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Patrice Chrétien Ius Publicum Europaeum
Ius Publicum Europaeum
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Patrice Chrétien Ius Publicum Europaeum

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Giulio Napolitano (Hg.), Diritto Amministrativo Comparato, 2007.

ders., Sul futuro delle scienze del diritto pubblico, Rivista trimestrale di diritto pubblico 60 (2010), S. 1 ff.

Ingolf Pernice, Europarechtswissenschaft oder Staatsrechtslehre?, Die Verwaltung, Beiheft 7, 2007, S. 225ff.

Jean Rivero, Le problème de l’influence des droits internes sur la Cour de Justice de la C. E. C. A., Annuaire français de droit international 4 (1958), S. 295ff.

Matthias Ruffert, Was kann die deutsche Europarechtslehre von der Europarechtswissenschaft im europäischen Ausland lernen?, Die Verwaltung, Beiheft 7, 2007, S. 253ff.

Eberhard Schmidt-Aßmann, Das allgemeine Verwaltungsrecht als Ordnungsidee, 22004.

Jens-Peter Schneider (Hg.), Verwaltungsrecht in Europa, Bd. 1: England und Wales, Spanien, Niederlande, 2007; Bd. 2: Frankreich, Polen und Tschechien, 2009.

Jürgen Schwarze, Europäisches Verwaltungsrecht, 22005.

René Seerden (Hg.), Administrative Law of the European Union, its Member States and the United States, 22007.

Susana de la Sierra, Una metodología para el Derecho Comparado europeo. Derecho Público Comparado y Derecho Administrativo Europeo, 2004.

Michael Stolleis, Geschichte des öffentlichen Rechts in Deutschland, 3 Bde., 1988, 1992 und 1999.

Hans-Heinrich Trute/Thomas Groß/Hans Christian Röhl/Christoph Möllers (Hg.), Allgemeines Verwaltungsrecht – zur Tragfähigkeit eines Konzepts, 2008.

Rainer Wahl, Herausforderungen und Antworten: Das Öffentliche Recht der letzten fünf Jahrzehnte, 2006.

Einführung › § 57 Verwaltungsrecht im europäischen Rechtsraum – Perspektiven einer Disziplin › Anhang: Der Fragebogen

Anhang: Der Fragebogen

I. Die Genese der Wissenschaft vom Verwaltungsrecht

1. Ältere Schichten (Kameralistik, Policeywissenschaft etc.) 2. Das rechtswissenschaftlich-dogmatische Verwaltungsrecht Hierbei sollten folgende Themen bedacht werden: – historischer Kontext der Genese – Etappen der Entwicklung der Wissenschaft vom Verwaltungsrecht – Welches sind die großen verwaltungsrechtswissenschaftlichen Beiträge dieser Epoche? Was zeichnet sie aus? – Einfluss der Wissenschaft auf die Entwicklung des Verwaltungsrechts

II. Die gegenwärtige Wissenschaft vom Verwaltungsrecht

Hierbei sollten folgende Themen bedacht werden:

– Welche Innovationen und Transformationen erfolgten gegenüber den „klassischen“ Systemen? – Welches sind große verwaltungsrechtswissenschaftliche Systeme dieser Epoche? Was zeichnet sie aus? Gibt es große „Schulen“? – Gliedert sich die Lehre vom Verwaltungsrecht in verschiedene Teildisziplinen auf? – Verhältnis zu anderen Subdisziplinen des Rechts, insbesondere zum Verfassungsrecht – Verhältnis zur Verwaltungswissenschaft – Institutionelle Verfestigung der Wissenschaft vom Verwaltungsrecht – Verhältnis der Wissenschaft zur praktischen Tätigkeit, insbesondere zur Gerichtsbarkeit (sachliche Einflussnahmen, personelle Verschränkungen) – Maßgebliche Publikationen und Publikationsorgane. Maßgebliche Profile

III. Die Lehre des Verwaltungsrechts

1. Wie bedeutsam ist das Verwaltungsrecht im Kontext des Unterrichts des öffentlichen Rechts und des Unterrichts des Rechts insgesamt? 2. Wieviele Semesterwochenstunden wird das Verwaltungsrecht unterrichtet? Welche Anteile am Examen? 3. Wie wird das Verwaltungsrecht gelehrt, gelernt und geprüft? Fall-orientiert oder theoretisch abstrakt? 4. Welches sind die gängigen Erzählungen der Entwicklung des Wesens der Verwaltung?

