Schön, Geil und Tödlich | 7 Erotische Geschichten
Hannah Stevens


Erotik Geschichten
Dieses E-Book entspricht 176 Taschenbuchseiten …

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Egal, ob mit dem Freund der besten Freundin, dem eigenen Stiefsohn oder einem Unbekannten – nichts kann die schönen, geilen Frauen dieser Geschichten auf der Suche nach der schönsten Sache der Welt aufhalten. Ihre Gier nach prickelnder sexueller Lust ist nahezu unstillbar und man sollte sich ihnen lieber nicht in den Weg stellen. Es bleibt nicht aus, dass sie dadurch in manch prekäre Lage geraten. Schaffen sie es, sich daraus zu befreien, oder werden ihre Triebe sie teuer zu stehen kommen?

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Diese Ausgabe ist vollständig, unzensiert und enthält keine gekürzten erotischen Szenen.







Impressum:

Schön, Geil und Tödlich | 7 Erotische Geschichten

von Hannah Stevens



Hannah Stevens wurde 1979 geboren und wuchs in Großbritannien und Deutschland auf. Schon immer war es ihr Lebenswunsch, Schriftstellerin zu werden. Allerdings kam es – wie so oft im Leben – anders als ursprünglich geplant. Während ihres Psychologiestudiums arbeitete sie mehrere Jahre nebenbei als High-Class-Escortlady und bereiste die Welt. Diese aufregende Zeit bot ihr in vielerlei Hinsicht sehr viel, aber keine Zeit für die Schriftstellerei. Die zahlreichen, höchst erotischen Erfahrungen, die Hannah Stevens während dieser Zeit gesammelt hat, dienen ihr als Inspiration für ihre prickelnden Geschichten. Mit der Veröffentlichung von erotischen Kurzgeschichten bei blue panther books kann sie sich ihren Wunsch jetzt endlich erfüllen.



Lektorat: Sabine Wagner



Originalausgabe

© 2018 by blue panther books, Hamburg



All rights reserved



Cover: ArturVerkhovetskiy @ depositphotos.com kantver @ depositphotos.com

Umschlaggestaltung: www.heubach-media.de



ISBN 9783862773916

www.blue-panther-books.de


Die betrogene Köchin

Ich suche auf meinem Tablet nach der Stelle der Geschichte, wo ich gestern aufgehört habe und lese weiter.

***

Yvonne geht ins Badezimmer. Sie öffnet den Bindegürtel ihres Kimonos aus schwarzem Transparent-Chiffon mit zarter Spitzenverzierung und edler Rosenstickerei und lässt diese Verführung über ihren nackten Körper zu Boden gleiten. Sie öffnet die Duschkabinentür und steigt zu David. Seine sichtliche Freude ist in seinem Gesicht zu sehen. Die junge Frau drückt sich an seinen gut trainierten Körper. Seine nasse Haut ist ganz warm. Wassertropfen betonen seine gestählten Muskeln und Sehnen und machen ihn noch appetitlicher, als er ohnehin schon ist. Mein Gott, ist dieser Mann sexy! Yvonne drückt ihre Lippen auf seinen Mund. Freiwillig öffnet er ihn und sie schiebt ihre Zunge in ihn hinein. Gleichzeitig greift sie nach seinem Glied, das auf ihre Berührung sofort reagiert.

Wenn Yvonne mit David schläft, pflegen sie, morgens nach dem Aufwachen nochmals als Erstes dazu, Sex zu haben. Nachdem die schöne Frau heute früher aufgestanden ist, will sie jetzt nachholen, was sie versäumt haben.

Die Atmosphäre in der Nasszelle hat durch das warme, auf den nackten Körper herunterprasselnde Wasser etwas besonders Prickelndes an sich. David erscheint es nicht anders zu ergehen. Sein Glied hat sich binnen kürzester Zeit zur vollen Erektion gebildet. Yvonne löst sich von ihm und haucht ihm ins Ohr:

»Bleib ganz ruhig und lass mich machen.«

Sie dreht ihm ihren entzückenden Rücken zu und beugt sich vor. Yvonne führt seinen Liebespfahl in ihre heiße, nasse Grotte. Sie hält sich mit beiden Händen an den Armaturen fest und beginnt, mit ihrem Becken ganz kontrolliert gleichmäßig zu wippen. Bei jeder Bewegung spürt sie seinen harten Liebespfahl, der sie so gut ausfüllt, an den Innenwänden ihrer feuchten Scheide. Yvonne wippt so weit nach hinten, bis ihr Po an das Becken und die Oberschenkel ihres Freundes stößt. Nach vorne wippt sie, bis sie die dicke Eichel am Muttermund spürt. David bleibt ganz still stehen. Yvonne weiß, dass die meisten Männer der Versuchung nicht widerstehen könnten, sie in dieser Position mit harten Stößen, wie ein Straßenköter eine läufige Hündin, zu bespringen. David hingegen ergötzt sich an dem sexuellen Genuss, den diese unglaublich geile Frau ihm bietet. Ihre Bewegungen sind weder besonders schnell noch hastig. Yvonne genießt jeden Millimeter seines erigierten Pfahls. Mit jedem Stoß ihrerseits steigen das Kribbeln und das Pochen in ihr. Sie hat die Augen fest geschlossen. Nur für einen kurzen Augenblick öffnet Yvonne sie, als sie merkt, dass das Wasser nicht mehr auf ihren Rücken tröpfelt und gibt einen himmlischen Jauchzer von sich, als sie plötzlich den pulsierenden Massagestrahl des Duschkopfes an ihrem Unterleib spürt. David hält den Duschkopf von unten her genau an ihre Klitoris seiner geilen Freundin und genießt, wie sie genussvoll stöhnt. Ja, ihr Schatz weiß genau, was sie will. Sie meint, Davids heftiges Atmen zu vernehmen, aber kann es nicht mit Bestimmtheit sagen, so sehr ist sie von ihrer eigenen Lüsternheit befangen. Sie jauchzt, stöhnt und schluchzt, je näher der Punkt ihrer sexuellen Klimax heranrückt. Womöglich schreit sie sogar, sie weiß es nicht. Jegliches Zeitgefühl hat sie inzwischen verloren. Die Welt um sie herum ist nicht mehr vorhanden. Nur sie und das glückselige Gefühl in ihr, das dieser jungen geilen Frau mehr bedeutet als alles andere im ganzen Universum, sind übrig geblieben.

***

Oh Gott, was würde ich jetzt dafür geben, dass ein Mann wie dieser David aus dem Hörbuch mich so nehmen würde. Leider heißt mein Ehemann aber Edward und er ist alles andere als ein heißer Lover. Es sind inzwischen mehrere Wochen, seit wir das letzte Mal Sex hatten, vergangen und es ist immer das Gleiche, dass ich diejenige bin, die ihn dazu bewegen muss, mich zu nehmen. Das entspricht eigentlich gar nicht meinen Vorstellungen einer sexuellen Beziehung. Ich will verführt und geführt werden und nicht umgekehrt. Das war nicht immer so in unserer Ehe. Früher hatten wir oft sehr ausgiebigen sinnlichen Sex, aber leider ist da seit einigen Jahren mehr oder minder Funkstille. Wenn Edward mich besteigt, habe ich das Gefühl, als wäre er gedanklich gar nicht bei mir. Ich muss auch gestehen, dass meine Gedanken immer mehr von ihm wegwandern und ich mir bei geschlossenen Augen vorstelle, dass ich von irgendeinem tollen Hecht aus einem Erotik-Roman genommen werde. Eigentlich recht kitschig und vielleicht auch albern, aber ich verbringe meine Freizeit zunehmend damit, dass ich mich träumerisch in die weiblichen Rollen von den erotischen Geschichten, die ich leidenschaftlich gerne lese, versetze.

***

Ich lege mein Tablet zur Seite und schalte das Licht aus, denn ich bin zu müde, um weiterzulesen. Es wird wieder eine Nacht allein in unserem Cottage in Dorset sein, denn Edward verweilt wie so oft in der City. Ich schiebe meine Hand unter die Spitzensatinhose von meinem zweiteiligen Schlafanzug. Meine Hand spürt die Feuchtigkeit meiner Pussy, ich presse meine Schenkel zusammen, sodass der Handballen sich gegen meine Klitoris drückt und schlafe so ein.

***

Ich erwache am nächsten Morgen, als das Licht der Frühlingssonne durch die Fensterscheibe scheint und das Schlafzimmer mit seinem Schein hell beleuchtet. Ich bin noch recht schlaftrunken und realisiere es zunächst gar nicht richtig, aber der Duft vom frisch gekochten Kaffee liegt in der Luft. Kaffee? Wieso riecht es nach Kaffee? Bevor ich mich vom Fleck bewegen kann, bekomme ich meine Antwort: Die Tür geht auf und Edward steht vor mir.

»Morgen Schatz«, sagt er. »Ich habe Kaffee gekocht, wenn du eine Tasse trinken magst.«

Eigentlich eine überflüssige Frage nach zehn Jahren Ehe, denn er weiß ganz genau, dass ich morgens als Erstes immer eine Tasse Earl Grey Tee trinke.

»Edward, was machst du hier?«, frage ich ganz erstaunt. »Ich denke, du bist in London?«

»Nun, ich war in London, aber heute früh habe ich ein wichtiges Meeting in Dorchester. Ich muss noch einige Unterlagen holen.«

Ich bin verwirrt, wenn Edward nach Dorchester muss, warum kam er gestern nicht nach Hause? Ich stehe auf und binde mir einen Satinmorgenmantel um.

»Also, das verstehe ich jetzt nicht, Edward: Du bist heute früh von London hierher gefahren. Warum hast du nicht zu Hause übernachtet, wenn du die zwanzig Meilen nach Dorchester willst?«

Edward bindet sich eine neue Krawatte um.

»Ja, genau Carolyn, das verstehst du nicht«, antwortet er ungehalten. »Hör auf, am frühen Morgen zu nerven, Darling. Ich muss zu diesem Meeting und ich bin schon spät dran.«

Kaum gesagt, verlässt er das Haus und steigt in seinen Jaguar, winkt mir flüchtig zu und fährt aus der Hofeinfahrt. Nicht einmal einen Kuss hat er mir gegeben – ein feiner Ehemann!

