist, sollte man sich etwas Zeit nehmen, um sie kennenzulernen. Dazu wird einmalig ein Begrüßungsprozess durchlaufen, bei dem Sie Cortana zugleich auf Ihre Wünsche einstellen können.
1.Wenn Sie mit der Maus auf das Eingabefeld rechts neben dem Windows-Symbol klicken, wird Cortana automatisch aktiv und stellt sich kurz vor.
2.Warten Sie gegebenenfalls kurz ab, bis Sie unten rechts Weiter anklicken können.

3.Nun müssen Sie zustimmen, dass Cortana verschiedene Arten von Informationen erfassen und auswerten darf, etwa Ihre Position, den Browser- und Suchverlauf, Ihren Kalender etc. Sie können das an dieser Stelle nur pauschal mit Ich stimme zu genehmigen. Später können Sie in den Einstellungen auch einige Dinge wieder deaktivieren.

4.Anschließend teilen Sie der Assistentin mit, mit welchem Namen Sie angesprochen werden möchten. Das macht die Kommunikation einfach etwas persönlicher. Tippen Sie den Namen ein und klicken Sie unten rechts auf Weiter.

5.Sollten Sie nicht mit einem Microsoft-Konto angemeldet sein, müssen Sie dies nun nachholen. Mit einem lokalen Benutzerkonto lässt sich Cortana leider nicht nutzen.
Das Mikrofon für Cortana einrichten
Für das Erfassen von Sprachbefehlen verwendet Cortana ein Mikrofon. Bei Notebooks und Tablets ist das bereits eingebaut. Bei einem PC sind zumindest die Anschlüsse dafür vorhanden. Die Qualität des Mikrofons ist für die Spracherkennung nicht unbedingt ausschlaggebend. Beispielsweise kann man mit einem günstigen Headset gut erste Erfahrungen sammeln. Wer Cortana am Schreibtisch regelmäßig nutzen möchte, sollte sich nach einem Clip-Mikrofon umschauen, das man am Monitor befestigen kann.
Bei der ersten Verwendung der Sprachfunktion möchte Cortana in vielen Fällen erst das Mikrofon einrichten. Das ist mit einem Assistenten in wenigen Schritten erledigt.
1.Sollten Probleme mit dem Mikrofon vorliegen, meldet sich der Assistent automatisch und bittet darum, das Mikrofon einrichten zu dürfen. Lassen Sie sich nicht von dem Hinweis irritieren, dass Ihr Mikrofon möglicherweise nicht mit Cortana funktioniere. In der Regel ist das kein Problem. Klicken Sie zweimal auf Weiter.
2.Lesen Sie nun einfach den angezeigten Text vor. Platzieren Sie das Mikrofon dabei so, wie Sie es auch im Alltag verwenden möchten. Der mehrfarbige Balken am unteren Rand hilft Ihnen dabei, die Lautstärke richtig einzuschätzen:

■Bei Stille sollte er sich im gelben Bereich bewegen.■Wenn Sie normal laut sprechen, sollte er bis in den grünen Bereich ausschlagen.■Der rote Bereich sollte nach Möglichkeit nicht erreicht werden, da die Aufnahme sonst übersteuert und nicht sinnvoll ausgewertet werden kann.
Während Sie den Text vorlesen, passt der Assistent den Eingangspegel automatisch an, sodass eine möglichst gute Aussteuerung erreicht wird. Sowie dies gelungen ist, können Sie das Diktat beenden und unten auf Weiter klicken.
3.Nun noch einmal auf Fertig stellen klicken und Sie können mit Cortana sprechen.Steuern Sie Cortana durch Sprachbefehle
Einmal eingerichtet, können Sie Cortana jederzeit Anweisungen durch einfache Befehle oder Fragen erteilen:

Anweisungen für Cortana eintippen
Wenn Sie kein Mikrofon haben oder sich mit der Sprachsteuerung nicht anfreunden können, können Sie Ihre Anweisungen auch einfach direkt in das Frag mich etwas-Suchfeld eintippen. Cortana reagiert darauf ebenso, ist allerdings weniger gesprächig und leitet die Anfragen eher mal kommentarlos an Bing weiter.
1.Ist Cortana eingerichtet, sehen Sie unten links im Suchfeld ein Kreissymbol und den Text Frag mich etwas.2.Tippen Sie am rechten Rand dieses Textes auf das Mikrofonsymbol.
3.Nun können Sie einfach drauflos sprechen. Besondere Befehle oder eine bestimmte Form sind nicht notwendig. Sie sollten sich nur um eine deutliche, nicht zu schnelle Aussprache bemühen. Dann versteht Cortana Sie recht zuverlässig. Probieren Sie einfach mal ein paar Anweisungen aus, wie etwa:

