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Bruno Erni Selbstheilung durch mentale Gedankenkraft
Selbstheilung durch mentale Gedankenkraft
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Bruno Erni Selbstheilung durch mentale Gedankenkraft

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In der Aurachirurgie geht man davon aus, dass sich alles in der Aura speichert. Wenn also Schläuche, Spritzen und Nadeln solche Schmerzen verursacht haben, sollte man diese Energie am Ort des Rückens abfühlen. Das machte ich. Mit einem sanften Ziehen, als wären die Schläuche noch drin, zog ich und fragte, ob sie das spüre. »Ja«, rief sie aufgeregt. Sanft zog ich die unsichtbaren, für die Kundin jedoch spürbaren Schläuche, Spritzen und Nadeln aus ihrer Wirbelsäule und so aus dem Rücken heraus. Ich weiß, und du hast absolut recht, das klingt total jenseits der Logik, doch bitte lies weiter. Wir behandelten die Wirbelsäule mithilfe verschiedener Methoden noch kurz weiter, stabilisierten und reinigten diesen Bereich, bis wir das Gefühl hatten, jetzt ist es okay.

Ich: »Können Sie mal aufstehen und im Zimmer umhergehen? Wie fühlt sich der Rücken an? Können Sie den mal bewegen?« Mit schnellen Schritten ging sie hin und her. »Ich fühle mich irgendwie leichter. Darf ich mich mal nach vorne beugen? Das tut nämlich immer sehr weh.« – »Ja, klar.« Schon begann sie sich nach vorne zu biegen. Wieder nach oben. Ihr Gesicht zeigte einen verwunderten Menschen. Dann bog sie sich hin und her, die Hände ins Kreuz nach hinten und wieder die Hände auf den Boden. Dann stand sie wieder normal und sagte: »Das kann doch nicht sein, das geht doch nicht. Ich spüre den Schmerz nicht mehr.« Wieder begann sie sich zu bewegen und suchte förmlich den Schmerz, doch der blieb weg.

Man stelle sich vor, 40 Jahre von Schmerzen geplagt und dann innerhalb von Sekunden alles weg. In diesem Moment realisierte sie, was geschehen war. Ihre Augen wurden feucht, und sie umarmte uns beide, Ausdruck einer tiefen Dankbarkeit, nach 40 Jahren Leidensphase endlich wieder schmerzfrei.

Ich bin überzeugt, es gibt viele gute Ärzte, und die Schulmedizin tut täglich ihr Bestes. Stell dir jedoch vor, unsere Klientin hätte sich aufgrund ihrer langjährigen Schmerzen erneut einer Operation unterzogen. Und stell dir andererseits vor, wie wir innerhalb von wenigen Minuten das Problem der Klientin in ihrem Energiefeld lösen konnten und die Schmerzen verschwanden. Kein chirurgischer Eingriff war nötig, lediglich eine Operation im Energiefeld, um einen nicht sichtbaren Schlauch aus der Wirbelsäule herauszuziehen.

Wenn wir mit mentaler Aurachirurgie operieren, dann ist das fast schon etwas Magie. Wer das zum ersten Mal hört, beginnt zu zweifeln, ob das wirklich möglich ist. Doch nimm dazu einfach mal dein Smartphone in die Hand, und erkenne, was du damit alles machen kannst: Fotografieren, Musik hören, E-Mails, Texte, Audio und Bilder senden, Skype oder Face-Time bis ans Ende der Welt nutzen, Gamen, Kalender führen und natürlich telefonieren. Oder einfach nur eine Uhr oder Stoppuhr. Erinnere dich an deine Großeltern. Die hatten im Dorf nur ein einziges Telefon. Dann kam langsam der Siegeszug von Radio und TV, natürlich erst nur in schwarz-weiß … Wenn du denen gesagt hättest, was einmal möglich ist, hätten sie dich eingesperrt.

Meine Arbeit ist jedoch nicht neu. Schon den alten Kulturen waren diese Energien mächtig und bewusst. Ich habe das Gefühl, wir haben es einfach etwas vergessen. Unsere Schulmedizin ist sicherlich nicht gerade daran interessiert, da es schon fast zu schnell geht und zu wenig Umsatz bringt. Oft ist es einfach auch Unwissen, also keine böse Absicht. Das muss hier klar betont werden. Machen wir dazu am besten eine Verständnisbrücke vom Sichtbaren ins Unsichtbare.