***

Ich habe keinen Beweis, aber ich bin mir sicher, dass Edward mich betrügt. Wahrscheinlich würde ich ihm einen Ausrutscher verzeihen, wenn es eine einmalige Sache wäre und er mich wenigstens befriedigen würde. Schließlich hatte ich selber auch einmal einen Ausrutscher mit Andrew vor einigen Jahren. Komisch, dass ich gerade an diese Nacht mit Andrew denken muss. Es war damals in Brighton bei diesem Seminar. Es müssen nun fünf Jahre her sein. Andrew ist ebenfalls Koch, aber anders als ich Besitzer eines Edelrestaurants in den Midlands. Ja, es war eine leidenschaftliche Nacht voll mit prickelnder Sinnlichkeit und Lust.

***

Ich erinnere mich gut daran, wie Andrew dieses unglaubliche Selbstbewusstsein und männliche Ausstrahlung hatte. Er war ein toll aussehender Mann und er wusste ganz genau, wie er eine Frau ins Bett bekam. Ich war da keine Ausnahme und unterlag seinem Charme und seiner animalisch-männlichen Aura. Er genoss es, mit meiner Lust zu spielen. Ja, er hatte eindeutig die Kontrolle über mich, genauso, wie ich es mag. Ich will, dass ein Mann die Kontrolle behält und die aktive Führung übernimmt. Kaum in seinem Hotelzimmer, drückte Andrew mich gegen eine Wand und ich konnte seine harte Männlichkeit sehr deutlich gegen meinen Unterleib spüren. Während er mich leidenschaftlich küsste, entkleidete er mich. Seine kräftigen Hände streichelten über meinen schlanken Körper. Gekonnt öffnete er meinen Spitzen-BH und glitt sanft mit einer Hand über meine erigierten Nippel und zwirbelte sie zwischen den Fingern. Gefühlvoll zog er an den Nippeln, sodass es nicht wirklich schmerzte, aber fest genug, um mich richtig anzutörnen. Sie waren sofort hart und ein Zittern ging durch meinen Körper, so fühlte ich die Erregung bis in meinen Schritt hinein. Ich werde diesen Augenblick nie vergessen, als seine Hand meinen Bauch streichelte, sich sanft unter den dünnen Stoff meines transparenten Slips schob und über den Venushügel zu meinem glatt rasierten Schritt glitt. Ich hielt den Atem an, so erregt war ich, als er den Slip nach unten zog. Er nahm mich dann schwungvoll von der Wand und rückte mich auf das Bett. Nun streichelten seine vorderen Fingerkuppen die Innenschenkel und öffneten sanft meine Beine. Meine weit geöffnete, heiße und nasse Weiblichkeit lag nun vor ihm und ich war bereit, mich ihm zu ganz opfern. Ich weiß noch, wie er lächelnd zögerte – nicht, weil er unsicher war, sondern im Gegenteil, weil er den Augenblick genoss. Dieser Andrew war so selbstsicher bezüglich der Macht, welche er über mich hatte. Er war ein echter Ladykiller und so erfahren, dass er genau wusste, was eine Frau brauchte. Als seine zwei Finger zärtlich über meine Klitoris glitten, konnte ich ein Stöhnen nicht unterdrücken. Die Finger massierten mit Kreisbewegungen meine Liebesknospe. Immer wieder glitten sie sanft über meine so empfindliche Perle und immer wieder schossen elektrische Blitze durch meinen Körper. Weder Edward noch irgendein vorehelicher Lover hatten jemals so gekonnt mit meiner Lust gespielt. Das Kribbeln war nicht nur in meiner Muschi, sondern in meinem Bauch. Es wechselte zu einem intensiven Ziehen vom Unterleib und sammelte sich in meinem ganzen Körper. Mein Leib zuckte unkontrolliert und die wollüstigen Spasmen schienen sich in meinem Geist und meiner Seele zu befinden. Alleine mit seiner Hand brachte er mich zum Orgasmus und ich schrie meine Lust heraus. Andrew genoss sichtlich seinen ersten Sieg in diesem Spiel und als erfahrener Liebhaber wusste er meine Erregung nicht nur zu halten, sondern er konnte sie sogar weiter anheizen. Er spielte mit meinem heißen Körper, rieb meine Muschi, leckte und saugte meine harten Nippel und dann versenkte er seinen Mund zwischen meinen Lenden. Er führte Küsse auf meiner Liebesgrotte aus, die Zunge wechselte immer wieder zwischen meiner Liebesknospe und den Lippen meiner so feuchten Muschi. Ich wusste damals nicht, wie lange er das Spiel mit mir trieb, er hielt meine Beine fest und befriedigte mich dermaßen intensiv und lange, bis wieder das Zittern durch meinen ganzen Körper floss und ich meine Lust erneut herausstöhnte. Er sollte mir aber nach diesem erneuten Orgasmus keine Zeit zum Entspannen geben, denn nun zog er seine Hose samt Slip runter. Was zum Vorschein kam, war der mächtigste und prallste Penis, den ich je gesehen hatte. Er sah so stolz und doch angsteinflößend aus. Andrew wusste genau, was er zwischen den Beinen hatte und er wusste ebenso, wie sein Riesenständer auf Frauen wirkte. Ich glaube, dass mir ein »Wow!« über die Lippen kam und ich bin mir sicher, dass er diese Reaktion oft gehört hatte. Er grinste und öffnete meine Beine, so weit es ging und schaute mir dabei tief in die Augen. Diese Augen schienen zu sagen: »Du willst es« und ja, sie logen nicht, ich wollte es so dringend. Verflucht und wie ich es wollte! Langsam kam sein Unterkörper meinem näher. Die Spitze seines Riesenschwanzes berührte die Öffnung zu meinem Liebesnest, aber statt ihn hineinzuschieben, zog er sich zurück, um erneut den Eingang zu berühren. Diesmal rieb er ihn gegen meine Liebesknospe. Er neckte mich und wiederholte das Spiel immer wieder. Fuck, dieses Spiel brachte mich langsam um den Verstand, er sollte mich endlich ficken. Ja, ich bin mir sicher, dass ich sogar darum bettelte. Prall und voll mit Blut gefüllt, glänzte seine Eichel im Licht und die Vorstellung, ihn endlich in mir zu spüren, machte mich unglaublich geil. Ja, ich gierte regelrecht danach, dann war es endlich so weit, er glitt erstmals wenige Zentimeter tiefer in mich hinein. Obwohl ich eng gebaut bin, war ich schon so nass, dass er mit Leichtigkeit in mich dringen konnte. Dennoch spürte ich die massive Größe und schrie vor Lust. Er stieß tiefer und tiefer in meinen nassen Liebesspalt. Mit jedem harten Stoß klatschten unsere Unterleiber zusammen. Anders als mein Ehemann fühlte dieser Mann meine Gier, meine unbändige Lust nach mehr. Immer wieder glitt er rein und raus, nahm mich mit in den Strom aus Lust und Begierde. Ich fühlte das Aufbrausen, das Wachsen der unbändigen Begierde in mir und mein Körper schrie nach diesem Mann, der mich so geil fickte, wie Edward in all denen Ehejahren zuvor oder danach nie fickte. Wieder baute sich ein mächtiger Orkan tief in mir auf und war bereit, zu explodieren. Ich konnte jetzt nicht stoppen und ich wollte auf keinen Fall, dass er im letzten Moment diesen herrlichen Riesenphallus rauszog und diesen Moment kaputt machte. Ich wollte ihn fühlen, wenn er eins mit mir wurde und in mir kam. Andrew hatte mich nicht enttäuscht. Mit einem gekonnten gleichbleibenden Rhythmus stieß er immer härter und tiefer in mich. Keine Frage, dieser Mann hatte Übung und hatte zweifelsfrei zig Frauen vor mir und nach mir gefickt. Tiefer und härter stieß er animalisch zu, bis er tief in meiner Fotze war. Endlich fühlte ich das Zucken seines Penis gefolgt von einer Explosion, die sich mit jedem weiteren Stoß vermehrte. Und dann entlud sich ganz tief in der nassen Liebesgrotte eine Flut von seinem kochenden Sperma. Meine Hände vergruben sich in seinem Fleisch und ich ließ einen Freudenschrei aus mir, der aus der Tiefe meines Leibes kam. In dem Moment meines Schreis, meines vor Lust verkrampften Körpers und der größten Welle meines Orgasmus verlor ich jeglichen Sinn für Raum und Zeit. Weiter und weiter stieß er seinen Riesenschwanz rein und raus in mich und pumpte seinen Samen unendlich in meine Muschi. Er zog ihn aber nicht aus mir heraus, sondern ließ ihn noch so tief in mir stecken. Er küsste mich am Hals, hinter dem Ohr und auf den Mund. Seine Zunge tief in meinem Mund und seine Lippen gegen meinen gepresst, erwiderte ich seine Küsse. Er war so ein sagenhafter Liebhaber. Ich spürte ihn noch immer in mir, während ganz langsam die Wogen meines Orgasmus abklangen. Und während er mich küsste, begann sein Liebeshammer erneut, sich in mir zu regen und zu wachsen. Er begann, mich mit sanften Stößen erneut zu nehmen. Seine Hände schoben sich von hinten unter meinen Po und wann immer er tief in mich stieß, griff er umso härter zu. Er lag auf mir und mit jedem Stoß begannen wir, gleichzeitig zu keuchen und zu stöhnen. Während des ganzen Ficks waren unsere Körper ganz eng aneinander geschlungen und wir küssten uns mit einer Leidenschaft, wie ich sie noch nie mit meinem Ehemann gespürt hatte. Ich liebte es, diesen Mann, den ich an diesem Tag erst kennen gelernt und nach diesem Abend auch nie wieder gesehen hatte, tief in mir zu spüren. Es war herrlich, wie er weiter tief in meine Muschi stieß und seiner Lust freien Lauf ließ und seinen Liebessaft in mich hineinpumpte. Ich kam erneut, nicht ganz so heftig wie zuvor, aber trotzdem mit einer starken inneren Zufriedenheit.

***

Das Klingen meines Handys holt mich wieder zurück in die Gegenwart. Es ist meine Freundin Rachel, die Besitzerin von The Green Goose.

