Hidden Beaches Deutschland
Björn Nehrhoff von Holderberg


Hidden Beaches
Überfüllte Strände, Pommesbuden, Strandkorbreihen? Deutschland kann auch anders. Wer sich nicht scheut, auch mal ein paar hundert Meter zu gehen oder sogar ein Stück übers Meer zu paddeln, wer in Kauf nimmt, den Strandtag ohne Fischbrötchen oder Bockwurst auszukommen, der findet an der Ost- und Nordsee Strände, an denen man (fast) allein ist. Dieser neue Führer zeigt über 100 Traumstrände in unserer Heimat, die einen genialen Tag am Meer versprechen. Für Abenteurer, Familien, Stand-up-Paddler, Schwimmer und alle, die einfach mal rauswollen.

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•Besuche die Kegelrobben am Strand der Helgoländer Düne, und schnapp dir eine Welle mit dem Longboard.

•Wandere fünf Kilometer, bis du unterhalb des Rügener Kreidefelsens bist – alleine.

•Schwimme am einsamen Strand von Barendorf, im einstigen Sperrgebiet auf der Ostseite der Lübecker Bucht.

•Sonne dich an den weniger besuchten Stränden von Sylt, Hiddensee und Fehmarn.

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Neben wunderschönen Fotos bietet dieser fantastische Reiseführer sämtliche Infos, die man braucht, um sich abseits ausgetretener Pfade zu begeben, inklusive GPS-Daten, Karten, Wegbeschreibungen sowie Tipps zum Einkehren und Übernachten.








Björn Nehrhoff von Holderberg




Hidden Beaches


DEUTSCHLAND

ENTDECKE DIE ABGELEGENEN STRÄNDE DER DEUTSCHEN NORD- UND OSTSEEKÜSTE









Inhalt


Vorwort (#u0114356c-e20b-4054-8f29-8b68d4a61873)

Do’s and Don’ts (#ucf67f6de-aa3d-5b76-bcaa-cd4848091f97)

Der Zauber in der Natur und Social Media (#u75573edd-ffc7-51e2-98b8-6207bfb78cf9)

Alle Spots (#u827ffb0d-4ab0-52a1-bcf2-ec829b082e6d)

Best of Beaches (#udb5a405e-6ca0-5bda-82e1-50518b3a09fb)

Die versteckten Strände von Helgoland und Nordfriesland (#ub310097a-7a89-54df-9fff-ac8394cf270a)

Die versteckten Strände Ostfrieslands (#uacebc73f-2190-5341-968b-8c4159efa961)

Die versteckten Strände der Ostseeküste Schleswig-Holsteins (#u2d8436a4-f17e-530c-9abd-c00cfeb8928d)

Die versteckten Ostseestrände Mecklenburg-Vorpommerns (#u20abb311-3181-5fd8-9a61-5e1e0f78d433)

Karten (#ue0f30006-02b8-55ec-a957-3490a965942f)

Das Meer verstehen (#u6c39b6c3-e39c-570e-b259-140512d3b4e9)

Über den Autor (#u6d549c3d-e878-5a74-841a-22dc3a6a5e7c)
















Am Meer zu sein, bedeutet, außergewöhnliche Momente erleben zu dürfen


Alle anderen Besucher des Strandes sind gegangen. Nur du sitzt noch im Sand bis lange nach dem Sonnenuntergang, in Gedanken versunken, dem Rauschen der Wellen lauschend. Plötzlich nimmst du am Meeressaum ungläubig ein Licht wahr. Meeresleuchten! Schnell entledigst du dich deiner Kleider, denn du weißt: Im Wasser wird jede deiner Bewegungen einen Lichtstrom um dich herum auslösen. Magie pur!

Das Wasser ist spiegelglatt und warm. Die Sonne hat bereits den feinen Sand am Ufer aufgewärmt, sodass ein Barfußgang zum Spülsaum fast ein wenig unter den Fußsohlen brennt. Doch es lockt die Erfrischung. Da ist dieser Moment, wenn du ins Wasser watest, kurz innehältst, um dich einzugewöhnen. Mit einem gezielten Hechtsprung stürzt du dich dann in die Fluten, um loszukraulen, bis dein Körper dir sagt, dass es reicht.

Es ist Herbst. Ein Weststurm tobt sich in der Ostsee aus und schickt dicke Wellen an die Küste. Bei jedem Windstoß löst sich eine Schar aus gelben Blättern und wirbelt durch die Luft. Mit dem Wind rangelnd bei leicht taumelndem Gang, dem Regen im Gesicht trotzend, wanderst du achtsam an der Steilküste entlang und blickst von oben auf den Kampf der Elemente. Die Wellen brechen, zerbersten, stieben auf oder explodieren. Du stehst gefühlt am Ende der Welt, der Natur ganz nah.

Eine kleine Wanderung bringt dich zu einem einsamen Strandabschnitt. Du inspizierst den Ufersaum und entdeckst farbenfrohe Muschelschalen, rund gewaschene Steine, Wurzeln eines Baumes, die wie ein ausgewrungener Lappen verdreht sind, und dann erblickst du das Objekt deiner Begierde in einem Büschel aus Seetang: einen goldbraunen Bernstein!

Die Windböen sind so stark, dass sie periodisch einen kniehohen Sandsturm auf dem Strand aufwirbeln. Das Fell der Kegelrobben sieht aus wie ein paniertes Wiener Schnitzel, bis sie sich wenden und die Augen öffnen. Nebenan hat eine Mutter vor kurzem ein Junges geboren und leckt nun sein weißes Fell. Ein paar Meter entfernt kämpfen zwei dicke Kegelrobbenbullen um ihr Revier, den Hals voller Bisswunden, aber immer noch stark und unnachgiebig, bis einer der Rivalen nachgibt und zurück ins Wasser rollt.

All das und noch viel, viel mehr kann man an unseren Küsten erleben. Natürlich nicht an einem einzigen Tage, sondern über das Jahr verteilt. Aufgrund der Kraft des Meeres und seiner ständigen Veränderung durch Wellen und Strömung ist unsere Küste an vielen Stellen noch weitgehend ungezähmt und wild. Meist gilt das nur für einen schmalen Streifen am Rande des Kulturlandes. Doch dort ist Platz genug für faszinierende Momente am Strand und in den angrenzenden Landschaften.

Wie man diese Plätze findet und was man dort erwarten darf, werde ich in diesem Buch mit Karten, Informationen und inspirierenden Bildern beschreiben. Ich möchte den Naturgenießer ansprechen, der mit seinem kleinen Rucksack, gefüllt mit Handtuch, Badeanzug oder -hose, Butterstulle und einer Flasche Wasser, am Strand auftaucht, die Natur in allen ihren Facetten genießt und respektvoll behandelt. Ein erfrischendes Bad im klaren Wasser, ein gemütlicher Gang entlang der Steilküste, das Spielen der Kinder mit einem Ast aus dem Treibgut in den kleinen Wellen: Wer diese Momente sucht, ist hier genau richtig. Auf dem Weg zurück hinterlässt man nichts als seine Fußspuren im Sand, und man nimmt ein salziges kleines Abenteuer als Erinnerung mit nach Hause.






Von oben wirkt das Wasser der Ostsee oft wie in der Karibik






Kegelrobben auf Helgoland taxieren sich

Die im Buch beschriebenen Orte sind wirklich wilde Strände. Wir befinden uns nicht im Schwimmbad! Hier existiert keine Badeaufsicht, die einen im Notfall retten kann. Hier ist jeder für sich selbst verantwortlich und muss, bevor er ins Wasser geht, das Risiko eigenverantwortlich abwägen. Wer noch keine Erfahrung hat, sollte sich langsam an die Materie herantasten und sich nicht unbedacht allein ins aufgewühlte Wasser stürzen. Die Nordseestrände sind hinsichtlich Strömungen und Wellen gefährlicher als jene in der Ostsee. Mehr dazu finden Sie im Abschnitt Gefahren auf Seite 303.

Die Bewertungen der Strände können nur subjektiv sein und entsprechen so meiner eigenen Gewichtung. Alle Strandempfehlungen beziehen sich auf ruhiges Sommerwetter. Bitte berücksichtigen Sie, dass die Beschreibungen nach ausführlichen Recherchen vor Ort nach bestem Wissen und Gewissen erstellt worden sind. Allerdings können sich die Gegebenheiten vor Ort ändern. Ein Wintersturm beispielweise kann einen Strand völlig umkrempeln oder gleich ganz abtragen, sodass man statt auf Sand nun auf einen Haufen Steine trifft oder auch umgekehrt.




NATUR NATÜRLICH SCHÜTZEN!


Wenn wir an den Strand gehen, sollte uns bewusst sein, dass wir in dem Lebensraum der hier lebenden Tiere nur zu Gast sind. Fauna und Flora sollten so wenig wie möglich gestört werden. Viele Gebiete unserer Küste sind so wichtig, dass sie die Nutzung für den Menschen einschränken. Die höchste Schutzstufe finden wir in unseren fünf Meeresnationalparks an Nord- und Ostsee. Auch zahlreiche Naturschutzgebiete an der Küste haben ihre eigenen Regeln. Besonders sensible Bereiche sind überhaupt nicht oder nur mit ausgewiesenen Führungen des Nationalparks zu betreten. In der Regel wird aber auf ausgewiesenen Pfaden, durch Aussichtstürme und Informationseinrichtungen auch für uns Menschen Platz gelassen.

Einige der wilden Bademöglichkeiten in diesem Buch liegen in Naturschutzgebieten. Allerdings nur, wenn das Begehen des Strandes ausdrücklich erlaubt ist. In der Regel darf man an solchen Plätzen auch schwimmen gehen. Es versteht sich von selbst, dass wir uns dort besonders sensibel verhalten, schließlich wollen wir ja auch, dass die Besucher nach uns dieses Privileg nutzen können. Dass das Ausbreiten mit Grill und Liegestuhl hier nicht erwünscht ist, muss man wohl nicht gesondert erwähnen. Sonnenschirm, Badeinsel und Ghettoblaster gehören an den Touristenstrand, den man leicht in der Nähe finden kann.




MIT DER FAMILIE AM STRAND


Eigentlich muss man sich keine große Mühe geben, die Kinder am Strand zu beschäftigen. Sie finden in der natürlichen Umgebung selbst ihre eigenen Spielgeräte. Hier dennoch einige Anregungen:

→Einen Turm aus Steinen aufschichten, indem man diese übereinander balanciert. Wer mehr Steine aufschichten kann, ohne dass sie umfallen, hat gewonnen.

→Mittels eines kleinen Dammes aus Steinen und Holz das ablaufende Wasser aufstauen.

→Muscheln sammeln und zu einem Mosaik auslegen.

→Mit dem Körper einen Engel in den Sand machen, wie man es von Schneeengeln im Winter kennt.

→Mit einem angespülten Ast einen Zengarten in den Sand zeichnen.

→Schiffe aus Treibholz mit Blättern als Segeln basteln und zusehen, welches am besten schwimmt oder am schnellsten segelt.




SCHNORCHELN


An unseren Küsten verstecken sich Hunderte von Wracks, die Gerätetaucher in ihren Bann ziehen. Als Strandbesucher reicht aber auch eine einfache Taucherbrille, gepaart mit einem Schnorchel, um einen schönen Blick in die Unterwasserwelt zu bekommen. Einfach Luft holen und abtauchen in die blaue Stille. An den Sandstränden der Nordsee kann man schon mal einen Plattfisch, einen Dorsch oder eine Qualle entdecken. Viel interessanter sind allerdings die steinigen Strände an der Ostsee. Dort wachsen Seetang- und Algenwälder. Sie bilden den Lebensraum für kleine Fische, Garnelen, Krebse und vielleicht gar einen Seestern. Auch die Unterwasserflora selbst hat eine eigene Faszination, zum Beispiel mit den fingerartig ausgebreiteten, gelben Ausläufern des Blasentangs oder den grünen Seegrasfeldern. Bitte achten Sie bei allem Schnorchelvergnügen darauf, den Untergrund nicht zu zertreten, denn er ist die Kinderstube der Ostsee.




WILDES CAMPEN AM STRAND


An einem Strand zu übernachten, ist ein besonderes Naturerlebnis. Es gibt zwar unzählige Campingplätze in Ufernähe, doch ist es nicht dasselbe, zwischen dicht an dicht sehenden Campingwagen, die mit allem Komfort ausgestattet sind, in der Nähe des Meeres zu stehen oder allein mit dem Schlafsack an einem menschenleeren Strand zu liegen, den Sternenhimmel zu beobachten und durch das Rauschen des Meeres in den Schlaf gewiegt zu werden.






Wildes Campieren am Strand, das geht durchaus mal, wenn man sich an den Kodex hält. Baue das Zelt spät auf und früh ab, mach kein Feuer und hinterrlasse keinen Müll

Nun ist in Deutschland wildes Campen am Strand nicht erlaubt. Viele versuchen es allerdings trotzdem. Wenn man sich an folgende ungeschriebene Outdoor-Regeln hält, wird oft ein Auge zugedrückt, und man verhindert, das potenzielle Nachahmer Probleme bekommen:

→Naturschutzgebiete sind für diese Art der Übernachtung absolut tabu.

→Man campt nicht direkt am Strand eines Campingplatzes.

→Zelte oder Biwaksäcke werden erst spät aufgebaut und auch wieder früh abgebaut, sodass nur ganz wenige Strandbesucher überhaupt gestört werden oder man es nicht einmal bemerkt, dass jemand dort übernachtet.

→Man macht auf keinen Fall ein Feuer und verhält sich nicht auffällig laut.

→Man hinterlässt keinen Müll und nimmt am besten noch fremden Müll mit.

Wer dieses unauffällige »Stealth Camping« praktiziert, wird aller Wahrscheinlichkeit nach keine Probleme bekommen. Eine Garantie dafür gibt es nicht, denn die Rechtslage besagt, dass es offiziell verboten ist.







Das Stand-up-Paddle-Board ist ein hervorragendes Werkzeug, um unsere Meere aus einer neuen Perspektive kennenzulernen





SCHWIMMAUSRÜSTUNG


Das Schöne am Wild Swimming ist, dass es nur einer Basisausrüstung bedarf und kein materialintensiver Zeitvertreib ist.