■„Wie wird morgen das Wetter?“■„Neuer Termin morgen um 10 Uhr beim Zahnarzt.“■„Wecke mich morgen früh um 9:00 Uhr.“■„Wie ist der Aktienkurs von BMW?“■„Was gibt’s Neues?“■„Wann ist mein nächster Termin?“■„Wo bin ich?“■„Was bedeutet Bruttosozialprodukt?“■„Erzähle mir einen Witz“■„Sing mir ein Schlaflied.“■„Stein, Schere, Papier“■„Starte Firefox.“■„Schalte das WLAN ein.“■„Vergiss es!“ (falls Sie sich mit Cortana in einer Frage mal nicht einig werden sollten)

Auf viele Fragen oder Anweisungen reagiert Cortana richtig und liefert die gewünschte Antwort oder Aktion. Wenn Cortana eine Anweisung formal zwar versteht, aber nichts damit anfangen kann, leitet sie sie als Suchanfrage an Bing weiter. Dann erhalten Sie als Antwort ein Browserfenster mit den Suchergebnissen. Dadurch lässt sich Cortana auch gut als natürlich-sprachliche Suchhilfe nutzen. Wenn Sie etwa „Wann wurde Goethe geboren?“ sagen, bekommen Sie zwar keine direkte Antwort, aber als erstes Suchergebnis die passende Wikipedia-Seite.

Cortana per Sprache aktivieren
Cortana kann auch mit einem Sprachbefehl aktiviert werden. Dabei lauscht sie praktisch permanent auf eine bestimmte Phrase und wird automatisch aktiv, wenn sie diese erkennt. Öffnen Sie dazu die Einstellungen von Cortana (bei geöffnetem Dialog links auf das Notizbuch-Symbol klicken und dann auf Einstellungen). Hier stellen Sie den Schalter unter Hey Cortana auf Ein. Nun können Sie Cortana jederzeit mit der Phrase „Hey Cortana“ aufwecken und dann auch schon direkt Ihre Frage oder Anweisung sprechen.
Cortana als persönlicher Assistent
Cortana kann mehr als auf Ihre Fragen und Befehle zu reagieren. Sie kann Sie als persönlicher Assistent unterstützen, indem sie Sie mit aktuellen Informationen versorgt, die auf Ihre persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten sind. Hierfür ist das Notizbuch verantwortlich. Darin können Sie vorgeben, an welcher Art von Information Sie interessiert sind.
1.Wenn der Cortana-Dialog geöffnet ist (beispielsweise indem Sie mit der linken Maustaste einfach in das Frag mich etwas-Feld klicken), können Sie am linken Rand das Symbol für das Notizbuch anklicken. Hinweis: Mit einem Klick ganz oben auf das Menü-Symbol wird das Menü erweitert und mit Bezeichnungen versehen, was gerade am Anfang die Orientierung erleichtert.
2.Im Notizbuch finden Sie ganz oben die Optionen von Cortana. So können Sie bei Über mich beispielsweise den Namen ändern oder Ihre Lieblingsorte als Favoriten erfassen. 3.Unter Einstellungen lassen sich verschiedene Funktionen von Cortana nach Bedarf ein- und ausschalten. Hier können Sie für Sie nutzlose Dinge deaktivieren und eine gesunde Balance zwischen Datenschutz und Komfort wählen.4.Darunter legen Sie in verschiedenen Kategorien wie Nachrichten, Wetter oder Finanzen fest, ob diese Themen für Sie interessant sind, sowie gegebenenfalls, was genau Sie dabei interessiert (beispielsweise bei den Finanzen konkrete Aktienkurse).5.Bei Besprechungen und Erinnerungen können Sie verschiedene Elemente wie rechtzeitige Hinweise auf Termine oder eine Zeitleiste für jeden Tag aktivieren. Diese Elemente werden automatisch nur angewendet, wenn entsprechende Eintragungen in Ihrem Kalender vorliegen.

