Französisch für Anfänger
Einfach Französisch Lernen
Mit diesem Französisch Einsteigerbuch können Sie optimal Französisch lernen. Egal, ob Sie Anfänger sind oder schon Vorkenntnisse haben – mit diesem Buch werden Sie endlich besser Französisch sprechen und verstehen.
Sie wollen sich endlich mit den Einheimischen im Urlaub in Südfrankreich verständigen können?
Paris auf Ihrem nächsten Kurztrip noch mehr genießen?
Tiefer in die französische Kultur eintauchen und über alle möglichen Themen sprechen können?
In diesem Französisch Sprachführer wird Ihnen die französische Grammatik in 13 Lektionen Schritt für Schritt erklärt. Außerdem helfen Dialoge, Audiodateien und Übungen beim Lernen.
Folgendes erwartet Sie in diesem Sprachführer:
– 13 Lektionen Grammatik zum Französisch lernen
– Vokabellisten
– Texte und Dialoge mit Audiodateien und deutscher Übersetzung
– Zu jeder Lektion gibt es mehrere abwechslungsreiche Übungen mit Lösungen und Audiodateien
– Wissenswertes über die französische Kultur und das Miteinander in Frankreich
– Und vieles mehr!
Verbessern Sie jetzt Ihr Französisch mit diesem praktischen Buch!
Französisch für Anfänger: Französisch Lernen
–
Grammatik, Hör- und Leseverständnis Trainieren (mit Audiodateien und Übungen)
Einfach Französisch Lernen
Inhaltsverzeichnis
Introduction: La langue française dans le monde (#u5169109a-595a-594f-944c-fc2c1f6515fd)
Einleitung – Die französische Sprache in der Welt (#u5169109a-595a-594f-944c-fc2c1f6515fd)
Einige Worte zu diesem Buch (#ulink_9e14e9e7-bc30-5516-832c-81e5db08839d)
Leçon 1: La phonétique (#ucddbd796-6915-5372-97ab-2cf7c4b273b4)
Hörübung (#ulink_14fcac6d-c4be-58a9-a5d8-e8605c3d0949)
Die Betonung (#ulink_4426c740-9fdb-535c-8ddf-7ef3c00d42e4)
Die Nasalvokale (#ulink_c6b14593-2d36-5f3d-9a6e-4aa4ccb04f4b)
Stumme Konsonanten (#ulink_a5ba1924-0757-5b30-828f-463ea403ecff)
Stummes e am Wortende (#ulink_48ded12e-2fb9-58ab-b8d5-a5495a6492a5)
Homophone (#ulink_9bc632ba-9c5a-5e12-880e-e6db69cfe505)
Das Trema (#ulink_79416bbd-b45c-5ae7-994e-f8dffe66ea7b)
Noch ein Wörtchen zu den Akzenten (#ulink_d53936c7-7c00-5ff1-a1f2-d1103fc14f06)
Leçon 2: Des rencontres dans la rue (#u237b474f-0501-5462-9183-f0cb3ea8c5f9)
Dialog (#u6e4c5447-b32c-5076-8e54-bae3f62c380a)
Begrüßen in Frankreich: Von Wangenküsschen und Fettnäpfchen (#ulink_bfb7346a-8d88-5e56-8667-551dd6f3dfe1)
Redemittel formell (#ulink_63e1183b-1533-591a-b9b7-5b2078c0edcc)
Redemittel informell (#ulink_4e4ff47a-9141-59c2-9fe2-a06ba4789505)
Exercices (#ulink_0ee50ef9-eeac-5edf-b285-4474e3f1bbef)
Redemittel: Sich vorstellen (#ulink_a5ee59bd-8214-5d0f-b7f1-ed08cbb895b0)
Leçon 3: Le nouvel employé (#u0449a468-ab04-5e7e-bc77-d472313236f6)
Dialog (#u95d651f2-4ea3-5228-84d7-12b6548a1556)
Die Personalpronomen (#ulink_12da47f2-141e-5ad1-9624-3a837781dc31)
Die Genera im Französischen (#ulink_3149a33b-e3db-57c6-9caa-cd6bf2d73161)
Duzen und Siezen im Französischen (#ulink_aace5073-6a81-5e73-8d97-45169740ae92)
Sein und haben (#ulink_a1feb2e1-93f7-5432-a10c-7efe14077a08)
Das eigene Alter nennen (#ulink_e33955de-48ad-5d4d-9df9-b4cb96294bf2)
Bestimmte und unbestimmte Artikel im Singular (#ulink_a5ab6ac5-2a3a-52c1-aea4-97f67a15ae79)
Konjugation der Verben der 1. Gruppe (#ulink_786ff40e-7c5f-5903-850d-7b04a8516d82)
Exercices (#ulink_abf938ce-fdb8-5d56-a1e8-70019ee32a9e)
Leçon 4: Dans une boutique de mode (#uf2efd20d-8725-59c8-8350-050dad5f1cc9)
Dialog (#u82b35b89-3d58-5fd6-8706-bc7c75adbcef)
Redemittel: Einkaufen (#ulink_0111bec4-1f42-5c59-ab75-d7eae1ec8cf7)
Grammaire (#ulink_5127d14d-595b-52ba-a28c-94ee5d1a3d61)
Die Zahlen im Französischen (#ulink_ea40a8af-78c2-544f-8f90-5e943e9e05f8)
Fragen bilden
Exercices