→Ein paar Badeschuhe schützen vor ungewollten Schnitten versteckter Muschelschalen im Sand oder den Steinen der Ostseeküste. Eine Schwimmboje hilft Langstreckenschwimmern, ihre Sichtbarkeit zu verbessern, und gibt im Notfall etwas Auftrieb.

→Taucherbrille und Schnorchel sind unverzichtbar, wenn man die Unterwasserwelt erkunden möchte.

→Feste Schuhe sind besser, wenn der Weg zum Strand erwandert wird.

→Bleibt noch, Badehose oder Badeanzug und ein Handtuch einzupacken – auf geht’s an den Strand.




DIE KUNST DES WILD SWIMMING


Eine wörtliche Übersetzung des englischen Ausdrucks »Wild Swimming« ist leicht, eine genaue Definition der Bedeutung dagegen schon schwerer. Draußen in einsamer Natur zu schwimmen, ist eine Erklärung, auf die sich sicher viele einigen können. Allerdings gibt es die verschiedensten Gründe, warum Menschen an wilden Plätzen ins Wasser steigen.

Da ist die Hardcore-Fraktion: Sie reizt vor allem die Herausforderung. Nennen wir sie die Leistungsschwimmer. Sie wollen Strecke machen und wirklich lang und weit und am besten auch schnell unterwegs sein. Dabei ist es ihnen egal, welche Temperaturen herrschen. Sie legen auch im wirklich kalten Wasser lange Strecken in Badehose oder -anzug zurück, wie andere nur im Hallenbad, und nehmen auch gern an Wettkämpfen im Freiwasser teil. Die etwas moderateren Zeitgenossen dieser »Art« tragen einen Neoprenanzug.

Für andere Menschen steht der gesundheitliche Aspekt im Vordergrund. Ihnen geht es darum, sich im Wasser zu bewegen – gern auch im kalten Wasser. Winterschwimmvereine haben schon lange einen positiven Effekt des Kaltwasserbadens auf die Gesundheit festgestellt. Jüngste Berichte von Profisportlern wie Radfahrern oder Fußballern sprechen von der Kaltwasserimmersion, die zu einer verbesserten Muskeldurchblutung und einer beschleunigten Regeneration beiträgt. Es ist weithin anerkannt, aber noch nicht wissenschaftlich bewiesen, dass niedrigere Wassertemperaturen Entzündungen im Muskel und daraus resultierende Schmerzen lindern können.

Und natürlich gibt es die romantische Komponente. Hier spielt der Zauber des Ortes und des Momentes selbst eine entscheidende Rolle. Aber auch das gesamte Drumherum gehört schon dazu: die Wanderung zum Strand, die Möglichkeit, in Ruhe zu entspannen und zu genießen, die natürliche Geräuschkulisse und die relative Abgeschiedenheit. Es ist der Reiz, ganz für sich etwas Neues zu entdecken.




KAJAK UND SUP


Einige wenige Strände in diesem Buch sind ausschließlich mit dem Kajak oder dem SUP-Board (Standup-Paddle-Board) zu erreichen. An vielen anderen Stränden ist es aber eine Freude, sie mit einem Wassersportgerät zu erleben. Allerdings darf man nicht überall mit dem Wassersportgerät unterwegs sein. So ist in vielen Teilflächen der Nationalparke oder Naturschutzgebiete ein Befahren oder Anlanden verboten. Deswegen bitte unbedingt vorab informieren, was vor Ort erlaubt ist und was nicht.

Die Nutzung von Wassersportgeräten ist nicht gefahrlos. Das Wetter kann an der See schnell umschlagen und Anfänger ohne Wissen und Training leicht überfordern und in lebensgefährliche Situationen bringen. Daher sollte man nicht blind drauflos paddeln und surfen, sondern am besten einen Kurs besuchen, der einem die Technik und die Regeln des Sports vermittelt. Oder man wird Mitglied in einem Verein, in dem man unter Anleitung erfahrener Gleichgesinnter schnell und kostengünstig lernen kann. Die Vereine sind organisiert im Deutschen Kanu-Verband DKV: www.kanu.de (http://www.kanu.de)

Seekajakschulen: www.seakayakinggermany.com (http://www.seakayakinggermany.com), www.seekajak-zentrum-schleswig.de (http://www.seekajak-zentrum-schleswig.de), www.nanuk.de (http://www.nanuk.de), www.darsstour.de/touren (http://www.darsstour.de/touren), www.wasser-wind.de (http://www.wasser-wind.de)

Die SUP-Verleihstationen in Strandnähe bieten allesamt Kurse an.




BÜCHER ZUM THEMA


Jübermanns Tourenatlanten, Jübermann, www.juebermann.de (http://www.juebermann.de)

Tom Körber, SUP, Wachholtz Verlag, www.wachholtz-verlag.de (http://www.wachholtz-verlag.de)

Björn Nehrhoff von Holderberg, SUP-Guide Ostseeküste, Thomas Kettler Verlag, www.thomas-kettler-verlag.de (http://www.thomas-kettler-verlag.de)

Björn Nehrhoff von Holderberg, Seekajak Deutsche Ostseeküste¸ Thomas Kettler Verlag, www.thomas-kettler-verlag.de (http://www.thomas-kettler-verlag.de)

Björn Nehrhoff von Holderberg, Seekajak, Conrad Stein Verlag, www.conrad-stein-verlag.de (http://www.conrad-stein-verlag.de)




FREIKULTUR


In der Regel liegen FKK-Strände etwas abseits der Hauptstrände. Somit streift die Auswahl der Hidden Beaches in diesem Buch nicht selten auch offiziell ausgewiesene Gebiete der Freikultur. Allerdings haben sich die Moralvorstellungen mittlerweile weiter entwickelt, als diese feste Unterteilung in Strandkategorien zu zeigen vermag. Badende werden heutzutage auch an den Hauptstränden auf »Nackerte« männlichen wie weiblichen Geschlechtes treffen. Kaum jemand kümmert sich um »FKK oder nicht FKK«, und ebensowenige stören sich daran, solange nicht andere Menschen belästigt werden. Und das ist gut so. An den einsamen Stränden ist es dann auch völlig egal, ob sie offiziell Freikulturbereich sind oder nicht. Somit scheint die Kennzeichnung von FKK-Gebieten obsolet geworden zu sein. Sie wird in diesem Buch daher auch nicht gesondert ausgewiesen.




EINSAMKEIT


Am einsamsten sind immer die Strände, die am weitesten weg von Siedlungen liegen und schwieriger zu erreichen sind. Es lohnt sich aber, ein paar Kilometer durch den Sand oder auf einem schmalen Pfad durch den Wald zu laufen, um diese versteckten Stellen zu finden.










Die Kreidefelsen auf Rügen färben das Wasser durch ausgewaschenen Kalk manchmal in milchig grüne Töne





Do's & Don'ts

Do's


Trotz aller Informationen in diesem Buch gehört zum Besuch eines Strandes eine Recherche zur Abklärung der aktuellen Situation vor Ort, da sich Naturgegebenheiten und rechtliche Rahmenbedingungen jederzeit ändern können:

→Schauen Sie immer auf Wasserstand, Tidenzeiten, Charakter der Wellen sowie auf Wind und Wetter allgemein.

→Erwägen Sie, ob öffentliche Verkehrsmittel für die Anreise nutzbar sind. Vieles ist vor Ort gut zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar.

→Nehmen Sie Rücksicht auf Anrainer und Anwohner, wenn Sie einen Parkplatz suchen oder privates Gelände betreten.

→Nehmen Sie Rücksicht auf andere Nutzer der Strände, wie zum Beispiel Angler, Paddler und Birdwatcher.

→Gehen Sie am besten nicht allein ins Wasser, oder verwenden Sie mindestens eine Schwimmboje.

→Von Robben am Strand immer 100 Meter Abstand halten. Ausnahme Helgoland: hier 30 Meter.




Don'ts


→Hinterlassen Sie keinen Müll.

→Beschwimmen Sie keine Naturschutzflächen, es sei denn, es gibt Ausnahmeregelungen.

→Machen Sie keinen Lärm und kein offenes Feuer (außer an ausgewiesenen Grillstellen).

→Vermeiden Sie übermäßigen Alkoholgenuss in Wassernähe.

→Lassen Sie Kinder niemals unbeaufsichtigt.

→Springen Sie nicht in ein Wasser, dessen Tiefe Ihnen nicht bekannt ist.




Der Zauber der Natur und Social Media







Jedem Platz in der Natur wohnt ein ihm eigener Zauber inne. Am besten kann man ihn entdecken, wenn man den Ort mit allen Sinnen erkunden darf. Bei einigen Stränden ist das ganz leicht. Man kommt an und wird fast überwältigt von der Schönheit, die einen umgibt. An anderen Stränden bemerkt man diesen Zauber erst später, wenn man etwas länger dort sitzt und das Rascheln des Windes in den Bäumen wahrnimmt oder zusieht, wie plötzlich das Sonnenlicht die Muschelschalen im Sand in den schönsten Farben erleuchten lässt. Ein Buch zu schreiben, das relativ unbekannte Plätze zeigt, birgt das Risiko, dass der Menschenandrang an diesen Stellen steigt und der Zauber des versteckten Ortes damit verloren geht. GPS-Standortangaben machen das Auffinden für jeden extrem einfach. Sie sind daher, objektiv betrachtet, Segen und Fluch zugleich.

Ich habe in diesem Buch für jeden Ort eine GPS-Angabe gemacht, allerdings gibt es immer einen ganzen Strandabschnitt, an dem man sich je nach Bedingungen in Bezug auf Sonne, Sand und Wind den eigenen Lieblingsplatz suchen sollte. Verstehen Sie daher bitte den GPS-Wert nur als Findehilfe und nicht als ein »Muss« für den besten Platz am Strand.

Außerdem möchte ich dazu anregen, dass Sie, wenn Sie einmal so einen schönen Platz im Internet teilen, dieses möglichst nicht mit GPS-Angabe machen, denn die Vervielfältigungsmöglichkeit im Internet ist so hoch, dass schon so manche Plätze dadurch in der Vergangenheit überrannt wurden. Sie haben dann schlicht einen großen Teil ihres Zaubers verloren. Warum nicht einfach ein wenig mit dem »Geheimnis spielen« und nur eine ungefähre Ortsangabe machen? So hält es der Autor auch mit seinen eigenen Internet-Postings, denn im Gegensatz zu einem Buch kann sich eine schöne Stelle im Netz geradezu viral verbreiten. Also zum Erhalt des Zaubers in der Natur lieber einmal etwas ungenauer sein, dann hat man beim nächsten Besuch immer noch seine Freude und die Natur selbst ebenso.




Alle Spots







Nordsee Nordfriesland (#u3051e493-656a-502f-a925-876e39556332)

01 Helgoland Düne (#u2ff4aeed-2dbc-5605-a0a2-bcdd58f4831e)

02 Sylt Ellenbogen Wattseite (#u817d1f7e-23f3-5cc6-8d23-c2da5f4826fa)

03 Sylt Ellenbogenberg (#u8dd4cd38-5d4d-59ea-990f-1262a03702fc)

04 Sylt Bunker Hill (#ua60192fe-319d-5d46-ad81-02387377e1fe)

05 Sylt Hörnum Odde (#u9fcb65c5-3831-5d91-86a7-d9a946cf4fc7)

06 Amrum Odde (#u2b381cfd-57e8-5781-a6e4-e95bdc62bba5)

07 Amrums Weststrand (#ucff5d622-8c24-5a81-b565-fe899d10e790)

08 Westerhever Sandbank (#u0850f521-3788-55d0-ac55-26d109bd8a76)

09 St. Peter-Ording Nord (#u43ceeb3c-7123-511c-a17b-9c1f36b359d3)

10 St. Peter-Ording Süd – Böhl (#u7bcd4246-9952-5ebd-9584-3a01c0f7531b)

Nordsee Ostfriesland (#u4864e485-b67f-596e-a51e-b70c192c5be7)

11 Wangerooge Neudeich (#ub7fe4301-f6e3-5ee9-8a76-5f768e76e6c1)

12 Wangerooge Weststrand (#u8a72ca59-a68d-5d01-b0a6-333b278494a3)

13 Spiekeroog Oststrand (#ua4c13491-d4ef-5648-b125-4b5dacb8547f)

14 Spiekeroog Weststrand (#uf2b41337-b375-5601-aa72-04f52e46c25f)

15 Langeoog Mittelstrand (#ub21a3caf-55e3-5e0d-9847-4c7a3bffa4cb)

16 Langeoog Westende (#uc2ef3faf-0f02-5a5d-bcaf-a1c5be488f74)

17 Baltrum Oststrand (#ud24e5ea1-c277-5361-9a70-8d5f9a681671)

18 Baltrum Mittelstrand (#u09a00071-2bd6-5d99-b692-585c15afa459)

19 Norderney Oststrand (#u260b4e21-257f-52ad-8faf-c14b22a958b2)

20 Norderney Weiße Düne (#ucdc4fc9e-63c3-581d-a558-f56fbd1ec0ca)

21 Juist Westspitze (#udb698b5f-35c6-5d26-9f2b-87404778b6d3)

22 Borkum Nordstrand (#u475854c3-f33a-502c-921c-adc691b9a5a1)

23 Borkum Ostland (#uc14e3fe8-1ad0-5f53-a3fa-e77186a4a8ac)

Ostseestrände West (#u9305ecce-2d92-55fd-b2d8-eb2ba36a4f0f)