6.Interessant ist auch die Rubrik Fortbewegung. Hier lassen sich aktuelle Verkehrsinformationen ebenso wählen wie Hinweise, wann es Zeit für den Weg zur Arbeit ist (unter Berücksichtigung der aktuellen Verkehrslage) oder wann das letzte öffentliche Verkehrsmittel nach Hause fährt.

Generell gilt: Je spezieller oder wichtiger die Information ist, desto dringender sollte man ausprobieren, wie gut es wirklich funktioniert. Insbesondere beim öffentlichen Nahverkehr würde ich mich nicht darauf verlassen, dass Cortana jeden regionalen Fahrplan kennt.
Hinweis zu bestimmten Zeiten oder an bestimmten Orten
Mit dem Kalender können Sie sich jederzeit an wichtige Termine erinnern lassen. Aber man muss auch nicht für jeden Termin oder jede Aufgabe gleich einen Kalendereintrag erstellen. Cortana kann Sie sehr flexibel an Dinge erinnern, die Sie nicht vergessen möchten. Dabei wählt die Assistentin den richtigen Zeitpunkt abhängig von einem Termin oder einem Ort. Sie können also sagen:
■„Erinnere mich um 20:00 Uhr an die Tagesschau“oder
■„Erinnere mich im Edeka daran, Milch zu kaufen“In beiden Fällen merkt sich Cortana diese Erinnerung und meldet sich automatisch, wenn der Zeitpunkt erreicht ist oder wenn Sie den Ort erreichen, mit dem die Erinnerung verknüpft ist. Insbesondere für die zweite Variante lohnt es sich, einige Orte in den Einstellungen (Über mich) als Favoriten abzuspeichern, da Sie dann deren Namen als Bezug verwenden können.
Bevor eine Erinnerung festgelegt wird, fragt Cortana stets nach. Sie können dann kontrollieren und gegebenenfalls korrigieren. Ist alles in Ordnung, reicht ein gesprochenes Ja. Vorhandene Erinnerungen können Sie im Menü mit dem Glühbirnensymbol abrufen und hier gegebenenfalls auch löschen.

Erinnern kann Cortana Sie sowohl nach Zeit als auch an einem bestimmten Ort.
Cortana deaktivieren
Falls Sie nach etwas Herumprobieren mit Cortana zu der Erkenntnis kommen, dass das für Sie auf Dauer nicht attraktiv ist, können Sie Cortana deaktivieren. Öffnen Sie dazu wie vorangehend beschrieben die Einstellungen von Cortana und stellen Sie den Schalter ganz oben bei Cortana kann Vorschläge, Ideen, Erinnerungen, Warnungen und vieles mehr anbieten. auf Aus. Damit wird Cortana auf diesem Gerät deaktiviert.
Wollen Sie auch die Cloud-Daten löschen, die Cortana bereits erfasst hat, klicken Sie zusätzlich darunter auf den Link Alles, was Cortana über mich weiß, in der Cloud verwalten. Hier können Sie die gut sichtbaren Löschen-Schaltflächen verwenden, um die online gespeicherten Daten zu entfernen.

Die von Cortana erfassten Daten können nur online gelöscht werden.
1.3 Eine Startseite nicht nur für Tablet-Nutzer
Die rechte Hälfte des Startmenüs nimmt die Startseite ein. Diese ist nicht nur für Tablet-Nutzer interessant. Denn die Kacheln dort lassen sich beliebig anordnen und sie dienen nicht nur dem Öffnen von Apps, sondern können auch Informationen anzeigen. So kann man die Startseite auch als persönliche Informationszentrale nutzen, die neue Nachrichten, anstehende Termine, das Wetter oder Börsenkurse jederzeit aktuell anzeigt.

Startseite minimieren
Der eine oder andere wird die Startseite im Startmenü sicher wieder als überflüssig und eher störend empfinden. Deaktivieren im eigentlichen Sinn kann man sie nicht. Aber sie lässt sich zumindest minimieren. Entfernen Sie dazu alle Kacheln per Rechtsklick und Von „Start“ lösen. Anschließend lässt sich der rechte Rand des Startmenüs nach links bis an das eigentliche Startmenü heran verschieben. So erhält man ein Startmenü für Puristen.