IV. Die Europäisierung der Wissenschaft vom Verwaltungsrecht

Hierbei sollten folgende Themen bedacht werden:

– Auf welchen Wegen und mit welchen Konflikten hat sich die Verwaltungsrechtswissenschaft europäisiert? – Welches sind die Institutionen des transnationalen wissenschaftlichen Diskurses? – Werden nationales Verwaltungsrecht und Europarecht von denselben oder von unterschiedlichen Personen behandelt? – Findet eine Integration der beiden Rechtsmaterien in wissenschaftlichen Publikationen, aber auch in den gängigen Lehrdarstellungen statt? – Welche Konzeptionen der Interaktion von Verwaltungsrechtswissenschaft und Europarechtswissenschaft gibt es? – Welchen Stellenwert haben ausländische und fremdsprachige Quellen sowie die Rechtsvergleichung? – Welche Konzeptionen gibt es zur weiteren Entwicklung von Forschung und Lehre des Verwaltungsrechts im europäischen Rechtsraum?

Anmerkungen

[1]

Ich danke Christian Wohlfahrt für die Unterstützung bei der Fertigstellung des Textes sowie Giacinto della Cananea, Luca De Lucia, Ute Mager, Oriol Mir Puigpelat und den Teilnehmern der Dienstagsrunde für Hinweise und Kritik.

[2]

Näher zum Begriff Giacinto della Cananea, Dal territorio statale allo spazio giuridico europeo, in: Cammelli (Hg.), Territorialità e delocalizzazione nel governo locale, 2007, S. 65, 70ff.; Angelika Siehr, „Entdeckung“ der Raumdimension in der Europapolitik, Der Staat 48 (2009), S. 76; Armin von Bogdandy/Peter M. Huber, IPE III, § 42 Rn. 1.

[3]

Zum Nutzen historischen Wissens Olivier Jouanjan, in diesem Band, § 69; Christoph Schönberger, ebd., § 71; Christoph Möllers, Historisches Wissen in der Verwaltungsrechtswissenschaft, in: Schmidt-Aßmann/Hoffmann-Riem (Hg.), Methoden der Verwaltungsrechtswissenschaft, 2004, S. 131.

[4]

In erfrischender Polemik Oliver Lepsius, Hat die Europäisierung des Verwaltungsrechts Methode? Oder: Die zwei Phasen der Europäisierung des Verwaltungsrechts, in: Axer/Grzeszick/Kahl/Mager/Reimer (Hg.), Das Europäische Verwaltungsrecht in der Konsolidierungsphase, Die Verwaltung, Beiheft 10, 2010, S. 179, 183 ff.; ausführlich Matthias Ruffert, IPE V, § 94.

[5]

Vergleichend Ewald Wiederin, Denken vom Recht her, in: Schulze-Fielitz (Hg.), Staatsrechtslehre als Wissenschaft, Die Verwaltung, Beiheft 7, 2007, S. 293.

[6]

Diese Vielgestaltigkeit schildern plastisch Giacinto della Cananea, L’Unione europea – un ordinamento composito, 2003, S. 141ff.; weiter Wolfgang Weiß, Der Europäische Verwaltungsverbund, 2010, S. 47ff.

[7]

Eberhard Schmidt-Aßmann, Einleitung: Der europäische Verwaltungsverbund und die Rolle des europäischen Verwaltungsrechts, in: Schmidt-Aßmann/Schöndorf-Haubold (Hg.), Der Europäische Verwaltungsverbund, 2005, S. 1ff.; Thomas von Danwitz, Europäisches Verwaltungsrecht, 2008, S. 611f.; Armin von Bogdandy, Supranationaler Föderalismus als Wirklichkeit und Idee einer neuen Herrschaftsform, 1999, S. 11ff.; Francisco Velasco Caballero/Jens-Peter Schneider (Hg.), La unión administrativa europea, 2008.