24 Westerwerker See (#u7516a834-9aee-5105-8864-5e858600695b)

25 Halbinsel Holnis (#u27b9fa17-7053-5173-81ee-480596d43e73)

26 Bockholmwik (#u5861d5af-5511-5bab-9d3e-ced2f938712b)

27 Habernis Na de Huk (#u3668f0b4-2e1f-5abc-8858-26f421265e0b)

28 Falshöft Süd (#ua8393bbc-5e5b-5746-a654-91a8c79ed83e)

29 Strand Gut Oehe (#u37eba347-75fe-5298-aef8-b6c7966d102f)

30 Schönhagen Schwansener See (#u13e0d4c7-1ea0-5113-b088-a2fe0236c9bb)

31 Hökholz Küstenweg (#ufc9c5f4c-cda7-555b-b7cb-13ecf925c549)

32 Waabs (#u62752497-9ec5-56ca-b6c8-69bd381ce734)

33 Gut Hohenstein (#uf15134b1-ab5a-5ac2-974a-45f49cec22d6)

34 Hemmelmarker Binnensee (#u1f84cab4-4ed1-5e16-a3c1-a08bd2fc4941)

35 Aschau / Schnellmarker Holz (#u8deb0dae-c0fe-5cc5-99d4-e1eb8078a1de)

36 Noer (#ud4d8f6b0-bcbc-5031-8c35-c4170c8edafb)

37 Fischerberg Dänisch-Nienhof (#u685778c1-da08-5fe6-81a6-deed877b5421)

38 Heidkate (#u38a8c0ec-fa93-5a9b-870b-40f25890d6d9)

39 Hohenfelde Schmoel (#ua21907e0-6cb2-5677-ab94-1dd11db5cd28)

40 Hohenfelde Malmsteg (#u5b761f1f-5c4f-5bd6-8119-039140384014)

41 Behrensdorf (#ua80e764e-cd12-592f-ab17-40ae4563312b)

42 Lippe (#ueb646f06-6fe9-5e8f-9f46-09602947dfc4)

43 Weißenhaus (#u3ae942ae-d79f-58e4-ae2b-5de04dad1596)

44 Dazendorf (#u5c007a2e-bd49-5320-8ee3-23bf70f6bea8)

45 Heiligenhafen Leuchtturm (#uf1b67690-e466-5a90-8172-12030790a351)

46 Großenbrode Nord (#uf8c218bc-1a12-57db-89b0-13f764a6911b)

47 Fehmarn Leuchtturm Flügge (#u4543f7eb-d821-56df-9a6a-25bfe83514e0)

48 Püttsee (#u2d125c14-3707-5d83-baec-c0ae7156c94f)

49 Westermarkelsdorf (#u6b680eb2-e213-5480-bd0a-24c07e5fda5e)

50 Niobe-Denkmal (#u2afea2c9-de33-5766-9f0d-b1485748fc7f)

51 Presen (#u470bcc56-cc0d-597f-a3f3-f4827aca48ef)

52 Katharinenhof (#u28bbf13a-c9b5-5325-948b-5e5aed7fff6b)

53 Leuchtturm Staber Huk (#u147c4326-a76b-5484-a09c-95d5e45e04e0)

54 Fehmarnsund (#udc656ef2-8c7f-5bb9-b05b-c8409d43208c)

55 Großenbrode (#u2f86131d-92a8-548c-8fd7-54ae3439dc97)

56 Siggen (#u60a7b817-8042-50da-8344-cd6fb69031d1)

57 Leuchtturm Dahmeshöved (#u034db3c3-0806-5425-bb04-8c53cabca136)

58 Klosterschleuse (#u1f7fac4b-abde-5dab-9358-02a456b504b9)

59 Brodau Forst (#u47b2f273-f144-555c-b921-3f7d46446815)

60 Neustadt Steilküste (#u19138daa-5431-516d-927a-990742ef152b)

Ostseestrände Ost (#u551641ee-9ff6-5602-9c7a-513ce51a3f30)

