Jef Aerts Die blauen Flügel
Die blauen Flügel
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Jef Aerts Die blauen Flügel

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Murad rückte noch ein wenig näher an mein Bett. Auf dem Flur ratterte es, wahrscheinlich eine Schwester mit einer Karre.

»Bist du sehr böse auf Jadran?«, fragte Murad.

»Er ist mein Bruder.«

»Ich an deiner Stelle würde rasen vor Wut. Aber du nimmst das Ganze ziemlich gelassen.«

Gelassen fühlte ich mich ganz und gar nicht. Gerädert, das traf es besser. Ich schob die Hand unter das Krankenhaushemd. Mein Bauch war hart und kalt, als wäre der Gips bis zum Nabel hochgewandert.

»Jadran hat geglaubt, dass ich fliegen kann«, sagte ich.

Murad zog die Augenbrauen hoch. Ich sah ein paar graue Haare darin.

»Du hast es, glaube ich, nicht leicht mit Jadran. Er ist manchmal so fürchterlich …«

»Fröhlich!«, ergänzte ich rasch. Ich konnte es nicht leiden, wenn andere über Jadran redeten, als wäre er ein Problem, für das man sich eine Lösung ausdenken musste.

»Stimmt, fröhlich ist er oft.« Murad lachte. »Aber wenn das mal nicht so ist, kannst du mich jederzeit …«

Ich fühlte mich wie eine Gipsmumie. Murad trank einen Schluck aus meinem Becher und legte dann eine Hand aufs Bett, dicht neben meine.

»Hast du gewusst, dass Kraniche voll eklig rülpsen?«, fragte ich.

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