[8]

Claudio Franchini, Les notions d’administration indirecte et de coadministration, in: Auby/Dutheil de la Rochère (Hg.), Droit Administratif Européen, 2007, S. 245, 252ff.; Herwig C. H. Hofmann/Alexander H. Türk, Conclusions: Europe’s integrated administration, in: dies. (Hg.), EU Administrative Governance, 2006, S. 573, 583.

[9]

In diesem Sinne Eberhard Schmidt-Aßmann, Das allgemeine Verwaltungsrecht als Ordnungsidee, 22004, S. 377; zur Entwicklung dieses Denkens Hartwig Bülck, Zur Dogmengeschichte des europäischen Verwaltungsrechts, FS für Herbert Kraus, 1964, S. 29; Jean Rivero, Vers un Droit Commun Européen: Nouvelles Perspectives en Droit Administratif, in: Cappelletti (Hg.), New perspectives for a Common Law of Europe, 1978, S. 389; eine Verwendung unter Ausschluss des mitgliedstaatlichen Rechts hingegen bei Matthias Ruffert, Rechtsquellen und Rechtsschichten des Verwaltungsrechts, in: Hoffmann-Riem/Schmidt-Aßmann/Voßkuhle (Hg.), Grundlagen des Verwaltungsrechts, Bd. 1, 2006, § 17 Rn. 10; so auch Art. 298 Abs. 1 AEUV.

[10]

Jürgen Bast, Transnationale Verwaltung des europäischen Migrationsraums: Zur horizontalen Öffnung der EU-Mitgliedstaaten, Der Staat 46 (2007), S. 1, 10ff.; Luca De Lucia, Amministrazione transnazionale e ordinamento europeo, 2009, S. 245ff.

[11]

Zuletzt besonders umstritten ist die Unabhängigkeit der für die Überwachung der Verarbeitung personenbezogener Daten zuständigen nationalen Kontrollstellen nach Art. 28 Abs. 1 UAbs. 2 Richtlinie 95/46/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 24.10.1995 zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten und zum freien Datenverkehr, Abl. L 281 vom 23.11.1995, S. 31. Dazu EuGH, Rs. C-518/07, Urteil vom 9.3.2010, Slg. 2010, I-0000, Rn. 17ff. – Kommission/Deutschland.

[12]

Jean-Marc Ferry, La question de l’État européen, 2000, vor allem S. 277ff.; Armin von Bogdandy, The Prospect of a European Republic, Common Market Law Review 42 (2005), S. 913.

[13]

Jean-Bernard Auby/Jacqueline Dutheil de la Rochère (Hg.), Droit Administratif Européen, 2007; Mario P. Chiti, Diritto amministrativo europeo, 32008; Paul Craig, EU Administrative Law, 2006; von Danwitz (Fn. 6); Luciano Parejo u.a., Manual de Derecho administrativo comunitario, 2000; Jaime Rodriguez-Arana Muñoz, Cuatro estudios de derecho administrativo europeo, 1999.

[14]

Näher Hartmut Maurer, Allgemeines Verwaltungsrecht, 172009, § 1 Rn. 6; Christoph Möllers, Gewaltengliederung, 2005, S. 135ff.; Bauer/D’Atena (Hg.), Die Wirkung der Supranationalität auf die Gewaltengliederung, 2007.

[15]

Jean-Bernard Auby/Jacqueline Dutheil de la Rochère, Introduction générale, in: dies. (Fn. 7), S. 1, 5.

[16]

Zu diesem auf Ludwig Wittgenstein zurückgehenden Ansatz Oriol Mir Puigpelat, El concepto de derecho administrativo desde una perspectiva lingüística y constitucional, Revista de Administración Pública 162 (2003), S. 47.

[17]

Zu dem in dieser Hinsicht geringen Bestand des Rechts internationaler Organisationen lichtvoll Jan Klabbers, An Introduction to International Institutional Law, 22009; weiter Armin von Bogdandy/Philipp Dann/Matthias Goldmann, Völkerrecht als Öffentliches Recht: Konturen eines rechtlichen Rahmens für Global Governance, Der Staat 49 (2010), S. 23.