61 Barendorf (#u82230e54-f6b3-5c13-864e-a974a8d0fc4c)

62 Schlossgut Gross Schwansee (#u698145c1-8563-5bbf-bca2-ec3f85ce35cf)

63 Steinbeck (#u21a23fd2-310b-5ced-aeb5-2b016fc9383e)

64 Boltenhagen Klützhöved (#u8f31e7ee-4978-5a92-ab76-f4cc8092bb3c)

65 Wohlenberger Wiek (#u61f1a26e-1f82-5ea5-b538-2deb4b1b3815)

66 Hohen Wieschendorfer Huk (#ue81b86cf-b6ff-53e5-bdb2-c17d03b045b2)

67 Fliemstorfer Huk (#ue2ebfc6f-efaa-58ac-85f6-b3d9ff4c608d)

68 Poel Kirchsee (#uc91f657f-1493-5711-a9a3-29c2dc4a2bbf)

69 Poel Hinter Wangern (#u4d3a9537-a444-5a17-8848-74c1b645f6f1)

70 Poel Schwarzer Busch (#u7a572173-a4c8-56ae-be34-369b8edda20b)

71 Teßmannsdorf Salzhaff (#uf6f53c56-37b6-5326-a4b3-f9a615f82f99)

72 Rerik Steilküste (#u94f486e7-cad1-5a13-aa15-4a317597e2c5)

73 Kägsdorf (#u62c3be82-cdb2-5648-82a8-8073af67bea2)

74 Nienhagen Gespensterwald (#u79715a1c-5c15-51f5-b4f9-deb0d1ee6b07)

75 Markgrafenheide (#u0743448b-673d-5261-9e36-b33b24386ede)

76 Graal-Müritz (#u6f185cb5-9522-51b6-bdbe-17c9bcb0a371)

77 Wustrow Haffseite (#u3fe3bc28-d727-5c92-afa3-227bc003725c)

78 Wustrow Seeseite (#u1946420f-4e63-53be-8da8-6ba5ab4ad30a)

79 Darß Weststrand (#u24c6f9b5-1b83-5350-916f-c37da3dfd568)

80 Zingst (#u8b158b24-8574-56db-b4ff-00212c638778)

81 Hiddensee Gellen (#ue935d3a5-edb8-505a-b86c-028c501f151f)

82 Hiddensee Enddorn (#u8b634099-8ea9-57da-8017-8d28c8b52bb3)

83 Rügen Lancken (#uff20f3ad-3057-56c7-addf-7363cf88e6e0)

84 Rügen Fernlüttkevitz (#u56e37062-4d81-5165-934e-59fbd1bafde1)

85 Rügen Schaabe (#u2d950c67-d3fc-5b09-8ac5-1c0b2f5842a7)

86 Rügen Jasmunder Bodden (#uaebd38e2-a689-5605-b234-ad596673c507)

87 Rügen Jasmund Kreidefelsen (#u477d914c-b5d6-5bf2-9ddb-058c784b6ea6)

88 Rügen Selliner Steilküste (#u12e5d7dc-f12d-5d32-8f80-94a411fc8880)

89 Rügen Göhren (#uf554899d-56f7-549d-b31b-8ca3d995e10b)

90 Rügen Mönchgut (#ubd056665-de7a-5e41-92ab-109ec513e239)

91 Rügen Palmer Ort (#udef7f032-3d30-5f4d-94dd-1eaa12e57946)

92 Rügen Glewitzer Fähre (#u7a6f92a2-f2fb-5b84-bc72-b4d0be5de968)

93 Rügen Prosnitzer Schanze (#u32987851-e02f-5172-86f6-3234d1467dde)

94 Rügen Halbinsel Drigge (#u1202edd4-9483-577f-ac1e-899c3f14e11f)

95 Ludwigsburg Lanken (#u13bd6f63-9c8c-5602-9340-3b5c1883eedb)

96 Usedom Peenemündung (#u5adbec22-d2db-5f4e-97a8-48457a1f4918)

97 Usedom Karlshagen (#u854e512a-fe22-5370-8fea-33dc35d185b4)

98 Usedom Bansin (#ud9aabc3b-8c7e-5830-9fc6-a128ee8a2091)

99 Usedom Loddin (#u7f8a6ca1-633e-5fec-9f64-4fc078755be5)

100 Usedom Warthe (#u1b9e6612-1573-5a3f-8690-ecd1673e8614)

101 Usedom Gnitz (#u80d6384e-49ab-5840-bf48-905e1a8948fe)

102 Usedom Prätenow (#ueeadce47-b44a-5379-8a6b-1ddf9eb483aa)




Best of Beaches












ZUM SCHNORCHELN

01 Helgoland Düne (#u2ff4aeed-2dbc-5605-a0a2-bcdd58f4831e)

24 Westerwerker See (#u7516a834-9aee-5105-8864-5e858600695b)

29 Gut Oehe (#u37eba347-75fe-5298-aef8-b6c7966d102f)

36 Noer (#ud4d8f6b0-bcbc-5031-8c35-c4170c8edafb)

52 Fehmarn Katharinenhof (#u28bbf13a-c9b5-5325-948b-5e5aed7fff6b)

55 Großenbrode (#u2f86131d-92a8-548c-8fd7-54ae3439dc97)

59 Brodau Forst (#u47b2f273-f144-555c-b921-3f7d46446815)

62 Schlossgut Gross Schwansee (#u698145c1-8563-5bbf-bca2-ec3f85ce35cf)

69 Poel Hinter Wangern (#u4d3a9537-a444-5a17-8848-74c1b645f6f1)

67 Fliemstorfer Huk (#ue2ebfc6f-efaa-58ac-85f6-b3d9ff4c608d)

89 Rügen Göhren (#uf554899d-56f7-549d-b31b-8ca3d995e10b)

90 Rügen Mönchgut (#ubd056665-de7a-5e41-92ab-109ec513e239)

FÜRS STORMWATCHING

01 Helgoland Düne (#u2ff4aeed-2dbc-5605-a0a2-bcdd58f4831e)

04 Sylt Bunker Hill (#ua60192fe-319d-5d46-ad81-02387377e1fe)

15 Langeoog Mittelstrand (#ub21a3caf-55e3-5e0d-9847-4c7a3bffa4cb)

19 Norderney Oststrand (#u260b4e21-257f-52ad-8faf-c14b22a958b2)

22 Borkum Nordstrand (#u475854c3-f33a-502c-921c-adc691b9a5a1)

42 Lippe (#ueb646f06-6fe9-5e8f-9f46-09602947dfc4)

43 Weißenhaus (#u3ae942ae-d79f-58e4-ae2b-5de04dad1596)

44 Dazendorf (#u5c007a2e-bd49-5320-8ee3-23bf70f6bea8)

48 Fehmarn Püttsee (#u2d125c14-3707-5d83-baec-c0ae7156c94f)

70 Poel Schwarzer Busch (#u7a572173-a4c8-56ae-be34-369b8edda20b)

75 Markgrafenheide (#u0743448b-673d-5261-9e36-b33b24386ede)

79 Darß Weststrand (#u24c6f9b5-1b83-5350-916f-c37da3dfd568)

85 Rügen Schaabe (#u2d950c67-d3fc-5b09-8ac5-1c0b2f5842a7)

89 Rügen Göhren (#uf554899d-56f7-549d-b31b-8ca3d995e10b)

97 Usedom Karlshagen (#u854e512a-fe22-5370-8fea-33dc35d185b4)

98 Usedom Bansin (#ud9aabc3b-8c7e-5830-9fc6-a128ee8a2091)

MIT LEUCHTTÜRMEN

01 Helgoland Düne (#u2ff4aeed-2dbc-5605-a0a2-bcdd58f4831e)

02 Sylt Ellenbogen Wattseite (#u817d1f7e-23f3-5cc6-8d23-c2da5f4826fa)

05 Sylt Hörnum Odde (#u9fcb65c5-3831-5d91-86a7-d9a946cf4fc7)

07 Amrum Weststrand (#ucff5d622-8c24-5a81-b565-fe899d10e790)

08 Westerhever Sandbank (#u0850f521-3788-55d0-ac55-26d109bd8a76)

19 Norderney Oststrand (#u260b4e21-257f-52ad-8faf-c14b22a958b2)

28 Falshöft Süd (#ua8393bbc-5e5b-5746-a654-91a8c79ed83e)

41 Behrensdorf (#ua80e764e-cd12-592f-ab17-40ae4563312b)

47 Flügge (#u4543f7eb-d821-56df-9a6a-25bfe83514e0)

49 Westermarkelsdorf (#u6b680eb2-e213-5480-bd0a-24c07e5fda5e)

53 Leuchtturm Staber Huk (#u147c4326-a76b-5484-a09c-95d5e45e04e0)

57 Dahmeshöved (#u034db3c3-0806-5425-bb04-8c53cabca136)

69 Poel Hinter Wangern (#u4d3a9537-a444-5a17-8848-74c1b645f6f1)

79 Darß Weststrand (#u24c6f9b5-1b83-5350-916f-c37da3dfd568)

82 Hiddensee Enddorn (#u8b634099-8ea9-57da-8017-8d28c8b52bb3)

84 Rügen Fernklüttevitz (#u56e37062-4d81-5165-934e-59fbd1bafde1)

FÜR SONNENUNTERGÄNGE

01 Helgoland Düne (#u2ff4aeed-2dbc-5605-a0a2-bcdd58f4831e)

03 Sylt Ellenbogenberg (#u8dd4cd38-5d4d-59ea-990f-1262a03702fc)

07 Amrum Weststrand (#ucff5d622-8c24-5a81-b565-fe899d10e790)

22 Borkum Nordstrand (#u475854c3-f33a-502c-921c-adc691b9a5a1)

21 Juist Westspitze (#udb698b5f-35c6-5d26-9f2b-87404778b6d3)

14 Spiekeroog Weststrand (#uf2b41337-b375-5601-aa72-04f52e46c25f)

37 Fischberg Dänisch-Nienhof (#u685778c1-da08-5fe6-81a6-deed877b5421)

43 Weißenhaus (#u3ae942ae-d79f-58e4-ae2b-5de04dad1596)

46 Großenbrode Nord (#uf8c218bc-1a12-57db-89b0-13f764a6911b)

48 Püttsee (#u2d125c14-3707-5d83-baec-c0ae7156c94f)

72 Rerik Steilküste (#u94f486e7-cad1-5a13-aa15-4a317597e2c5)

76 Graal-Müritz (#u6f185cb5-9522-51b6-bdbe-17c9bcb0a371)

79 Darß Weststrand (#u24c6f9b5-1b83-5350-916f-c37da3dfd568)

83 Rügen Lancken (#uff20f3ad-3057-56c7-addf-7363cf88e6e0)

91 Rügen Palmer Ort (#udef7f032-3d30-5f4d-94dd-1eaa12e57946)

96 Usedom Peenemünde (#u5adbec22-d2db-5f4e-97a8-48457a1f4918)

100 Usedom Warthe (#u1b9e6612-1573-5a3f-8690-ecd1673e8614)

ZUM WANDERN

02 Sylt Ellenbogen Westseite (#u817d1f7e-23f3-5cc6-8d23-c2da5f4826fa)

07 Amrum Weststrand (#ucff5d622-8c24-5a81-b565-fe899d10e790)

10 St. Peter-Ording Süd - Böhl (#u7bcd4246-9952-5ebd-9584-3a01c0f7531b)

13 Spiekeroog Oststrand (#ua4c13491-d4ef-5648-b125-4b5dacb8547f)

15 Langeoog Mittelstrand (#ub21a3caf-55e3-5e0d-9847-4c7a3bffa4cb)

17 Baltrum Oststrand (#ud24e5ea1-c277-5361-9a70-8d5f9a681671)

20 Norderney Oststrand (#ucdc4fc9e-63c3-581d-a558-f56fbd1ec0ca)

22 Borkum Nordstrand (#u475854c3-f33a-502c-921c-adc691b9a5a1)

35 Aschau (#u8deb0dae-c0fe-5cc5-99d4-e1eb8078a1de)

43 Weißenhaus (#u3ae942ae-d79f-58e4-ae2b-5de04dad1596)

63 Steinbeck (#u21a23fd2-310b-5ced-aeb5-2b016fc9383e)

75 Markgrafenheide (#u0743448b-673d-5261-9e36-b33b24386ede)

79 Darß Weststrand (#u24c6f9b5-1b83-5350-916f-c37da3dfd568)

85 Rügen Schaabe (#u2d950c67-d3fc-5b09-8ac5-1c0b2f5842a7)

86 Rügen Jasmunder Bodden (#uaebd38e2-a689-5605-b234-ad596673c507)

88 Rügen Selliner Steilküste (#u12e5d7dc-f12d-5d32-8f80-94a411fc8880)

94 Rügen Halbinsel Drigge (#u1202edd4-9483-577f-ac1e-899c3f14e11f)

98 Usedom Bansin (#ud9aabc3b-8c7e-5830-9fc6-a128ee8a2091)

99 Usedom Loddin (#u7f8a6ca1-633e-5fec-9f64-4fc078755be5)

FÜR SUP / KAJAK / SURFEN

04 Sylt Bunker Hill (#ua60192fe-319d-5d46-ad81-02387377e1fe)

09 St. Peter-Ording Nord (#u43ceeb3c-7123-511c-a17b-9c1f36b359d3)

14 Spiekeroog Weststrand (#uf2b41337-b375-5601-aa72-04f52e46c25f)

17 Baltrum Oststrand (#ud24e5ea1-c277-5361-9a70-8d5f9a681671)

26 Bockholmwik (#u5861d5af-5511-5bab-9d3e-ced2f938712b)

27 Habernis Na de Huk (#u3668f0b4-2e1f-5abc-8858-26f421265e0b)

32 Waabs (#u62752497-9ec5-56ca-b6c8-69bd381ce734)

38 Heidkate (#u38a8c0ec-fa93-5a9b-870b-40f25890d6d9)

40 Hohenfelde Malmsteg (#u5b761f1f-5c4f-5bd6-8119-039140384014)

42 Lippe (#ueb646f06-6fe9-5e8f-9f46-09602947dfc4)

53 Leuchtturm Staber Huk (#u147c4326-a76b-5484-a09c-95d5e45e04e0)

64 Boltenhagen Klützhöved (#u8f31e7ee-4978-5a92-ab76-f4cc8092bb3c)

73 Kägsdorf (#u62c3be82-cdb2-5648-82a8-8073af67bea2)

81 Hiddensee Gellen (#ue935d3a5-edb8-505a-b86c-028c501f151f)

85 Rügen Schaabe (#u2d950c67-d3fc-5b09-8ac5-1c0b2f5842a7)

92 Rügen Glewitzer Fähre (#u7a6f92a2-f2fb-5b84-bc72-b4d0be5de968)

93 Rügen Prosnitzer Schanze (#u32987851-e02f-5172-86f6-3234d1467dde)

100 Usedom Warthe (#u1b9e6612-1573-5a3f-8690-ecd1673e8614)

101 Usedom Gnitz (#u80d6384e-49ab-5840-bf48-905e1a8948fe)

FÜRS BIRDWATCHING

01 Helgoland Düne (#u2ff4aeed-2dbc-5605-a0a2-bcdd58f4831e)

02 Sylt Ellenbogen Westseite (#u817d1f7e-23f3-5cc6-8d23-c2da5f4826fa)

05 Sylt Hörnum Odde (#u9fcb65c5-3831-5d91-86a7-d9a946cf4fc7)

06 Amrum Odde (#u2b381cfd-57e8-5781-a6e4-e95bdc62bba5)

08 Westhever Sandbank (#u0850f521-3788-55d0-ac55-26d109bd8a76)

13 Spiekeroog Oststrand (#ua4c13491-d4ef-5648-b125-4b5dacb8547f)

21 Juist Westspitze (#udb698b5f-35c6-5d26-9f2b-87404778b6d3)

22 Borkum Nordstrand (#u475854c3-f33a-502c-921c-adc691b9a5a1)

24 Westerwerker See (#u7516a834-9aee-5105-8864-5e858600695b)

39 Hohenfelde Schmoel (#ua21907e0-6cb2-5677-ab94-1dd11db5cd28)

41 Behrensdorf (#ua80e764e-cd12-592f-ab17-40ae4563312b)

49 Westermarkelsdorf (#u6b680eb2-e213-5480-bd0a-24c07e5fda5e)

71 Tessmansdorf (#uf6f53c56-37b6-5326-a4b3-f9a615f82f99)

75 Markgrafenheide (#u0743448b-673d-5261-9e36-b33b24386ede)

77 Wustrow Haffseite (#u3fe3bc28-d727-5c92-afa3-227bc003725c)

86 Rügen Jasmunder Bodden (#uaebd38e2-a689-5605-b234-ad596673c507)

90 Rügen Mönchsgut (#ubd056665-de7a-5e41-92ab-109ec513e239)

96 Usedom Peenemünde (#u5adbec22-d2db-5f4e-97a8-48457a1f4918)




Die versteckten Strände von Helgoland und Nordfriesland


»Willkommen im Land der Horizonte« – wohl für keinen anderen Teil Schleswig-Holsteins passt diese Beschreibung so gut wie für Nordfriesland. Hier ist es so flach, wie man es in Witzen über die Küstenregion gern erzählt. Man kann den Nachbarn schon ein paar Stunden vorher sehen, ehe er zu Besuch kommt.











Dieser scheinbar endlose Horizont ist genau der Reiz, der diese Region so besonders macht. Ebbe und Flut sorgen dafür, dass die amphibische Landschaft des Wattenmeeres auf riesigen Flächen zweimal täglich trocken fällt und wieder überschwemmt wird. Im freigelegten Schlick wimmelt es nur so vor Leben in Form von Würmern, Krebsen und Muscheln. So wird das Gebiet zum Anzugspunkt für Millionen Zugvögel, die sich im Watt ihren Winterspeck anfressen, ehe sie weiterziehen oder die sogar den ganzen Winter dortbleiben. Eine längere Wattwanderung mit Führer durch den Nationalpark Wattenmeer sollte jeder einmal gemacht haben, um die Weite und den ständigen Wechsel der Wasserwelten einmal hautnah zu erleben. Besonders faszinierend ist es, wenn man zwischen den Halligen und Eilanden unterwegs ist. Die endlosen Strände von Amrum und Sylt sind ein Anziehungspunkt für Meeresliebhaber. Auf ihrer ganzen Länge sind beide Inseln von einem Mantel aus Sand umgeben.

Hier kann man sich auf beinahe endlosen Strandspaziergängen den Wind um die Nase wehen lassen und an einsamen, wilden Stellen schwimmen gehen. Im Sommer kann das kleine Randmeer seine Besucher mit Wasserfarben in Karibiktönen und lauem Badewetter verwöhnen. In der Nebensaison toben sich hier die Tiefdruckgebiete aus, und das nun graue Wasser der Nordsee hämmert mit beeindruckenden Wellen auf das Ufer. Ideales Terrain für Zeitgenossen, die beim »Stormwatching« die Kraft der Natur hautnah am eigenen Leib erfahren wollen.






Die Felsen auf Helgoland sind die einzigen richtigen Felsen an der gesamten Deutschen Küste

Aber auch das Festland Nordfrieslands kann punkten. Die pompöse Sandbank vor St. Peter-Ording ist vielleicht der bekannteste Strand Deutschlands, bietet aber wegen seiner Weite trotzdem noch Raum für ruhige Stranderlebnisse. Westerheversand gleich nebenan offeriert Besuchern ein abenteuerliches Tidenerlebnis, denn man muss streckenweise durch das Wasser der Nordsee waten, um zum einsamen Badestrand zu gelangen.

Eine Sonderstellung nimmt die Hochseeinsel Helgoland ein, die etwa 50 Kilometer weit draußen auf dem Meer liegt und tatsächlich zum Kreis Pinneberg gehört, da es früher von hier aus die besten Verkehrsverbindungen zur Insel gab. Das eigentlich aus zwei Inseln bestehende Archipel bietet nicht nur spektakuläre Sandsteinfelsen, auf denen sich auch eine Brutkolonie für Seevögel befindet, die einzige an der deutschen Küste. Auf der gänzlich aus Sand bestehenden Nebeninsel »Düne« kann der Besucher im Sommer mit Kegelrobben schwimmen. Im Winter gebären diese hier ihre Jungen direkt am Strand. Somit bietet die kleine Hochseeinsel einige der faszinierendsten Naturschauspiele an der deutschen Nordsee.




01 – 10


Nordsee

Nordfriesland






01 Helgoland Düne (#u2ff4aeed-2dbc-5605-a0a2-bcdd58f4831e)

02 Sylt Ellenbogen Wattseite (#u817d1f7e-23f3-5cc6-8d23-c2da5f4826fa)

03 Sylt Ellenbogenberg (#u8dd4cd38-5d4d-59ea-990f-1262a03702fc)

04 Sylt Bunker Hill (#ua60192fe-319d-5d46-ad81-02387377e1fe)

05 Sylt Hörnum Odde (#u9fcb65c5-3831-5d91-86a7-d9a946cf4fc7)

06 Amrum Odde (#u2b381cfd-57e8-5781-a6e4-e95bdc62bba5)

07 Amrums Weststrand (#ucff5d622-8c24-5a81-b565-fe899d10e790)

08 Westerhever Sandbank (#u0850f521-3788-55d0-ac55-26d109bd8a76)

09 St. Peter-Ording Nord (#u43ceeb3c-7123-511c-a17b-9c1f36b359d3)

10 St. Peter-Ording Süd – Böhl (#u7bcd4246-9952-5ebd-9584-3a01c0f7531b)




01

Helgoland Düne


Zu Besuch bei den Kegelrobben

54°10'55.15"N 7°54'44.47"E

→ Karte S. 272 (#u2617da66-74c5-58b7-a657-30ed3b6e58f8)

Dichter und Denker früherer Zeiten bezeichneten Helgoland gern als »Capri des Nordens«. Das lässt mediterrane Anklänge vermuten. Schon die Fährfahrt zu Deutschlands einziger Hochseeinsel kann ein kleines Abenteuer werden. Das Fahrwasser führt zunächst durch das Wattenmeer vorbei an dicken Pötten und Arbeitsschiffen, welche die Elbe anlaufen. Weiter draußen wartet nicht selten ein ordentlicher Wellengang. An der Reling stehend, kann man so die Kraft des Meeres spüren. Wenn dann die Felsentürme der Hauptinsel in Sicht kommen, ist man gleich vom Charme Helgolands gefangen.

Wer gern schwimmen möchte, der sollte mit der kleinen Fähre an der Promenade schnurstracks weiter hinüber zur Düneninsel ablegen. Hier warten wunderbare Sandstrände, von denen sich der Nord- und der Südstrand am besten eignen. An beiden wartet ein je nach Tide 30 bis 80 Meter breiter Strand mit sehr feinem Sand und extrem klarem Wasser. Achtung: Wir bewegen uns hier im Lebensraum von Kegelrobben und Seehunden, die in Kolonien am Strand liegen oder einzeln im Wasser unterwegs sind. Am Strand bitte immer 30 Meter Abstand halten. Nähern sich die Tiere Ihnen im Wasser, bedenken Sie, dass Kegelrobben die größten Raubtiere hierzulande sind und zu ihrem Nahrungsspektrum auch Schweinswale gehören. Es sind zwar keine bekannten Angriffe auf Menschen verzeichnet, aber es sind sicher auch keine Stofftiere zum Knuddeln. Schwimmen Sie daher ganz ruhig weiter. Im Winter von November bis Januar gebären die Kegelrobben ihre Jungen auf der Düne. Dies hautnah mitzuerleben, beschert Besuchern wunderbare Naturmomente.

Bitte auch zu dieser Zeit die 30 Meter Abstand einhalten, schon zur eigenen Sicherheit, denn die bis zu 300 Kilo schweren Bullen tragen um diese auch Zeit auch ihre Brunftkämpfe aus und können verdammt schnell robben. Richtige Sturmtage auf Helgoland sind ein Faszinosum für sich. Wenn keine Fähren mehr fahren und die Flugzeuge am Boden bleiben, dann wird das »Stormwatching« auf dem Eiland schnell zu einem pastoralen Naturerlebnis besonderer Intensität. Die Helgoländer Brandung am Nordstrand der Düne ist ein Tipp für Wellenreiter. Sie sollten ihr eigenes Board dabeihaben. Stärken kann man sich während der Saison im Restaurant am Südstrand.

Nicht nur eingefleischte Spaziergänger sollten den Rundwanderweg auf den Klippen der Hauptinsel nicht verpassen, der einen Einblick in die Vogelkolonien bietet und gleichzeitig faszinierende Aussichten auf die roten Sandsteinfelsen inklusive der Felsnadel »Lange Anna«, dem Wahrzeichen Helgolands, offeriert. Die Düne und die Hauptinsel in einem einzelnen Tagesbesuch abarbeiten zu wollen, wird wegen der relativ kurzen Aufenthaltszeiten eine hektische Angelegenheit. Wer die Insel voll genießen will, sollte am besten mindestens eine Übernachtung mit einplanen, zum Beispiel auf dem Campingplatz auf der Düne.