Vom Sichtbaren ins Unsichtbare

Dr. Cleve Backster, CIA, Lügendetektor-Testmit Pflanzen

Ein Mann namens Backster machte mit einem Galvanometer und einer Zimmerpflanze namens Dracaena massangeana verrückte Experimente. Cleve Backster war der führende Lügendetektor-Experte der CIA. Seine Pflanzenexperimente in den sechziger Jahren machten Schlagzeilen in der Weltpresse. Er konnte zeigen, dass Pflanzen Gefühle haben. Da er sehr wissenschaftlich vorging, nannte man das später den »Backster-Effekt«.

Sein Abenteuer begann 1966. Er untersuchte den fachgerechten Gebrauch von Lügendetektoren bei den Polizei- und den Sicherheitsbeamten aus aller Welt. Plötzlich hatte er eine Idee. Er befestigte die Elektroden eines seiner Lügendetektoren an einem Blatt der Dracaena. Die Dracaena, ein Drachenbaum, ist eine tropische Pflanze und gleicht einer Palme. Backster war neugierig, ob das Blatt reagieren würde, wenn er die Pflanze begoss, und wenn ja, wie und wie schnell. Doch das Galvanometer, also der Lügendetektor, reagierte nicht. Es gab keinen elektrischen Widerstand.

Er wusste, wenn man einen Menschen bedroht, kann man im Gerät eine Reaktion sehen. Ergo, er begann die Pflanze zu bedrohen. Er tunkte ein Blatt des Drachenbaums in die Tasse mit heißem Kaffee, die er gerade trank. Wieder zeigte die Messung keine Reaktion. Backster tippte mit einem Schreiber an die Pflanze. Nichts geschah. Er ging im Raum umher und überlegte: »Wie kann ich der Pflanze die größtmöglichen Schmerzen zufügen?« Dann hatte er eine Idee, er könnte sie verbrennen. In dem Moment, in dem er daran dachte, und noch bevor er nach dem Feuerzeug griff, schlug die Anzeige wie wild aus. Wohlbemerkt, er stand weit entfernt von der Pflanze und hatte sich nicht bewegt. Er hatte bloß den Gedanken, die Pflanze hatte also klar seine Gedanken gelesen.

Das führte ihn zu der Hypothese, dass die fünf Sinne des Menschen hemmende Faktoren sein könnten, die eine ursprüngliche »Primär-Wahrnehmung« überlagern, die möglicherweise der ganzen Natur gemeinsam ist. »Vielleicht sehen Pflanzen ohne Augen besser als wir Menschen mit ihnen«, so Backster.

An der Yale-Universität (USA) machte er dann unzählige Experimente mit verschiedenen Pflanzen und Früchten. Die Beobachtungsdaten waren alle sehr ähnlich und ergaben ein völlig neues Bild vom Leben. Er fand heraus, dass Pflanzen auch auf mögliche Gefahren von Tieren oder Menschen reagieren. So konnte man sogar einen Mörder stellen.

Seine Pflanze wusste, wann er vom 24 Kilometer entfernten New Jersey entschied, nach New York zurückzukehren. Als würde die Pflanze »aufatmen«. Mich erinnert das an das morphogenetische Feld, das der britische Autor und Biologe Rupert Sheldrake bekannt machte. Er ist Absolvent der ehrwürdigen Universität Cambridge, Research Fellow der Royal Society und Fachmann für Pflanzenphysiologie. Mit seinen Büchern über Das schöpferische Universum (1981) oder Das Gedächtnis der Natur (1988) wurde er berühmt. Menschen und Tiere haben telepathische Fähigkeiten, behauptet Rupert Sheldrake, seine unzähligen Experimente mit Hunden, Tauben und Menschen lassen uns ebenfalls staunen.

Unser unsichtbarer Körper

Hast du dir schon einmal durch ein Mikroskop angesehen, wie deine Zellen entstehen oder sich vermehren? Das ist unfassbar genial. Unser Körper ist einzigartig und individuell. Jeder Mensch ist ein einmaliger Fingerabdruck. Kein Körper, keine Seele gleicht der anderen. Täglich laufen in unserem Organismus komplizierte Vorgänge und chemische Reaktionen ab, damit alle Organe die lebensnotwendigen Funktionen erfüllen können.