[18]

Zum Verhältnis von Verfassungs- und Verwaltungsrecht vergleichend Luc Heuschling, IPE III, § 54.

[19]

Entsprechend ist der zugrundeliegende Fragebogen ausgerichtet, abgedruckt im Anhang zu diesem Beitrag.

[20]

Zudem finden sich in den Beiträgen von IPE III zu Staat, Verwaltung und Verwaltungsrecht zahlreiche Ausführungen zur Verwaltungsrechtswissenschaft, insbes. in den Querschnittsbeiträgen von Sabino Cassese (§ 41) und Giacinto della Cananea (§ 52).

[21]

Jens-Peter Schneider, Verwaltungsrecht in Europa: Einleitende Bemerkungen zur Verwaltungsrechtsvergleichung, in: ders. (Hg.), Verwaltungsrecht in Europa, Bd. 1, 2007, S. 25, 27ff.; Giulio Napolitano, Introduzione, in: ders. (Hg.), Diritto amministrativo comparato, 2007, S. IX f.

[22]

Näher hierzu aus einer Zusammenschau deutschen und französischen Denkens Jouanjan (Fn. 2), § 69 Rn. 34.

[23]

Wegweisend Rivero (Fn. 8), S. 389ff.

[24]

Als Gesamtdarstellung wegweisend Koen Lenaerts/Piet van Nuffel, Constitutional Law of the European Union, 11999.

[25]

Eindrucksvoll Stephan Neidhardt, Nationale Rechtsinstitute als Bausteine europäischen Verwaltungsrechts, 2008.

[26]

Andrzej Wasilewski, in diesem Band, § 63 Rn. 3.

[27]

Natürlich ist die Schweiz kein Mitgliedstaat der Europäischen Union. Sie ist jedoch auf vielfache Weise mit dem europäischen Rechtsraum verbunden (dazu Helen Keller, IPE II, § 23 Rn. 1ff.) und birgt zudem aufgrund ihres spezifischen Entwicklungspfads großes Reflexionspotenzial; zur Rolle der Milizverwaltung Pierre Tschannen, in diesem Band, § 65 Rn. 5.

[28]

Zu dieser Funktion der Verwaltungsrechtswissenschaft Thomas Groß, Die öffentliche Verwaltung als normative Konstruktion, in: Trute/Groß/Röhl/Möllers (Hg.), Allgemeines Verwaltungsrecht – zur Tragfähigkeit eines Konzepts, 2008, S. 349; Susana de la Sierra, Una metodología para el Derecho Comparado europeo, 2004, S. 118ff.; grundsätzlich Rodolfo Sacco, Droit Commun de l’Europe, et Composantes du Droit, in: Cappelletti (Fn. 8), S. 95, 100ff. und 107.

[29]

Ausführlich Jean-Bernard Auby, IPE III, § 56 Rn. 11ff.; Diana Zacharias, in diesem Band, § 72, insbes. Rn. 146.

[30]

Gábor Hamza, Reflections on the Classification (divisio) into ‚Branches‘ of Modern Legal Systems and Roman Law Traditions, FS für Luigi Labruna, 2007, S. 2449, mit umfangreichen Nachweisen.

[31]

Besonders eindrücklich Bernardo Giorgio Mattarella, IPE III, § 45 Rn. 75ff.; weitere Nachweise bei Zacharias (Fn. 28), § 72 Rn. 116 ff.

[32]

Martin Loughlin, IPE I, § 4 Rn. 7ff.; die Niederlande waren ähnlich erfolgreich: Leonard Besselink, ebd., § 6 Rn. 18f.

[33]

Paul Craig, IPE V, § 77 I 1 a); Auby (Fn. 28), § 56 Rn. 11; zur Rechtsentwicklung in den USA Vicki Jackson, Suing the Federal Government: Sovereignty, Immunity, and Judicial Independence, George Washington International Law Review 35 (2003), S. 521, 523ff.