»Hi, Carolyn, ich weiß, dass dein Restaurant heute geschlossen hat und du einen freien Tag hast, aber es ist eine Katastrophe passiert!« Die Aufgeregtheit in Rachels Stimme ist unüberhörbar. »Ich brauche wirklich deine Hilfe. Mein Chefkoch Jeff ist krank und ein weiterer Koch auch.«

Ich vereinbare mit Rachel, dass ich noch ein paar Erledigungen mache, dann werde ich zu ihr fahren. Das The Green Goose liegt abseits der A35 zwischen Dorchester und Bournemouth in der Nähe des Dorfs Bere Regis. Rachel hat den alten Pub zu einem wahrhaften Gourmettempel ausgebaut. Ich kann Rachels Aufgeregtheit durchaus verstehen: Wenn Jeff und ein weiterer Koch ausfallen, ist es wahrhaftig eine kleine Katastrophe.

***

Ich steige in meinen Range Rover und schiebe den Stick in den USB-Anschluss. Es ist gerade eine Passion von mir, entweder erotische Romane zu lesen oder Hörbücher zu hören. Vielleicht ist es einfach die Sehnsucht nach einem Lover, der mich so nimmt wie Andrew in jener Nacht. Es war das erste und das einzige Mal, dass ich Edward betrogen habe und egal, wie geil es war, war es nicht richtig von mir. Durch die Hörbücher findet das Fremdgehen nur in meiner Fantasie statt und so soll es bleiben – schließlich würde ich Edward nie verzeihen, sollte er mich betrügen.

***

Während ich fahre, lausche ich der Geschichte einer Frau, die ihren ersten Dreier erlebt. Etwas, was ich wohl nie mitmachen werde:

Ich ziehe meine Lippen um die große, glänzende Eichel und lecke sie zärtlich. Meine Zunge führt nach unten und ich taste mit ihr die ganze Länge seines großen Schwanzes ab. Ein Stöhnen von ihm sagt mir, wie es ihm gefällt. Ich lecke ihn der ganzen Länge nach und dann nehme ich ihn komplett in meinen Mund, ganz tief und dann wieder raus. Immer zu wiederhole ich das Spiel. John hat inzwischen meine Bluse geöffnet und meine Brüste aus den BH-Cups gezogen. Er knetet sie und zieht an den Nippeln, dann hebt er mein linkes Bein hoch und will seinen Schwanz in meine Muschi schieben. Ich dränge ihn aber abweisend zurück und nehme meine Lippen von Tonis Schwanz.

»Nicht so unhöflich sein, Darling. Unser Gast soll mich als erster ficken, während ich dir einen blase.«

Ich knie mich auf die Couchkante. John ist vor meinem Gesicht und Toni steht hinter mir. Ich mache den Mund auf und John schiebt seinen Schwanz hinein. Er hält meinen Kopf fest und fickt mich langsam in den Mund, so, wie er das schon so oft gemacht hat. Ich spüre Tonis Hand an meinen nassen Muschi-Lippen. Er schiebt zwei, oder sind es drei Finger, in meinen heißen Spalt. Oh, das fühlt sich gut an, aber es ist nichts dagegen, was er gleich danach macht. Er schiebt seinen dicken Prügel tief in mich hinein und fängt an, mich mit richtig harten Stößen zu ficken. Einen Finger drückt er dabei in meine Rosette. Oh, ist das eng und so was von geil.

John stöhnt und sein Schwanz zuckt, als sein warmes, cremiges Sperma in meinen Mund strömt. Ich umschließe seinen Schwanz fest mit meinen Lippen und schlucke seinen ganzen Liebessaft herunter. Ich lecke seinen Schwanz sauber. Währenddessen fickt mich Toni unaufhörlich weiter, dann zieht er seinen Schwanz heraus. Was, jetzt schon? Er ist doch gar nicht gekommen. Er legt sich auf die Couch und zieht mich zu ihm. Ich grinse – natürlich ist er nicht fertig. Ich steige auf ihn und sein harter Schwanz flutscht zwischen meine Schamlippen. Bevor ich richtig anfangen kann, ihn im Sitzen zu reiten, beginnt er, mit seinem Becken zu wippen und mich mit harten Stößen tief zu ficken. Die ganze Couch wackelt und ich stöhne laut vor Erregung. Seine Hände packen mich am Po und er massiert mein Arschloch mit seinem Daumen. Danach fühle ich etwas Feuchtes an meinem Loch und drehe den Kopf leicht nach hinten. Es ist John mit einer Tube Gleitgel. Er schiebt seinen Mittelfinger mit dem Gel in das Po-Löchlein. Ich weiß gleich, was passieren wird. Sein Schwanz drückt sich langsam in mich hinein. Es ist so eng und es schmerzt etwas mit zwei Schwänzen in mir. So eng, aber so was Ultrageiles habe ich bisher noch nie erlebt, wie die zwei Männer mich ficken. Wir drei kommen gleichzeitig. Das Sperma fließt in Strömen aus meinen beiden Löchern auf die Ledercouch.

***

Ja, das sind richtig geile Geschichten, die ich so gerne höre und mir dann ausmale, ich wäre die Protagonistin. Während ich fahre, höre ich der Geschichte weiter zu, wie es nach diesem geilen Dreier zu einer Begegnung mit der besten Freundin der Erzählerin und zwei fremden Männern kommt. Mir wird ganz warm und meine Muschi feucht.

***

Wir vier nehmen ein Taxi zum Marriott Hotel, wo die beiden gerade in der Stadt residieren. In Martins Zimmer angekommen, fängt Laura gleich an, mit Ken zu schmusen. Martin holt Drinks aus der Minibar, während ich die beiden beobachte. Laura fackelt nicht lange und hat ihre Hand bereits in Kens Hose. Ich trinke etwas von dem Rotwein, den Martin mir offeriert hat. Martin fängt an, meine Kleidung auszuziehen, bis ich nur noch meine schwarzen Strapse, Nylons und High Heels anhabe. Ich setze mich auf das Bett neben Laura und Ken, die inzwischen nackt sind und sich gegenseitig befummeln. Ich ziehe Martin zu mir und mache den Reißverschluss seiner Hose auf, hole seinen großen, harten Schwanz raus und nehme ihn in meinen Mund. Martin steht vor mir, legt seine Hände auf meinen Kopf und krault meine Haare. Er beginnt, sein Becken zu bewegen und mich in meinen Mund zu ficken. Ich lasse ihn ganz tief in meinen Rachen. Neben mir fickt Ken Laura in der Missionarsstellung, er hat sich mit ausgiebigem, oralem Vorspiel gar nicht aufgehalten. Ich drücke Martin leicht weg von mir und lasse mich ganz nach hinten auf das Bett fallen. Laura dreht ihren Kopf zu mir und wir fangen an, leidenschaftliche Zungenküsse auszutauschen. Ich spüre Martins Kopf zwischen meinen Schenkel. Seine Zunge leckt meine nasse Pussy. Ja, das macht er so gut, es kribbelt unglaublich zwischen meinen Lenden. Ich merke, dass Ken inzwischen Laura nicht mehr fickt, sondern vor unseren Köpfen kniet und seinen Schwanz vor unsere Münder schiebt. Wir blasen ihm abwechselnd einen. Sein Liebeshammer schmeckt so gut nach der Fotze meiner Freundin. Martin zieht mich aber weg und dreht mich auf die Seite, mit einem harten Stoß dringt er von hinten tief in meine Muschi ein. Oh ja, was will ich jetzt richtig gut gefickt werden. Inzwischen leckt Laura meine Klitoris und gleichzeitig Martins Schwanz, wie er ihn langsam, aber fest rein und raus in meine Muschi schiebt. Ich suche mit meinem Kopf nach Lauras Muschi, aber Ken liegt dazwischen. Ich nehme seinen Schwanz in meinen Mund und fange an, ihm einen richtig gut zu blasen. Es dauert nicht lange, bis ich das Pulsieren des Schwanzes in meinem Mund spüre. Er kommt in meinem Mund, gleichzeitig kommt Martin in meiner Muschi und ich explodiere ebenfalls. Die beiden Männer ziehen ihre Schwänze aus mir heraus. Ich setze mich auf, Sperma tropft aus meinem Mund auf mein Kinn, Hals und Brüste sowie aus meiner Muschi. Laura leckt das Sperma auf, das aus meiner Muschi fließt und schluckt es herunter. Die Männer grinsen, während Laura zunächst meine Brüste, den Hals, mein Kinn und meine Lippen sauber leckt und alles ebenfalls herunterschluckt.

***

Ich könnte diese geile Geschichte immer weiter hören, aber inzwischen bin ich am Ziel angekommen und parke auf dem Parkplatz vom The Green Goose.

Meine Freundin Rachel hat selber nicht sehr viel Ahnung vom Kochen. Sie weiß aber, wie man Geschäfte führt und hat ein geniales Gespür dafür, wie man ein altehrwürdiges Postkuschen Gasthaus zu einem echten Event Restaurant ausbaut, das gut betuchte Gäste aus ganz Dorset und sogar aus den benachbarten Grafschaften Devon, Somerset, Wiltshire und Hampshire anzieht. Sie ist immer Wochen, wenn nicht sogar Monate im Voraus ausgebucht. Ja, sie braucht wirklich eine exzellente Chefköchin, wie ich es nun mal bin, um den Laden heute zu schmeißen. Ich mache mich gleich an die Arbeit und übernehme das Kommando in der Küche. Nach fünf Stunden mache ich eine Pause. Das ganze Mittagessen ist inzwischen abgewickelt und es ist noch Zeit, bis die Vorbereitungen für das Abendessen beginnen. Rachel hat mir erzählt, dass eine große Gesellschaft hier heute zu Gast ist. Ich habe natürlich von der Küche aus nicht darauf geachtet, wer die Gäste sind und es ist mir als Köchin auch egal. Ich beschließe, etwas frische Luft zu schnappen und einen kleinen Spaziergang zu machen, wie ich es meistens tue, wenn ich Pause habe. So kann ich mich geistig neu regenerieren. Ich laufe an den Gästen vorbei, die in der warmen Sonne auf der großen Terrasse des The Green Goose sitzen. Ich beachte sie nicht weiter und schlendere heraus aus dem Garten den kleinen Bach entlang, als ich an einer Gartenlaube vorbeilaufe, vernehme ich Geräusche, die ich sehr eindeutig zuordnen kann. Es ist das Stöhnen eines Liebespaares, wie sie zum Höhepunkt kommen. Ich bleibe stehen und lausche heimlich. Ich habe noch nie zwei fremden Menschen beim Sex zugehört und ich finde es einerseits peinlich, andererseits auch recht geil. Die Laube ist mit Efeu stark bewachsen, sodass mir von meiner Position aus der Blick hinein verwehrt ist. Offensichtlich sind sie gekommen und ich höre nun die Stimme einer jungen Frau.