Leçon 5: Des photos de famille (#uc504af8c-ae30-5b8f-9b78-26ff3cb2610b)
Französisches Familienleben
Wortschatz: Familie und Familienmitglieder
Grammaire
Die Bildung des Plurals
Die Possessivpronomen
Exercices
Leçon 6: Paris, une ville internationale (#u3802d6a9-5a47-57f1-8044-72eb047a67df)
Übungstext (#u22f0eaa8-4a16-5823-8213-8afe2d3346cd)
Die Franzosen und ihre Nation – unteilbar, und doch geteilt
Grammaire
Das Verb „venir“
Ortsangaben: „à“ vs. „en“
Herkunft: die Präposition „de“ und ihre Sonderformen
Die Verneinung
Die Konjunktion „mais“
Die Adjektive im Französischen
Redemittel: Herkunft, Sprache, Wohnort
Exercices
Leçon 7: Dans un restaurant (#u5973525a-7acd-5708-be53-7251397269af)
Vokabeln
Essen gehen in Frankreich
Grammaire
„Bitte“
Das Verb aimer
Wünsche ausdrücken, bestellen
Adjektive mit Stellung vor dem Nomen
Die Adjektive bon und mauvais
Die Verben savoir und connaître
Redemittel: Im Restaurant
Exercices
Leçon 8: Il faut faire des courses ! (#u7259e32e-3c75-541d-a1d0-53c5a8c14741)
Einkaufen in Frankreich
Grammaire
Machen und tun
Können
Wollen
Brauchen
Das Verb falloir im Präsens
Unzählbare Mengen
Besonderheiten beim Plural von œuf
Exercices
Leçon 9: Qu’est-ce qu’on va faire ce soir ? (#u8fa16fb7-e99d-5ecb-a2a2-4b9f408578c8)
Vokabeln (#ube44a857-26e4-5fe3-9df2-015bc885e33c)
Dialog
Grammaire
Soir vs. Soirée usw.: Ganzheit vs. Ablauf
Uhrzeiten ausdrücken: 12-Stunden- vs. 24-Stunden-System
Das Verb aller
Das futur composé
Die Adverbialpronomen y und en
Exercices
Leçon 10: Un cadeau d’anniversaire (#u16003a8d-a8e5-50c6-ad1e-13c2dec57ae9)
Die spinnen, die Römer!
Grammaire
Unverbundene Personalpronomen
Direkte Objektpronomen
Indirekte Objektpronomen
Das Verb acheter
Das Verb préférer
Das Verb offrir
Das Verb plaire
Das Verb dire
Der Imperativ
Exercices
Leçon 11: Des préparations au voyage (#u6b3ce12d-a7f9-5c85-84f0-b2ac2265254f)
Die wichtigsten Präpositionen
Grammaire
Das Verb mettre
Das Verb partir
Das Verb perdre
Das Verb voir
Das passé composé
Redemittel: sich entschuldigen
Exercices
Leçon 12: Tout était mieux avant ! (#uaefda807-a124-587b-942f-b7d8003be5f2)
Grammaire
Das imparfait
Die reflexiven Verben
Komparative und Vergleiche
Der/die ganze bzw. alle
Exercices
Leçon 13: Une excursion dans la ville (#u64b9c11e-b56b-5855-b863-350b33a88860)
Von A nach B in Frankreich: Transport und Verkehr
Grammaire
Die Ordnungszahlen
Das Verb devoir
Das Verb suivre
Das Verb espérer
Exercices
Herzlichen Glückwunsch (#uee79256d-acc6-5bc4-9745-f1ef9d34264e)
Audiodateien (#u21532dd9-b02b-5470-8413-dabb42b92e59)
Lösungen (#u49779830-182b-5b65-8a2a-6aa4825c194f)
Leçon 2: Exercices (#u49779830-182b-5b65-8a2a-6aa4825c194f)
Leçon 3: Exercices
Leçon 4: Exercices
Leçon 5: Exercices
Leçon 6: Exercices
Leçon 7: Exercices
Leçon 8: Exercices
Leçon 9: Exercices
Leçon 10: Exercices
Leçon 11: Exercices
Leçon 12: Exercices
Leçon 13: Exercices
Introduction: La langue française dans le monde
Einleitung – Die französische Sprache in der Welt
Sie haben sich also entschieden, Französisch zu lernen. Erst einmal unseren Glückwunsch zu diesem Vorhaben! Mit fast 300 Millionen Sprechern weltweit ist es eine echte Weltsprache. Sie wird nämlich nicht nur in unserem westlichen Nachbarland Frankreich gesprochen, nach dem sie benannt ist, sondern ist auch Amtssprache in Belgien, der Schweiz, Luxemburg, Monaco und Kanada. Auch in den ehemaligen französischen Kolonien Nord- und Westafrikas ist Französisch noch immer als Amts- und Verkehrssprache gebräuchlich. Selbst im Libanon und Vietnam wird man damit oft verstanden, und es wird Sie überraschen, wenn Sie hören, dass man auch in den Sümpfen Louisianas manchmal Französisch zu hören bekommt!