[34]

Martin Loughlin, IPE III, § 44 Rn. 50ff.; Thomas Poole, in diesem Band, § 60 Rn. 8ff.

[35]

Näher Cassese (Fn. 19), § 41; della Cananea (Fn. 19), § 52.

[36]

Näher in diesem Band Barbara Leitl-Staudinger, § 62 Rn. 3; Walter Pauly, § 58 Rn. 2 und 5; András Jakab, § 67 Rn. 2.

[37]

So die treffende Charakterisierung bei Pauly (Fn. 35), § 58 Rn. 1.

[38]

Jean-Louis Mestre, IPE III, § 43 Rn. 10.

[39]

Zum Policeyrecht in Frankreich Patrice Chrétien, in diesem Band, § 59 Rn. 2f., in Deutschland Pauly (Fn. 35), § 58 Rn. 1ff.

[40]

Ausführlich Bernd Grzeszick, Vom Reich zur Bundesstaatsidee, 1996.

[41]

Pierangelo Schiera, in diesem Band, § 68 Rn. 1, 6, 19f.

[42]

Alexis de Tocqueville, L’Ancien Régime et la Révolution, 11856.

[43]

Mestre (Fn. 37), § 43 Rn. 27ff.; Chrétien (Fn. 38), § 59 Rn. 1.

[44]

Chrétien (Fn. 38), § 59 Rn. 7.

[45]

Karl Marx, Der achtzehnte Brumaire des Louis Bonaparte (1852/1869), hrsgg. mit einem Kommentar von Hauke Brunkhorst, 2007, dort zur Rolle der Verwaltung S. 142 und 172f.

[46]

Chrétien (Fn. 38), § 59 Rn. 7, 13, 39 und 50.

[47]

Dieses Gericht bestand je zur Hälfte aus Richtern der Cour de cassation und Räten des Conseil d’État; Mestre (Fn. 37), § 43 Rn. 31.

[48]

Mestre (Fn. 37), § 43 Rn. 31 und 52.

[49]

Chrétien (Fn. 38), § 59 Rn. 20ff.; Jouanjan (Fn. 2), § 69 Rn. 72.

[50]

Jean Rivero, Existe-t-il un critère du droit administratif?, Revue du droit public et de la science politique en France et a l’étranger 69 (1953), S. 279, 289.

[51]

Sabino Cassese, Le droit tout puissant et unique de la société, Rivista trimestrale di diritto pubblico 59 (2009), S. 879, 882f. (Übersetzung).

[52]

Ausführlich Schönberger (Fn. 2), § 71.

[53]

Vgl. die Beiträge von Michel Fromont, IPE III, § 55, und Schiera (Fn. 40), § 68.

[54]

Ausführlich Poole (Fn. 33), § 60 Rn. 7f.; Cassese (Fn. 19), § 41 Rn. 20.

[55]

Näher Pauly (Fn. 35), § 58 Rn. 9ff.; prononciert Reimund Schmidt-De Caluwe, Der Verwaltungsakt in der Lehre Otto Mayers, 1999, S. 47ff. und 262ff.

[56]

Ausführlich Jouanjan (Fn. 2), § 69 Rn. 47ff. und 55ff.

[57]

Früh und wegweisend zum Ius-commune-Gedanken Jean Rivero, Le problème de l’influence des droits internes sur la Cour de Justice de la C. E. C. A., Annuaire français de droit international 4 (1958), S. 295, 308.

[58]

Wegweisend Eric Stein, Lawyers, Judges and the Making of a Transnational Constitution, American Journal of International Law 75 (1981), S. 1.

[59]

Wohlgemerkt: Dies bestreitet nicht weitere, insbesondere sozialstaatliche Dimensionen des späteren Verwaltungsrechts.

[60]

Ministère des Affaires Etrangères, Rapport de la Délégation française sur le Traité et la Convention signés à Paris, 1951, S. 32 („nos partenaires ont accepté de la faire profiter des fruits d’une expérience essentiellement française“); Thijmen Koopmans, The Birth of European Law at the CrossRoads of Legal Traditions, American Journal of Comparative Law 39 (1991), S. 493f. und 500f.; Eva Drewes, Entstehung und Entwicklung des Rechtsschutzes vor den Gerichten der Europäischen Gemeinschaften, 2000, S. 92ff.