»Das war ein geiler Quickie, Eddy. Komm, beeilen wir uns, damit keiner was merkt.«

Ich höre, wie ein Mann undeutlich antwortet. Flott verstecke ich mich hinter der Laube, schließlich brauchen die zwei nicht zu merken, wie ich sie bei ihrem Liebesspiel belauscht habe. Von meinem Versteck aus sehe ich eine junge, schlanke Blondine, die beim Herauslaufen aus der Laube ihr cremefarbenes Kostüm zurechtrückt. Offenbar war sie bei diesem Quickie noch ganz bekleidet und hatte den Rock nach oben über ihren Po geschoben. Der Mann, der ihr folgt, bestätigt diese Vermutung, da er noch mit seinem Reißverschluss beschäftigt ist. Auch wenn der Blick nur von hinten ist, bleibt mir der Atem stehen. Es ist keine Frage, um wem es sich handelt: meinen Ehemann Edward!

Dieser Bastard, dieser dreckige Bastard! Ich bin so was von wütend. Ja, es hat sich bestätigt, was ich die ganze Zeit vermutet habe: Edward betrügt mich. Von wegen, dass er ein wichtiges Meeting in Dorchester hat, er ist hier bei diesem gesellschaftlichen Essen und vögelt mit irgendeiner jungen Tussi. Ich werde ihn umbringen und ich werde es nicht irgendwann machen, nein, ich werde ihn heute noch umbringen!

***

»Fiona, ist die Suppe aus Pastinaken schon fertig?«, frage ich die Auszubildende. Sie nickt und ich überreiche ihr die Blätter des Doldengewächses, mit dem Hinweis, dass in jeden Suppenteller ein kleines Blattstückchen zur Verzierung kommt.

»Oh, Fiona, das muss schneller gehen«, sage ich ungeduldig und fange selber an, die Suppe zu verzieren. Beim letzten Teller zögere ich kurz und lege ein Blatt auf die Suppe, die wie das Blatt der Pastinake aussieht, aber tatsächlich das Blatt eines anderen Doldengewächses ist, das ich vorhin am Rande des Bachs gepflückt habe. Es ist Schierling, die giftigste Pflanze, die in Großbritannien wächst und bei der die kleinsten Mengen zu sofortigem Atemstillstand führen. Ich stelle die Suppenteller auf das Tablett. Ich habe von der Küchentür aus genau beobachtet, in welcher Reihenfolge die Kellnerin die Teller serviert. An dem langen Tisch sitzt Edward an siebter Stelle, so ist es nicht schwer, die vergiftete Suppe entsprechend zu platzieren. Ich wende mich mit der Gewissheit ab, dass mein Ehemann in wenigen Minuten tot sein wird.

***

Es dauert wirklich nur ein paar Minuten und die Kellnerin kommt völlig aufgelöst zurück in die Küche. Jemand fragt sie, was los sei und sie antwortet, dass ein Gast gerade eben tot umgefallen ist. Es bricht ein kleiner Tumult aus, wobei alle Beschäftigten zur Küchentür drängen und zu der langen Tafel schauen. Die Gäste sind außer sich und blicken zu der jungen, blonden Frau, deren Kopf leblos auf dem Tisch liegt. Kreidebleich neben ihr steht Edward. Oh nein, ich habe die falsche Person vergiftet!


Die durchtriebene Ehefrau

Ich finde meine Idee ganz romantisch, Rosenblütenblätter als Spur hinzulegen. Wenn mein Ehemann Mitch das Haus betritt, wird er sie sehen und dem Weg über das Vestibül, das Treppenhaus und den Flur zu meinem Schlafzimmer folgen. Hier warte ich dann auf ihn. Ich trage meine höchsten High Heels, ultradünne, schwarze Nylons, schwarz-rote Strapse, einen farblich passenden BH und String aus feinem durchsichtigen Tüll von Victoria’s Secret, die ich erst vor einer Woche bei einem kurzen Shoppingtrip in New York gekauft habe. Nicht, dass ich ebenso gut in London hätte einkaufen gehen können, aber ich genieße es, mal in der City, mal in New York, Paris oder Milano zu shoppen. Immer ein bisschen Abwechslung. Darüber habe ich mir ein seidenes, schwarzes Negligé angezogen. Ich bin die sexy Traumfrau, die sich jeder Mann wünscht, wenn er nach Hause kommt. Nur mit dem kleinen Unterschied, dass ich nicht nur Sex mit ihm haben werde, ich beabsichtige, meinen Ehemann dazu zu bringen, einen Herzinfarkt zu bekommen.

***

Ich bin nun seit zwei Jahren mit Mitch verheiratet. Die meisten Leute tuscheln hinter meinem Rücken darüber, dass er mein Vater sein könnte. Tatsächlich ist er mit seinen achtundsechzig Jahren vierzig Jahre älter als ich und er könnte mein Großvater sein. Andere wiederum lästern darüber, dass ich nur eine Heiratsschwindlerin sei, die hinter seinen Millionen her wäre. Alle diese Menschen haben womöglich gar nicht so unrecht. Dennoch sollte nicht vergessen werden, dass ich nicht diejenige gewesen war, die hinter Mitch her gewesen war, er war derjenige gewesen, der mich unbedingt hatte erobern wollen. Ich bin seine vierte Ehefrau und obwohl ich erst sechsundzwanzig Jahre alt war, als wir heirateten und er bereits sechsundsechzig, bilde ich keine so große Ausnahme zu seinen bisherigen Frauen. Keine von ihnen war bei ihrer Hochzeit älter als fünfundzwanzig. Für mich hat der Altersunterschied gar keine so große Rolle gespielt, schließlich stand ich schon immer auf selbstbewusste, reife Männer mit Erfahrung und dass mein amerikanischer Ehemann Mitch auch noch extrem reich ist, sehe ich sicherlich als keinen Nachteil. Welche Frau geht nicht gerne nach Herzenslust einkaufen und will nicht ein ausschweifendes Leben in Luxus führen? Wenn der Preis dafür darin besteht, einem gut aussehenden, alten Mann täglich einen Blowjob zu geben und sich von ihm vögeln zu lassen, will ich mich sicherlich nicht beschweren. Schließlich liebe ich Sex und ich habe schon sehr früh begonnen, meine Reize zur Geltung zu bringen. Die Männer waren schon immer verrückt nach mir und Geld und Reichtum fand ich schon immer total geil.

***

Ich beuge mich über das große Bett und verteile die restlichen Blüten darauf. Ich meine, zu hören, wie die Schlafzimmertür hinter mir geöffnet wird und richte mich auf, dabei spüre ich Mitch direkt hinter mir. Mein Po reibt sich gegen seinen Schoß. Ich spüre seinen Schwanz und drücke meinen Po fester an ihn ran. Wie nicht anders zu erwarten, regt er sich spürbar. Seine Hände packen mich am Busen. Ja, das gefällt ihm immer, aber ich mag es auch. Hatte ich schon früher einen relativ großen Busen, habe ich seit meiner Brustvergrößerung im letzten Herbst riesige, feste Titten. Ich liebe es, wenn Mitch mit ihnen spielt und mich entsprechend begrapscht.

***

»Endlich bist du zu Hause, Mitch Darling, ich kann es gar erwarten, dass du deinen Schwanz in meine feuchte Pussy schiebst«, flüstere ich wohlwissend, wie gerne er Dirty Talk mag. Unser Landhaus in den Cotswolds zwischen Oxford und Gloucester ist zwar nur hundert Meilen entfernt von der Londoner City, wo Mitch sein Büro hat, aber bei dem Verkehr auf der Autobahn M4, geschweige denn in London tut er es sich nicht an, zu pendeln. Er bleibt immer ein paar Tage in unserem luxuriösen City-Apartment in Chelsea. Bei diesen Gelegenheiten lässt er mich, meine Muschi und vor allem meine enge Rosette ausgetrocknet zurück.

Ich werfe meinen Kopf leicht nach hinten und spüre seinen heißen Atem im Nacken. Er gibt mir einen zärtlichen Kuss darauf. Das sieht ihm keinesfalls ähnlich, Mitch stellt sich zwar in der Öffentlichkeit immer gerne als Gentleman und großer Charmeur dar, aber im Schlafzimmer ist er ein sehr dominanter Grobian. Habe ich ihn etwa tatsächlich mit meiner Blütenaktion dazu gebracht, mir gegenüber etwas romantisch und zärtlich zu sein? Ich drehe mich um.

»Sam!«, schreie ich ganz entsetzt und stoße den jungen Mann von mir. Ich setze mich aufs Bett und ziehe die Beine hoch. Ich versuche, meine Brüste mit dem Negligé abzudecken, was angesichts des transparenten Stoffes eher lächerlich wirkt. Der junge Mann lacht.

»Was machst du denn hier in England? Ich denke, du bist in San Francisco bei deiner Mutter?« Ich bin entsetzt, Mitchs fünfundzwanzigjährigen Sohn aus erster Ehe zu sehen. »Und überhaupt: Wie kommst du hier in das Haus rein?«

Sam grinst und setzt sich neben mich aufs Bett. Dabei zeigt er kein Schamgefühl, obwohl ich nur mit heißen Dessous bekleidet bin.

»Amy, du scheinst zu vergessen, dass ich hier früher gewohnt habe und mit früher meine ich eher als du. Ich habe ein bisschen Stress in Kalifornien und da dachte ich mir, dass ich meinen alten Dad in good old England besuche. Übrigens, ich habe vorhin mit ihm telefoniert: Er kommt mit einiger Verspätung und wird erst in vier Stunden hier sein. Also, liebe Schwiegermutter, hast du das hier alles umsonst hergerichtet.«

Ich höre durchaus den Spott in seiner Stimme, wie er mich Schwiegermutter nennt. Ich bin gerade drei Jahre älter als er. Ich habe alte Fotos gesehen, auf denen Mitch in dem gleichen Alter wie Sam jetzt war. Es besteht eine verblüffende Ähnlichkeit. Er ist genauso sportlich, muskulös und hat das gleiche freche Grinsen. Abgesehen von seinem blendenden Aussehen, habe ich Sam noch nie sonderlich gemocht. Wie ich von Mitch weiß, ist er das schwarze Schaf der Familie, das ständig bis zum Halse in Schwierigkeiten steckt.