Hast du gewusst, dass

–unser Körper aus ca. 50 bis 100 Billionen Zellen besteht?

–unser Körper rund 200 verschiedene Arten von Zellen hat?

–in einer Sekunde 50 Millionen Zellen absterben und genauso viele Zellen in der gleichen Zeit wieder gebildet werden?

–pro Tag somit ca. 50 bis 70 Milliarden Zellen sterben und wieder ersetzt werden? (Das sind mehr als das Zehnfache der aktuellen Weltbevölkerung!)

–die größte Zelle die Eizelle ist und die kleinste die Spermienzelle?

–die DNA nur der Bauplan ist?

–jedes Gen 30 000 unterschiedliche Proteine hat?

–unser Körper ca. 39 Billionen Bakterien hat?

–Knochen die wichtigsten Bestandteile unseres Skelettes sind?

–die Masse der Knochen 10% unseres Körpergewichts ausmacht?

–z. B. unser Schädel aus insgesamt 29 Knochen besteht?

–die meisten Menschen nicht wissen, wo die Organe im Körper liegen und was genau deren Aufgabe und Funk tion ist? (Okay, beim Herzen weißt du es oder?)

–du 12 Hauptmeridianbahnen (Lebensenergie über den Körper) hast? (Viele kennen das aus der Akupunktur.)

–du 7 Hauptchakren hast, die feinstoffliche Organe und Energiezentren sind?

–jeder an den Handflächen Chakren hat und damit Energien fühlen kann?

–jeder Mensch eine Aura (Energiefeld) von 2 bis 3 Metern hat?

–im achten Chakra, eine Armlänge oberhalb des Kopfes, das Seelenchakra sitzt?

–jeder Mensch mit der Kraft der Gedanken sein Energiefeld, die Meridiane und die Chakren für die Gesundheit und die Selbstheilung nutzen kann?

Anhand dieser Zahlen ist bereits zu erkennen, dass unser Körper ein hochkomplexes Gebilde ist. Deshalb verdient er sehr viel Aufmerksamkeit und Hinwendung und eine besonders gesunde Ernährung, um alle diese hochsensiblen Systeme zu erhalten und zu schützen. Oder würdest du einem Baby einen Whisky geben? Wohl kaum. Dennoch behandeln viele ihren Körper genauso.

Der Körper ist einerseits nicht für Überfluss und Übermaß geschaffen wie andererseits für Entbehrung, Entzug, Mangel- und Unterversorgung. Es hilft uns hier bereits vom Kindesalter her, uns zu sensibilisieren und gesunde Essrituale zu lernen.

Es ist erstaunlich, wie lange ein Körper gesund bleiben kann, wenn er nur Pizza und Cola als Nahrung bekommt. Unsere Gedanken bei der Einnahme der Mahlzeit spielen eine wichtige Rolle. So ist Beten vor dem Essen plötzlich wieder sinnvoll, da es die Dankbarkeit für diese Nahrung steigert. Allein die Absicht der Dankbarkeit vor dem ersten Biss ist sehr viel wert. Wir fokussieren uns auf das, was gleich in unserem Körper landet. Wir steigern so die Achtsamkeit.

Deine Gedanken bilden deine innere Wahrheit. Diese innere Wahrheit bildet deine Lebensenergie. Die Lebensenergie stärkt unsere innere Energie, die aus einer anderen Frequenz besteht. Das ist somit ein wichtiger Schlüssel für deine Gesundheit.

Wir sind im Grunde alle nur Energie. Das spüren wir schnell, wenn wir unsere Hände reiben. Sie werden warm. Machen wir an dieser Stelle gleich ein kleines Experiment. Schließe die Augen und reibe ca. zehnmal sehr schnell die Hände oder drücke kurz die Daumen in die Handballen. So aktivierst du deine Handchakren. Nun versuche ganz bewusst, dir einen transparenten Ball vorzustellen und diesen mit deinen Händen spielerisch zu halten. Fühle, wie du den Ball zwischen den Händen hältst. Spüre die Energie, wie sie immer stärker wird. Du weißt natürlich, dass du jederzeit in die Hände klatschen könntest, da ja kein echter Ball vorhanden ist. Dennoch spürst du diese Energie. Wir haben an unserem Körper unzählige solche Energiefelder. Wer sie kennt, kann sehr gezielt die Selbstheilung aktivieren, ankurbeln und nähren. Jeder Bauer weiß, was das heißt.