Lange Zeit war Französisch auch die Lingua Franca der Welt, wurde an allen Höfen Europas gesprochen und hat in dieser Zeit auch ihre Spuren im Deutschen hinterlassen. Man denke nur an Wörter wie Hotel, Restaurant, Orange und Café. Diese einstige Größe mag wohl mit ein Grund sein, weshalb sich viele Franzosen mit Fremdsprachen etwas schwertun. Ein Grund mehr für Sie, sich für einen Frankreichaufenthalt mit den entsprechenden Kenntnissen zu rüsten, sei es für einen Urlaub, ein Auslandssemester oder beruflich.
Französisch gehört zu den romanischen Sprachen, die sich alle aus dem gesprochenen Latein entwickelt haben, und ist deswegen mit Italienisch, Spanisch, Rumänisch und Portugiesisch verwandt. Sollten Sie eine dieser Sprachen schon sprechen, sind Sie definitiv im Vorteil. Auch hier gilt aber: Vorsicht vor „falschen Freunden“.
Einige Worte zu diesem Buch
Ziel dieses Lehrbuch soll es sein, ein möglichst brauchbares, im Alltag anwendbares Französisch zu vermitteln. Im Gegensatz zu vielen anderen Lehrbüchern haben wir uns deshalb bewusst dazu entschieden, auch auf die Umgangssprache einzugehen und deren Unterschiede zur Hochsprache. Manchmal kann es deshalb etwas unübersichtlich werden. Gerade Anfängern empfehlen wir immer, die korrektere Variante zu wählen, besonders gegenüber Unbekannten. Die Erfahrung zeigt aber, dass man von vielen französischen Muttersprachlern kein gestochenes, druckreifes Akademie-Französisch erwarten kann. Wenn wir hier auf typische, umgangssprachliche Verschleifungen eingehen, so deshalb, um Ihnen solche Überraschungen zu ersparen.
Das Lehrbuch enthält auch einige Hinweise zu landestypischen Alltagserscheinungen, Verhaltensregeln und Mentalität. Uns ist bewusst, dass sich Frankreich mit seinen 60 Millionen Einwohnern und seiner regionalen Vielfalt unmöglich in ein paar Sätzen auf einen Punkt bringen lässt, ganz zu schweigen vom Rest der französischsprachigen Welt. Diese Hinweise basieren auf den subjektiven Eindrücken und Erfahrungen eines seit fünf Jahren in einer mittelgroßen Stadt in Ostfrankreich lebenden Exil-Deutschen, der mit einem Franzosen verheiratet ist. Sie sollten niemals Ihre Offenheit für Ihre ganz persönlichen Eindrücke hemmen oder als Vorurteile und Verallgemeinerungen verstanden werden.
Damit Sie nicht nur Grammatik und Vokabeln lernen, sondern das Gelernte auch verstehen und sprechen können, gibt es zu jedem Text und zu vielen Übungen Audiodateien, die Sie über Dropbox abrufen und auf Ihr Smartphone oder Ihren PC laden können. Die Audiodateien finden Sie im Kapitel Audiodateien am Ende dieses Buches.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß auf Ihrer Reise in die französische Sprache.
Zum Glück wird die französische Sprache mit dem gleichen Alphabet geschrieben, wie das Deutsche, nämlich dem lateinischen. Vieles ist deshalb ähnlich, aber der Teufel lauert, wie so oft, im Detail.
Im Folgenden haben wir Ihnen eine Tabelle zusammengestellt, die Ihnen die Aussprache der meisten Buchstaben erklärt.
Hörübung
Hören Sie sich die französischen Buchstaben und die Beispielwörter an. Versuchen Sie, sie nachzusprechen.
Die Betonung
Hier ist das Französische sehr einfach: die Betonung liegt immer auf der letzten Silbe eines Wortes.
Das gilt auch dann, wenn es sich um Fremdwörter handelt und die Betonung in der Herkunftssprache anders lautet, z.B.:
internet [ɛ̃tɛʁˈnɛt] mozzarella [mɔdzaʁɛˈla] l’Anschluss [ɑ̃ˈʃlus] paella [paɛˈlja]
Die Nasalvokale
Typisch für den Klang des Französischen sind die Nasalvokale. Leider bereiten sie manchen Französischlernern auch so ihre Schwierigkeiten. Hier muss man es aber sehen wie beim Sport: die Hantel ist vielleicht anfangs schwer, aber wenn man sie oft genug hochhebt, wird sie irgendwann federleicht.