»Hm, blöd«, murmele ich. Mitch hat immer eine sehr dominante und raue Art, mich zu nehmen. Durch Aktionen wie diese versuche ich, ihn einigermaßen sanft und zärtlich zu stimmen. Es ist nicht so, als ob ich grundsätzlich etwas gegen einen harten Fick habe. Aber wenigstens ab und an ein bisschen Zärtlichkeit und Romantik gepaart mit weichherziger Leidenschaft und nicht immer diese flotten zwei bis drei Minuten Ficks, die durch die brutale und egoistische Art, wie er mich nimmt, eher einer schnellen Vergewaltigung ähneln, als Lust und Leidenschaft, geschweige denn Liebe zu verkörpern, wären schön. Es ist Mitch auch immer vollkommen egal, ob ich gerade Lust habe oder nicht. Er duldet keine Widerrede und fickt mich, wo und wann er will.

»Es sei denn, Amy, du hast das für mich vorbereitet, dann wäre es nicht umsonst. Ich mag romantische Frauen.« Während Sam das sagt, streichelt er meinen Arm. »Und so, wie ich das sehe, bist du gerade ganz schön spitz und willst ein bisschen Romantik erleben.«

Ganz unrecht hat Sam nicht. Ich bin ganz schön feucht. Das heißt aber sicherlich nicht, dass ich nun mit ihm Sex haben werde.

»Also, Sam«, antworte ich erbost, »du glaubst wohl selber nicht, dass ich dich reinlasse, damit du all deinen Freunden diesseits und jenseits des Atlantiks per WhatsApp und Facebook erzählen kannst, dass du mich flachgelegt hast.«

»Was, bist du verrückt Amy? Glaubst du, dass ich scharf darauf bin, von meinem Dad enterbt zu werden? Ich werde bestimmt nichts sagen, da kannst du dich hundertprozentig darauf verlassen. Es bleibt unser Geheimnis.« Er streichelt meinen Arm weiter und dann meine nackte Schulter. Sein Finger schiebt den dünnen Stoff des Negligés zur Seite und Sam streichelt ganz sanft meinen Busen. Es ist vollkommen verrückt, aber ich lasse es geschehen. Der Finger schiebt sich unter den Cup meines BHs und hebt einen Nippel heraus. Er ist so hart wie ein Kirschkern und das kommt nicht von Kälte, sondern von meiner Erregung.

»Nun ja, Mitch darf es nie erfahren sonst werden wir beide enterbt«, murmele ich, ohne weiter nachzudenken, was ich sage oder tue. Ich drehe mich zu Sam um und lasse ihn meinen harten Nippel küssen. Oh ja, das tut so gut, wie er daran saugt und nuckelt. Er beißt ganz sanft hinein, sodass ich es spüre, aber nicht so stark, dass es wehtut. Ich öffne den BH, damit er die ganze Herrlichkeit meines Doppel-D-Silikonbusens genießen kann. Langsam streichelt er mit seinen Fingern über meinen ganzen Körper. Über meine Haare, mein Gesicht, Hals und die festen Brüste mit den Brustwarzen, die ganz hart sind. Die Finger bewegen sich langsam über den flachen Bauch zu meinen Lenden. Kurz hält er an dem Strumpfgürtel meiner Dessous an und spielt mit der feinen Spitze. Er fährt langsam zum von feinem Stoff bedeckten Venushügel. Oh, was mache ich hier? Ich bin drauf und dran, Sex mit dem Sohn meines Ehemannes zu haben. Er wird mich umbringen, wenn er es erfährt. Sam schiebt den Tüll zur Seite. Es ist so falsch, aber es tut auch so gut. Er lässt den Mittelfinger an der Klitoris tanzen. Die kleinen im Uhrzeigersinn kreisenden Bewegungen sind so wohlwollend. Ich spreize die Beine leicht. Mit der anderen Hand klopft er flink auf meine äußeren Schamlippen, die schnell anschwellen. Er beugt sich über mich und sein Kopf begräbt sich zwischen meinen Beinen. Ich spüre Sams Zunge, wie sie die äußeren Schamlippen leckt. Es mag falsch sein, aber ich brauche es so sehr. Die Zunge bewegt sich zu den Außenseiten der inneren Schamlippen. Das vorsichtige Knabbern der Schamlippen merke ich stichartig. Mit jedem kleinen Bissen steigt das Gefühl meiner zunehmenden Geilheit. Ich habe den Eindruck, als würde Sam meine ganze Liebesbox aufessen. Ich bin nicht bloß feucht, sondern pitschnass. Sams Zunge trifft immer wieder meine Klitoris, den kleinen Knopf, dessen einzige Funktion die Luststimulierung darstellt. Mitch macht es mir nie so, aber was interessiert mich auch jetzt mein Ehemann. Ich umfasse meine Brüste und reibe die harten Spitzen. Mit jeder Sekunde steigert sich die Lust in mir. Habe ich zunächst kleine Seufzer von mir gegeben, ist es jetzt ein lautes Stöhnen. Ich höre immer wieder das Wort »ja«. Es muss aus meinem Mund kommen, aber ich schwebe inzwischen in einer anderen Sphäre. Ich bin nicht mehr in dieser Welt, sondern befinde mich in meinem eigenen orgiastischen Universum. Wenn ich einen Orgasmus habe, verliere ich jegliches Zeitgefühl. Somit weiß ich gar nicht, wie lange Sam mich oral befriedigt hat. Er hebt seinen Kopf hoch zu meinem Gesicht. Sein ganzer Mund und sein Kinn glänzen. Ich küsse ihn, dabei schmecke ich meinen Saft. Ich liebe den Geschmack meines Liebessafts. Oft genug habe ich meine Finger geschleckt, nachdem ich sie beim Masturbieren in meinen Spalt gesteckt habe.

***

Nachdem Sam so schön die Kunst des Cunnilingus bei mir vollzogen hat, will ich es gebührend würdigen. Mitch ist mir inzwischen völlig egal, ich will es jetzt. Ich befehle Sam, dass er sich komplett ausziehen und sich vor mich stellen soll. Ich setze mich vor ihn hin und lasse Spucke aus meinem Mund auf seinen stark erigierten Schwanz tropfen. Ich fange die Spucke, wie sie von der Eichel bis zum Hodenansatz rinnt, mit meiner Zunge auf. Mal nehme ich das Prachtstück ganz in meinen Mund und lutsche genussvoll daran. Dann übersähe ich es mit kleinen Küssen. Dabei vollziehe ich schnelle, rotierende Kreise mit der Spitze meiner Zunge. Auch der Hodensack bekommt diese Behandlung. Ich nehme ihn ganz in meinen Mund, bis er ganz hinten im Rachen an meinen Vagusnerv stößt. Ich schlucke, um den Würgereiz zu überlisten. Meine Kehle ist entspannt und ich genieße jeden Millimeter dieses gewaltigen Liebeshammers. Während ich Sam einen blase, fasse ich ihm an seinen nackten, muskulösen Po. Ich höre, wie er stöhnende Geräusche von sich gibt. Ich will aber nicht, dass er kommt und drücke ihn auf das Bett. Ich setze mich auf seine Lenden und hebe mein Becken hoch. Mit einer Hand fasse ich nach hinten und halte sein steifes Glied, während ich mit dem Becken nach oben rutsche. Ich schiebe meinen Venushügel zu seinem Riesenschwanz und stülpe ihn wie einen Handschuh über ihn. Da meine inneren Labien so ausgeprägt groß sind, lässt sich der warme Spalt dazwischen ohne Mühe finden. Oh ja, er füllt mich richtig gut aus. Ich bewege mein Becken ganz langsam nach oben, sodass nur noch die Eichel ummantelt wird. Es ist der Augenblick, bei dem ich aufpassen muss, ihn nicht wieder herausrutschen zu lassen. Die Kontraktion meiner Scheide erreiche ich durch volle Konzentration. Ich drücke für einen Moment seine Eichel zusammen und rutsche wieder nach unten. Erneut ziehe ich die Muskulatur meines Liebeshügels zusammen. Da meine Oberschenkel durch regelmäßige Fitnessstudiobesuche so gut trainiert sind, bereitet es mir keine Mühe, mein Becken immer wieder hoch und runter zu bewegen. Jedes Mal wiederhole ich das Spiel mit der Kontraktion. Ich schaue Sam ins Gesicht und sehe, wie er meine Verwöhnung genießt. Er fasst mich an den Busen und knetet sanft die vollen Brüste. Ich beuge mich wieder weit nach vorne, um seine Lippen mit meinen zu berühren. Wir küssen uns ganz intensiv und lang, etwas, was Mitch selten will. Er will mich nur schnell und möglichst hart ficken. Während ich auf seinem Liebesstab hin und her schaukle, küsse ich nicht nur seinen Mund, sondern zeige meine feurige Inbrunst, indem ich seinen Hals und Nackenansatz küsse und mit meiner Zunge seine Ohren lecke. Das wunderbar kribbelige Gefühl tief in meinem Leib macht mich mit jedem langsamen Stoß meines Beckens leidenschaftlicher. Ich greife mit meinen Händen Sams Kopf und gebe ihm erneut heiße Zungenküsse. Meine langen, blonden Haare fallen nach unten und bedecken sein Gesicht. Ich spüre seine Hände und Arme an meinem Rücken, merke, wie er sich an mich klammert. Eine Hand greift mich am Nacken und am Hinterkopf. Ich liebe es, wenn man meine Locken kräuselt und nicht daran zieht, wie Mitch es immer wieder tut. Ich könnte mein Liebesspiel variieren und mich nach oben richten, um fester auf ihm zu reiten. Ich mache es bewusst nicht, denn ich will, dass dieses Spiel besonders lange dauert. Ich verharre in dieser Position und lasse die sexuelle Intensität steigern, da ich die Geschwindigkeit meiner Bewegungen allmählich erhöhe. Das Kribbeln in mir wird immer stärker. Ich schnappe kurz nach Luft und presse ein Stöhnen hervor. Meine Beckenbewegungen werden immer schneller. Noch eine Weile lang versuche ich, die Lippen meines Venushügels zusammenzuziehen, bis ich mich nicht mehr darauf konzentrieren kann. Ich spüre Sams Hände an meinem Po. Er unterstützt meine Bewegung, die inzwischen ein schnelles und hartes Stoßen ist. Aus dem Kribbeln ist mittlerweile ein geiles Jucken geworden. Ich habe die Augen geschlossen. Ich nehme mein Jauchzen und mein Stöhnen kaum für voll. Ich bin in meiner eigenen Welt und nehme nur noch das paradiesische Gefühl in mir wahr, das sich von meinem Unterleib aus über meinen ganzen Körper ausbreitet. Obwohl mir ganz warm, ja, heiß ist, fühlt sich meine Haut an, als ob ich eine Gänsehaut hätte. Meine Brustwarzen verhärten sich. Meine Luftröhre verengt sich, sodass ich laut stöhne, nein, ich schreie.