Du wirst in diesem Buch die einfachsten und besten Methoden lernen, wie du deine Energiefelder reinigen und pflegen kannst. Dabei hilft uns auch deine mentale Gedankenkraft.

Selbstheilungstipp 2

Ich bin mir bewusst, ich bin reine Energie. Diese Energie kann jederzeit verändert werden. Damit es meinem grobstofflichen Körper, mit 50 bis 100 Billionen Zellen, gut geht, ist gesunde Ernährung eine gute Idee. Meine 39 Billionen Bakterien muss ich nicht persönlich mit dem Namen kennen. Dennoch sind sie meine Freunde und stärken bedingungslos mein Immunsystem.

Wie kann ich glauben, dass es überhaupt Energie gibt?

Kirlianfotografie ist eine Art Energiefotografie, bei der das Energiefeld von Objekten und Lebewesen sichtbar gemacht wird. Man bezeichnet sie auch als Energetische oder Aura-Fotografie. Sie wurde vom sowjetischen Ehepaar Semjon Kirlian und Walentina Kirliana (Elektrotechnik-Ingenieur) durch Zufall entdeckt, als er einen medizinischen Apparat reparieren sollte, und ab 1937 entwickelt.

Die Kirlianfotografie beruht auf alten Ideen der chinesischen Medizin oder noch älteren Kulturen, dass jedes Objekt ein elektrisches Feld oder mit anderen Worten von einer Aura umgeben ist. Dies wurde weiterentwickelt, und man kann heute mit vielen Geräten das Energiefeld messen. In der Medizin, Bio-Physik oder Parapsychologie wurde weltweit der energetische Zustand von gestorbenen und lebenden Pflanzen, Tieren und Menschen untersucht und erforscht. Du kennst ja schon die Geschichte von Dr. Cleve Backster.

Nach und nach wurden auf dem Gebiet der Aura-Fotografie verschiedene Technologien entwickelt, die die menschliche Aura oder das elektromagnetische Feld erfassen sollten. Bis heute haben wir verschiedene Systeme wie PIP (Poly Kontrast Interference Photography), DAS (Digital Aura Scanning System), RFI (Resonant Field Imaging) usw., die die menschliche Aura erfassen und uns helfen, die subtilen Ungleichgewichte in unserem Körper zu erkennen.

Diese Lebensenergiebilder sind bei jedem Menschen unterschiedlich und zeigen, wie der physische und emotionelle Zustand eines Menschen ist. Bei physisch und emotional gesunden Menschen erscheint eine hohe strahlende Aura, ein schwaches Leuchten könnte auf eine Krankheit hinweisen.

Ich sehe und spüre diese Energiefelder auch ohne Messgeräte mit meinem inneren Auge. Das kann jeder lernen. Wir sind alle in der Lage, diese Energien zu sehen und zu spüren, wenn man weiß, wie es geht. Unsere alten Kulturen waren mit diesen Energien noch tiefer verbunden.

Die spannende Entdeckung bei der Kirlianfotografie ist, dass, wenn man einem Baumblatt einen Teil abreißt und es physisch nicht mehr da ist, es auf der Kirlianfotografie jedoch noch zu sehen ist. Für mich war sofort klar, wenn das bei einem Baumblatt so ist, dann sehen wir viele Bäume nicht mehr mit dem physischen Auge, auch wenn sie energetisch noch da sind. Ich ging in den Wald zu einem gefällten Baum, zu einem Baumstrunk. Meine Hand glitt vom Schnitt nach oben. Ich versuchte, den Rand bzw. die Baumrinde zu fühlen, dort, wo der Baum nicht mehr war. Und in der Tat, die Energie des Baumes war spürbar. Ich wiederholte das Experiment unzählige Male auch mit meinen Kindern. Wir stellten uns vor den Baumstrunk, schlossen die Augen, rieben die Hände und fühlten mit den Handflächen, den Handchakren, den Rand des Baumes, obwohl er nicht mehr zu sehen war. Ist das nicht unglaublich? So wiederholten wir es bei einem abgebrochenen Ast und vielen anderen Gegenständen. Ich lade dich ein, das auch mal zu testen.