54°10'55.15"N 7°54'44.47"E

→ Karte S. 272 (#u2617da66-74c5-58b7-a657-30ed3b6e58f8)






→ Anfahrt

Nach Helgoland kommt man nur mit der Fähre oder dem Flugzeug. Fährorte im Sommer sind Büsum, Cuxhaven und Hamburg. Ein Katamaran halbiert die Fahrzeit von 2,5 Stunden. Die anderen Fähren sind konventionell. Im Winter verkehrt nur eine einzige Fähre von Cuxhaven aus. Gebührenpflichtige Parkplatzmöglichkeiten gibt es in allen Abfahrtsorten. Um auf die Nebeninsel Düne zu gelangen, ist eine weitere kurze Fährfahrt nötig, die periodisch im häufigen Takt von der Promenade der Hauptinsel aus startet.

→ Rating

Karibikfaktor ****, Schwimmfaktor ***, Sandfaktor ****, Spaziergänge ****, Familientauglichkeit **, Tauchfaktor ****, Einsamkeit *

→ Achtung

Stark tidenabhängiger Strand mit Wasserstandsveränderungen. Strömung zwischen den Inseln beachten. Ripströmungen können auch hier vorkommen. Den Robben am Strand nicht näher als 30 Meter kommen.

→ Tipp

Leuchtturm am Südstrand. Besucher können an Inselrundfahrten mit dem Boot teilnehmen oder sich einer Bunkerführung anschließen, denn die gesamte Insel wurde im Krieg mit Tunneln ausgehöhlt. Wenn es im Winter zu kalt ist zum Baden, kann man das dampfende Meerwasserschwimmbad »mare frisicum« besuchen. Wer gern liest, für den ist vielleicht der Helogolandkrimi »Hell-Go-Land« von Tim Erzberg ein Lesevergnügen.

→ Einkehren

Dünenrestaurant, Tel.: 04725 544

→ Unterkunft

Camping & Hütten: www.helgoland.de (http://www.helgoland.de)

→ Links

www.helgoland.de (http://www.helgoland.de)

www.helgoline.de (http://www.helgoline.de)

www.adler-eils.de (http://www.adler-eils.de)

www.helgoland.de/connection (http://www.helgoland.de/connection)




02

Sylt Ellenbogen Wattseite


Ein Familienvergnügen

55° 2'53.97"N, 8°25'36.56"E

→ Karte S. 272 (#u2617da66-74c5-58b7-a657-30ed3b6e58f8)

Vor allem bekannt als Hotspot für die High Society, bietet die Insel mit ihren 40 Kilometern Sandstrand entgegen manch oberflächlichen Klischees noch viele wilde Ecken, an denen man den Strand nur mit wenigen Menschen teilen muss. Einer dieser Plätze ist der Ellenbogen im Norden des Eilands. Vom Bahnhof Westerland aus sind es gute 20 Kilometer Entfernung bis zum Ellenbogen, der als Haken das Nordende der Insel bildet. Die letzten Kilometer führen über eine raue Betonplattenstraße. Auf seiner Innenseite finden wir hinter dem großen Dünenparkplatz nahe des östlichen Leuchtturms einen flachen Sandstrand, zu dem man nur ein paar Meter laufen muss. Je nach Wasserstand, der durch die Tide bestimmt wird, kann hier 20 oder 120 Meter Strand zu sehen sein. Da wir uns auf der Wattseite befinden, ist das Wasser ausgesprochen flach. Daher eignet sich der Beach gerade für Familien mit Kindern sehr gut, die eine ruhige, von der Brandung geschützte Ecke zum Planschen suchen. Der Sand ist sehr fein und hell, die Wasserqualität etwas trübe, aber gut. Da sich in unmittelbarer Nähe Kite- und Surfschulen befinden, die hier ihre Anfänger auf das Wasser bringen, sollte man entsprechenden Abstand halten. Streckenschwimmer suchen sich besser einen anderen Standabschnitt. Weiter draußen herrscht starke Strömung. Man sollte daher unbedingt im Innenbereich bleiben. Auf der Seeseite des Ellenbogens befinden sich zahlreiche traumhafte Strandabschnitte. Auch der aus der Fernsehwerbung bekannte Leuchtturm von List steht hier fotogen in den Sanddünen. Diese Ecke schreit geradezu nach langen Spaziergängen. Baden sollte man hier aber keinesfalls! Dafür gibt es zwei Gründe. Es herrscht ufernah eine extrem starke Strömung, da hier an der Spitze das ganze Wasser aus oder in das Wattenmeer drängt. Die Strömungsgeschwindigkeit ist oft deutlich höher, als Schwimmer zu bewältigen in der Lage sind. Darüber hinaus verstecken sich im Unterwasser zahlreiche Buhnenreste und Stahlstreben, an denen man sich schwer verletzen kann. Schilder am Strand warnen davor und sind ernst zu nehmen. Wer Kiten oder Surfen lernen will, ist am Strand auf der Innenseite goldrichtig.






→ Anfahrt

Über die A7 geht es nach Norden. Diverse Landstraßen führen einen ab Flensburg Richtung Westen nach Niebüll oder Klanxbüll. Da man nach Sylt von Deutschland aus nur mit dem Zug kommt, kann man inselnah am Bahnhof einer der beiden Orte einsteigen. In Niebüll werden auch Autozüge beladen. Alternativ könnte man mit der Autofähre von der dänischen Insel Røm aus Sylt erreichen. Auf Sylt selbst kommt man gut mit dem Fahrrad zurecht, hat aber wegen der schmalen Form der Insel sehr lange Distanzen zu überbrücken. Von Westerland bis zum Ellenbogenstrand sind es ca. 20 km, one way.

→ Rating

Karibikfaktor **, Schwimmfaktor **, Sandfaktor ****, Spaziergänge ****, Familientauglichkeit ****, Tauchfaktor *, Einsamkeit **

→ Achtung

Stark tidenabhängiger Strand mit Wasserstandsveränderungen.

→ Tipp

Gleich zwei fotogene Leuchttürme sind in der näheren Dünenumgebung zu entdecken. Aquarium Besuch : www.syltaquarium.de (http://www.syltaquarium.de), Spaßbad: www.sylterwelle.de (http://www.sylterwelle.de)

→ Einkehren

www.wonnemeyer.de (http://www.wonnemeyer.de)

→ Unterkunft

www.campen-in-kampen.de (http://www.campen-in-kampen.de)

→ Wassersport

www.campone-sylt.de (http://www.campone-sylt.de)www.wassersport-sylt.de/sup (http://www.wassersport-sylt.de/sup)

→ Links

www.naturgewalten-sylt.de (http://www.naturgewalten-sylt.de)

www.frs-syltfaehre.de (http://www.frs-syltfaehre.de)

www.autozug-sylt.de (http://www.autozug-sylt.de)

www.sylt.de (http://www.sylt.de)




03

Sylt Ellenbogenberg


Wildes Strandvergnügen

55° 2'42.43"N, 8°23'22.73"E

→ Karte S. 272 (#u2617da66-74c5-58b7-a657-30ed3b6e58f8)

Nach einer guten Dreiviertelstunde sind flotte Radler vom Bahnhof Westerland durch den Dünenradweg an der Weststrandhalle angekommen. Zum Wasser sind es jetzt nur noch ein paar Schritte. Hinunter geht es über eine Treppe, an der auch eine Zahlstation für die Kurtaxe angesiedelt ist. Nun muss man noch mal 500 Meter Richtung Norden marschieren, um dem Strandkorbgebiet zu entkommen und ein Wild-Swimming-Gefühl zu ermöglichen. Hinter sich die Dünenberge, vor sich die Nordsee und unter sich der feine weiße Sand mit einigen eingestreuten Muscheln: Mehr geht nicht! Einige kleine Sandbänke laden zum einsamen Bade ein. Das Wasser am 80 Meter breiten Strand wird hinter den Sandbänken schnell tief. Lange Züge im klaren Nordseewasser sind hier eine äußerst erfrischende Angelegenheit. Die Strömung kann hier etwas stärker sein.

Sie sollten keinesfalls zu nahe in Richtung des Ellenbogens schwimmen gehen. Kurz vor dem westlichen Lister Leuchtturm, direkt am Knick des Ellenbogens, kommt man in das Gebiet mit sehr starken Strömungen und zahlreichen Buhnenresten im Unterwasser, mit denen man keinesfalls Bekanntschaft machen sollte. Gleich neben dem Strandaufgang wartet eine Aussichtsdüne auf Besucher, die für den steilen Aufstieg mit einer faszinierenden Sicht über Meeres- und Dünenwellen belohnt werden. Natürlich hört der Strand hier nicht auf, sondern kann vor allem in Richtung Norden mit tollen einsamen Strandspaziergängen punkten. Am Parkplatz gibt es Toiletten und gutes Essen wie beim Wonnemeyer, der »Feinheimisches« mit lokalen Produkten auftischt.






→ Anfahrt

Über die A7 geht es nach Norden. Diverse Landstraßen führen einen ab Flensburg über Landstraßen Richtung Westen nach Niebüll oder Klanxbüll. Da man nach Sylt von Deutschland aus nur mit dem Zug kommt, kann man inselnah am Bahnhof einer der beiden Orte einsteigen. In Niebüll werden auch Autozüge beladen. Alternativ könnte man mit der Fähre von der dänischen Insel Røm aus Sylt erreichen. Auf Sylt selbst kommt man gut mit Fahrrad zurecht, hat aber wegen der schmalen Form der Insel lange Distanzen zu überbrücken. Etwa 16 km liegen zwischen Westerland und der Weststrandhalle.

→ Rating

Karibikfaktor ****, Schwimmfaktor ****, Sandfaktor ****, Spaziergänge ****, Familientauglichkeit **, Tauchfaktor **, Einsamkeit **

→ Achtung

Auf Sylt kommt es immer wieder zu künstlichen Sandaufspülungen, um die Insel vor den Fluten der Nordsee zu schützen. Das notwendige Material in Form von Rohren usw. wandert dann wie eine Karawane an der Küste entlang. Daher kann es sein, dass gerade an ebenjenem Strandabschnitt, den man gerade besuchen möchte, Sand vorgespült wird. Entsprechende Schilder warnen vor diesen Aktivitäten. Die Breite des Strandes kann daher stark variieren, je nachdem, ob schon Sand aufgespült wurde und wie viel die Herbststürme von der Insel abgeknabbert haben.

→ Tipp

Die Leuchttürme West und Ost von List, aber auch der Leuchtturm von Kampen sind einen Abstecher wert.

→ Einkehren

www.wonnemeyer.de (http://www.wonnemeyer.de)

→ Unterkunft

www.campen-in-kampen.de (http://www.campen-in-kampen.de)

→ Wassersport

www.supsurfsylt.de (http://www.supsurfsylt.de)www.wassersport-sylt.de (http://www.wassersport-sylt.de)

→ Links

www.naturgewalten-sylt.de (http://www.naturgewalten-sylt.de)

www.frs-syltfaehre.de (http://www.frs-syltfaehre.de)

www.autozug-sylt.de (http://www.autozug-sylt.de)

www.sylt.de (http://www.sylt.de)




04

Sylt Bunker Hill


Einsamer Strand mit Aussicht

54°47'40.81"N, 8°16'55.58"E

→ Karte S. 272 (#u2617da66-74c5-58b7-a657-30ed3b6e58f8)

Vom Bahnhof Westerland aus sind es gute 14 Kilometer, bis man den großen Parkplatz in den Dünen erreicht. Hier scheint immer etwas weniger los zu sein als auf den anderen Parkplätzen. Man muss dann nur noch die 350 Meter über die Dünenkette zum Strand zurücklegen. Auf dem Weg dorthin gibt es die Möglichkeit, den Bunker Hill hinaufzulaufen und erst mal in den Genuss einer grandiosen Aussicht auf die unendlich erscheinenden Sandstrände und Dünenketten zu erhaschen. Am Strand angekommen, spaziert man einfach nochmal 500 Meter in Richtung Norden, wenn man das Ufer für sich allein haben will. Doch auch im Bereich des Strandaufgangs selbst muss man das 50 Meter breite Band aus feinstem Sand meist nur mit wenigen Besuchern teilen. Das klare Wasser ist hier extrem sauber. Kleine veränderliche Sandbänke sorgen für brechende Wellen und locken Wellenreiter ins Wasser.

Dort, wo keine Sandbank vorgelagert ist, brechen die Wellen direkt auf den Strand. Das macht bis zu einer gewissen Größe Spaß, kann aber auch gefährlich werden, wenn das Meer rauer ist. Strömungen am Ufer sind ebenfalls vorhanden und zu beachten. Kleinkinder sollten auf der Meerseite von Sylt besser nur unter ständiger Beobachtung baden gehen. Eine Wellenreitschule bietet hier vor Ort in der Saison Kurse an. Strandgutsucher und Muschelsammler können nach Belieben in Richtung Norden oder Süden endlose Strandspaziergänge unternehmen. Zwei Strandaufgänge weiter nördlich stoßen sie auf das Kultrestaurant »Sansibar« das mitten in den Dünen liegt.






→ Anfahrt

Über die A7 geht es nach Norden. Diverse Landstraßen führen einen ab Flensburg über Landstraßen Richtung Westen nach Niebüll oder Klanxbüll. Da man nach Sylt von Deutschland aus nur mit dem Zug kommt, kann man inselnah am Bahnhof einer der beiden Orte einsteigen. In Niebüll werden auch Autozüge beladen. Alternativ könnte man mit der Fähre von der dänischen Insel Røm aus Sylt erreichen. Auf Sylt selbst kommt man gut mit Fahrrad zurecht, hat aber wegen der schmalen Form der Insel lange Distanzen zu überbrücken. Von Westerland bis zum Bunker-Hill-Strand sind es ca. 14 km.

→ Rating

Karibikfaktor ****, Schwimmfaktor ****, Sandfaktor ****, Spaziergänge ***, Familientauglichkeit **, Tauchfaktor **, Einsamkeit ***

→ Achtung

Hohe Wellen und Strömungen bei Wind aus westlichen Richtungen, Strand tidenabhängig.