[61]

EuGH, Rs. 6/64, Slg. 1964, S. 1251, 1269f. – Costa/E.N.E.L.; Rs. C-555/07, Urteil vom 19.1.2010, Slg. 2010, I-0000, Rn. 53f. – Kücükdeveci.

[62]

EuG, Rs. T-180/95, Slg. 1997, II-1317, 1318 – Nutria/Kommission; Rs. T-44/96, Slg. 1997, II-1331, 1332 – Oleifici Italiani/Kommission; Rs. T-186/96, Slg. 1997, II-1633, 1634 – Mutual Aid Administration Services/Kommission.

[63]

Ernst Forsthoff, Lehrbuch des Verwaltungsrechts, Bd. 1, 101973, S. 29; für Österreich Leitl-Staudinger (Fn. 35), § 62 Rn. 25.

[64]

EuGH, Rs. 314/85, Slg. 1987, S. 4199, Rn. 15ff. – Foto-Frost; Rs. C-344/04, Slg. 2006, I-403, Rn. 27 – IATA und ELFA. Ebenfalls EuGH, Rs. 283/81, Slg. 1982, S. 3415, Rn. 14ff. – CILFIT. Hierzu die Besprechungen in Maduro/Azoulai (Hg.), The Past and Future of EU Law, 2010, S. 171ff.

[65]

Roberto Caranta, Judicial Protection Against Member States: A new Jus Commune Takes Shape, Common Market Law Review 32 (1995), S. 703, 724; Carol Harlow, Towards a Theory of Access for the European Court of Justice, Yearbook of European Law 12 (1992), S. 213, 229f.; Claire Kilpatrick, The Future of Remedies in Europe, in: Kilpatrick/Novitz/Skidmore (Hg.), The Future of Remedies in Europe, 2000, S. 1, 8f.; Angela Ward, Judicial Review and the Rights of Private Parties in EC Law, 2000, S. 242, 287, 318ff. und 340.

[66]

Präambel, Art. 2 Abs. 1 UAbs. 1 des Übereinkommens über die Gründung eines Europäischen Hochschulinstituts, abrufbar unter www.eui.eu/Documents/AboutEUI/Convention/German.pdf. Zur Geschichte www.eui.eu/About/HistoryofEUI.aspx.

[67]

Hans Peter Ipsen, Europäisches Gemeinschaftsrecht, 1972, S. 196 und 1055; ähnlich Giandoemico Majone, The European Community as a Regulatory State, in: Academy of European Law (Hg.), Collected Courses of the Academy of European Law, 1994, Bd. 5, Buch 1, 1996, S. 321.

[68]

Ausführlich Jürgen Bast, Handlungsformen und Rechtsschutz, in: von Bogdandy/Bast (Hg.), Europäisches Verfassungsrecht, 22009, S. 489, 492ff.

[69]

Ausführlich die Beiträge in IPE II von Karl-Peter Sommermann, § 14 Rn. 18ff., Catherine Haguenau-Moizard, § 15 Rn. 26ff.; Julia Iliopoulos-Strangas, § 16 Rn. 28ff.; Carlo Panara, § 18 Rn. 34ff.; Antonio López Castillo, § 24 Rn. 63ff.; Stanisław Biernat, § 21 Rn. 45f.; Pál Sonnevend, § 25 Rn. 22ff. und 33ff.; vergleichend Peter M. Huber, § 26 Rn. 37ff. und 83ff.

[70]

Zur Begrifflichkeit von Danwitz (Fn. 6), S. 5f.

[71]

Giacinto della Cananea, Il diritto amministrativo europeo e i suoi principi fondamentali, in: ders. (Hg.), Diritto amministrativo europeo, 2006, S. 1, 9f.; ablehnend hingegen Sabino Cassese/Mario Savino, I caratteri del diritto amministrativo europeo, ebd., S. 169, 179ff.

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