Spinnen wir nun diesen Gedanken weiter, dann sind auch entnommene Organe in einem Körper noch spürbar und energetisch vorhanden. Das hat Vor- und Nachteile. In unserer Praxis harmonisieren wir so etwas oft an Klienten.

Dr. Konstantin G. Korotkov entwickelte die Kirlianfo-tografie weiter. Er führte in Russland viele internationale wissenschaftliche Kongresse durch, wo Wissenschaftler aus 46 Ländern ihre Ergebnisse mit dieser Technik vorstellten. Zum Beispiel wurde durch das Energiefeld eine Frühdiagnose bei Krebs erkannt. Auch konnte durch die Kamera die Einnahme von Drogen, Alkohol, Rauchen oder Stress nachgewiesen werden. All das wirkte negativ auf die Energie. Obwohl es für viele Wissenschaftlicher schwer zu glauben ist, dass diese Leuchtkraft unseren seelischen und körperlichen Zustand repräsentiert, arbeite auch ich seit vielen Jahren sehr gezielt damit. Jedoch ohne Kirlianfotografie, sondern mit meinem dritten Auge. Ich beobachte und bestätige diese Energien und die darin gesehenen und möglichen Krankheiten. Das Energiefeld ist zeitlich dem Körper voraus oder der Körper folgt bedingungslos dem Energiefeld.

Korotkov bringt es bei der Meisterschaftskonferenz 2010 in den USA auf den Punkt. Im Leben jedes Menschen gibt es immer wieder Stress und Spannung. Viele körperliche Probleme beruhen exakt auf der Ebene von Stress und Spannung, 90% des menschlichen Handelns finden unter ständiger Anspannung statt, das reduziert die Lebensenergie.

Wenn Stress krank macht

Unter Stress haben Menschen schon immer gelitten. Vor 100 Jahren musste man die Familie ernähren und sich vor der Kälte schützen. Obwohl wir heute eine Waschmaschine, eine Geschirrspülmaschine und eine warme Wohnung oder ein warmes Haus haben, müssen wir noch heute in der Arbeit oder zu Hause sehr viele Informationen verarbeiten. Wir alle haben den Drang, uns selbst zu verwirklichen. Ständig fragen wir uns, wie unsere Ansprüche und die Realität zusammenpassen. Das erzeugt Stress.

Wenn ich meine Ideen, Wünsche und Träume in innere Vorstellungen umwandle, muss ich die Projekte auf einer Zeitachse ablegen. Tue ich das nicht, habe ich innerlich ein Druckgefühl, dass ich noch so viel zu tun habe. Wenn ich falsch plane oder Menschen über meine Zeit verfügen, dann kann ich meinen inneren Vorstellungen nicht gerecht werden, und das erzeugt bei mir Stress.

Stress kann es geben,

–wenn eine Mutter für ihr supergut erzogenes und hochbegabtes Kind alles perfekt machen möchte.

–wenn die attraktive und lebenslustige Ehepartnerin alles perfekt machen muss.

–wenn der immer belastbare und zuverlässige Mitarbeiter in einem 80-%-Job alles perfekt erledigen will.

Die Gesellschaft verführt uns hier zu einer Rolle, der wir gerecht werden wollen. Doch ganz ohne Stress wäre unser Leben vermutlich schon etwas langweilig. Zu viel Stress löst jedoch Frühwarnsymptome aus. Wir können nicht mehr einschlafen, wachen mitten in der Nacht oder sehr früh morgens auf und fühlen uns gerädert. Wir springen nur noch hektisch zwischen verschiedenen Aufgaben hin und her und fühlen uns im Hamsterrad. Vielleicht fühlen sich andere sogar von uns gekränkt, weil wir gereizt reagieren und beleidigend sind. Wenn das so ist, dann ist der Moment gekommen, um zu handeln und um gegenzusteuern.