→ Tipp

Wer einkaufen möchte oder mal etwas mehr Trubel um sich haben mag, sollte einen Besuch in der Inselhauptstadt Westerland nicht verpassen.

Der Leuchtturm Hörnum ist einen Besuch wert.

→ Einkehren

www.sansibar.de (http://www.sansibar.de)

→ Unterkunft

Campingplätze in der Nähe: www.camping-rantum.de (http://www.camping-rantum.de)www.hoernum.de/buchen/camping (http://www.hoernum.de/buchen/camping)

→ Wassersport

www.suedkap-surfing.de (http://www.suedkap-surfing.de)

www.supsurfsylt.de (http://www.supsurfsylt.de)

→ Links

www.naturgewalten-sylt.de (http://www.naturgewalten-sylt.de)

ww.frs-syltfaehre.de (http://ww.frs-syltfaehre.de)

www.autozug-sylt.de (http://www.autozug-sylt.de)

www.sylt.de (http://www.sylt.de)




05

Sylt Hörnum Odde


An der Südspitze

54°44'51.36"N, 8°17'41.82"E

→ Karte S. 272 (#u2617da66-74c5-58b7-a657-30ed3b6e58f8)

Die Hörnummer Odde ist als Ganzes ein Naturschutzgebiet, das wir am Strand entlang bei niedrigen Wasserständen erwandern können. Die Nordsee nagt unablässig am südlichsten Punkt der Insel. Ähnlich wie an der Nordspitze von Sylt strömt auch hier das ganze Wasser aus dem Wattenmeer heraus oder will wieder herein. Daher ist dieser Flecken von starken Strömungen gekennzeichnet. Wer hier schwimmen möchte, sollte genau beobachten, wo sich die Stromzüge befinden, sonst wird er in Richtung England hinausgesaugt. Es gibt aber auch relativ ruhige Stellen zwischendrin, wie die geschwungene Sandbucht circa 600 Meter südlich vom Leuchtturm Hörnum. Wer hier in Ufernähe schwimmt, kann in dem klaren Wasser entspannt und einsam die Faszination der Odde genießen. Weit hinaus sollte man sich allerdings nicht wagen, denn dort kommt man mitten in den Strömungsbereich.

Daher ist diese Stelle eher nichts für Streckenschwimmer und Familien mit kleinen Kindern. Der Strand ist hier je nach Tide 30 bis 50 Meter breit. Die Dünen im Zentrum der Odde dürfen aus Naturschutzgründen nicht betreten werden. Das Leuchtfeuer Hörnum steht wie ein Wächter über der Szenerie und wartet auf einen Besuch. Strandläufern ist die ganze Runde um die Odde zu empfehlen, auf der man etwas mehr als 3 Kilometer zurücklegt. Besonders schön ist die hoch aufragende südlichste Düne, wenn die volle Strömung direkt vorbeizieht und Wellengang verursacht. Stärken kann man sich dann in Hörnum zum Beispiel im Restaurant »Südkap« direkt am Leuchtturm. Es warten aber auch zahlreiche alternative Angebote zum Einkehren wie das »Strænd Sylt«.






→ Anfahrt

Über die A7 geht es nach Norden. Diverse Landstraßen führen einen ab Flensburg über Landstraßen Richtung Westen nach Niebüll oder Klanxbüll. Da man nach Sylt von Deutschland aus nur mit dem Zug kommt, kann man inselnah am Bahnhof einer der beiden Orte einsteigen. In Niebüll werden auch Autozüge beladen. Alternativ könnte man mit der Fähre von der dänischen Insel Røm aus Sylt erreichen. Auf Sylt selbst kommt man gut mit Fahrrad zurecht, hat aber wegen der schmalen Form der Insel lange Distanzen zu überbrücken. Von Westerland bis nach Hörnum sind es etwa 18 km.

→ Rating

Karibikfaktor ***, Schwimmfaktor **, Sandfaktor ***, Spaziergänge ****, Familientauglichkeit **, Tauchfaktor *, Einsamkeit ***

→ Achtung

Nur in den Bereichen ohne Strömung baden, denn die Tidenströmung ist an der Südspitze besonders stark. Das Naturschutzgebiet Hörnum Odde beachten.

→ Tipp

Der Leuchtturm Hörnum ist einen Besuch wert.

→ Einkehren

www.suedkap-sylt.de (http://www.suedkap-sylt.de)

www.straend-sylt.de (http://www.straend-sylt.de)

→ Unterkunft

Campingplätze in der Nähe: www.hoernum.de/buchen/camping (http://www.hoernum.de/buchen/camping)

→ Wassersport

www.suedkap-surfing.de (http://www.suedkap-surfing.de)

www.supsurfsylt.de (http://www.supsurfsylt.de)

→ Links

www.hoernum.de (http://www.hoernum.de)




06

Amrum Odde


An der Nordspitze

54°41'55.12"N, 8°20'9.47"E

→ Karte S. 273 (#u4992ae36-fe43-518a-be14-6c8e53d92804)

Die Odde bildet das Nordende von Amrum und trennt durch eine Dünenkette Nordsee und Wattenmeer. Die Dünen selbst sind Naturschutzgebiet. Von der Fähre in Wittdün aus muss man, um hierher zu gelangen, zunächst längs der ganzen Insel in die Pedale treten, um Norddorf zu erreichen. Vom Dorfberg steuert man seinen Drahtesel anschließend über eine nur für den Radverkehr freigegebene Straße mit ständigem Wattenmeerblick bis zum Fahrradständer an der Düne. Wer nur wild schwimmen möchte, der überquert genau hier die Dünen und landet an einem feinen Sandstrand, der wie überall auf Amrum schneeweiß daherkommt. An anderer Stelle können die Dünen aus Naturschutzgründen nicht betreten werden.

Wer gern lange Spaziergänge macht: Bei Niedrigwasser darf die Odde umwandert werden (ca. 4,5 Kilometer). Ein Vogelwart bietet in der Saison auch Führungen auf der Odde an.

Während vor Norden die Segel von Windsurfern vor den Strandkörben über das Wasser hüpfen, hat man den 50 bis 80 Meter breiten Beach bei Niedrigwasserstrand oft fast für sich allein. Das Wasser wird schnell tief und bietet bei sonnigem Wetter die Chance, Plattfische im Sand zu entdecken oder Krebse beim Wandern über den Nordseeboden zu beobachten. Man sollte keinesfalls allzu weit in Richtung Norden schwimmen, um nicht in die Gattströmung zwischen Sylt und Amrum zu geraten und abgetrieben zu werden.

Gleich gegenüber sieht man den Leuchtturm von Hörnum über der südlichen Inselspitze von Sylt hervorstechen. In der Nähe des Fahrradständers gibt es ein Toilettenhaus. Ansonsten keine weiteren Einrichtungen. Wenn sich der Hunger meldet, findet man im Lokal »Strand 33« am Norddorfer Strand eine Möglichkeit, sich mit Meerblick zu stärken.






→ Anfahrt

Über die A7 geht es nach Norden. Diverse Landstraßen führen einen ab Schleswig bis zum Fährhafen Dagebüll. Großer, kostenpflichtiger Fährparkplatz vor Ort. Mit der Autofähre kommt man in knapp 2 Stunden nach Wittdün. Auf Amrum sind es dann noch mal gute 9 km bis Norddorf. Ein Teerweg leitet den Besucher knapp 2 km entlang der Wattseite bis zum letzten Fahrradparkplatz. Von dort marschiert man noch gut 100 Meter über einen Dünenaufgang auf die Seeseite Amrums zum Hidden Beach.

→ Rating

Karibikfaktor ****, Schwimmfaktor ***, Sandfaktor ****, Spaziergänge ****, Familientauglichkeit **, Tauchfaktor **, Einsamkeit ***

→ Achtung

Hohe Wellen und Strömungen bei Wind aus westlichen Richtungen, Strand tidenabhängig veränderlich. Umrundung der Odde nur bei niedrigen Wasserständen.

→ Tipp

Leuchtturm in der Inselmitte, von Künstlern alle Jahre neu am Strand aus Treibgut errichtete Strandburgen am Kniepsand. Eine Wattwanderung von Amrum hinüber nach Föhr gehört zu den schönsten Meeresbodenwanderungen an der deutschen Küste (www.der-inselläufer.de (http://www.der-insellaufer.de)).

→ Einkehren

www.strand33.de (http://www.strand33.de)

→ Unterkunft

www.amrum-camping.de (http://www.amrum-camping.de)

www.fkk-amrum.de/am/home (http://www.fkk-amrum.de/am/home)

→ Wassersport

www.sup-amrum.com (http://www.sup-amrum.com) (neben dem Hafen) Norddorf: www.boyens-amrum.de/wassersport (http://www.boyens-amrum.de/wassersport)

→ Links

www.amrum.de (http://www.amrum.de)

www.faehre.de (http://www.faehre.de)




07

Amrums Weststrand


Wilder weiter Westen

54°40'17.73"N, 8°17'57.65"E”

→ Karte S. 273 (#u4992ae36-fe43-518a-be14-6c8e53d92804)

Schon die knapp zweistündige Überfahrt mit der Fähre ist Erholung pur. Die Abfahrtszeiten und Frequenzen der Schiffe machen in der Regel Tagesbesuche in einem nutzerfreundlichen Zeitfenster planbar. Am Horizont ziehen die Buckel der Hallig-Warften von Oland, Langeneß und Hooge wie an einer Perlenkette aufgereiht vorbei. Auf den bei Ebbe freiliegenden Sandbänken ruhen sich Seevögel und manchmal auch Seehunde aus. Einmal in Wittdün angekommen, rollt man mit dem Fahrrad auf die Insel. Man kann auch sein Auto mitnehmen, was aber für Kurzbesuche eher unnötig ist. Der Besucher folgt dem Fahrradweg zur Vogelkoje, der zu großen Teilen recht windgeschützt durch einen dichten Kiefernwald führt. Seit dem 18. Jahrhundert gibt es auf den Nordseeinseln Vogelkojen. Die waren eine Art Entenfalle, die mittels eines künstlichen Teiches, eines Netzes und gezähmter Enten als Köder Wildenten in die Falle lockten, heutzutage aber nur noch als Biotop dienen. Dort angekommen, lässt man das Fahrrad stehen und wandert über einen Holzbohlenweg, der in Kurven durch fantastische Dünentäler schweift, circa 2 Kilometer bis zum Meer. Auf dem Weg passiert man den Nachbau eines eisenzeitlichen Langhauses, das auf einem archäologischen Fundplatz errichtet wurde. Kurz vor dem Strand kommt man an einem Quermarkenfeuer vorbei, einem kleinen Leuchtturm, der fotogen auf einem Hügel thront und eine umfassende Aussicht bietet. Mindestens ebenso grandios ist auch der erste Eindruck vom Strand, wenn man zwischen den hohen Sanddünen wie durch ein Tal zum Wasser kommt. Zwar erstreckt sich Kniepsand entlang der ganzen Westküste der Insel, doch hier scheint man wirklich weit, weit weg von allen zivilisatorischen Einflüssen zu sein. Der äußerst feine Sand und das Nordseewasser können an einem perfekten Sommertag schnell Karibik-Feeling aufkommen lassen. An den Stellen, an denen der schneeweiße Sand dem Wind voll ausgeliefert ist, haben sich Rippenstrukturen wie auf dem Meeresboden gebildet. Stürmt es hier im Herbst, dann breitet sich eine eher dunkle nordische Stimmung aus, mit tosender Brandung und Wolken, die über den Himmel jagen. Gerade recht für »Sturmgucker«, die es einsam mögen. Natürlich trifft man hier im Hochsommer auch auf andere Gäste, aber das sind in der Regel Standgänger.

Der je nach Tide 500 bis 600 Meter breite und meist sehr saubere Strand ist ein Traum. Muscheln in allen Farben und Formen liegen oft in kleinen Feldern zusammen. Da auch hier die Tide die Form des Strandes verändert, gibt es zahlreiche Wasserbecken, in denen kleine Kinder auch mal einen Krebs entdecken können. Das recht schnell tief werdende Nordseewasser ist klar und rein. Schwimmen oder in den Wellen spielen kann man bis zur Verausgabung. Herrscht starke Brandung, sollte man aber nicht mehr ins Wasser gehen. Toiletten sind nur an der Vogelkoje am Start der Wanderung vorhanden, wo auch Sitzbänke und ein Kiosk auf Besucher warten.

Wer nicht das Fahrrad benutzt und stattdessen einfach den gesamten Kniepsand bis hierher wandert, der wird auf seinem Wege einige Strandburgen sehen. Das sind vom Künstler Otfried Schwarz alias »Panscho« erdachte Unterstände, die aus angespültem Strandgut zusammengebastelt worden sind. Darüber hinaus sieht man das Wahrzeichen von Amrum. Der rote Leuchtturm mit den zwei weißen Bauchbinden gehört zu den höchsten Leuchttürmen an der deutschen Nordseeküste. Dort, wo ehedem drei Leuchtturmwärter in Lohn und Brot standen, führt eine Wendeltreppe mit 172 Stufen zu dem wohl besten Aussichtspunkt der ganzen Insel. Mitten zwischen den Dünen befindet sich das Restaurant »Strandpirat«, gute 3 Kilometer den Strand nach Süden hin.











54°40'17.73"N, 8°17'57.65"E”

→ Karte S. 273 (#u4992ae36-fe43-518a-be14-6c8e53d92804)

→ Anfahrt

Über die A7 geht es nach Norden. Diverse Landstraßen führen einen ab Schleswig bis zum Fährhafen Dagebüll, wo ein großer, kostenpflichtiger Fährparkplatz wartet. Mit der Fähre kommt man in knapp 2 Stunden nach Wittdün (teils mit Zwischenstopp auf Föhr). Auf Amrum sind es dann noch mal ca. 8 km mit dem Fahrrad / zu Fuß bis zur Vogelkoje, von wo aus ein Wanderweg durch die Dünen über 2 km zum Wasser führt.

→ Rating

Karibikfaktor ****, Schwimmfaktor ****, Sandfaktor ****, Spaziergänge ****, Familientauglichkeit ***, Tauchfaktor **, Einsamkeit ****

→ Achtung

Hohe Wellen und Strömungen bei Wind aus westlichen Richtungen, Strand tidenabhängig veränderlich.