»Ja, ja, ja!«

Mit einem Flüstern in meinem Ohr schlägt Sam einen Stellungswechsel vor. Er gleitet aus mir heraus und ich rolle mich zur Seite auf den Rücken. Ich winkele meine Beine zu meinem Gesicht hin an und mache einen Buckel. Sam streift mit seiner Hand über meinen feuchten Venushügel und schiebt seinen Mittelfinger zwischen die Lippen. Er zieht ihn heraus und streckt mir den Finger entgegen, damit ich daran lutsche und meinen Saft aufnehmen kann. Es schmeckt etwas anders als vorher, nun nach uns beiden. Sam schiebt seinen prächtigen Phallus ganz langsam, aber sehr tief in mein Liebesnest. Ich stöhne leise, oh, wie schön ist es, seine ganze männliche Pracht zu spüren. Oh fuck, es geht nichts über die harten gleichmäßigen Stöße eines durchtrainierten Mannes. Sam zieht seine Finger aus seinem Mund. Mein Speichel tropft von ihm herunter. Er grinst und hebt meinen Po höher an, um den Finger ganz vorsichtig in meinen Anus zu schieben. Ich spüre nicht nur den Finger, sondern auch dadurch die Enge in meiner Liebesbox, die so herrlich von seiner männlichen Pracht vergnüglich bedient wird.

Ich schreie auf, als mich mein erster Orgasmus überkommt und Zuckungen durch meinen ganzen Körper schickt.

»Oh, Sam, jaaaaa …!«

Ich habe mich von diesem überwältigenden Gefühlsausbruch noch nicht erholt, als ich merke, dass Sam mich umdreht. Ich bin gekommen, aber er hat noch nicht abgespritzt. Ich knie mich auf das Bett und hebe meinen Po leicht an. Ich spüre das kräftige Becken und die muskulösen Beine, wie sie gegen die Innenseiten meiner Oberschenkel drücken, während seine Männlichkeit tief in mich hineinstößt und mich mit festen Stößen fickt. Der zweite Orgasmus kommt heftig, wie ein unbändiger Orkan, der alles niederwalzt, was ihm im Wege steht. Sam dreht mich auf den Rücken und schiebt seinen Schwanz in meinen Mund. Ich blicke nach oben. Sein Gesicht ist leicht verzogen und die Augen geschlossen. Ich spüre das Pulsieren seines großen, harten Glieds. Er bekommt seinen Orgasmus in meinem Mund. Ein Teil seiner Ladung spritzt gleich tief in meinen Rachen. Der Rest seiner Ejakulation füllt meinen Mund. Ich schlucke alles herunter. Die letzten paar Tropfen seiner Liebessahne fange ich noch mit meiner Zunge auf, als wir das geile Spielchen beenden.

»Oh fuck, Amy, du bist absolut die Geilste, kein Wunder, dass Dad dich geheiratet hat. Kriegt er das jeden Tag von dir?«

Ich beantworte seine Frage nicht, sondern stehe auf und gehe unter die Dusche.

***

Es muss nach Mitternacht sein, als Mitch mein Schlafzimmer betritt. Seit wir verheiratet sind, haben wir getrennte Schlafzimmer, was mir ganz recht ist, weil er so laut schnarcht. Mitch betritt mein Zimmer immer nur aus einem Grund, nämlich um mit mir Sex zu haben. Ich schlafe schon, aber ich weiß, dass ihm das egal ist. Ich wache auf, als ich seine Hand unter meinem Nachthemd spüre. Er schiebt den dünnen Stoff hoch und presst seine Hand zwischen meine Schenkel. Er drückt gegen meine Pussy, aber ich weiß, dass ihn meine Liebesbox recht wenig interessiert. Es ist immer das Gleiche mit ihm. Mitch ist es völlig egal, ob ich einen Muschifick möchte, geschweige denn ob ich überhaupt gerade Sex will. Es zählt nur das, was er will und das bedeutet in der Regel Analverkehr oder sich vor ihm hinknien und ihm einen blasen. Es hat keinen Sinn, ihm zu erklären, dass ich müde bin. Mir ist klar, dass er eine Viagra-Tablette genommen hat, um richtig hart zu sein. Das ist das, was er immer macht, um dauergeil zu werden. Sexsüchtig ist wohl einer der Begriffe, die man verwenden könnte, um ihn zu beschreiben. Ich weiß nicht, was bei ihm mehr überwiegt, die Sexsucht oder sein Drang nach Macht. Mir ist klar, wenn er in London oder sonst wo geschäftlich unterwegs ist, dass er teure Nutten fickt. Grundsätzlich habe ich nichts gegen Analverkehr, aber ich wünsche mir schon, dass meine Muschi auch drankommen würde. Mir war schon von Anfang an bewusst, dass ich die Rolle der jungen, stets geil aussehenden und für Sex bedingungslos bereitstehenden Ehefrau zu spielen habe. Ich habe jedoch nicht gedacht, dass unsere Ehe sich mehr oder minder darauf beschränken würde, täglich in den Arsch gefickt zu werden. Ebenso wenig, dass Mitch sich damit in aller Öffentlichkeit rühmen würde, welche geile Fickschlampe seine Ehefrau sei. Zu allen Gelegenheiten gibt er damit an. Ihn stört es nicht im Geringsten, mich als sein dummes Sexspielzeug vor fremden Leuten darzustellen. Im Gegenteil, es macht ihm Spaß, mich vor anderen zu demütigen. Als ich ihn kennengelernt habe, war es anders. Ich genoss es, neben diesem Mann zu stehen, der männliche Dominanz und Macht ausstrahlte. Seine direkte Art, Sachen anzupacken, inklusive der Art, wie er mich körperlich anpackte. Kein Weichei, der dumme Fragen stellte, wie ob alles in Ordnung sei, wenn ich laut stöhnte oder ob der Sex gut war. Ja, anfangs gefiel mir seine grobe und ehrliche Dominanz. Wenn er zu mir »bück dich« sagte, war das keine Frage, sondern eine klare Anweisung. Mitch stellt keine Fragen, er handelt. Aber inzwischen ist sein Handeln vollkommen eintönig und langweilig geworden. Ich muss auch befürchten, dass ich womöglich anfange, ihn ebenfalls zu langweilen und er sich nach einer neuen Ehefrau umschaut.

***

Ich spüre das kalte Gleitmittel an seinen Fingern, wie er die Rosette für den Arschfick vorbereitet. Oh, wenn er mich doch nur einfach weiterschlafen lassen würde. Ich weiß, dass ich keine Chance habe. Sollte ich mich wehren, wird er mich mit Zwang nehmen, da ist es besser, mich einfach zu fügen. Mit einem Ruck schiebt sich sein Schwanz tief in mich hinein. Ich liege da und lasse es über mich ergehen, was bleibt mir anderes übrig, wenn ich weiterhin dieses faule Luxusleben genießen will. Eine Scheidung hätte nur zur Folge, dass ich dank des Knebelehevertrages ohne einen Penny dastehen würde. Das sehe ich an seinen bisherigen Ehefrauen. Goodbye Brillanten, Aston Martin, Pferde, Luxuskleidung und ausgiebige Shoppingtouren. In zwei Jahren werde ich dreißig, da bin ich ihm eventuell zu alt. Nein, es gibt nur eine Möglichkeit, das alles für mich noch zu bewahren und das ist der Tod meines Ehegattens.

***

Mitch hat wie immer keine Ausdauer und so ist er nach kürzester Zeit fertig. Er zieht sich mit einem eher undefinierbaren Murmeln zurück. Sein Sperma fließt aus meinem Arsch heraus. Ich wische mich mit einem Kleenex ab. Eigentlich ist mir zum Duschen zumute, aber ich bin viel zu müde, um aufzustehen.

***

Am nächsten Morgen erschrecke ich mich durch das laute Knallen der Tür dermaßen, dass ich den Kaffee verschütte. Ich blicke aus dem Fenster und sehe, wie Sam offensichtlich wutentbrannt in den großen Garten läuft und hinter einer Hecke aus meinem Blickfeld verschwindet. Dass er einen Streit mit Mitch hatte, war nicht zu überhören. Um was es ging, konnte ich jedoch akustisch nicht verstehen. Kaum hat er sich aus meinem Blickwinkel entfernt, sehe ich meinen Ehemann zur Garage laufen. Mitch habe ich heute Morgen gar nicht gesehen, was ich keinesfalls bedauere. Ich bin seine Lieblosigkeit gewohnt und erwarte keine Nettigkeiten von ihm. Hätte ich ihn gesehen, wäre vermutlich das Einzige, was ich gehört hätte, der Befehl, mich hinzuknien, um ihn einen zu blasen, gewesen. Der Bentley fährt aus der Garage über den großen Hof in Richtung des Tores am Ende des Grundstücks unseres Landhauses.

***

Ich stehe auf und gehe in den Garten in die Richtung, wo ich zuletzt Sam gesichtet habe. Ich bin nur mit meinem dünnen, seidenen Negligé bekleidet. Die Frühjahrsmorgenluft ist kühler, als ich erwartet habe und es fröstelt mich leicht. Meine Nippel reagieren sofort auf die frische Luft und werden ganz hart. Ich entdecke meinen Stiefsohn mit gesenktem Kopf auf einer Parkbank sitzend. Er flucht laut vor sich hin. Er blickt hoch zu mir, als ich mich neben ihn stelle.