Insgesamt gibt es im Französischen vier Nasalvokale. Ein Vokal wird in der Regel immer dann nasal ausgesprochen, wenn er vor einem n oder m steht:
an [ɑ̃] „Jahr“ on [ɔ̃] „man“, „wir“ un [œ̃] „eins“ Inde [ɛ̃d] „Indien“ moins [mwɛ̃] „weniger“
Einen Sonderfall bildet e. Normalerweise wird es wie ein nasales a ausgesprochen, z.B.:
endurance [ɑ̃dyˈʁɑ̃s] „Ausdauer“
Nach einem i oder u wird es allerdings wie ein nasales i ausgesprochen, z.B.:
chien [ʃjɛ̃] „Hund“ suint [sɥɛ̃] „Wollfett“
Bei manchen Sprechern ist, je nach Region, zwischen [ɛ̃] und [œ̃] kein großer Unterschied zu hören. Brin „Halm“ und brun „braun“ klingen daher oft beide wie [bʁɛ̃].
Ein Vokal wird allerdings trotz eines n oder m nicht nasal ausgesprochen, wenn weitere Vokale folgen, z.B:
âne [ɑn] „Esel“ onyx [ɔˈniks] „Onyx“ unité [yniˈte] „Einheit“ inhalation [inalaˈsjɔ̃] „Inhalation“
chienne [ʃjɛn] „Hündin“ moine [mwan] „Mönch’
Zudem gibt es eine Reihe von Fremdwörtern, vor allem aus dem Englischen, die nicht nasal ausgesprochen werden, z.B.
gin [dʒin] shopping [ʃɔˈpiŋ] sérum [seˈʁɔm]
Stumme Konsonanten
Jetzt wird es etwas schwierig: das Französische kennt sehr viele stumme Zeichen, das heißt also Buchstaben, die zwar geschrieben, aber nicht (mehr) ausgesprochen werden. Dass sie dennoch Teil der Rechtschreibung sind, hat sprachgeschichtliche Gründe und auch damit zu tun, dass man sog. Homophone vermeiden will (dazu mehr im übernächsten Abschnitt).
Dass das h nicht ausgesprochen wird, haben wir schon der Tabelle entnehmen können. Wir hören also nur einen normalen Vokalanlaut bei Wörtern wie
hérisson [eʁiˈsɔ̃] „Igel“ harpe [aʁp] „Harfe“ haricot [aʁiˈko] „Bohne“
Vor allem Wortende bleiben ebenfalls viele Konsonanten stumm. Am häufigsten sind hier die Buchstaben s und x. Zwei der größten Städte Frankreichs werden deshalb folgendermaßen ausgesprochen:
Paris [paˈʁi] Bordeaux [bɔʁˈdo]
Dasselbe gilt auch für ein t oder d am Wortende. Das gilt auch dann, wenn vor diesem ein b, d, p, t, c oder k steht bzw. weitere Buchstaben:
bonnet [bɔˈnɛ] „Mütze“ pied [pje] „Fuß“ rond [ʁɔ̃] „rund“ doigt [dwa] „Finger“
Auch andere Konsonanten bleiben am Wortende häufig stumm:
trop [tʁo] „zu viel“ assez [aˈse] „genug“
Stummes e am Wortende
Ein weiterer Buchstabe, der fast immer stumm bleibt, ist eine (ohne Akzent) am Wortende. Das e zeigt hier nur an, dass der vorige Konsonant ausgesprochen werden muss:
dame [dam] „Dame“ pointe [pwɛ̃t] „Spitze“ verte [vɛʁt] „grün“ (f) blonde [blɔ̃d] „blond“ (f)
In Liedern und Gedichten sowie in Südfrankreich wir dieses e manchmal auch, ähnlich wie im Deutschen, wie [ə] ausgesprochen. Dieselben Wörter können also, je nach Sprecher, auch zweisilbig ausgesprochen werden:
dame [damə] pointe [pwɛ̃tə] verte [vɛʁtə] blonde [blɔ̃də]
Homophone
Von Homophonen spricht man dann, wenn mehrere Wörter mit unterschiedlicher Bedeutung unterschiedlich geschrieben, aber gleich ausgesprochen werden. Sie sollten wissen, dass es im Französischen davon leider nicht wenige gibt. Diese sind für Franzosen oft eine unerschöpfliche Quelle für Wortspiele und Humor, für Französischlernende hingegen oft etwas verwirrend. Manchmal muss man deshalb zum Beispiel aus dem Zusammenhang erraten, ob mit [sɑ̃] nun cent „Hundert“ oder sans „ohne“ gemeint ist. Deshalb ist es auch umso wichtiger, die richtige Rechtschreibung zu lernen.
Das Trema
Jeder kennt sie wohl, die französische Automarke Citroën. Und Sie werden sich vielleicht schon gefragt haben, was die zwei Punkte auf dem e machen. Keine Angst, die gehören da schon hin. Sie zeigen nämlich an, dass die beiden Vokale getrennt voneinander ausgesprochen werden, also [sitʁɔˈɛn]. Auch wenn dieses Zeichen eher selten vorkommt, sei es hier der Vollständigkeit halber erwähnt.