Du musst also im ersten Schritt erst einmal überhaupt erkennen, dass du gestresst bist und in welcher Phase du steckst. So kannst du sehr schnell dem Körper das Signal geben, dass er kein Stresshormon mehr ausschütten muss. Dann können auch deine Gedanken und Handlungen gezielt heruntergefahren werden.

Ich mache in diesen Situationen gern etwas total Gegensätzliches. Ich laufe dem PC oder Büro z. B. wortwörtlich davon: ab in den Garten, ein Spaziergang ohne Handy, mit geschlossenen Augen Musik hören oder etwas Spannendes lesen. Es ist ein inneres Loslassen, an dem der Verstand festhält.

Spätestens dann spüre ich, dass ich falsch geplant habe. Zu wenige Pausen oder eben zu wenig Zeit für das Tagesgeschäft. Das Tagesgeschäft mit dem Wichtigen und Dringenden muss mein Team für mich erledigen. So versuche ich, mir einen Stresspuffer einzubauen. Eine gute Planung ist für mich das A und O.

Ablenkung und nicht fokussiertes Arbeiten ist ein sehr großer Stressfaktor. Anders gesagt: Fokussiertes und geplantes Arbeiten inkl. Pausen für die Erholung, dazu mit Spezialmusik für das Gehirn, reduzieren den Stress. Und ganz wichtig: Einfach nur zu sein ist lebenswichtig, ganz ohne Plan. Wenn ich im Garten bin oder in der Natur, wenn ich meditiere, dann verfliegt die Zeit.

Selbstheilungstipp 3

Es gibt drei Stressphasen: 1. Alarm, 2. Widerstand und 3. Erschöpfung. Wenn ich mich in einer dieser Phasen befinde, lege ich gezielt eine Pause ein und entspanne mich. Einfach mal keine Termine und viel Zeit für mich zu haben, ist eine gute Idee. Wenn diese Zeit nicht kommt, dann muss ich mir diese Zeit nehmen. In der Ruhe liegt die Kraft.

Das Energiefeld reinigen in 3,5 Sekunden

Die Aura ist dein Energiefeld um dich herum. Du bist für dieses Feld verantwortlich, du beeinflusst es mit deinen Gedanken, mit deinem Körper und deinem Geist. Jeder hat es, ob er will oder nicht. Es gibt Menschen, die haben eine saugende oder eine blasende Aura. Das zu wissen ist sehr hilfreich, obwohl es vielleicht gerade etwas seltsam klingt, daher hier ein Beispiel.

Stell dir einmal vor, ein aufgewühlter und genervter Arbeitskollege kommt zu dir und erzählt dir sehr emotional eine Geschichte. Die Emotionen sind für dich deutlich spürbar. Sie sind wie emotionale Kuhfladen, die diese Person bei dir abgeladen hat und die nun eklig in deiner Aura kleben. Das geschieht jeden Tag und immer wieder. Irgendwann ist deine Aura völlig verdreckt. Viele Menschen leben so und haben keine Ahnung davon.

Oft hört man von weisen Menschen, man solle immer wieder seine Aura reinigen, nun weißt du auch wieso. In vielen Büchern und Seminaren wird erwähnt, man kann durch Meditieren die Aura reinigen. So soll man sich in einer Meditation einen Goldregen vorstellen, damit die Aura wieder sauber werde. Ich habe dies meinen Kunden erzählt, in der Hoffnung ihnen zu helfen. Da diese Meditationen jedoch 20 bis 30 Minuten dauern, hat der heutige Mensch keine Zeit dafür. In langer Arbeit habe ich mir überlegt, wie das schneller gehen könnte und 2017 eine Übung zusammengestellt. Diese habe ich an meinen Kunden immer wieder getestet, bis es dann in 3,5 Sekunden möglich wurde, die Aura zu reinigen und zu reparieren. Die Übung ist unbezahlbar leicht, wenn man weiß, wie es geht. Hier ist sie, exklusiv für dich:

Stell dir ein kleines süßes Bienchen vor, wie es im Swimmingpool auf der Wasseroberfläche gelandet ist und wild um Hilfe strampelt. Es ist am Ertrinken. Du, als lieber Mensch, bist der Retter in der Not. Bestimmt kennst du die Poolnetze mit den langen Stangen, mit denen man exakt solche Tierchen retten kann. Mit dem Nylonnetz tauchst du unter das Bienchen ins Wasser und hebst es vorsichtig heraus. Das Wasser fließt durch das Nylon- oder Fischernetz ab, die Biene kann trocknen und dank dir wieder in die Freiheit fliegen.