»Dad hat mir den Geldhahn zugedreht. Fuck, ich stehe ohne einen einzigen Cent da!«, flucht er und blick gedankenverloren geradeaus.

Jetzt wird es mir klar, worum es in dem Streit ging und warum Sam so sauer ist. Sam ist aber tatsächlich ein Nichtsnutz und Schmarotzer, der einzig und allein vom Geld seines Vaters lebt. Vermutlich hat Mitch inzwischen einfach die Schnauze voll von den Eskapaden seines Sprösslings. Es würde mich nicht wundern, wenn Sam wieder einmal in irgendeinem Schlamassel steckt und hoch verschuldet ist.

»Blöde Sache«, sage ich etwas ratlos. Denn eigentlich weiß ich gar nicht, was ich wirklich dazu sagen soll. Ob Sam pleite ist oder nicht, berührt mich nicht im Geringsten. Ich kann nicht gerade behaupten, dass er mir jemals sympathisch war. Was ich aber seit gestern von ihm weiß, ist, dass er verdammt gut ficken kann.

»Blöd? Es ist mehr als blöd. Ich bin ein toter Mann, wenn ich bis übermorgen keine hunderttausend Dollar habe, um meine Schulden abzuzahlen. Er will mir nicht helfen, obwohl die Mafia hinter mir her ist. Es ist ihm egal, ob sie mich töten. Ich hasse meinen Vater.«

»Ja, Mitch ist ein grausamer Mann«, sage ich und lege meine Hand auf Sams Schulter. »Hasst du ihn genug, um ihn zu töten?«

Ich stelle die Frage eher beiläufig und blicke geradeaus über das riesige Privatgrundstück, das sich über den lieblichen Hügeln erstreckt.

Sam blickt nach oben zu mir, steht auf und schaut mich verwundert an.

»Was … was willst du damit sagen Amy?«

»Ganz einfach, Sam Darling. Würdest du deinen Vater umbringen, wenn du damit dein eigenes Leben retten könntest?«

Sam schaut mich nicht mehr erstaunt, sondern scheinbar entsetzt an, aber ich merke, wie er nachdenkt. Ja, natürlich würde diese elendige Kreatur keine Skrupel haben. Er hat keine Gewissensbisse, die Ehefrau seines Vaters zu vögeln, warum sollte er Probleme damit haben, jemanden umzubringen, wenn er dadurch seinen eigenen Arsch retten könnte.

»Wie sollte ich damit mein eigenes Leben retten?«

»Nun, mein lieber Sam«, sage ich mit einem diabolischen Lächeln, »wenn Mitch tot ist, erben wir zwei ein unglaubliches Vermögen.«

Ich streichele über seine Oberschenkel und spüre die Wölbung seines großen Schwanzes. Durch meine Berührung wird er genauso wie ich Schwänze mag, nämlich ganz steif und hart. Erfreut grinse ich den jungen, hübschen Kerl an. Er zögert noch.

»Wenn ich ihn umbringe, hilft mir das aber nicht weiter. Ich brauche das Geld heute und zwar in bar, damit ich zurück nach Los Angeles fliegen kann, um meine Schulden abzubezahlen.«

»Nun, Sam Darling, ich hasse deinen Vater genauso sehr wie du. Ich kann dir heute noch hunderttausend Dollar besorgen. Du rettest dein Leben und bringst diesen widerlichen Scheißtypen um. Stell dir nur vor, wie viel Geld wir erben werden und das Schönste ist, dass wir dann auf unserer eigenen Südseeinsel oder sonst wo leben können, wo du mich den ganzen lieben Tag lang nach Herzenslust durchficken kannst.«

»Verdammt, Amy, du bist ein durchtriebenes, geiles Luder. Ja, dein Vorschlag gefällt mir.«

Als er das sagt, fasst er mich mit beiden Händen am Po, zieht mich zu sich und setzt sich wieder hin. Er schiebt den dünnen Stoff des Nachthemds nach oben. Ich setze ein Bein auf die Sitzbank, so ist meine Pussy leicht gespreizt direkt vor Sams Gesicht. Diese Einladung lässt er sich nicht entgehen und presst seinen Mund gegen meine Liebesbox. Hatte ich gestern noch Zweifel, ob es richtig sei, mit meinem Stiefsohn Sex zu haben, habe ich heute keinerlei Scheu. Mit seiner Zunge leckt er zwischen meine geschwollenen Labien. Ja, das tut so gut, wieder geleckt zu werden. Die Zunge bohrt sich in meinen weiblichen Spalt, während seine Lippen an meinen Schamlippen ziehen. Er saugt leicht an einer meiner Labien. Er nuckelt an der anderen Lippe. Das ist so schön, ich öffne meine Beine weiter. Er dankt es mir durch das Versinken seiner heißen Zunge in meinen nassen Schlitz. Die Zunge bewegt sich langsam die Innenwände meiner Vagina entlang. Zwischendurch spüre ich das vorsichtige Knabbern seiner Zähne, so sanft und bedächtig, damit ich nicht verletzt werde. Ich genieße jede Sekunde, so schön geil leckt die Zunge das Innere meiner Scheide. Die Zunge wird aus meiner nassen Fotze gezogen und durch zwei Finger ersetzt, die langsam den G-Punkt reizen. Sie trifft meine Klitoris und es schießen mir kleine Impulse durch meinen Körper, so als ob elektrische Schläge durch meinen Körper strömen würden. Als ob Sam es gewusst hätte, führt die Stimulation meines G-Punkts sehr schnell zu einem Orgasmus. Rhythmische, triebhafte Muskelkontraktionen im Genitalbereich entladen sich in einem mächtigen Zittern durch meinen Körper. Ich schreie auf, als mich mein Orgasmus überkommt und Zuckungen durch meinen ganzen Körper schickt.

In dem Moment fängt es an, leicht zu nieseln. Das ist der Nachteil von England, immer diese Regenschauer. Sam steht von der Parkbank auf und hebt mich dabei hoch. Als früherer Quarterback seiner Collegemannschaft ist er kräftig und sportlich und ich bin mit meinen zweiundfünfzig Kilo ein Leichtgewicht.

»Machen wir drinnen weiter, Amy«, sagt er und trägt mich rein.

Ich umklammere seine Hüften mit meinen nackten Beinen und halte mich an seinen breiten Schultern fest, als er mich ins Haus trägt. In der Lounge setzt er mich ab und ich packe ihn gleich an seiner Hose.

»Oh, ich will deinen großen Schwanz spüren«, stöhne ich und ziehe ihm die Hose herunter. Ich knie mich vor ihm hin. Ich erforsche und stimuliere jeden einzelnen Millimeter seines prächtig großen Liebeshammers vom Ansatz seines Hodens bis zur runden Eichelspitze mit meiner Zunge und meinen Lippen. Viel Zeit nehme ich mir, als ich ihn lecke, küsse und in den Mund nehme. Mal stimuliere ich seine Eichel mit der Zunge, indem ich mit ihr um diese kreise oder sie auch mal leicht vibrieren lasse. Zwischendurch nehme ich die Eichel und den dick angeschwollenen Penis in den Mund und sauge leicht und genüsslich dran. Mit der gleichen Aufmerksamkeit reize ich seinen Schaft und die Hoden.

»Oh fuck, Amy, du verdammt geile Fotze. Du kannst so was von geil blasen!«

Ich grinse nur. Ja, ich weiß, wie gut ich blasen kann, schließlich hatte ich, lange bevor ich Mitch traf, sehr viel Übung.

»Leg dich auf den Boden. Ich zeige dir, dass ich mehr als nur gut blasen kann.«

Ich beuge mich mit gespreizten Beinen über ihn und fasse mit einer Hand nach hinten. Dann halte ich sein steifes Glied, während ich mit dem Becken nach oben rutsche. Dann spüre ich seinen Riesenschwanz in meiner feuchten, heißen Fotze. Ich weiß bereits, wie gut er ausgestattet ist und genieße dieses geile Gefühl, wie er langsam tiefer in mich dringt. Für einen kurzen Augenblick denke ich darüber nach, wie das Gefühl für Sam sein muss, wenn er spürt, wie meine inneren Scheidenwände sein Prachtstück umhüllen und sich langsam nach unten bewegen. Ganz bestimmt spürt er die gleiche Erregung wie ich. Jeder Mann träumt von so einer schönen und geilen Frau, wie ich es bin. Ich bewege mein Becken ganz langsam nach oben, sodass nur noch die Eichel ummantelt wird. Es ist der Augenblick, bei dem ich aufpassen muss, ihn nicht wieder herausrutschen zu lassen. Die Kontraktion meiner Scheide erreiche ich durch volle Konzentration. Ich drücke für einen Moment seine Eichel zusammen und rutsche wieder nach unten. Erneut ziehe ich die Muskulatur meiner Scheide zusammen. Da meine Oberschenkel so gut trainiert sind, bereitet es mir keine Mühe, mein Becken immer wieder hoch und runter zu bewegen. Jedes Mal wiederhole ich dieses Spiel. Ich schaue Sam gar nicht an, sondern genieße dieses geile Gefühl mit verschlossenen Augen. Er fasst mich an den Busen und knetet sanft meine vollen Brüste. Ist es nicht komisch, wie Männer immer wieder von schönen Frauenbrüsten fasziniert sind? Und ich habe wirklich Prachtexemplare. Ich beuge mich wieder weit nach vorne und spüre seine Lippen, wie sie meine Brustwarzen liebkosen. Er küsst sie ganz intensiv und lang, genauso, wie ich es mag. Er zieht an meinen Nippeln, dabei schmerzt es leicht, aber dieser Schmerz macht mich nur noch geiler. Ich schaukele auf seinem Liebesstab hin und her. Die ganze Zeit über behalte ich die Kontrolle über diesen Ritt. Das wunderbar kribbelige Gefühl tief in meinem Leib macht mich mit jedem Stoß meines Beckens leidenschaftlicher. Ich greife mit meinen Händen den Kopf meines Lovers. Meine langen, blonden Haare fallen nach unten und bedecken sein Gesicht. Ich spüre seine Hände und Arme an meinem Rücken, spüre, wie er sich an mich klammert. Eine Hand greift mich am Nacken und am Hinterkopf. Ich liebe es, wenn ein Mann meine Locken beim Sex kräuselt. Ich könnte mein Liebesspiel variieren und mich nach oben richten, um fester auf ihm zu reiten. Ich mache es bewusst nicht, denn ich will, dass dieses Spiel besonders lange dauert. Ich verharre in dieser Position und lasse die sexuelle Intensität steigern, da ich die Geschwindigkeit meiner Bewegungen allmählich erhöhe. Das Kribbeln in mir wird immer stärker. Ich schnappe kurz nach Luft und presse ein Stöhnen hervor. Meine Beckenbewegungen werden immer schneller. Noch eine Weile lang versuche ich, die Lippen meines Venushügels zusammenzuziehen, bis ich mich nicht mehr darauf konzentrieren kann. Ich spüre Sams Hände an meinem Po. Er unterstützt meine Bewegung, die inzwischen ein schnelles und hartes Stoßen ist. Aus dem Kribbeln ist inzwischen ein geiles Jucken geworden. Ich habe die Augen weiterhin geschlossen. Ich nehme mein Jauchzen und Stöhnen kaum wahr. Ich bin in meiner eigenen Welt und vernehme nur noch das paradiesische Gefühl in mir, das sich von meinem Unterleib aus über meinen ganzen Körper ausbreitet. Obwohl mir ganz warm, ja, heiß ist, fühlt sich meine Haut an, als ob ich eine Gänsehaut hätte. Meine Brustwarzen verhärten sich. Meine Luftröhre verengt sich, sodass ich laut stöhne, nein, ich schreie.