Noch ein Wörtchen zu den Akzenten
Wie Sie gesehen haben, unterscheidet das Französische zwischen mehreren Akzenten. Teils sind sie rein orthographisch, teils ändern sie auch die Aussprache. Auf jeden Fall sind sie kein bloßer Zierrat.
Beachten Sie allerdings, dass es Fälle geben kann, in denen die Akzente weggelassen werden, vor allem dann, wenn nur in Großbuchstaben geschrieben wird. Wundern Sie sich also nicht, wenn auf dem Schild von einem Café-Restaurant „CAFE-RESTAURANT“ geschrieben steht. Das ist schon richtig so.
Das alles wirkt auf den ersten Blick etwas abschreckend, aber man kann zusammenfassend eines zur französischen Rechtschreibung sagen: man kann von den geschriebenen Wörtern meistens problemlos auf die Aussprache schließen. Umgekehrt ist es allerdings oft sehr schwer. Deshalb sollten Sie, wenn Sie ein neues Wort zum ersten Mal hören, notfalls fragen, wie es geschrieben wird.
Dialog
Voilà Madame Martin et Madame Duval :
Madame Martin: Bonjour, Madame Duval. Ça fait longtemps. Comment allez-vous ?
Madame Duval: Je vais bien, merci. Et vous, Madame Martin, comment allez-vous ?
Madame Martin: Ben, comme ci, comme ça.
Madame Duval: Pourquoi ? Qu’est-ce qu’il y a ?
Madame Martin: C’est l’âge. J’ai mal partout.
Madame Duval: Vous m’étonnez. Chez moi, c’est pareil. Mais on n’y peut rien.
Madame Martin: Oui, c’est comme ça. Eh bien, je vous laisse. Bonne journée, Madame.
Madame Duval: Merci, pareillement. Au fait : salutations à Monsieur Fèvre. Au revoir, Madame.
Et voilà Sylvain et Anaïs :
Sylvain: Salut, Anaïs. C’est bien de te voir. Ça va ?
Anaïs: Ça va. Et toi ? Tout va bien ?
Sylvain: Pas trop.
Anaïs: Oh là là, mais pourquoi ?
Sylvain: J’ai des soucis. Mais t’inquiètes, ça ira. Et toi ? Ça s’est bien passé, l’entretien d’embauche ?
Anaïs: Oui, ça a été.
Sylvain: C’est bien. Félicitations.
Anaïs: Merci. Eh bien, je te laisse. Gros bisous à Vincent.
Sylvain: D’accord. Alors, salut, à plus !
Anaïs: A plus !
Übersetzung
Hier sind Frau Martin und Frau Duval:
Frau Martin: Guten Tag, Frau Duval. Lange nicht gesehen. Wie geht es Ihnen?
Frau Duval: Mir geht es gut, danke. Und Ihnen, Frau Martin, wie geht es Ihnen?
Frau Martin: Na ja, so lala.
Frau Duval: Warum? Was ist denn?
Frau Martin: Es ist das Alter. Mir tut alles weh.
Frau Duval: Wem sagen Sie das? Bei mir ist es genauso. Aber da kann man nichts machen.
Frau Martin: Ja, so ist das halt. Nun ja, dann geh ich auch mal. Schönen Tag noch, meine Dame.
Frau Duval: Danke, gleichfalls. Übrigens: schöne Grüße an Herrn Fèvre. Auf Wiedersehen, meine Dame.
Und hier sind Sylvain und Anaïs:
Sylvain: Hallo, Anaïs. Schön, dich zu sehen. Wie geht’s?
Anaïs: Ganz gut. Und bei dir? Alles klar?
Sylvain: Nicht so sehr.
Anaïs: Ach Gott, warum denn das?
Sylvain: Ich habe Probleme. Aber keine Angst, das wird schon werden. Und bei dir? Ist alles gut gelaufen, da bei deinem Vorstellungsgespräch?
Anaïs: Ja, es ist alles gut gegangen.
Sylvain: Schön. Glückwunsch.
Anaïs: Danke. Na ja, ich gehe dann mal. Liebe Grüße an Vincent.
Sylvain: Alles klar. Also dann, Tschüss und bis dann!
Anaïs: Bis dann!
Begrüßen in Frankreich: Von Wangenküsschen und Fettnäpfchen
Mit zum Bild, welches man allgemein von den Franzosen hat, gehören die bises, die Wangenküsschen. Bevor Sie aber wild „drauflosknutschen“, sollten wir ein paar Worte dazu anmerken. Zunächst einmal werden, wenn Sie sich schon dafür entscheiden, die Küsschen immer nur angedeutet, indem die Wangen berührt werden. Außerdem ist diese Form der Begrüßung nicht immer so omnipräsent und üblich, wie man glaubt. Tendenziell kann man sagen, dass sie in Südfrankreich und unter Frauen häufiger ist als unter Männern und im Norden, wo es allgemein nicht ganz so „südländisch“ zugeht.