→ Tipp

Eine der wohl schönsten Wattwanderungen führt von Amrum nach Föhr (www.derinselläufer.de (http://www.derinsellaufer.de)).

→ Einkehren

www.strandpirat-amrum.de (http://www.strandpirat-amrum.de)

→ Unterkunft

www.amrum-camping.de (http://www.amrum-camping.de)

www.fkk-amrum.de/am/home (http://www.fkk-amrum.de/am/home)

→ Wassersport

www.sup-amrum.com (http://www.sup-amrum.com) (neben dem Hafen) Norddorf: www.boyens-amrum.de/wassersport (http://www.boyens-amrum.de/wassersport)

→ Links

www.amrum.de (http://www.amrum.de)

www.faehre.de (http://www.faehre.de)




08

Westerhever Sandbank


Ein echtes Schönwetterabenteuer

54°23'16.53"N, 8°37'1.70"E

→ Karte S. 273 (#u4992ae36-fe43-518a-be14-6c8e53d92804)

Westerhever ist weit bekannt für seinen Leuchtturm, der hoch über dem Wattenmeer aufragt. Dass es hier auch eine vorgelagerte Sandbank in Schönheit und Ausmaßen ähnlich der in St. Peter-Ording gibt, wissen nur wenige. Die 2 Kilometer Fußweg zur ausgewiesenen Badestelle haben es allerdings in sich, da zwischen Deich und Sandbank eine Fläche liegt, die rund um das Hochwasser täglich zweimal überflutet wird. Vom Parkplatz mit Toilette und Kiosk steigt man hinauf zur Deichkrone, um dann über einen schmalen, mit Ziegeln ausgelegten Pfad durch die von Schafen beweideten Salzwiesen zum Wattenweg zu gelangen. Dieser ist durch ca. 1,30 Meter hohe Holzpfähle deutlich gekennzeichnet, die alle 50 Meter in den Boden geschlagen wurden. Die Pfähle sind alle gleich hoch, sodass man die Wassertiefe in der Mitte gut ermessen kann, wenn man am ersten Stamm steht. Das Wasser sollte jedoch nicht über die Knie hinausreichen. Der Wasserstand richtet sich stark nach dem aktuellen Tidengeschehen und den sonstigen Wetterbedingungen (Wind und Wellen). Am besten marschiert man nur bei bestem Wetter und bei ablaufendem Wasser auf die Sandbank.

Dann kann man sicher sein, dass bis zum Hochwasserzeitpunkt das Wasser nicht weiter ansteigen wird und man in aller Ruhe schwimmen oder Muscheln suchen kann. Die Daten für die Hoch- und Niedrigwasserzeiten kann man sich vom Nachbarort St. Peter-Ording einholen.

Das Wandern im knöcheltiefen Wasser ist ein echtes Faszinosum. Jeder Schritt zieht eine Welle hinter sich her, die dem Wanderer ähnlich wie eine Schiffswelle folgt. Die tief liegenden Wolkenschichten spiegeln sich aus der Oberfläche ebenso wie der Leuchtturm Westerhever hinter dem »Wasserwanderer«. Hat man einmal die halb verrottete Barke auf der Sandbank erreicht, muss man je nach Wasserstand noch ein Stück laufen, um die Nordsee wirklich zu erreichen. Die Hallig Süderoogsand und die Insel Pellworm scheinen in der Ferne auf der Wasseroberfläche zu schweben wie eine Fata Morgana. Der weiße Sandstreifen der enormen Sandbank von Süderoogsand taucht aus dem Wasser auf. Weiße Segel kriechen über den Horizont.

Fischkutter tuckern in der Ferne vorbei. Der Strand ist mehr eine Art Sandwatt mit vielfältig ausgebildeten Längsriffeln und waschbrettartigen Strukturen, überall durchsetzt mit kleinen Pools und Miniatur-Prielen. Kleine Kinder finden hier ihr Abenteuerparadies, geschützt von der Nordsee. Wer richtig schwimmen will, muss noch eine ganze Weile durchs flache Wasser waten. Der riesige Sand bietet beinahe endlos Platz. Jedoch ist zu bedenken, dass es bis auf die Barke keinen Anhaltspunkt mehr gibt, wenn man querfeldein unterwegs ist. Bei allem Spaß ist immer der Wasserstand zu beachten, schließlich will man wieder hinter dem Deich sein, wenn die Flut aufläuft und die Sandbank zur Insel werden lässt oder gar ganz überspült. Es lohnt unbedingt, auf dem Rückweg einen kleinen Abstecher zum Leuchtturm Westerhever zu machen, wenn man wieder an Land ist. Das Nationalparkamt Wattenmeer bietet in beiden Häusern rechts und links vom Leuchtturm Naturausstellungen und Naturerlebnis-Seminare an. Beim Sonnenaufgang steht die Sonne über dem Leuchtturm, während bei Sonnenuntergang der rote Ball in der Nordsee versinkt.











54°23'16.53"N, 8°37'1.70"E

→ Karte S. 273 (#u4992ae36-fe43-518a-be14-6c8e53d92804)

→ Anfahrt

Auf der A 23 und B5 kommt man vom Süden her nach Tönning. Von hier aus geht es weiter über kleine Sträßchen bis zum Parkplatz Westerhever. Großer, gebührenpflichtiger Parkplatz direkt am Deich, mit Höhenbeschränkung. Weiter geht es per pedes über 2 km bis zur Wasserkante.

→ Rating

Karibikfaktor **, Schwimmfaktor ***, Sandfaktor ***, Spaziergänge ****, Familientauglichkeit ***, Tauchfaktor **, Einsamkeit ****

→ Achtung

Der Strand ist stark tidenabhängig und kann vom Wasser bei Flut überspült und vom Festland abgeschnitten werden. Die Fähigkeit, einen Tidenkalender zu lesen und danach zu planen, ist unabdingbar für einen Besuch.

→ Tipp

Besuch im Leuchtturm Westerhever

→ Einkehren

»Bei Silke & Theo Imbiss« direkt am Deich: www.kirchspielkrug.de (http://www.kirchspielkrug.de)

→ Unterkunft

Camping erst in St. Peter: www.campingplatz-biehl.de (http://www.campingplatz-biehl.de)

→ Links

www.st-peter-ording.de/gezeiten (http://www.st-peter-ording.de/gezeiten)

www.schutzstationwattenmeer.de (http://www.schutzstationwattenmeer.de)

www.spo-eiderstedt.de (http://www.spo-eiderstedt.de)




09

St. Peter-Ording Nord


Ein Besuch auf der nördlichen Sandbank

54°21'13.19"N, 8°36'4.52"E

→ Karte S. 273 (#u4992ae36-fe43-518a-be14-6c8e53d92804)

Dieser Strand ist wohl der bekannteste Strand Deutschlands. Wer am riesigen Strandparkplatz ankommt, blickt in der Saison auf Hunderte Autos und Wohnmobile und ein wahres Gewusel aus sonnenhungrigen Strandbesuchern. Trotz des Trubels lassen sich hier Orte für ruhige Stranderlebnisse entdecken. Dazu muss man gute 2 Kilometer am Strand entlang nach Norden laufen und passiert dabei den FKK- und den Hundebereich. Schnell bemerkt man, wie die Zahl der Besucher mit jedem Schritt abnimmt. Die Wasserqualität ist hoch, aber das Wasser ist wie überall hier aufgrund der nahen Wattenmeerflächen leicht trübe. Der Sand ist ausgesprochen fein und fest, und man muss ein paar Meter über flachen Sandboden ins Wasser waten, um ganz eintauchen zu können. Streckenschwimmer daher bitte aufgepasst: So mancher Fischkutter kommt dem Ufer recht nahe. Je nach Wind kommt es auch hier zu starker Brandung und Rippströmungen. Bei stärkeren Winden fällt auch das Hochwasser höher aus und kann den Strand gänzlich überschwemmen. Wer gern spazieren geht, kann noch ein ganzes Stück weiter in Richtung Westerhever Leuchtturm wandern, der auf der anderen Seite der Bucht Tümlauer-Koog aufragt. Nachdem man sich den Wind hat um die Nase wehen lassen, kann man zum Beispiel im Strandcafé »Silbermöwe« seine verbrannten Kalorien wieder auffüllen bzw. sich zurückholen.






→ Anfahrt

Auf der A23 und B5 erreicht man vom Süden her Tönning. Von hier aus geht es weiter über die Landstraße nach St. Peter-Ording. Dort z. B. auf den nördlichen, gebührenpflichtigen Strandparkplatz fahren, tidenabhängig – wird teilweise überflutet. Alternativ Parkplatz am Norddeich nutzen.

→ Rating

Karibikfaktor ****, Schwimmfaktor ***, Sandfaktor ****, Spaziergänge ****, Familientauglichkeit ***, Tauchfaktor **, Einsamkeit **

→ Achtung

Tidenabhängiger Strand, teilwiese bei Hochwasser überschwemmt, hohe Wellen möglich, Wellenreiten besser am Hauptstrand. Auf der Wattseite geschützte Zonen, die nicht betreten werden dürfen.

→ Tipp

Naturinteressierte finden in Tönning mit dem »Multimar Wattforum« das größte Informationszentrum für den Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer, interessant für die ganze Familie. Ebenso beliebt ist die Station in Büsum mit ihrer Heuler-Station und dem Vorführbecken für Seehunde und Kegelrobben.

→ Einkehren

www.strandcafesilbermoewe.de (http://www.strandcafesilbermoewe.de)

→ Unterkunft

Campingplatz Biehl: www.campingplatz-biehl.de (http://www.campingplatz-biehl.de)

→ Wassersport

Wassersportcenter: www.x-h2o.de (http://www.x-h2o.de)

→ Links

www.st-peter-ording.de/gezeiten (http://www.st-peter-ording.de/gezeiten)

www.schutzstationwattenmeer.de (http://www.schutzstationwattenmeer.de)

www.multimar-wattforum.de (http://www.multimar-wattforum.de)




10

St. Peter-Ording Süd - Böhl


Ein einsamer Außensand

54°16'59.85"N, 8°36'19.34"E

→ Karte S. 273 (#u4992ae36-fe43-518a-be14-6c8e53d92804)

Um zum äußersten Zipfel des südlichen Hauptstrandes vor St. Peter-Ording zu gelangen, gibt es zwei Möglichkeiten. Die eine startet von der Seebrücke im touristischen Zentrum und summiert sich zu einem 10 Kilometer langen Strandspaziergang (hin und zurück). Die andere Möglichkeit ist eine Art kleiner Wattwanderung bei Niedrigwasser über den großen, langen Hauptpriel, der bei Hochwasser riesige Flächen unter Wasser setzt und die Spitze der Sandbank zu einer Art Halbinsel adelt. Aber Vorsicht: Hier steht eine ganze Phalanx an Schildern, die mit der Aufschrift »lebensgefährlich« vor Überschreitung des Prieles warnen. In der Tat: Wer hier zur falschen Zeit am falschen Ort steht, kann von der Strömung des Priels mitgenommen werden. Wer diese Möglichkeit wählt, sollte sich daher 100-prozentig mit Tiden und den Auswirkungen von Wind und Wetter auskennen. Immerhin sind trotzdem noch gute 6 Kilometer zurückzulegen und der Priel an seiner engsten Stelle zu queren. Das funktioniert nur um den Niedrigwasserstand herum. Eventuell muss man den Rückweg trotzdem außen herum antreten, wenn der Wasserstand hier schon zu hoch ist. Kleine Abschnitte in Prielnähe weisen Schlickwatt auf, in das man wadentief einsinken kann. Da sich auch die scharfen Kanten der Schwertmuscheln in der Schlickwattmasse verstecken, sollte man unbedingt Strandschuhe tragen. Große Vogelschwärme sammeln sich bei Ebbe in dem Watt zwischen Sandbank und Deichvorland. Insgesamt ist dieser Weg nicht unbedingt schneller. Darüber hinaus ist diese Route nur bei bestem Wetter zu empfehlen. Vom Priel aus läuft man nun über feinsten Sand barfuß zur Nordsee. Hier sind nur sehr vereinzelt Menschen unterwegs. Die Mühe des fleißigen Wanderers wird mit einem traumhaften Strandabschnitt belohnt. Beinahe endlos scheint sich der weiße Buckel aus Sand bis zum Horizont zu wölben. Sandklaffmuscheln, Herzmuscheln und Schwertmuschel verstecken sich zwischen den Rillen des Sandes und sehen in der Abendsonne aus wie kleine Schmuckstücke. Mit Brandung und Rippströmungen müssen Badende hier rechnen und damit umgehen können.

Wer Glück hat, sieht Wolken von Alpenstrandläufern über den Horizont rauschen. Möwen patrouillieren an Rändern von kleinen Tümpeln oder am Spülsaum der Nordsee auf der Suche nach dem kleinen Leckerbissen. Vor lauter Euphorie sollte man die Tiden nicht außer Acht lassen, um sicher zurückzugelangen. Ist es windig und wellig, ist ein Baden hier nicht anzuraten.

Naturinteressierte finden in Tönning mit dem »Multimar Wattforum« das größte Informationszentrum für den Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer, interessant für die ganze Familie. Ebenso beliebt ist die Heuler-Station in Büsum mit dem Vorführbecken für Seehunde und Kegelrobben.











54°16'59.85"N, 8°36'19.34"E

→ Karte S. 273 (#u4992ae36-fe43-518a-be14-6c8e53d92804)

→ Anfahrt

Auf der A23 und B5 kommt man vom Süden her nach Tönning. Von hier aus geht es weiter über die Landstraße nach St. Peter-Ording und dann zum Stadtteil Böhl. Hier auf den Strandparkplatz fahren, gebührenpflichtig, tidenabhängig. Weiter mit einem langen Spaziergang oder über einen Priel.

→ Rating

Karibikfaktor ****, Schwimmfaktor ***, Sandfaktor ****, Spaziergänge ****, Familientauglichkeit *, Tauchfaktor **, Einsamkeit ***

→ Achtung

Langer, teils schwieriger Hinweg, stark tidenabhängiger Strand, hohe Wellen möglich, mitunter gefährlich starke Priel- und Tidenströmungen.