»Oh ja!«

Als das Kribbeln meine Haarspitzen erreicht, weiß ich, dass ich den Höhepunkt meiner Ekstase erreiche. Der Orgasmus kommt heftig wie ein unbändiger Orkan, der alles niederwalzt, was ihm im Wege steht. Alle meine Gedanken und Empfindungen werden durch die brachiale Welle weggespült, die mich trifft.

Plötzlich höre ich einen Schrei und ich werde zur Seite gerissen. Ich lande unsanft mit meinem Gesicht auf dem Boden. Ich reiße die Augen auf und sehe Mitch über mir stehen. Sam rappelt sich hoch. Mitch schlägt ihm ins Gesicht und verschwindet eiligen Schrittes aus dem Raum.

»Schnell, Sam, geh ihm hinterher«, schreie ich, »bevor er seine Waffe holen kann!«

Sam erfasst die Situation sehr schnell. Schließlich kennt er seinen Vater. Mitch wird uns beide über den Haufen schießen, daran zweifelt er genauso wenig wie ich. Mitch wird nicht zulassen, dass seine Ehefrau ihn betrügt und das auch noch mit seinem Sohn. Sam rennt ihm hinterher. Bevor ich richtig aufstehen kann, haben die beiden das Zimmer schon verlassen. Ich renne ihnen hinterher, bleibe aber wie angewurzelt stehen, als ich den lauten Knall höre. Oh nein, Mitch hat Sam erschossen und jetzt bin ich dran. Es hat keinen Sinn, wegzurennen. Mitch wird mich so oder so erwischen und über den Haufen schießen. Schnell nachdenken, Amy: Sam hat mich vergewaltigt, ja, das werde ich Mitch erzählen. Sein Sohn hat mich gegen meinen Willen zum Sex gezwungen. Ob er das glauben wird? Ich höre die Schritte, die näher kommen.

»Oh Fuck, Sam, du hast mir eine Scheißangst gemacht«, entflieht es mir, als Sam mit Mitchs Waffe aus dem Raum auftaucht und vor mir steht. Ich fahre fort: »Ist er …?«

Mit einem knappen »Ja« unterbricht mich Sam. Er schaut mich recht ratlos an. Klar, einen Menschen zu ermorden, ist die eine Sache, was danach geschehen soll, eine andere.

»Hör zu, Sam, ich gebe dir das Geld aus dem Safe und dann musst du verschwinden. Flieg zurück nach L.A. Ich werde der Polizei erzählen, dass hier ein Einbrecher war, der mich gezwungen hat, den Safe aufzumachen. Mitch hat er ermordet und dann ist er abgehauen.«

Ich gehe zum Safe. Es sind zweihunderttausend Pfund und Schmuck von mir drin.

»Hier, nimm alles mit, Sam und fahr mit dem Bentley nach Heathrow.«

Sam schaut mich skeptisch an und fragt, ob ich mir sicher bin, dass es klappt.

»Natürlich wird die Polizei mir glauben. Ich überlege mir die Geschichte ganz genau. Glaub mir, Sam, ich bin eine sehr gute Lügnerin. Schau zu, dass du wegkommst und überlass alles mir. Ich melde mich bei dir.«

***

Ich warte, bis Sam weggefahren ist, dann gehe ich in die Küche. Ich schaue mich um und nehme eine Teigrolle. Ich halte kurz inne, bevor ich mich damit kräftig an mehreren Stellen meines Körpers schlage. Es kommen mir Tränen, so sehr schmerzen die Schläge. Ich räume die Teigrolle wieder auf. Erste Blutergüsse werden sichtbar. Dann kratze ich mich mehrmals an meiner Muschi. Das Blut vermischt sich mit Sams Sperma, das überall an meiner Pussy und den Innenseiten meiner Oberschenkel klebt. Ich wähle die Nummer des polizeilichen Notrufs und grinse dabei.

***

Drei Monate sind nun seit der Ermordung von Mitch vergangen. Obwohl ich alles zigmal durchgespielt habe, bin ich angespannt und nervös. Mein schwarzer Hosenanzug sieht schick aus, aber ich habe ihn heute nicht wegen des Styles angezogen, sondern als Untermauerung meiner Trauer als Witwe des amerikanischen Milliardärs Mitch Morgan, der in seinem englischen Landhaus hinterlistig aus Gier ermordet worden ist. Wenn man im eigenen Haus in der Anwesenheit seiner Familie nicht sicher sein kann, wo dann? Die Kaltblütigkeit dieses abscheulichen Mordes beschäftigt seit Monaten genauso die britische wie die amerikanische Regenbogenpresse.

***

Ich höre, wie meine Stimme gerufen wird und trete vor den Richter des High Courts. Ich schwöre, die Wahrheit und nichts als die Wahrheit zu sagen, dann berichte ich detailtreu alles, was ich bereits vor drei Monaten der Kriminalpolizei erzählt habe. Ja, mein eigener Stiefsohn Samuel M. Morgan hat mich auf brutalste Weise mehrfach vergewaltigt. Er vergewaltigte mich vor und erneut nachdem er meinem geliebten Ehemann, seinen eigenen Vater, erschossen hat. Das Motiv für den Mord an seinem Vater war klar. Sam hatte erhebliche Schulden und da beschloss er, von den Staaten nach Großbritannien zu fliegen, um Mitch zu bestehlen. Die zweihunderttausend Pfund sowie die gestohlenen Schmuckstücke, die bei Sams Verhaftung am Londoner Heathrow Airport bei ihm gefunden worden waren, waren der eindeutige Beweis.

***

Während des Verlaufs der Verhandlung und auch im Vorfeld hatte Sam abstruse Behauptungen aufgestellt, wonach ich bei der Ermordung an meinem geliebten Ehemann involviert gewesen wäre. Natürlich glaubte kein Mensch die perversen Behauptungen eines notorischen Spielers. Die kriminaltechnischen Untersuchungen belegten eindeutig, dass Sam mich vergewaltigt hatte. Meine Verletzungen am Körper, die Risse im Schambereich und sein Sperma – die Beweislage war so eindeutig.

***

Im Laufe meiner Zeugenaussage würdige ich den angeklagten Sam keines Blickes. Warum auch? Glaubte er wirklich, dass ich ihm die Hälfte meines Erbes überlassen würde? Es gehört schon sehr viel Naivität dazu, zu meinen, nur weil man gut fickt, dass ich auf viele Milliarden verzichten würde. So gut kann kein Mann sein. Jetzt, nachdem die Verurteilung zu lebenslanger Haft sicher ist, werde ich mein Leben ausschweifend genießen und mir so viele junge Kerle wie Sam holen, die mich sexuell befriedigen werden, wann ich will und so oft ich will. Eigentlich kann sich Sam glücklich schätzen, dass die Gerichtsverhandlung in Großbritannien ist – in Amerika hätte er die Todesstrafe bekommen. Aber da ich kein Unmensch bin, hätte ich ihm das selbstverständlich auch nicht gewünscht.


Die geile Jugendamtsmitarbeiterin

Mir ist leicht übel, als ich aus dem Küchenfenster sehe. Ich öffne es, um frische Luft in meine Bude zu bringen. Die Herbstluft, die hineinströmt, ist recht kühl und meine Brustwarzen reagieren sofort darauf. Sie werden von der Kälte hart und die Nippel drücken sich gegen mein dünnes Nachthemd. Hoch über den im Nebel verschleierten Londoner Docklands ragt neben den anderen Wolkenkratzern der mächtige ‚One Canada Square‘, der mit seinem viereckigen Turm nach ‚The Shard’ an der London Bridge der zweithöchste Wolkenkratzer Großbritanniens ist. Die oberen Etagen und das dreiecksförmige, schwarze Dach schimmern leicht. Anscheinend spiegeln sie die herbstliche Sonne wider, die ich von meiner Position aus nicht erkennen kann. Ich gähne, während mein Blick zu den anderen Wolkenkratzern in Canary Wharf wandert, die hauptsächlich aus Banken bestehen und wo täglich über hunderttausend Menschen arbeiten. Meine Übelkeit mag mit den leeren Wodka- und Jägermeisterflaschen sowie mit den Red Bull Dosen zusammenhängen, die ich gerade am Spültisch meiner kleinen Zweizimmerwohnung abstelle. Eine Wohnung, die ich mir nie leisten könnte, wenn mein Großvater nicht vor Jahrzehnten, bevor der ganze Bauboom in diesem Teil von London losging, in Immobilien investiert und einige Wohnungen in den Docklands gekauft hätte. Gegen eine geringe Miete durfte ich diese Wohnung beziehen, als ich nach London kam. So sehr ich dieses Mixgetränk liebe, war die Menge, die ich gestern trank, eindeutig zu viel. Ich spüle unter fließendem Wasser das Blut ab, das an der Flasche klebt. Neben meinem Kater hängt meine Übelkeit wohl damit zusammen, dass nebenan im Schlafzimmer eine Leiche liegt.




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