Als Faustregel gilt auch, dass die bise nur unter Gesprächspartnern angemessen ist, die Sie auch duzen. Im Geschäftsleben und bei allen anderen „Siez-Situationen“ ist der Händedruck die angebrachtere und allgemein gängige Form der Begrüßung. Der wiederum wird unter Freunden manchmal als etwas förmlich empfunden. Unter guten Freunden findet auch die Umarmung immer weitere Verbreitung.
Je nach Region und Umfeld herrschen oft unterschiedliche Sitten, was das Begrüßen angeht. Gerade die Unterschiede zwischen Nord und Süd sind in Frankreich sehr ausgeprägt, schon bei der Anzahl der Küsschen: allgemein sind eher zwei üblich, in manchen Regionen auch drei. Am besten sollten Sie sich aber immer an dem orientieren, was Sie in Ihrem Umfeld beobachten. Man wird es Ihnen als Ausländer schon nachsehen, wenn Sie bei der ersten bise etwas unbeholfen reagieren.
Redemittel formell
Begrüßen, nach dem Befinden fragen, sich verabschieden, Grüße ausrichten (formell)
Redemittel informell
Je te laisse: Ich mach mich dann mal (bei einer Person)
Je vous laisse: Ich mach mich dann mal (bei mehreren Personen)
Exercices
1. Schreiben Sie kleine Dialoge für die folgenden Situationen und Gesprächspartner. Beachten Sie dabei die Tageszeit, Siezen oder Duzen und das Befinden. Beispiel für Madame Ramey -/ Monsieur Magnin +/abends:
- Bonjour, Monsieur Magnin. Comment allez-vous ?
- Bien, merci, Madame Ramey. Et vous ?
- Pas trop…..
a) Monsieur Dupont +/ Madame Martin +/ vormittags
b) Loïc - / Alexandre */ nachmittags
c) Madame Ramey +/ Monsieur Champion - / abends
d) Bérenger */ Adam +/ nachmittags
2. Ergänzen Sie die Lücken in den Dialogen.
- Bonjour, Madame. ____________________?
- Je vais bien, merci. __________ ? ________________ ?
- Je vais bien aussi, merci. Au revoir.
- Au revoir, et _______________.
- Salut, Alex. Ça fait longtemps. _________ ?
- _____________.
- Mais, pourquoi ? Il y a des soucis ?
- Oui, mais _________, _________.
- Bon, ______________, alors. __________ !
- A plus !
- Bonsoir, Madame Charrier. C’est bien de vous voir. ________________ ?
- Je vais très bien, merci. __________ ?
- Moi aussi, je vais bien. Eh bien, ___________.
- Au revoir, Madame. Et _______________ à vous.
- Hé, Jeanne ! _________ !
- _________, Alexandre ! C’est bien de te voir. ___________ ?
- Comme ci, comme ça. ___________ ?
- Moi, je vais bien.
Redemittel: Sich vorstellen
Comment tu t’appelles ? : Wie heißt du?
Comment vous appelez-vous ? : Wie heißen Sie?
Je m’appelle… : Ich heiße…
Enchanté : Angenehm (als Mann)
Enchantée : Angenehm (als Frau)
(Je suis) ravi de faire votre connaissance : Es freut mich, Ihre Bekanntschaft zu machen (als Mann)
(Je suis) ravie de faire votre connaissance : Es freut mich, Ihre Bekanntschaft zu machen (als Frau)
Merke: Beide Sätze werden gleich ausgesprochen. Der Unterschied ist nur geschrieben erkennbar.
Dialog
Monsieur Fèvre est banquier. Aujourd’hui, il a un entretien d’embauche avec Madame Lecomte, la directrice. Les voilà dans le bureau :
Monsieur Fèvre: Bonjour, Madame.
Madame Lecomte: Bonjour, Monsieur. Je m’appelle Madame Lecomte. Je suis la directrice de l’entreprise. Comment vous appelez-vous ?
Monsieur Fèvre: Je suis ravi de faire votre connaissance. Je m’appelle Fèvre, Guillaume Fèvre. Vous cherchez un employé ?
Madame Lecomte: C’est ça. Vous avez un diplôme ?
Monsieur Fèvre: Oui, j’ai un diplôme. Le voilà. Et voilà les références.
Madame Lecomte: C’est très bien. Vous êtes engagé. Vous commencez demain.
Ça y est. Monsieur Fèvre est engagé. Madame Lecomte présente Monsieur Charpentier :
Madame Lecomte: Permettez-moi de vous présenter Monsieur Charpentier, responsable de comptabilité. Monsieur Charpentier, voilà Monsieur Fèvre, votre nouveau collègue.
Monsieur Charpentier: Pardon, comment tu t’appelles ?
Monsieur Fèvre: Je m’appelle Fèvre, Guillaume Fèvre.
Monsieur Charpentier: Enchanté. Je m’appelle Thibaud Charpentier. Mon nom est Thibaud Charpentier.