Nun stelle dir ein solches Nylon- oder besser ein sehr dichtes Fischernetz, als durchlässige Wand vor dir stehend, vor. Bitte beachte, dass die Aura rund um dich herum einen Durchmesser von mindestens zwei bis drei Metern hat. Stell dir weiter vor, dass dieses Fischernetz wie an einer Duschstange, oberhalb deines Kopfes angebracht ist. Wenn du deinen Duschvorhang bzw. dein Fischernetz über dich werfen würdest, dann würde der, angebracht an der Duschstange, hinter dir wieder herunterfallen. Wenn das Fischernetz immer gespannt ist, so wie das Poolnetz, dann gleitet das Fischernetz stramm um dich bzw. deine Aura herum.

Konkret: Du hältst mit beiden Händen das Fischernetz und schwingst es, geführt mit deinen Händen, über deinen Kopf. Das Fischernetz fällt hinter dir herunter. Deine Arme gehen nach unten und »holen« das Netz von hinten und schieben es in Gedanken DURCH den Körper. Dabei werden alle Zellen im Körper und auch die Chakren komplett gereinigt. Natürlich lässt du das Fischernetz nicht los, sondern wiederholst diese Übung noch zwei Mal, also insgesamt drei Mal.

Wenn du die Übung drei Mal wiederholt hast, kannst du dir im Weiteren vorstellen, wie das Netz schmutzig geworden ist. Werfe es in Gedanken bewusst nach rechts oder links von dir weg und stelle dir dabei vor, wie sich der Schmutz und das Fischernetz beim Wegwerfen komplett auflösen. Es entmaterialisiert sich. Bravo, du hast soeben das erste Mal deine Aura in kurzer Zeit gereinigt.

Nun hast du die Übung vielleicht mit vollem Körpereinsatz durchgeführt, hast deine Arme und Hände nach oben geschwungen, hast gespürt, wie das Netz hinter dir herunterfiel. Möglicherweise hast du außerdem mithilfe deiner Arme und Hände das Netz etwa auf Schulterhöhe durch dich hindurch gezogen. Eine regelrechte Turnübung.

Doch das Reinigen der Aura ist erst der erste Teil. Die Übung hat noch einen zweiten und letzten Teil. Viele Menschen haben eine Delle, einen Riss oder sogar ein Loch in ihrer Aura. Das ist grundsätzlich nicht schlimm und kann passieren, wenn man zu viel Last trägt, Probleme hat oder einfach nicht mehr in die Entspannung kommt. Wenn man dann jedoch endlich in die Entspannung gelangt, bricht die Aura auf, und man wird auf der Stelle sehr müde und weiß nicht warum.

Eine Aura regeneriert und repariert sich in der Regel im Schlaf automatisch. Doch wenn die Gedanken und das Nervensystem wegen Stress, Hektik, Druck, Sorgen oder anderem angetrieben nicht mehr zur Ruhe kommen, dann kann sich die Aura nicht mehr selbst regenerieren und braucht einen Impuls von außen. Das kann jemand von unserem Team sein oder noch besser: du selbst. So bist du nicht abhängig von anderen Menschen.

Neulich kam eine liebe Coiffeuse zu uns und erzählte, sie sei seit Monaten komplett erschöpft und fühle eine Dauermüdigkeit. Sie war schon beim Arzt, doch der hat nichts gefunden. Natürlich haben wir gleich die Aura gereinigt und repariert. Und siehe da: Nach wenigen Sekunden spürte sie hinter den Augen eine deutliche Entspannung. Nach ca. 15 bis 30 Sekunden war sie spürbar wieder fit. Sie fühlte sich hellwach. Auch bei ihrem Folgetermin, nach sechs Wochen, war sie topfit und im Leben wieder angekommen. Wer das fühlen kann, erlebt eine unglaubliche Stärkung fast per Knopfdruck in sich hochkommen.

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