→ Tipp

Der Böhler Leuchtturm steht in Sichtweite und wartet auf Besucher.

→ Einkehren

Stelzen-Restaurant »Café Die Seekiste«, www.dieseekiste.de (http://www.dieseekiste.de)

→ Unterkunft

Campingplatz Silbermöwe: www.silbermoewe.de (http://www.silbermoewe.de)

→ Wassersport

Wassersportcenter www.x-h2o.de (http://www.x-h2o.de)

→ Links

www.st-peter-ording.de/gezeiten (http://www.st-peter-ording.de/gezeiten)

www.schutzstationwattenmeer.de (http://www.schutzstationwattenmeer.de)

www.multimar-wattforum.de (http://www.multimar-wattforum.de)




Die versteckten Strände Ostfrieslands


Niedersachsens Küste wird von einer Perlenkette aus Sandinseln geschützt. Die vorgelagerten Eilande befinden etwa 3 bis 15 Kilometer weit draußen auf der Nordsee. Dazwischen erstreckt sich das niedersächsische Wattenmeer, dass ebenso wie Teile der Inseln zum gleichnamigen Nationalpark gehört. Typisch für alle Inseln ist, dass ihre Außenseite von einem Saum aus Sand eingefasst wird. An den Spitzen der Inseln befinden sich oftmals Naturschutzgebiete, die nicht oder nur ufernah am Spülsaum betreten werden dürfen.






Es bleibt aber genügend Raum für abenteuerliche Unternehmungen an einsamen Küstenabschnitten. Hier kann man nicht nur baden gehen, sondern auch hervorragend lange Streifzüge unternehmen. Die Inseldörfer sind in der Regel touristisch voll ausgebaut und bieten mit Hotels, Supermärkten, Bäckern und einer Einkaufsstraße alles, was das touristische Herz begehrt.

Die Erreichbarkeit mit der Fähre unterscheidet sich stark von Insel zu Insel und reicht bei schlechter Tide von einmal täglich bis alle Stunde im tidenunabhängigen Hafen von Norderney. Auch die Länge der Fährfahrt differiert. Während man zu den festlandnahen Inseln in einer knappen Dreiviertelstunde gelangt, kann die Fähre nach Borkum mit einer knapp zweieinhalbstündigen Seefahrt aufwarten. In der Regel legt die Fähre nicht im Zentrum an, und der Besucher muss per pedes, mit dem Fahrrad oder der Inselbahn weiter. Nur Norderney und Baltrum ermöglichen eine Mitnahme des eigenen Autos.

Aufgrund der lang gestreckten Form der Inseln ist es generell sinnvoll, gleich mit dem Fahrrad zu kommen oder sich eines auf der Insel auszuleihen. Gerade wer nur einen Tagesbesuch plant, hat zwischen zwei Fähren oftmals nur 4 bis 5 Stunden Zeit für seine Robinsonade. Wer mehr Zeit mitbringt, sollte gleich mit Übernachtungen planen und die Inseln ganz in Ruhe genießen.

Je nach Häufigkeit der Fähranbindung bieten die Inseln unterschiedliche Erlebnisse. Während das städtische Norderney mit seinem regen Autoverkehr geschäftig daherkommt, geht es im leicht verschlafenen Spiekeroog nur mit Pferdekutsche oder zu Fuß voran. Je nach Gusto kann der Besucher seine Lieblingsinsel auswählen. Schöne und einsame Strände findet man überall.











Nach Spiekeroog und Norderney finden regelmäßig geführte Wattwanderungen statt. Das ist nicht nur eine Möglichkeit, durch knöcheltiefes, warmes Wasser zu schreiten und Wattwürmern und Krebsen beim Buddeln zuzuschauen, sondern auch eine Gelegenheit, den Tagesausflug zu verlängern. Wenn die Tide günstig steht und die Wanderung früh am Morgen beginnt, erkauft man sich so einige extra Stunden auf den Inseln.

Zwischen den Inseln strömt das Wasser des Wattenmeers hinein und hinaus. Hier ist das Schwimmen besonders gefährlich, da man allzu leicht auf die Nordsee hinausgetragen werden kann. Diese Bereiche sollte man daher unbedingt meiden. Aber auch an den unbewachten Strandabschnitten der Außenseite kommt es zu Strömungen und starker Brandung, die unerfahrene Schwimmer schnell in Gefahr bringen kann.




11 – 23


Nordsee

Ostfriesland






11 Wangerooge Neudeich (#ub7fe4301-f6e3-5ee9-8a76-5f768e76e6c1)

12 Wangerooge Weststrand (#u8a72ca59-a68d-5d01-b0a6-333b278494a3)

13 Spiekeroog Oststrand (#ua4c13491-d4ef-5648-b125-4b5dacb8547f)

14 Spiekeroog Weststrand (#uf2b41337-b375-5601-aa72-04f52e46c25f)

15 Langeoog Mittelstrand (#ub21a3caf-55e3-5e0d-9847-4c7a3bffa4cb)

16 Langeoog Westende (#uc2ef3faf-0f02-5a5d-bcaf-a1c5be488f74)

17 Baltrum Oststrand (#ud24e5ea1-c277-5361-9a70-8d5f9a681671)

18 Baltrum Mittelstrand (#u09a00071-2bd6-5d99-b692-585c15afa459)

19 Norderney Oststrand (#u260b4e21-257f-52ad-8faf-c14b22a958b2)

20 Norderney Weiße Düne (#ucdc4fc9e-63c3-581d-a558-f56fbd1ec0ca)

21 Juist Westspitze (#udb698b5f-35c6-5d26-9f2b-87404778b6d3)

22 Borkum Nordstrand (#u475854c3-f33a-502c-921c-adc691b9a5a1)

23 Borkum Ostland (#uc14e3fe8-1ad0-5f53-a3fa-e77186a4a8ac)




11

Wangerooge Neudeich


Strand-Odyssee im Osten

53°47'20.55"N, 7°56'9.57"E

→ Karte S. 274 (#ube69acb9-5e35-55d4-b1d9-19fc9ae91288)

Wer vom Fährhafen Harlesiel aus Kurs auf die östlichste der bewohnten Ostfriesischen Inseln nehmen will, dem sollte bewusst sein, dass der Fährverkehr von den Gezeiten abhängig ist. Der Schiffsverkehr erfolgt nach einem »gleitenden« Fahrplan, der sich von Tag zu Tag der Tide entsprechend verschiebt. Für eine Überfahrt wird etwa eine Stunde benötigt. An ungünstigen Tagen gibt es gar nur eine Fähre auf die Insel, oder die Zeiten zwischen der Hin- und Rückfahrt sind so kurz, dass ein Tagesausflug kaum lohnend erscheint. Seetüchtige Paddler können das Eiland mit dem Kajak erreichen. Allerdings ist dies Paddelanfängern wegen des schwierigen Gezeitenreviers nur im Rahmen einer geführten Kajaktour zu empfehlen.

Der Hafen auf Wangerooge liegt mitten in der Weite der Wattseite des Eilandes. Um von hier zum Neudeicher Strand zu gelangen, könnte man die Inselbahn nutzen, die im Takt mit der Fähre in Richtung Inseldorf verkehrt. Von dort sind es dann 2,5 Kilometer bis zum Strandaufgang. Alternativ marschiert man direkt vom Hafen zum gut einen Kilometer entfernten, alles überragenden Westturm. Das 56 Meter hohe Bauwerk aus Klinker wird als Jugendherberge genutzt. Dies ist schon der dritte Westturm auf Wangerooge, da das Eiland besonders stark den Elementen ausgesetzt ist und bei einer Flut im Jahre 1855 gar in drei Teile zerrissen wurde. Unterhalb des Turmes wartet der erste Fahrradverleih auf Gäste. Je nach Wahl der Strecke ist man nach gut 6 Kilometern am Neudeich. Den Drahtesel lässt man am Deich zurück und marschiert über die Dünenkette hinüber auf die Meeresseite. Je nach Tidenstand kann der Sand hier bis zu 350 Meter breit sein. Zwischen den ausgeprägten Sandbänken kommt es bei höheren Wasserständen zur Poolbildung. So entsteht ein geschützter Bereich, der sich gut für Kinder eignet. Der Sand ist äußerst fein und die Wasserqualität sehr gut. Am äußeren Rand des Strandes wird es flott tief, und auch die »Großen« können hier hervorragend schwimmen. Am Spülsaum entlang kann man eine Ost-Umrundung des Eilandes zu Fuß starten und auf den markierten Dünenwegen auf der Landseite vom Deich zurück zum Ausgangspunkt gelangen. Im Café Neudeich direkt neben dem Strandaufgang kann man sich für die Aktivität belohnen.






→ Anfahrt

Mit dem Auto fährt man über die A1 Richtung Norden und wechselt bei Oldenburg auf die B29 in Richtung Wilhelmshaven und anschließend über die Landstraßen 210 und 461 nach Harlesiel. Vom Hafen verkehrt die Fähre nach Wangerooge (www.wangerooge.de (http://www.wangerooge.de)). Großer, gebührenpflichtiger Parkplatz vor Ort. Vom Hafen in Wangerooge sind es gut 8 km Fuß-/ Radweg bis zum Strandaufgang Neudeich.

→ Rating

Karibikfaktor ***, Schwimmfaktor****, Sandfaktor****, Spaziergänge ***, Familientauglichkeit ***, Tauchfaktor **, Einsamkeit **

→ Achtung

Tidenabhängiger Strand. Hohe Wellen mit starker Brandung sind ebenso möglich wie Strömungen, die den Schwimmer auf das Meer ziehen.

→ Tipp

Nationalparkhaus im Inseldorf, geführte Wanderungen werden angeboten. (www.nationalparkhauswattenmeer.de (http://www.nationalparkhauswattenmeer.de)).

→ Einkehren

www.neudeich.cafe (http://www.neudeich.cafe)

→ Unterkunft

Da es keinen Campingplatz auf der Insel gibt, ist die Jugendherberge eine Alternative: www.jugendherberge.de (http://www.jugendherberge.de)

→ Wassersport

www.windsurfingwangerooge.de (http://www.windsurfingwangerooge.de)

→ Links

www.wangerooge.de (http://www.wangerooge.de)

www.siw-wangerooge.de (http://www.siw-wangerooge.de)




12

Wangerooge Weststrand


Weißer Sand am Westwall

53°47'39.15"N, 7°52'37.73"E

→ Karte S. 274 (#ube69acb9-5e35-55d4-b1d9-19fc9ae91288)

Wer von Wangerooges Hafen am bald rechtwinklig verlaufenden Deich entlangspaziert, kommt nach gut 2 Kilometern zum Dünenaufgang am Inselgasthaus Seedorf. Einmal auf dem Dünenkamm, hat man eine umfassende Aussicht auf die Nordsee und erblickt gleichzeitig zur Linken ein wahres Bollwerk des Küstenbaus. Diese Uferschutzanlagen aus Buhnen und steinernen Deckwerken über den Sandkernen wurden errichtet, um den Inselsockel zu stabilisieren, da Wangerooge aufgrund seiner exponierten Lage besonders stark den Einflüssen von Gezeiten, Strömungen, Wind und Wellen ausgesetzt ist. So musste das Inseldorf Mitte des 19. Jahrhunderts nach einem starken Sturmflutereignis gar von der Westseite der Insel ins Zentrum verlegt werden. Trotzdem reißen immer neue Sturmfluten große Teile des vorgelagerten Sandes der Insel mit sich, was sich mit der Klimaerwärmung in Zukunft leider noch verstärken dürfte.

Für den Badegast bedeutet das, dass der gleiche Strand ein Jahr später ganz anders aussehen kann. Wer sich ins Wasser stürzen will, nimmt ein wenig Abstand von den Buhnenbauwerken und läuft über einen feinen weißen Strand, der im Sommer je nach Tidenstand auch 200 Meter breit sein kann. Wie bei allen unbeaufsichtigten Badestellen an der Nordsee muss man mit Rippströmungen rechnen. Bei starker Brandung verzichtet man besser auf ein Bad. An schönen Tagen aber kann man das herrlich frische Nordseewasser in vollen Zügen genießen. Wer sich unsicher ist, erreicht nach gut einem weiteren Kilometer Strandspaziergang in Richtung Osten den Strandkorbbereich des Inseldorfes und einen überwachten Strandabschnitt. Einkehren könnte man dagegen auch direkt am Strandaufgang im bereits erwähnten Gasthaus Seedorf.






→ Anfahrt

Mit dem Auto fährt man über die A1 Richtung Norden und wechselt bei Oldenburg auf die B29 in Richtung Wilhelmshaven und anschließend über die Landstraßen 210 und 461 nach Harlesiel. Vom Hafen verkehrt die Fähre nach Wangerooge. Großer, gebührenpflichtiger Parkplatz vor Ort. Gut 2 km Fuß- / Radweg von Wangerooges Hafen bis zum Strandaufgang am Inselgasthaus Seedorf.

→ Rating

Karibikfaktor **, Schwimmfaktor ***, Sandfaktor ****, Spaziergänge ***, Familientauglichkeit **, Tauchfaktor **, Einsamkeit ****

→ Achtung

Langer Anweg über die ganze Insel. Tidenabhängiger Strand. Hohe Wellen mit starker Brandung sind ebenso möglich wie Strömungen, die den Schwimmer aufs Meer ziehen.

→ Tipp

Im Inseldorf befindet sich auch das Nationalparkhaus mit einer Ausstellung zur internationalen Bedeutung des Wattenmeeres für den Vogelzug. Geführte Themenwanderungen werden ebenfalls angeboten (www.nationalparkhauswattenmeer.de (http://www.nationalparkhauswattenmeer.de)).

→ Einkehren

www.janseedorf.de (http://www.janseedorf.de)

→ Unterkunft

Da es keinen Campingplatz auf der Insel gibt, ist die nahe Jugendherberge eine Alternative: www.jugendherberge.de (http://www.jugendherberge.de)

→ Wassersport

www.windsurfingwangerooge.de (http://www.windsurfingwangerooge.de)

→ Links

www.wangerooge.de (http://www.wangerooge.de)

www.siw-wangerooge.de (http://www.siw-wangerooge.de)




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