Übersetzung
Herr Fèvre ist Bankkaufmann. Heute hat er ein Vorstellungsgespräch bei Frau Lecomte, der Direktorin. Da sind sie auch schon im Büro:
Herr Fèvre: Guten Tag, meine Dame.
Frau Lecomte: Guten Tag, mein Herr. Ich heiße Frau Lecomte. Ich bin die Direktorin der Firma. Wie heißen Sie?
Herr Fèvre: Freut mich, Ihre Bekanntschaft zu machen. Ich heiße Fèvre, Guillaume Fèvre. Sie suchen einen Angestellten?
Frau Lecomte: Richtig. Haben Sie ein Diplom?
Herr Fèvre: Ja, ich habe ein Diplom. Hier ist es. Und hier sind die Referenzen.
Frau Lecomte: Sehr schön. Sie sind eingestellt. Sie fangen heute an.
Geschafft. Herr Fèvre ist eingestellt. Frau Lecomte stellt ihn Herrn Charpentier vor:
Frau Lecomte: Erlauben Sie mir, Ihnen Herrn Charpentier vorzustellen, den Leiter der Buchhaltung. Herr Charpentier, das ist Herr Fèvre, Ihr neuer Kollege.
Herr Charpentier: Entschuldigung, wie heißt du?
Herr Fèvre: Ich heiße Fèvre, Guillaume Fèvre.
Herr Charpentier: Angenehm. Ich heiße Thibaud Charpentier. Mein Name ist Thibaud Charpentier.
Die Personalpronomen
Die Personalpronomen werden, wie im Deutschen auch, nach Person, Genus und Numerus unterschieden. Beachten Sie, dass das Französische nur das Maskulinum und Femininum kennt und kein Neutrum. Im Gegensatz zum Deutschen wird auch in der dritten Person plural nach dem Genus unterschieden. In der gesprochenen Sprache wird nous häufig durch on ersetzt, das eigentlich soviel wie „man“ bedeutet.
Die Genera im Französischen
Das Französische unterscheidet zwischen zwei Wortgeschlechtern: männlich und weiblich. Ein Neutrum existiert nicht.
Wie auch im Deutschen ist nicht immer genau vorhersehbar, welchem Genus ein Wort angehört oder warum es das tut.
Jedes Wort sollte unbedingt zusammen mit dem Genus gelernt werden, um Missverständnisse zu vermeiden. Tatsächlich können sich nämlich manche Wörter allein dadurch voneinander unterscheiden, z.B. le moule „die Kuchenform“ und la moule „die Muschel“.
Duzen und Siezen im Französischen
„Tu m’appelles Monsieur le président“ „Für dich immer noch Herr Präsident“. Emmanuel Macron hatte seine Gründe, am 18. Juni 2017 einem Schüler eine Lektion in Manieren zu erteilen. Wie im Deutschen auch unterscheidet man im Französischen zwischen dem distanzierten vous „Sie“ und dem vertrauten tu „du“. Beim Siezen ist es üblich, das Gegenüber mit Monsieur „mein Herr“ bzw. Madame „meine Dame“ anzusprechen. Auch das im Deutschen überholte „Fräulein“ ist im Französischen als Mademoiselle noch gebräuchlich.
Als Faustregel kann man sagen, dass im Zweifelsfall das Siezen angebrachter und auch noch üblicher als im Deutschen. Vorgesetzte und Respektspersonen zu duzen wird, wie das Beispiel Macron zeigt, allgemein eher als unpassend empfunden. Manchmal können auch Titel zum Teil der Anrede werden, z.B. Madame la directrice „Frau Direktorin“ oder eben Monsieur le président „Herr Präsident“.
Wesentlich weiterverbreitet als in Deutschland ist unter noch nicht gut bekannten Kollegen, Geschäftspartnern und gegenüber Untergebenen aber auch die Sitte, sich beim Siezen mit Vornamen anzusprechen. Ein Satz wie: „Bonjour, Christophe. Comment allez-vous?“ ist keine Seltenheit. Unternehmen mit reiner Duzkultur sind wiederum eher selten. Frankreich ist eben doch etwas hierarchisierter, als man es von außen wahrnimmt. Und dass, obwohl Gleichheit doch an zweiter Stelle der Staatsdevise steht!
Sein und haben
Zwei der wichtigsten Verben im Französischen sind être „sein“ und avoir „haben“. Ihre Konjugation ist unregelmäßig und lautet wie folgt:
* Fängt das Verb mit einem Vokal an wie im Fall von avoir wird das Personalpronomen je zu j‘ verkürzt und verschmilzt mit dem Verb. J’ai wird demnach wie [ʒe] ausgesprochen. In der Umgangssprache kann das auch beim Personalpronomen tu der Fall sein. Im Gespräch hört man daher oft t’as statt tu as oder t’es statt des korrekten tu es.
** Beachten Sie bei der Aussprache den Unterschied zwischen stimmlosen und stimmhaften s:
ils sont [ilˈsɔ̃] vs. ils ont [ilˈzɔ̃].
Bei den auf -s endenden Personalpronomen nous, vous und ils/elles gilt, dass das -s als stimmhaftes [z] ausgesprochen wird, wenn das folgende Verb mit einem Vokal beginnt:
vous êtes [vuzˈɛt]
nous avons [nuzaˈvɔ̃]
vous avez [vuzaˈve]
elles ont [ɛlˈzɔ̃]
Das eigene Alter nennen
Im Französischen wird das eigene Alter mit dem Verb avoir angegeben. Man sagt also „J’ai trente ans“, wörtlich also „Ich habe dreißig Jahre“. (Zu den Zahlen siehe Lektion 3)
Bestimmte und unbestimmte Artikel im Singular
Wie im Deutschen gibt es m Französischen einen bestimmten und unbestimmten Artikel, der nach Genus (maskulin/feminin) unterschieden wird.
Fängt ein Wort mit einem Vokal an, wird der bestimmte Artikel zu l“ verkürzt, z.B. l’éléphant „der Elefant“. Beachten Sie auch, dass sich die Aussprache des unbestimmten, männlichen Artikels bei einem Wort mit Vokalanlaut ändert. Un éléphant wird daher als [œn eleˈfɑ̃] ausgesprochen.
Ein besonders schwieriger Fall sind die Wörter, die mit einem h anfangen. Hier gibt es einige, bei denen eine sog. Liaison stattfindet, die sich also wie Wörter mit vokalischem Anlaut verhalten, z.B. l’habitude „die Gewohnheit“. Bei anderen wiederum findet sie nicht statt, und der Anlaut wird deutlich getrennt vom Artikel ausgesprochen, z.B. le hérisson [lə eʁiˈsɔ̃], un hérisson [ɛ̃ eʁiˈsɔ̃] „der Igel“ bzw. „ein Igel“. Zu welcher Gruppe das Wort gehört, muss (leider!) jedes Mal auswendiggelernt werden.
Konjugation der Verben der 1. Gruppe
Die Verben der sog. ersten Gruppe, die im Infinitiv auf -er enden, werden wie folgt konjugiert, hier gezeigt am Beispiel présenter „vorstellen“:
présenter*
je présente
tu présentes
il/elle présente
nous présentons
nous présentez
ils/elles présentent**
* Im Infinitiv der Verben der ersten Gruppe wird das -er am Wortende als [e] ausgesprochen.
** Das -ent am Wortende der Verben in der 3. Person plural bleibt immer stumm. Elles présentent und elle présente werden demnach beide als [ɛlpʀeˈzɑ̃t] ausgesprochen.
Exercices
1) Guillaume und Thibaud unterhalten sich in der Kantine. Setzen Sie die richtigen Formen des Verbes être ein.
- Salut, Guillaume. Au fait, tu ________ marié ?
- Oui, je _______marié.
- Et quel ______ le nom de ta femme, s’il ______permis de demander ?
- Le nom de ma femme _______ Morgane.
- Et ça fait longtemps que vous ________ mariés ?
- Nous ________ mariés depuis un an.
- C______ bien. Moi, je ________ célibataire et toujours à la recherche.
- Tu ________ célibataire, un homme comme toi ?
- Ben, je ______ difficile, et les femmes aussi ________ difficiles. C________ comme ça.
Übersetzung:
- Grüß dich, Guillaume. Bist du eigentlich verheiratet?
- Ja, ich bin verheiratet.
- Und wie ist der Name von deiner Frau, wenn ich fragen darf?
- Der Name meiner Frau ist Morgane.
- Und seid ihr schon lange verheiratet?
- Wir sind seit einem Jahr verheiratet.
- Das ist schön. Ich bin immer noch Single und auf der Suche.
- Du bist Single, so ein Mann wie du?
- Na ja, ich bin halt etwas wählerisch, und die Frauen auch. So ist das eben.
2) Das Gespräch geht weiter. Fahren Sie fort mit den richtigen Formen des Verbes avoir.
- Mais tu ______ bien envie d’avoir une copine, non ?
- Oui. Après tout, je ________ bientôt 30 (trente) ans.
- Ah, quand même, et toujours seul. Moi et Morgane, nous _______ déjà un fils et une fille.
- Vous _______ déjà un fils et une fille ? Ils _______bien de la chance d’avoir un papa comme toi. Ils _______ quel âge, d’ailleurs ?
- Mon fils ______ 5 (cinq) ans, et ma fille ______ 3 (trois) ans.
Übersetzung:
- Aber du möchtest doch schon gern eine Freundin, oder?
- Ja, das möchte ich schon. Ich bin schließlich bald 30.
- So alt und immer noch alleine. Ich und Morgane, wir haben schon einen Sohn und eine Tochter.
- Ihr habt schon einen Sohn und eine Tochter? Die haben aber Glück, einen Papa wie dich zu haben. Wie alt sind die eigentlich?
- Mein Sohn ist 5 und meine Tochter 3.
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